Andreas E. on April 17th, 2019

Eigentlich ist dies ein typisches Frauenthema. Doch es geht auch Männer an. Die Zeiten sind definitiv vorbei, in denen eine Frau einfach so sagen kann, „Mein Bauch gehört mir!“. Durch #metoo wird dies alles nämlich ins genaue Gegenteil gezogen. Ja, früher einmal, bevor ihr Frauen so bereitwillig die #metoo-Kampagne unterstützt habt, gehörte euch noch eurer Unterbauch. Doch seit #metoo habt ihr bewiesen, daß ihr darauf nicht aufpassen könnt. Ihr Frauen stellt euch dermaßen kindisch an, reagiert auf angeblichen Sexismus, wo keiner ist. Und dann beschwert ihr euch auch noch, wenn als Resultat eurer nächtlichen Eskapaden eine ungewollte Schwangerschaft rauskommt.

Man muß nicht zynisch sein, um zu erkennen, daß sich die Frauen in diesen Tagen absolut keinen Gefallen tun. Nicht nur wegen der #metoo-Scheiße nicht, sondern generell. Niemand hat etwas gegen Abtreibungen. Am wenigsten die katholische Kirche, die ja Dank der Abschaffung des Nexus durch den letzten Papst (nicht den amtierenden), nun durch Gebete für abgetriebene Kinder eigentlich doppelt soviel Geld verdienen sollte.

Ein Abtreibungsgesetz wird gebraucht. Das verhält sich dabei ungefähr so wie bei der Sterbehilfe. Allein die Sterbehilfe zu erlauben (war bereits vor einiger Zeit hier Thema), beweist die moralische Schieflage, in der sich diese Nation derzeit befindet. Wenn man also nun von bestimmter Seite Schadensbegrenzung dadurch betreiben will, in dem man nun gezielt gegen abtreibungswillige Frauen vorgeht, beweist dies nur, daß die Moral so ziemlich auf den Hund gekommen ist, seitdem #metoo als neue gesellschaftliche Seuche wütet.

Klar gehört euch Frauen euer Unterleib, euer Unterbauch, nach wie vor. Nur mit dem Unterschied, daß es hierbei nicht nur um das kleine Thema Abtreibung geht, sondern gleichzeitig auch um Sterbehilfe. Mit einer Sache haben die konservativen Strömungen in diesem Land jedoch Recht: Solange die Leibesfrucht nicht in der Lage ist, eigene Gedanken zu fassen, sollte die Abtriebung straffrei gestattet bleiben. Töten kann man den Fötus immer noch, wie uns jeden Tag Bilder aus Palästina beweisen.

Abtreibungen sollten generell erlaubt bleiben, es sollte auch beworben werden dürfen. Denn eine Abtreibung ist nichts schlimmes. Angeblich traumatisiert eine Abtreibung eine Frau noch nicht einmal. Nun, ich habe da eine kleine Geschichte, die mir direkt zu Ohren kam:

Mitte der 90er Jahre lernte ich eine nicht mehr ganz so junge Frau kennen. Sie war Stolz auf ihren Körper, der sich, obwohl sie schon Mitte 40 war, gut gehalten hatte. Diese Frau lebte vegetarisch, arbeitete aber professionell als Bestellhure. Ja, diesen Beruf gab es in den 90er Jahren des vergangenen Jahrhunderts öfters mal. Unabhängige Frauen, die ihren Körper verkauften, um wenigstens moralisch einwandfrei über die Runden zu kommen. Denn Prostitution ist, das wissen wir ja inzwischen durch die gute Arbeit des Kanzlers Schröder, ein anerkannter Ausbildungsberuf mit Abschlußprüfung in Deutschland. Doch kehren wir zum Thema zurück. Nun, jene Mittvierzigerin gab in einem persönlichen Gespräch zu, bereits mindestens fünfmal abgetrieben zu haben. Dies lag meist an den Kindsvätern. Da es wohlhabende Kunden waren, und jene nicht bereit waren, für die Konsequenzen ihres Fehltrittes aufzukommen, blieb ihr nicht selten keine andere Wahl, als den Fötus abtreiben zu lassen.

Es liegt natürlich in der Natur der Sache, daß jeder Gynäkologe, der mit so etwas konfrontiert wird, sein möglichstes tun wird, um das Ungeborene zu retten. Deshalb sind schon einmal die Beratungsgespräche nicht schlecht. Zum Problem wird es, wenn die Psyche der Frau durch die Abtreibungen doch angegriffen wird. Und laut meiner damaligen Bekannten war dies bei ihr nach der dritten Abtreibung der Fall. Die Ausschabung verlief normal, doch der psychische Streß, der hinterher einsetzte, machte sie fertig. Es kam so weit, daß sie ihren Beruf, den sie wirklich liebte, nicht mehr ausführen konnte. Gleichzeitig gewann die Schuld die Oberhand und sie wurde gläubig.

An dieser Stelle könnte man nun so argumentieren, wie es einige im Bundestag taten, daß man den Frauen das Recht über den eigenen Unterleib wieder wegnehmen müsse. Gruslig war es, daß eine solche Aussage ausgerechnet von den GRÜNEN kam. Eben jener Partei, die sich in der Vergangenheit für ein humanistischeres Abtreibungsgesetz stark gemacht hatte. Eine Abtreibung ist immer Scheiße. Für die betroffene Frau, für den Fötus, für den Arzt. Denn der Gynäkologe muß in seinem Abschlußbericht genau begründen, warum er bereit war, bei dieser Patientin die Abtreibung vorzunehmen. Wenn er einen Fehler in seiner Argumentation macht, dann haftet er nämlich vor dem deutschen Staat. Nicht die Patientin. Jene haftet nur, wenn bestimmte Parameter, weshalb sie die Abtreibung so unbedingt möchte, nicht zutrafen.

Deshalb ist eine Abtreibung in unserer modernen Gesellschaft ein defizitäres Thema. Natürlich benötigt dieses Land neue, frische, unverbrauchte, Kinder. Doch wenn sogar Migranten bereit sind, in diesem Land eher abzutreiben als das Kind auszutragen, sollte man sich eher einmal fragen, ob wir Deutschen nicht doch ein Problem mit Kindern haben. Eine Frau, egal aus welchem Beruf stammend, unter einen Generalverdacht zu stellen, nur weil sie abtreiben möchte, ist allein schon ein wenig paranoid. Nicht jede Frau ist eine Bestellhure. Doch das deutsche Abtreibungsgesetz behandelt sie als solche.

Ist das fair?

Das finde ich auch nicht. Das Minister Spahn bereits bei Euthanasie auf der Seite der Vernunft bleibt, und Sterbehilfe nach wie vor ablehnt, ist ein gutes Zeichen. Daß er dabei genauso hart beim Thema Abtreibung bleibt, ist verständlich. Abtreibung belastet früher oder später die Psyche einer Frau, vor allem, wenn sie keine Partner findet, die bereit sind, mit ihr das gezeugte Kind aufzuziehen. Und uneheliche Geburten sind in diesem Land, Dank des islamischen Einflusses, eher eine Rarität. Dabei ist Deutschland als Land modern genug, um wieder geburtenstarke Jahrgänge zu verkraften. Viele würde sich dann ändern. Dennoch hat das Abtreibungsgesetz seine Notwendigkeit. Und es gibt in diesem Land zum Glück nur wenige Fälle, wie den oben beschriebenen, in dem eine Frau mehrfach abtreibt. Der Durchschnitt heutzutage ist, daß eine Frau, bevor sie heiratet, mindestens eine Abtreibung hinter sich hat. Und da das Heiratsalter bei Frauen in den letzten beiden Jahrzehnten massiv angestiegen ist (meist ab 35 aufwärts), muß man sich nicht weiter wundern. Das Gesetz hat seine Richtigkeit, dennoch sollte Ärzten gestattet sein, damit zu werben, daß sie Abtreibungen durchführen. Alles andere wäre dann nämlich nur die Art Heuchelei, die Moslems Europäern so gerne vorwerfen.

Ps.: Im Islam ist Sterbehilfe bei einem alten und kranken Familienmitglied untersagt. Deshalb ist es bereits hirnrissig, daß sich Deutschland so weltoffen und liberal gibt, daß es offen Mord an Wehrlosen gestatten will. Die Reaktion unseres Bundesgesundheitsministers zu dem Thema ist vollkommen korrekt und berechtigt. Nicht einmal in Asien ist Sterbehilfe erlaubt, dort zieht sie in den meisten Ländern sogar die Todesstrafe für den Ausführenden nach sich. Denn in Asien und allen anderen zivilisierten Ländern gilt Sterbehilfe nach wie vor als Mord, während Abtreibung in einigen Gesellschaften durchaus lockerer gesehen wird. Obwohl in Vietnam Abtreibung erlaubt ist, gibt es dort die wenigsten Abtreibung ganz Asiens. Darüber sollte man sich einmal Gedanken machen.

Andreas E. on April 10th, 2019

Oftmals stellt sich die Frage: Sind unsere Politiker so blöde – oder tun die nur so? Im vergangenen Februar wurden sämtliche kulturell schaffenden, vornehmlich der schreibenden Zunft, von den €U-Politikern um ihre Pfünde gebracht. Denn seit dem Valentinstag gilt das neue €U-Urheberrecht.

Das neue am neuen Urheberrecht? Es stärkt nicht die Rechte des Urhebers irgendeines Textes, sondern die Rechte des Herausgebers. Ups, da gibt es einen Unterschied? Natürlich gibt es den! Der Urheber ist der Verfasser, Ersteller, Hersteller eines Textes. Der Herausgeber ist nur der Vermarkter dieses Textes – wenn überhaupt. Meist ist der Herausgeber auch nur einfach eine Internetplattform, die einem bereits fertige Arbeitsoberflächen zur Verfügung stellt.

Und genau an dieser Stelle beginnt die Ungerechtigkeit. Eigentlich sollte durch das von der €U geplante verbesserte Urheberrecht auf der Seite des Urhebers/Verfassers einer Schrift deutlich mehr Kohle hängen bleiben, als dies bisher der Fall war. Jegliche Seite von Herausgeber/Verlag sollte mit dem verbesserten Urheberrecht dazu gebracht werden, an einen Autor mehr als nur 2c/W (2 Cent pro Wort), oder 2% Tantiemen auf ein 500-Seiten-Buch zu bezahlen.

Doch weit gefehlt. Genau dies erreicht das neue verbesserte Urheberrecht nun eben nicht. Das neue Gesetz sieht den Herausgeber als den primär Kunstschaffenden, nicht den Urheber. Dies bedeutet, daß der Herausgeber nun von dritter Seite für einfache Zitate Kohle verlangen kann. Und zwar, so die geplante Staffelung, die noch nicht ganz durch ist, pro Zeile, die als Zitat/Quote auf irgendeiner Drittseite abgelegt wird, muß dann gelöhnt werden. Übrigens auch von dem eigentlichen Erzeuger dieser Zeilen, dem Urheber. Selbst dieser ist dazu verpflichtet, falls es nicht anders vertraglich festgelegt wird, einen entsprechenden Obulus an seinen Herausgeber zu bezahlen, wenn er aus seinem eigenen Werk auf eigenen Seiten zitiert. Und dann muß er, wie gesagt, nach Zeilenlänge zahlen.

Ein solches Urheberrecht haben sich in Europa die Verlage schon seit Erfindung des Buchdruckes gewünscht. Als Guttenberg damals in Mainz die Druckerpresse erfand, tat er dies, weil er es allen Menschen ermöglichen wollte, jenseits fern der Kirche, selbst lesen zu können. Und vor allem jenen Stoff lesen zu können, den sie auch lesen wollten. Die Kirche war damit nicht sonderlich einverstanden und begann damals schon einen Kleinkrieg gegen Verlage, die unauthorisierte Biographien von Päpsten oder gar Nonnen veröffentlichten. Dieser Kleinkrieg um das Recht am geschriebenen Wort ging noch bis zu Beginn der Neuzeit. Dann wurde Europa ein wenig zivilisierter und die Kirche trat in den Hintergrund, weil es nun nicht mehr handgeführte Druckmaschinen waren, sondern Stahlkolosse, die zuerst monatliche Zeitungen verbreiteten. Und schon damals bekam der Tintenkleckser, der für die Artikel in jenen Blättern verantwortlich zeichnete, nicht mehr als 2c/W. Das war damals Usus. Das war normal. Normal war da aber auch, daß der Besitzer der Zeitung, der Herausgeber, das volle Urheberrecht über jene Artikel hatte, die seine Schreiberlinge fabrizierten. Amerika ist damit groß geworden. Die ganze Welt ist damit groß geworden, begründete doch eine solche Regelung den immer stetig wachsenden Reichtum der Herausgeber. Während die Schreiberlinge Probleme hatten, wie sie das Geld für ihre Mieten zusammenbekamen. Aber schon damals galt: Schreiben ist eine brotlose Kunst. (Das kommt also nicht von ungefähr.)

Dann kam der Erste Weltkrieg, und die Welt veränderte sich. Mit einem Mal wurden während des Krieges Autoren bekannt. Und jene verlangten nun von den Verlegern eben einen fairen Anteil am Kuchen, den sie regelmäßig schufen. Kurz nach dem WWI stieg die Tantiemenkurve von läppischen 2% auf satte 45% für ein einfaches, gerade einmal 160 Seiten umfassendes Buch. Selbst kleine Autoren und Familien vormals brotloser Künstler, konnten mit einem Mal mit dem Verkauf der Veröffentlichungsrechte durch die Tantiemen wirklich schweinereich werden.

Das war aber etwas, was die Verleger nicht wollten. Sie wollten in erster Hinsicht reich werden, und vor allem bleiben. Aber es lag nicht in ihrem Interesse, dem Urheber von irgendeinem Text auch nur einen fairen Anteil an seiner Arbeit zu geben. Wobei man ja nicht vergessen darf: Das Erstellen eines Textes ist die wahre Arbeit, nicht dessen Vervielfältigung und in den Handel Bringung. Dies sind nur Nebenarbeiten, die zwar auch viel Zeit in Anspruch nehmen, aber nicht mit der Arbeit des künstlerischen Schaffens zu vergleichen sind. Die Verleger sahen dies bereits zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts anders. Und heute tun sie das umso mehr. In ihren eigenen Augen sind sie nämlich die einzig wahren wirklich schwer Schuftenden. Und nicht die Tintenkleckser, die da Tag für Tag neue Manuskripte, neue Texte, neue Stücke, fertig stellen. Nicht diejenigen, die mit ihrer Fantasie arbeiten, um Welten zu erschaffen, in denen vorher noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist.

Das neue europäische Urheberrecht enteignet nun absolut den Urheber eines Textes zugunsten des Herausgebers. Die Regelung 2c/W wird nun in Stein gemeißelt, und damit unverrückbar für die einfache schreibende Zunft, die in den Zeitungen tätig ist. Verdienen tun jetzt nur noch die Verlage. Der einfache kleine Autor kann nicht mehr verdienen. Dies begann schon in Zeiten des digitalen Buches. Schon da wurde durch einige Winkeltricks dafür gesorgt, daß der Verlag dabei die große Kasse macht, aber nicht der schaffende Künstler. Denn Kunst ist entartet, immer! Dies denken nicht nur AfD-Mitglieder, dies denken alle, die auf Kosten von Dritten ihren Wohlstand verdienen.

Kunst ist etwas ätherisches. Etwas ungreifbares. Boyes Schrott im Museum am Walraffplatz war niemals so etwas wie Kunst. Es wurde nur herbeigeschrieben, daß Kilo Butter an der Wand sei Kunst. Dabei kann jedes dreijährige Kind ein Kilo Butter ansehnlich an einer Hauswand verteilen. Nennen wir es dann aber Kunst? Mitnichten. Dann ist es gar nichts, nur Dreck, der Ameisen und anderes Ungeziefer anzieht.

Genauso verhält es sich mit der Kunst des geschriebenen Wortes. Heutzutage gibt es keinen Verlag, der in seinem Standardvertrag nicht den Passus drin hat, daß der Autor, wenn er denn veröffentlichen möchte, gefälligst alle Rechte an den Verlag abzutreten hat. Selbst jene Rechte, an deren Existenz er zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal denkt, daß sie in seinem Besitz befindlich sind. Die Verträge sind da eindeutig. Einen Absatz höher folgt dann die Zusicherung des Verlages, garantiert 2% der Gewinnsumme des Werkes in jedem Fall dem Künstler, großspurig Urheber im Vertrag genannt, als seine eigene private Gewinnsumme des Deals auszuzahlen.

Wenn also ein Verlag merkt, daß ein Manuskript sich sehr gut verkauft, nimmt er normalerweise über Mittelsmänner Kontakt zur Filmbranche auf, und fragt nach, wie viel das eine oder andere Verfilmungsrecht denn Wert sei. Meist kaufen dann Studios die Verfilmungsrechte eines Buches, welches gerade im Aufwind ist. Dummerweise ist dies eine Vertragsverhandlung zwischen Studio und Verlag. Und da im Standardvertrag drinsteht, daß der Autor beim Veräußern seines Werkes sämtliche Rechte an den Verlag abzutreten hat, streicht der Verlag in einem solchen Fall eine satte, meist sechsstellige Erlössumme als eigene private Gewinnsumme ein. Und dies ist nur ein Beispiel von Vielen. Wer es nicht glaubt, sollte einmal die Filmschaffenden in Frankfurt oder Düsseldorf fragen, wie sie an manche Manuskripte und Drehbücher gekommen sind. Danach wird man anders von der Branche denken.

Aber zurück zum neuen Urheberrecht. In diesem ist nun klar geregelt, daß der Verleger derjenige ist, der von der Welt als der Urheber eines Textes gesehen wird, nicht der eigentliche Urheber, der somit völlig von der Bildfläche verschwindet. Der Verlag hat nun das Recht über ein bei ihm erschienen Werk so verhandeln, wie er es gerne möchte. Und der eigentliche Urheber kann Stolz darauf sein, noch jene 2% Tantiemen zu bekommen, die ihm der Verleger aus reiner Höflichkeit läßt. Obwohl mir bereits zu Ohren kam, daß einige britische Verlage selbst inzwischen darauf verzichten. Da erhält der Autor eines Werks nur noch eine vorher festgelegte Summe für ein Buch, aber keinen Tantiemenanteil mehr. In GB wird das Ganze dann auch noch als übermäßige Kulturförderung verkauft.

Nach dem neuen Urheberrecht hat ein Autor keinerlei Rechte mehr an seinem Werk, sondern nur noch der Verlag. Und wenn erst einmal die Filtersperren installiert wurden, wird es ganz kraß im Internet. Dann ist es nahezu unmöglich, neue Geschichten im Internet zu veröffentlichen, wenn ein Verlag vorher nicht das Paßwort rausgerückt hat, mit dem der Stoff durch die Verträglichkeitsprüfung kommt. Ergo: Es gibt wieder literarische Zensur. Kennen wir, mußte Deutschland bis 1974 ertragen. Bis dahin war es in der BRD nicht möglich, gesellschaftskritische Bücher zu veröffentlichen, weil alles vorher durch eine Zensur durch mußte. Jene Werke, die damals veröffentlicht wurden, schafften es meist dann auch nur, weil sie um etwa 1/3 ihrer Länge gekürzt worden waren. Und die 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind noch gar nicht mal so lange her. Das sind gerade einmal 50 Jahre.

Das neue Urheberrecht entrechtet den Urheber. Dafür wurde es geschaffen. Dafür wurde es explizit gemacht. Freie Autoren, die nur mit dem Arbeiten, was sie haben, haben nun nicht einmal mehr das. Ihre Fantasie, ihre Kreativität gehört nun offiziell ihrem Herausgeber. Sie selbst sind nichts mehr als einfache Tintenkleckser. Ohne Rechte, die froh sein dürfen, 2% Tantiemen zu erhalten. Unsere Kollegen von der schreibenden Zunft wie Journalisten tun einem jetzt besonders Leid. Sie bekamen vorher schon nicht mehr viel für einen vernünftigen langen Artikel. Doch jetzt ist die 2c/W in Stein gemeißelt, in Zement gegossen. Unverrückbar. Eine Preiserhöhung wird es da aber nicht geben. Es sei denn, alle Autoren in diesem Land legen einen gezielten und vor allem lange andauernden Generalstreik hin. Also alle TATORT-, WILSBERG- und sonstige Autoren treten in Streik, weil sie bei diesem neuen Urheberrecht alles verlieren. Sie behalten nicht einmal mehr das grundlegendste Recht an ihrem Manuskript. Dies geht nämlich nun auch an den Verleger. Er sichert damit jedoch nicht ihre eigenen Interessen ab, sondern nur seine eigenen.

Wenn ein neues Urheberrecht gemacht werden muß, dann nur von jenen, die auch davon betroffen sind. Immerhin dürfen Anwälte im Bundestag ja auch die Gesetze machen, an die sich letztlich halten! Und da regt sich dann keiner darüber auf, daß da vielleicht einige Gesetzesvorlagen nicht ganz fair wären. Das neue Urheberrecht ist in jedem Fall nicht fair. Weder dem Kunstschaffenden, noch dem Verlag gegenüber. An dieser Stelle wäre ein Streik aller Schreibenden das einzige Mittel, eine weitere Enteignung zu verhindern. Denn sonst haben wir in weniger als 10 Jahren keinerlei Buch mehr auf dem Markt, also auch keine Buchhandlungen mehr.

WOLLT IHR DAS?

Andreas E. on April 3rd, 2019

Ja, so könnte man die bundesdeutsche Politik tatsächlich umschreiben. Doch sollten wir eher einmal die Frage stellen: Was ist eigentlich die politische Lüge?

Zum Einen: Die wirklich politische Lüge gibt es faktisch nicht! Ungefähr 9/10tel des Quatsches den ein arbeitsscheuer Berufspolitiker Zeit seines Lebens von sich gibt, entspricht von seiner Wahrnehmungsweise der Welt aus gesehen der Wahrheit. Ob dies nun die Armutsrente betrifft, die Steuererleichterungen für Reiche oder die Streichung des Namens „Hartz“ aus den Dokumenten zum ALG II. Alles nur eine Sache der Wahrnehmung.

Deshalb war es nicht weiter überraschend, daß kurz vor wichtigen Landtagswahlen die aSPD wieder einmal mit der Legende rüber kommt, sie sei eine sozialistische, demokratisch agierende Partei. Man darf dabei nicht vergessen: Aus der Wahrnehmung eines aSPD-Parteimitglieds aus betreibt die Partei keinen gelebten Faschismus seitdem Gerhard Schröder Kanzler war, sondern macht nach wie vor sozialdemokratische Politik. Wohlgemerkt: Aus der Wahrnehmung eines Parteimitglieds aus gesehen. Wie diese Art Politik jedoch in der Realität wahrgenommen wird, steht auf einem völlig anderem Blatt Papier.

Inzwischen ist auch sehr gut nachzuvollziehen, warum der AfD ständig irgendwas von „Wolf“ schreit. Wir erinnern uns an Peter und der Wolf? Am Ende wurde Peterle vom Wolf gefressen. Aber nicht, weil er die Schafe, die er hüten sollte, verteidigte, sondern weil er schlicht zu blöde war, den einzig sicheren Platz in seiner Umgebung aufzusuchen. Ähnlich verhält es sich mit dem Lügen-Geschrei des AfD im Bundestag. Da schreit jemand ständig „Wolf“ und kapiert nicht, daß er längst unter die Räder geraten ist.

Und die vollintegrierten Faschisten in CDU, GRÜNE, LINKE, aSPD & FDP applaudieren auch noch jedes Mal. Was dies im Klartext eigentlich bedeutet, scheint auch keiner wirklich zu begreifen. Da lügen uns die Bundestagsabgeordneten einer gewählten, vorgeblich demokratischen Partei im Bundestag an, und nichts passiert. Ein CDUler sagt einmal die Wahrheit, daß das liebe Gretchen aus Schweden nur von einer Industrie mißbraucht wird, deren Endziel es ist, die europäische Wirtschaft zu zerstören, und er erntet nur Häme. Er erhält noch nicht mal Applaus von den Lügnern im Bundestag. Ja, jene 92 verurteilen seine Kritik an der Minderjährigen sogar. Obwohl eben jene 92 Abgeordneten die junge Dame wegen ihrer nachgewiesenen Entwicklungsstörung lieber in einem Vernichtungslager sähen. Begriffen?

Nein, immer noch nicht? Im Bundestag hat nicht die Partei die Hosen an, die kontinuierlich die Wahrheit sagt, sondern diejenige, die am meisten Show macht. Der Bundestag ist nichts mehr als ein gewaltiger Showroom, in dem politisch unerfahrene Deppen ihre Show abliefern, weil sie in ihrem Wahlkreis gut aussehen wollen. Nicht, weil sie vielleicht irgendetwas auf der Pfanne hätten. Da kann ich den werten Leser beruhigen, mir kam bis heute noch kein Politiker unter, der überhaupt wüßte, was eine Pfanne ist. Und was man damit machen könnte.

Wir werden ja auch, angeblich, in den Medien auch nur immer wieder belogen. So etwas wie wahre, ernsthafte, Berichterstattung findet doch angeblich gar nicht mehr statt. Stattdessen verbreiten bestimmte Fernsehsender, quasi als Hofberichterstatter der Regierung, nur wieder irgendwelche Lügenmärchen. Beispielsweise, daß es keinerlei Chemtrails gäbe. [Dieses Blog hat bereits einmal darüber aufgeklärt.] Oder die andere Lüge, daß keinerlei Atomwaffen in Deutschland in irgendwelchen Depots wären. Die Wahrheit ist: Die LINKE erfand vor einigen Jahren die Mär, daß in einer nordhessischen Kaserne atomare Sprengköpfe aufbewahrt würden. Dummerweise übersah DIE LINKE, daß diese Sprengköpfe bereits im Rahmen des 2+4-Vertrages von den Amerikanern längst wieder aus deutschen Landen geschafft wurden. Obwohl ich mir sehr gut vorstellen kann, daß es einige Extremisten in diesem Land gibt, die diese Sprengkörper gerne dazu benutzen würden, um die Trassen in den Osten dieses Landes auf längere Zeit zu unterbrechen. Die Sprenglöcher in den Autobahnen und Landstraßen existieren ja immer noch. Sie müßten nur wieder mit einem 5kT-Sprengkopf bestückt werden.

Es gibt aber noch einige andere, weniger offensichtliche Lügen. Zum Beispiel ist die schlimmste Lüge von Allen, daß die aSPD nach wie vor eine sozialistisch geprägte Partei sei, die wieder zur alten „sozialen Marktwirtschaft“ zurück will. Das ist alles Lüge. Die aSPD würde so etwas niemals machen. Man war doch als Partei so stolz darauf, als man den Sozialstaat zugunsten der Billiglöhner zerschlug und von da an stellenweise Gesetze durchsetze, die sich locker mit den „Nürnberger Rassegesetzen“ messen können. Wie war das noch mit der Residenzpflicht, der jeder Bezieher von ALG II unterliegt? Es gibt noch mehr Scherze, die sich heute, aktuell, als reine Lügen entpuppen.

Fast könnte man denken, man wäre im falschen Land, und Putin wäre der Gute. Dem ist aber nicht so. Man befindet sich nach wie vor in der Bundesrepublik Deutschland, und Putin ist nicht der Gute, weil er nicht der Gute sein kann. Denn wäre er der Gute, hätte er die Finger von der Ukraine gelassen und gleich eine Atombombe auf Hamburg, Mannheim und Berlin geworfen. Selbst ohne Kriegserklärung wäre die Botschaft unverkennbar gewesen. Doch Putin ist nicht der Gute, nur weil er die Hochburgen der Faschisten in diesem Land unbeschadet läßt – und statt dem die Finger nach der Ukraine ausstreckt.

Alles Lüge! Wirklich. Alles Lüge!

Wir sollten mehr auf das vertrauen, von dem unser Gefühl uns sagt, daß es richtig ist. Dazu gehört dann auch, den AfDlern jedes Mal aufs Maul zu schlagen, wenn sie dieses für irgendetwas ihrer Scheinargumentation öffnen wollen. AfDler sind keine Deutschen! Sie sind eine von Putin bezahlte 5. Kolonne. Natürlich sagt uns das der Geheimdienst nicht. Würde der Geheimdienst zugeben, daß er über diese Geldflüsse Bescheid weiß, würde sich Putin einen anderen Trick einfallen lassen, um Europa zu destabilisieren.

Aber ist uns Deutschen Europa wirklich so wichtig? Oder ist dies auch nur alles Lüge? Denkt mal darüber nach.

Andreas E. on März 27th, 2019

Manches erfährt man nicht sofort! Anderes erfährt man gar nicht. Zumindest nicht als normaler deutscher Bürger. Die NS-Zeit lastet immer noch wie ein Damokles-Schwert über unserem Land. Doch wenn man dann wieder die Rufe nach aktiver, nicht passiver, Sterbehilfe hört, denkt man auch zuerst, dies wäre eine Tat der Humanität, die zumindest Anerkennung für den durchführenden Arzt verdient.

Doch weit gefehlt. Sterbehilfe hat mit Humanität ungefähr soviel zu tun, wie T4 in der Nazizeit. Denn Sterbehilfe, so wie sie in Deutschland für Alte, Kranke, und Entbehrliche gefordert wird, ist nicht mehr als T4 in einem neuen Gewand. Ich gebe ehrlich zu, ich als Autor habe einige Weile gebraucht, bis ich die genauen Zusammenhänge besser begriff. Nicht, daß ich nicht schon immer ein Gegner des staatlich subventionierten Mordes gewesen wäre. Immerhin schreibt diese Nation hier Geschichte, weil es unter einem Reichskanzler Hitler „lebensunwertes Leben“ hat vernichten lassen. Stellenweise mit absolut inhumanen Methoden.

Doch in den Hirnen moderner Braunärsche, besser getarnt als FDP-, LINKE-, AfD-Mitglieder steht nicht die deutsche Vergangenheit im Raum, sondern die Zukunft unseres Landes. Und dem Land würde es so gut gehen, könnte es Rentner mit nur einem leichten Schnupfen mit moderner Sterbehilfe am Bezug von Rente hindern. Denn dies ist wirklich neoliberale Denke: Vernichte den Arbeiter, nachdem er seinen Dienst getan hat. Der Mensch würde seiner Menschenwürde, seiner Menschenrechte, beraubt, und wie ein Sklave nach getaner Arbeit einfach vernichtet.

Aber um Lebensvernichtung geht es in der ganzen Sache ja überhaupt. Sterbehilfe hat nichts mit Humanität zu tun. Man sollte sich einmal die Aussagen des polnischen Altenpflegers anhören, der in Hamburg um die zweihundert Pflegefälle ermordete – und seine Taten als Todesengel als humanes Werk bezeichnet. Es ist abstoßend. Es ist erschreckend. Es beweist, daß es Menschen gibt, die absolut nichts für Menschenrechte und Menschenwürde übrig haben.

In unseren deutschen Arbeitsämtern das gleiche Bild. Mehr als einmal haben unsere Autoren Ohrenzeugen davon werden können, wie manche Mitarbeiter im Arbeitsamt davon sprechen, wie mit Arbeitslosen umgegangen werden sollte. Nicht nur mit den ausländischstämmigen, die nicht aus €U-Ländern stammten, sondern generell. Mehr als einmal fiel da der Begriff „Gaskammer“. Und dies noch nicht einmal den nervenden Arbeitslosen gegenüber, sondern generell diese Verfahrensweise mit allem „angeblich Arbeitslosen“, die dem „Staat nur auf der Tasche liegen …“ Den Rest kann man sich denken, denke ich.

Aber das Thema Sterbehilfe ist beinahe alljährlich wie das Dioxin-Ei ein Thema in diesem Land. Entweder wenn wieder einmal ein Schweizer Arzt auf deutschem Boden dabei erwischt wurde, wie er im Bodenseekreis eine alte Vettel um die Ecke bringt, oder weil irgendein dummer Politker der GRÜNEN die Klappe nicht hat halten können.

Fest steht, Sterbehilfe ist ein absolutes Nazi-Erbe, und somit ein No-Go in unserer modernen Gesellschaft. Es hat nichts damit zu tun, jemanden zwanghaft am Leben zu lassen. Dazu verpflichtet der hypokratische Eid einen Arzt sowieso. Leben zu schützen und zu erhalten ist der Hauptsinn eines Arztes. Wer gerne Menschen ermorden will, soll in den Iran gehen, dort kann man sich als Scharfrichter heutzutage eine Villa und 200 Frauen verdienen.

Sterbehilfe ist keine Lösung. Selbst wenn der Patient offen artikuliert, daß er unter Schmerzen leidet, gibt es immer noch Möglichkeiten, diese Schmerzen erträglicher zu machen. Einen Patienten auf Verlangen zu töten, ändert nichts daran, daß eine Tötung auf Verlangen nach wie vor ein Mord darstellt. Zumindest für die Menschen, die mit Recht und Gesetz in Einklang sind. Wer jedoch die Demokratie abschaffen möchte, darf gerne die Sterbehilfe befürworten. Ist die Demokratie durch den AfD erst einmal aufgeweicht und abgeschafft, werden sich die Befüworter sehr schnell in einem abgeschlossenen Transporter wiederfinden. Denn in den Augen der Braunärsche sind solche Menschen, die den Mord an Dritten befürworten, absolut für die Gesellschaft entbehrlich. Kein Scherz! Auch die Nazis des NS-Regimes brachten systematisch die Familien um, die einen Behinderten in ihren Reihen hatten. Selbst wenn dieser Behinderte fern in einem Sanatorium lebte. Darüber gibt es interessanterweise sehr gut geführte Aufzeichnungen.

Wer befürwortet also weiterhin die Sterbehilfe? Entweder der Teil der Gesellschaft, der daran verdienen würde. Also in erster Hinsicht Anwälte und Andere, die es mit dem Gewissen nicht so haben. Oder aber jener Teil, der Kranke, Alte und Behinderte als Belastung für die Gesellschaft wahrnimmt. Und dies sind in meinen bisherigen Beobachtungen vornehmlich Oberschichtler, oder welche, die sich dafür halten. Schichten hat unsere Gesellschaft schon sehr lange nicht mehr. Das Obrigkeitsdenken, welchem manche hinterher weinen, hat nur zur Folge, daß wieder so etwas inhumanes wie Sterbehilfe in diesem Land eingeführt wird. Womit dieses Land sich in keinem Deut mehr von der Nazi-Diktatur unterscheiden würde. Wer die stille Grenze zur Sterbehilfe überschreitet und sie wieder in diesem Land einführen will, macht sich offen des Faschismus schuldig. Denn Sterbehilfe bedeutet die Denkweise des Faschismus aktiv umzusetzen. Für Jemanden, der Sterbehilfe wieder reaktiviert, ist ein Menschenleben absolut nichts Wert. Dem bedeutet ein Menschenleben nichts. Menschenrechte sowieso.

Wer also Sterbenskranke auf deren eigenes Verlangen tötet ist dennoch ein Mörder. Selbst wenn es im letzten Willen des Patienten so niedergelegt ist, besitzt kein Arzt die Erlaubnis dann auch den Patienten zu töten. Mord bleibt Mord, selbst wenn die Tötung auf Verlangen geschah. Es gibt psychologische Mittel, daß man jeden Menschen dazu bringen kann, daß er um den Tod fleht. Solche Praktiken kommen auch beim Verkauf von sogenannten Tötungsmustern zum Einsatz. Man versucht nicht dem Patienten die Tötung auszureden, sondern animiert ihn noch zusätzlich, sich auf diese Art und Weise „erlösen“ zu lassen. Ja, der gleiche Kauderwelch spielt auch in einigen Nazi-Propagandafilmchen eine Rolle, die sich aktiv mit diesem Thema auseinander setzen. Interessanterweise wird dort die „Tötung auf Verlangen“ als humaner Akt dargestellt. Mord bleibt dennoch Mord, egal wie ich ihn umschreibe. Und kein Mensch hat das Recht einen anderen Menschen nur aufgrund seiner Krankheit, seiner sexuellen Gesinnung, seiner politischen Gesinnung, oder wegen seiner Vorlieben zu töten. Wer also als Bundestagsmandatsträger dennoch für die Sterbehilfe einsteht, steht im Gedankengut des Faschismus und möchte letztendlich die Demokratie abschaffen. Damit er hinterher als Staatsmacht die Möglichkeit hat, alle politischen Feinde in Vernichtungslagern auslöschen zu lassen.

Stimmt ja, hatten wir ja schon einmal. Und solche Zeiten werden wiederkommen, wenn wir es erneut zulassen, daß Sterbehilfe in diesem Land erlaubt wird. Wir sind nicht Holland, wir sind nicht die dummen Dänen. Wir sind Deutschland. In diesem Land bedeutet Bildung noch etwas. Wer also ein Gegner der Sterbehilfe ist, steht auf der Seite der Humanität. Nicht derjenige, der sie befürwortet. Es liegt an uns, ob unser Land endgültig in den Faschismus abrutscht, oder ob wir es schaffen, die Demokratie mit demokratischen Mitteln zu erhalten. Dazu gehört dann aber leider auch, alle Befürworter von Sterbehilfe präventiv einzusperren. Am besten Lebenslänglich. Wer nämlich bereits bereit ist, an Sterbehilfe zu denken, wird gedanklich bereits zum Mörder. Und wer bereit ist, in Gedanken zu töten, hat hinterher auch keinerlei Probleme in der wirklichen Welt Morde zu begehen. Man denke nur an den „Totmacher“, sehr gut dargestellt von Götz George damals. Sterbehilfe ist keine Lösung, sondern ein Teil des Problems.

Und es wird für uns Bürger inzwischen Zeit, daß wir uns darum kümmern, die Probleme zu lösen, die unsere Gesellschaft negativ belasten.

Andreas E. on März 20th, 2019

Einst war das Leben in diesem Land schön. Wirklich richtig schön. Damals gab es keine extremen Vegetarier/Veganer, die sich einbildeten, sie seien die neuen Herrenmenschen – und deshalb AfD gewählt haben. Damals gab es keine extremistischen Containertaucher, die lieber eine Haftstrafe in Kauf nehmen, anstatt bei der Marktleitung zu fragen, ob sie die abgelaufenen Lebensmittel bekommen dürfen.

Doch heutzutage ist es so, daß Menschenrechte nur am Rande interessieren. Vegetarier/Veganer interessieren Menschenrechte nicht, solange es nicht ihre Menschenrechte sind, die mit Füßen getreten werden. Meistens kommt dann der Vorwurf, daß diese Menschenrechte eben von jenen getreten werden, die einfach nicht bereit sind, sich der faschistischen Doktrin des Nichtfleischessens anzuschließen.-

Ja, einst war das Leben in diesem Land noch ein Leben. Da gab es keine Bevormundung durch extremistische Vegetarier/Veganer, die sich für den Nabel der Welt hielten. Und halten. Es gab keine Supermärkte, extra für Vegetarier, die einfach kein Fleisch oder fleischhaltige Lebensmittel in ihrem Sortiment hatten. Es gab noch das gute alte Büdchen, wo jeder sein Bierchen zischen konnte, ohne gleich als Alkoholiker verunglimpft zu werden.

Das Leben damals war wirklich besser. Die Ortschaft hatte nicht acht verschiedene Supermärkte, sondern maximal einen einzigen, wo es dann aber auch alles gab. Selbst Gemüse, obwohl im Ort genug Bauern ansässig waren, die Hofverkäufe tätigten. Doch heute? Die Gemeinde hatte einmal 150 Vereine, heute sind es gerade einmal nur noch 30. Die Gemeinde hatte einmal ein Dutzend Landwirte, die Fleisch und Wurst verkauften, neben dem Gemüse. Heute sind es gerade einmal drei, von denen einer noch nicht einmal wirklich aus dem Ort kommt, sondern aus einem Stadtteil. Und Fleisch und Wurst kann man nicht mehr direkt vom Hof kaufen. Dank den Vegetarierern! Maximal kann man heute im Hofladen noch Gemüse und Eingemachtes erwerben, aber Fleischwaren nur noch in der Metzgerei.

Von den Metzgereien hatte der Ort früher fünf im Ortskern, und zwei außerhalb in den etwas größeren Stadtteilen gehabt. Davon sind heute nur noch zwei übrig, und von den Stadtteilmetzgern gibt es keinen mehr. Dementsprechend nahm die Fleischqualität ab. Und früher konnte man sich in der Ortschaft noch etwas auf das Fleisch einbilden.

Nun kann man nicht die Schuld dafür den Vegetariern/Veganern im Ort geben. So viele haben wir auf eine Gemeindebevölkerung von knapp 20K gar nicht. Im Bundesdurchschnitt haben wir 1,5%, im Gemeindedurchschnitt erreichen wir noch nicht einmal 1%. Und dies, obwohl hier regelmäßig die Klapperer auftauchen und für eine ungesunde, weil vegane. Lebensweise werben. Dies nimmt hier im Ort teilweise Formen an, daß einem Angst und Bange wird. In den beiden Konferenzzentrem im Ort finden regelmäßig Events statt, die einem Normalsterblichen klar machen sollen, wenn er sie denn aufsucht, wie gesund es doch ist, vegan zu leben. Und das eine vegane Lebensweise Jemanden dazu berechtigt, sich als Herrenmensch zu sehen.

Früher war wirklich alles besser. Der Ort hatte nicht so viele Supermärkte, so daß man in der Kreisstadt einkaufen mußte. Der Ort hatte mehr Amüsementbetriebe, inklusive Gemeindepuff, und es war auch relativ mehr los. Heute hat der Ort einen Bücherschrank, wo man umsonst Bücher tauschen und mitnehmen kann. Heute hat der Ort drei Kebabs, ein asiatisches Restaurant, zwei italienische Restaurants, einmal Spitzengastronomie und zwei Eisdielen. Ok, die Eisdielen sind etwas Besonderes, weil die „neue“ Eisdiele ein deutlich besseres Eis als die alteingesessene macht.

Aber wirklich Ernst nimmt das keiner im Ort, der den Ort kennt! Das Kaff war schon immer ein Kaff und wird immer ein Kaff bleiben. Das dumme daran ist nur: Es ist mein Kaff. Früher hatten wir noch nicht einmal normale Cafés hier. Da gab es nur die Bäckerei, und bis zu Beginn der 1980er gab es dort noch nicht einmal Coffee-to-go! Stattdessen noch handwerklich gut gefertigte Brote und Brötchen, die in ihrer Qualität ihresgleichen suchten. Da kam nicht einmal der alte Alsbacher Bäcker mit. Nun, diese Bäckerei gibt es heute nicht mehr. Der hat dicht gemacht. Zumindest die hauseigene Bäckerei, den Verkauf gibt es noch.

Damals hat sich auch Niemand um die Umwelt geschert. Und trotzdem ging es der gut. Zumindest besser als jetzt, wo man Teile des Odenwaldes mit Gewalt verurwalden lassen will, und trotzdem noch jeden nutzbaren Baum aus dem Gehölz holt. Umwelt interessierte keinen. Nicht einmal, ob der Nachbar nun einen Diesel oder einen Benziner mit Turbolader fuhr. Das war wurscht. Wir Kinder mußten zu unserer Schule laufen, selbst wenn sie einen Kilometer entfernt war. Da kam kein Bus vorbei, der uns abholte. Nada, niente. Die Gemeinde sparte sich den Bus.

Und es gab jedes Jahr zu Sankt Martin auf dem Gemeindeplatz ein wunderschönes großes Feuer bei dem die großen Zuckerbrezen an wirklich jeden verteilt wurden, selbst die einfachen Besucher, die ohne Laterne vorbei kamen, um sich das Ereignis anzuschauen, erhielten eine Zuckerbrezen zur Feier des Tages. Die Gemeinde und ihre drei Kindergärten ließ sich damals nicht lumpen. Es war für alles gesorgt. Die Mütter, die mitgelaufen waren, bekamen sogar Glühwein, wenn sie wollten. Und die Männer einen Schnaps, der von einem ortsansässigen Brenner stammt. Der war damals sogar noch bei der Gemeinde angestellt. Heute gibt es weder dieses Winterfeuer, noch den Sankt Martins-Umzug, noch die nachfolgende Festivität auf dem Gemeindeplatz. Aus Umwelt- und Kostengründen abgeschafft. Und der ortsansässige Brenner brennt nicht mehr.

Aber wenn das Alles wär. Die Gemeinde war einmal. Da hielt das Kaff und seine Käffer noch richtig zusammen. Heute ist man in der Gemeinde froh, wenn man einen Bürgermeisterkandidaten von außerhalb findet, der Scheiße bauen kann, und trotzdem nicht in Haftung genommen werden kann – da er ja ein Auswärtiger ist. Ein Alteingesessener würde bei der aktuellen politischen Konfiguration im Gemeinderat auch nicht Bürgermeister werden wollen. Sofort würde ihm von der ortsansässigen Veggie-Partei unterstellt, daß es ihm nur um die eigene, persönliche, Macht ginge, und nicht um das Wohl der Gemeinde.

An der Stelle muß man einhaken und feststellen, daß die neue Umweltpolitik unserer Gemeinde wohl weniger etwas mit dem Wohl der Gemeinde zu tun hat, als eher mit dem Säckelchen, welches ein Gemeinderatsvertreter Abends mit nach Hause nimmt. Das Gemeinwohl, und vor allem das Gemeindewohl ist in den Hintergrund getreten. So wie früher die Umweltpolitik, die nicht vorhanden war. So ist heute in der kommunalen Gemeindepolitik der Begriff „Gemeinwohl“ nicht mehr vorhanden. Es werden stellenweise ernsthaft grenzwertige Entscheidungen im Gemeinderat getroffen und hinterher gesagt, es sei nur zum Wohl der Gemeinde. Das die Gemeinde dann in überforderter Gemeindepolitik die Kontrolle über die Müllberge verliert und der Abholer dann Wochen braucht, um eine einfache Ladung gelber Säcke aus der Gemeinde abzuholen, obwohl die Abfuhrtermine völlig anders lagen, interessiert niemanden. Zudem die Gemeinde die Versäumnisse bei der Abholung von Seitens des Abholers auch noch selbst bezahlen muß. Sie erhält keinen Schadenersatz vom Abholer, sondern bezahlt mehr.

Und das ganze, inklusive dieser ganze Mülltrennungsunfug, wird dann dem Bürger in Rechnung gestellt. Als Umwelt- oder noch besser ökologische Müllpolitik verkauft. Wir brauchen keinen Kölner Korruptionsdickicht, hier vor Ort herrschen Zustände, da würde jeder Korruptionsbeauftragte sich die Haare ausreißen und von der nächsten Autobahnbrücke springen. Aber – es schont ja die Umwelt.

So sieht es auf Gemeindeebene aus, mit dem Kreis möchte ich an der Stelle nicht fortfahren. Es ist zu schrecklich, was da passiert. Aber wichtig ist, die Umwelt wird geschützt. Das wir im Ort noch keine Fahrverbote für Dieselfaherzeuge haben ist irgendwie ein kleines Wunder. Aber keine Sorge, das DUH wird auch das hinkriegen, sobald feststeht, daß man unsere kleine Gemeinde genauso abzocken kann. Dann wird wenigstens die Umwelt geschont, oder zumindest das, was sich verschiedene Leute einbilden, was die Umwelt sei.

Andreas E. on März 13th, 2019

Dieses Land ist noch zu retten, diesem Land kann man noch eine Zukunft ermöglichen. Ja, wenn unsere Politik bereit ist, einige Zugeständnisse zu machen. Einige Zugeständnisse an die Demokratie, wie sie global gehandhabt wird. [Außer in einigen Dritte-Welt-Staaten wie Ungarn, demnächst Großbritannien, den USA und den islamischen Staaten.] Im Gegensatz zu diesen hat Deutschland noch eine Zukunft. Wenn man eine zukunftsorientierte Politik betreibt.

Die Vorschläge dieses Blogs sind die Folgenden:

  1. Ein absolutes Verbot sämtlicher faschistischer Untriebe. Dazu fallen Demonstrationen vor dem Bundeskanzleramt genauso, wie die einmal wöchentlich stattfindenden Kappensitzungen eines AfD-Ortsverbandes. Faschismus ist keine Ideologie, es ist eine Idiotie. Jeder, der sich als deutscher Bildungsbürger zu einer Idiotie bekennt, sollte zukünftig die deutsche Staatsbürgerschaft entzogen werden, bei gleichzeitiger Enteignung.
  2. Umbau des ÖPNV! Da der ÖPNV in den meisten deutschen Kreisen sowieso über einen Kreisverkehrsverbund unter Oberhoheit der Deutschen Bahn geregelt ist, wäre am empfehlenswertesten, wenn der ÖPNV in solchen Verkehrsverbünden für Bewohner dieser Kreise absolut kostenlos wäre. Ortsfremde, Touristen, entrichten einen normalen Obulus. Ein Kreisverkehrsverbund (KVV) bekommt ein Maximum von 5 Kreisen, die sich maximal zu einem Verbund zusammenschließen dürfen. Fünf KVVs dürfen sich zu einem Landesverkehrsverbund zusammenschließen, müssen aber garantieren, daß Einheimische kostenlos ihren Fahrdienst benutzen dürfen. Hierbei sollten dann auch die einzelnen Gemeinden ein höheres Mitspracherecht als die Deutsche Bahn besitzen, die ja aktuell die Fahrpreise auch im ÖPNV diktiert.
  3. Umbau der Gemeinderegierungen! Wichtig hierbei ist: Der Bürgermeister hat wieder das letzte Wort. Genauso wie wir es in den 1930ern des vergangenen Jahrhunderts hatten. Ein Gemeinderat kann nicht einmal das Veto-Recht seines Bürgermeisters durch eine einstimmige Entscheidung aushebeln. Dies ist undemokratisch. Demokratisch läuft es, wenn der Bürgermeister das letzte Wort hat, und in seiner Entscheidung zuerst den vorgebrachten Argumenten folgt. Dies bedeutet für die einzelnen Fraktionen eines Gemeinde/Stadt/Kreisrates, daß man vernünftig argumentiert, und nicht mit sinnentleerter Hetze gegen die anderen Fraktionen im Rat schießt. Parteien, die sich eines solchen Verhaltens schuldig machen, werden bei der nächsten Gemeindewahl ausgeschlossen und dürfen von den Bürgern nicht gewählt werden.
  4. Umbau des Gemeindewahlrechtes! Es gibt zwar schon die demokratische Neuerung, daß der Bürgermeister einer Gemeinde/Stadt von seinen Bürgern gewählt wird, doch man kann dies noch verbessern. Ein von den Bürgern gewählter Bürgermeister muß seinen Status noch durch den Gemeinderat bestätigen lassen. Verweigert der Gemeinderat die Bestätigung, die einstimmig erfolgen muß, müssen dringend Neuwahlen stattfinden.
  5. Auf Landesebene muß auch dringend eine Vereinfachung der Umstände her. So sollte zukünftig ein Landtagspräsident das Recht haben, die Sitzung störende Fraktionen einfach des Saales zu verweisen. Bei Verweigerung sollte der Landtagspräsident das Recht besitzen, Mitglieder besagter Fraktion festsetzen zu lassen. In einem solchen Fall wäre eine Haft von 7mal 24h ein gesundes Maß, gleichzeitig sollte dieses Verhalten auch in die Bürgerschaftsakte/Führungszeugnis eingetragen werden. Bei drei gleichzeitigen Einträgen eines solchen Vergehens wäre der betreffende Landtagsabgeordnete für 1 Jahr in ein Landesgefängnis zu sperren, damit er wieder richtig sozialisiert wird.
  6. Allgemein geht ja Bundesrecht vor Landesrecht. Landesrecht geht vor Stadt/Gemeinderecht. Diese Regelung hat zur Folge, daß viele Gemeinden heutzutage noch nicht einmal ein Fahrverbot in ihren kritischen Straßen durchsetzen können, weil das Bundesrecht ihnen dies verbietet. Das gleiche passiert auch, wenn eine Gemeinde den Verkehrsfluß verbessern möchte, dann greift meist das Landesrecht, was eine solche Verkehrsvereinfachung untersagt. [Nicht nur in Hessen.] Deshalb sollte in solchen Fällen das Gemeinde/Stadtrecht das Landesrecht überwiegen, und nur noch vom Bundesrecht neutralisiert werden können. Dies würde in vielen Gemeinden sehr viel vereinfachen und Feldwege würden Feldwege bleiben und nicht zu Feldwirtschaftswegen umdeklariert werden, weil jemand dringend eine Durchfahrtsstraße für seinen Traktor braucht und er gute Freunde im Landtag hat.

Ich glaube, dies sollte für den Anfang einmal reichen. Schreibt doch in die Kommentare, welche sinnvollen Vorschläge ihr noch habt, um euer Leben insgesamt zu verbessern und dieses Land wieder zukunftsfähig zu machen! Die Redaktion ist hier sehr an euren Vorschlägen interessiert.

Andreas E. on März 6th, 2019

Wir alle kennen das! Der Moment, wenn ein völlig Fremder völlig informationsbefreit seinem Unmut über Zustände Wut macht, die er nicht kontrollieren kann. Noch angespannter wird die Situation, wenn dieser Fremde derart die Selbstkontrolle verliert, daß er anstatt zu argumentieren nur noch keift. (So was sieht man auf FB öfter bei AfD-Sympathisanten und -Parteimitgliedern.)

Doch nach den Regeln des neuen Deutschland, in dem wir uns befinden, ist dies nichts schlimmes. Geahndet wird auf FB derjenige, der einen Nazi einen Nazi oder einen Faschisten Faschisten nennt. Wer sich jedoch für demokratische Werte oder Werte generell einsetzt, wird grundsätzlich gesperrt. Zufall? Nicht bei FB zumindest. Der Blogredaktion wurden Daten über mehr als 200 unberechtigte, und juristisch fragwürdige Sperrungen zugänglich gemacht – allein für den Januar. Die Zahlen im Februar sahen noch bescheidener aus.

FB, die sogenannte social plattform ist das genaue Gegenteil. Eine Plattform vielleicht, aber nicht besser als die vielgescholtene BLÖD-Zeitung. Denn auf dem gleichen intellektuellen Niveau bewegen sich die meisten Nutzer aus Deutschland. Der Haken an der Sache ist: Wenn man sich das Sperrgebaren von FB einmal über die Jahre näher betrachtet, und welche Accounts vornehmlich dicht gemacht wurden, stellt man verblüfft fest, daß sich kein faschistisch, braunarschig orientierter darunter befindet, sondern nur aufrechte Demokraten – die sogar Kritik an der FDP anmeldeten. Wie gesagt, das soziale Leben der Welt ist in Gefahr, solange Faschisten eine Plattform erhalten, auf der sie sich frei miteinander verständigen können. Nicht einmal im chinesischen WEIBO-Netzwerk wäre so etwas möglich. WEIBO erstattet bei der Registrierung eines entsprechenden faschistischen Postings automatisch Anzeige gegen den Accountbesitzer. FB macht gar nichts, im Gegenteil. Die Kritiker werden mundtot gemacht.

Doch wir waren beim Thema Haß. Haß bleibt immer gleich, genauso wie Krieg. Beides bleibt immer gleich. Egal mit welchen Waffen gekämpft wird. Egal, mit welcher politischen oder religiösen Doktrin der Kampf geführt wird. Haß bleibt immer gleich. Und er trifft im Normalfall immer wieder die gleiche Gruppe. Im Deutschen Reich waren dies die Armen, Kranken, Schwachen, Andersgläubigen (alles, was nicht asischen Glaubens war), die in die Gaskammer marschieren mußten. Heydrich und Himmler hatten sich schon etwas dabei gedacht, zusammen mit Goebbels den Haß im einfachen Volk gegen genau diese Minderheiten zu forcieren. Die Anzahl der Vergewaltigungen von jüdischen Frauen kann bis heute nicht nachgegangen werden, weil es keine genauen Fallzahlen gibt. Fest steht: Dies kam in ausreichender Menge vor, um von Seitens des Deutschen Volkes mehr als nur eine kleine Entschuldigung zu erwarten. Obwohl ja eigentlich Geschlechtsverkehr mit körperlich oder geistig Behinderten, Andersgläubigen, Kranken und Schwachen als Frevel am deutschen Reinheitsgebot aka Rassengesetz galt. Nicht einmal das jüdische Museum Frankfurt/Main ist bereit, auf diese berechtigte Frage eine Antwort zu suchen. Denn die Antwort würde nur weiteren Haß generieren. Und das will ja keiner. Wirklich nicht?

Es gibt nicht nur in Europa Kräfte, die mit ihrem Haß unser schönes Land zerstören wollen. In den USA haben wir beispielsweise Zuckerberg, der obwohl er in Deutschland als Staatsgast empfangen wird, dieses Land wohl noch mehr haßt, als er es bei Großbritannien tut. Muß wohl daran liegen, daß er wohl selbst üble Ressentements gegen Deutsche und Deutschland hegt, weil hier einmal in Hitler mit seiner Schwachsinnigentruppe wütete. Was man nie vergessen darf: Das erste Land, welches die Nazis besetzten, war ihr eigenes. Wer dies vergißt – und selbst Stan Lee bekam dies Mitte der 50er Jahre auf die Reihe – outet sich als Jemand, dem Haß wichtiger ist, als moralische Werte.

FB unterstützt aktiv Faschisten in Europa. Deren Accounts werden nicht gelöscht oder gesperrt. Nein, es werden diejenigen gesperrt, die offen auf FB Kritik nicht nur an FB, sondern an jeglicher Ungerechtigkeit in dieser Welt üben. Es trifft primär Menschen, die noch Werte besitzen, die von der KI Facebooks systematisch ausgegrenzt werden. Wo bleibt da bitte der Minderheitenschutz? Und mit Minderheit sind in dem Fall nicht die sich zahlreich auf der Plattform tummelnden Braunärsche und Nazis gemeint. Sondern diejenigen, die noch an die Demokratie glauben und sie mit ihrem Herzen verteidigen. Auch wenn dies bedeutet, daß sie deshalb auf der Abschußliste eben jener braunen Untriebe geraten, die sie so vehement und mit Stolz bekämpfen.

Man muß eine Doktrin nicht hassen, um sie zu bekämpfen. Nur eine andere Denkweise kennen Nazis nicht. Der moderne Faschismus haßt. Inbrünstig. Und er hat sich zum Ziel genommen, via FB jene Quellen trockenzulegen, die vehement und erfolgreich gegen ihn agieren. Dies interessiert jedoch nicht. Nicht wirklich. FB unternimmt nichts gegen faschistische Postings. Ein faschistisches Posting sorgte im Januar für Unmut auf FB. Dieses Posting kam von einer Veganerin, die allen Ernstes behauptete, daß sie aus Gründen des Tierwohls niemals einem Moslem zur Hochzeit ein Schwein (hier Ferkel) schenken würde. Denn es sei nicht nur amoralisch und beleidigend der Kultur gegenüber, sondern würde auch direkt die Lebensweise eines Moslems beleidigen. Dieser Kommentar war als Reaktion auf das Posting eines Amerikaners erschienen, der darin vermittelte, daß er einem befreundeten Moslem aus reiner Freundschaft und weil er dessen ehrenwerte Lebensweise respektierte ein kleines Schwein geschenkt hatte. Ein lebendes Geschenk.

Wer nun aus dem Originalposting etwas herabwürdigendes und rassistisches zauberte, war nun klar. Es war jene Veganerin. Und interessanterweise wurden all jene auf FB in jener Woche gesperrt, die sich auf die Seite des Amerikaners und seines ehrenwerten muslimischen Freundes stellten und gleichfalls einem ehrenwerten Moslem ein lebendes Schwein (hier Ferkel) schenken würden.

Denn interessanterweise war nirgendwo im Text angegeben, daß das Schwein zum Essen verschenkt würde. Haustiere haben im Islam einen sehr hohen Stellenwert. Wenn ein Freund dem anderem ein Haustier schenkt, so bedeutet dies, daß er dessen Haushalt zu schätzen weiß, und er quasi mit zur Familie gehört. Natürlich kam das originäre faschistische und rassistische Posting von der Veganerin. Die, natürlich typisch FB, nicht gesperrt wurde. Aber alle, die ihre Aussage verachteten, wurden kaltgestellt. Alle, die ihren Haß mit Ironie und Satire beantworteten, wurden kaltgestellt.

Der Haß konnte sich also weiter ausbreiten. Doch dies war im Januar diesen Jahres nicht der einzige Fall. Der Redaktion wurden noch sechshundert weitere Fälle zugespielt, wo es ungefähr genauso ablief. Doch nicht nur aus dem westlichen Kulturkreis, sondern auch aus islamischen Ländern, wo die KI von FB Menschen wegen ihrer Meinungsäußerung sperrte, obwohl sie sich im Rahmen der in ihrem Land üblichen Gesetze bewegten. FB interessiert dies nicht, und da bestimmte Schlüsselworte verboten sind, kann man sich nicht einmal thematisch angebracht beschweren und auf Rücknahme der Sperre dingen.

Der Haß im Netz greift immer weiter um sich, und FB forciert dies auch noch. Ein anderer Freund hat zum Ende vergangenen Jahres seinen FB-Account endgültig gelöscht, weil der Haß von Braunärschen gegen seine Person – er sitzt im europäischen Parlament – auf FB einfach Formen annahm, die nicht mehr normal waren. Oftmals wurde er wegen seines Hobbys – JPop – angegriffen, ein anderes Mal fielen wenig schmeichelhafte Worte über seine sexuelle Orientierung. Natürlich wurden diejenigen, die ihn derart mit Haß verfolgten, von FB und dessen KI nicht gesperrt, aber mein Freund, als er sich begann zu wehren. Schließlich mußte er seinen Account stillegen und einen Anwald zur Hilfe nehmen, damit der Spuk endlich aufhört. Womöglich sieht er sich nun einem jahrelangen Prozeß wegen Rufmord ausgesetzt, wobei er das Opfer dieses Rufmordes wurde.

An anderer Stelle im Netz genau das gleiche Spiel. In einem Fanforum behauptet jemand völlig Fremdes Lügen und Halbwahrheiten über die Firma eines Kollegen. Die Behauptungen entbehren in ihrer Gänze völlig einer Grundlage, und sind nur als Haßpostings zu interpretieren. An dieser Stelle wird ein Rufmord losgetreten, der sogar noch den meines Freundes aus dem Europaparlament toppt. Nicht nur, daß unwahre Behauptungen in den Raum gestellt werden, es kommt noch dicker. Jeder, der auch nur im Ansatz auf die Idee käme, meinen Freund zu verteidigen, erwischt in Folge direkt eine weitere Rufmordkampagne. Von der gleichen unbekannten Person losgetreten, die bereits in einigen Fanforen gegen ihn unbeweisbare Propagande betreibt. Übrigens wird jede Frage nach Beweisen für die Behauptungen mit solch hanebüchenen Argumenten abgeschmettert, daß man deutlich erkennen kann, daß es sich um eine Rufmordattacke handelt. Nun ist das Internet dummerweise kein rechtsfreier Raum mehr. Im Gegenteil. Allein, daß ich diesen Fall, oder besser diese beiden Beispielfälle schildere, mache ich sie publik und sorge so für ein wenig Gerechtigkeit.

Dies interessiert aber nicht wirklich. Der Haß im Netz ist nicht nur einfach präsent, er frißt sich auch nach draussen, in die reale Welt. Und welchen Schaden er hier anrichtet, kann man sehen, wie leicht AfDler heutzutage bei der Polizei unterkommen und einen polizeinternen braunen Chat aufrecht erhalten können, ohne daß sie Angst um ihre Arbeitsstelle haben müssen. Von Seitens des hessischen Innenministers geschah bislang nichts, keiner der in Frage kommenden Polizisten wurde aus dem aktiven Dienst genommen. Der Haß im Netz hat bereits mehr als nur die Hirne bestimmter Deppen erreicht. Mittlerweile erreicht er auch die Herzen bestimmter Leute. Ab da wird es gefährlich.

Haß regiert das Internet. Bald auch die ganze Welt, wenn es dem US-Präsidenten Trump nicht gelingt, seine Mauer nach Mexiko zu bauen. Diese Mauer wird nämlich nicht aus Angst oder Haß gebaut werden, sondern um die Rechte der Mexikaner zu schützen. Aber in Europa sieht dies keiner ein. Dort sind alle gegen eine Mauer, und eher für die Politik einer Hillary Clinton, die bereits wie die Störchin des AfD forderte, Wirtschaftsflüchtlinge, die aus Mexiko kommen, direkt hinter der mexikanischen Grenze abzuschießen. Ja, woher dachten sie denn, hatte die Störchin die Idee? So kreativ sind Braunärsche niemals. Siehe die Verbrennungsöfen, die in den Konzentrationslagern errichtet wurden, um die Leichenberge loszuwerden.

Andreas E. on Februar 27th, 2019

Mit „Es war einmal“ darf mal Artikel über die deutsche politische Kultur, sofern sie denn vorhanden, gar nicht anfangen. Dies wäre ein typisch klassischer Fehler von Selbstüberschätzung. Das Problem dabei ist jedoch: Die deutsche politische Kultur krankt an chronischer Selbstüberschätzung. Deshalb ähneln immer mehr Taten unserer Politiker mehr Realsatire. Je mehr Realsatire in der Politik auftritt, umso weniger wird ein Land von seinen Nachbarn und Verbündeten Ernst genommen.

Doch die Bundesrepublik will nicht wie das alte Hitlerdeutschland enden, und nur eine Lachnummer im Gedächtnis seiner Nachbarn bleiben. Deshalb haben wir in diesem Land auch einen vehementen Kampf für den menschgemachten Klimawandel, der jetzt darin mündet, daß zukünftig Dieselmotoren wegen angeblich zu hoher Feinstaubbelastung durch den DUH verboten werden. Und dies, obwohl dem DUH durchaus bekannt ist, daß der eigentliche Feinstaubemitter in unserer Gesellschaft der normale Benzinmotor ist. Doch dies wird ignoriert. Es geht ja nicht um die sogenannte „Volksgesundheit“, sondern um Profit. Genau die gleiche Ursache wie auch für das Geschwafel um den menschgemachten Klimawandel.

Das Realsatire in der Politik und solche Ammenmärchen wie menschgemachter Klimawandel, Dieselfahrverbote, Schwächung des ÖPNV, Zerstörung des Gleisbahnsystems, alles zusammengehört, weiß jeder. Selbst der, der kein Verschwörungstheoretiker ist, bekommt inzwischen mit, daß die Politik aktuell genau das Gegenteil dessen macht, was sie sonst macht. Sonst paßt die Politik immer auf den kleinen Bürger auf, und bekämpft ihn nicht, als wäre er der primäre Staatsfeind, der im Land sein Unwesen treibt. Wie gesagt, um da drauf zu kommen, muß man nicht mal Verschwörungstheoretiker oder Anhänger der NWO-These sein. Man muß noch nicht einmal ein Parteigänger der vielgescholtenen AfD sein, um das auf die Reihe zu bekommen.

Dieses Land hat ein eindeutiges Problem. Nicht nur in der Politik. Doch das Problem ist nicht die Wirtschaft, oder der generelle Umgang mit dem Geld. Das Problem liegt darin begründet, wie der Staat bestimmte Maßnahmen verkauft. Im Prinzip hat kein Bürger etwas gegen eine chronische permanente Simultandauerüberwachung. In verschiedenen Städten setzen sich auch Bürger inzwischen für einen Kriminaldauerdienst ein. Gerade so, als sei ihre Staat ein Hort, eine Zentralstelle, der organisierten Kriminalität. Als käme es stündlich zu einem Mord. Entweder in der Migrantenszene, oder bei den Einheimischen.

Dieses Land hat Angst. Sehr viel Angst. Zuviel Angst. Angst kann ein sehr gutes Triebmittel sein, um aus einer Demokratie eine Diktatur zu machen. Dies geht sogar einfacher, solange man nicht genau weiß, wo man den Täter, den Urheber, für die Angst lokalisieren soll. Bisher hat es der Nation gut getan, diesen Urheber bei der AfD und ihren verdummten Fans zu verorten. Doch die Mitglieder des AfD haben selbst nur Angst. Nein, nicht vor dem dreckigen, ungewaschenen, Moslem. Der AfD hat vor etwas anderem Angst. Seine Angst bezieht sich auf die alten deutschen Werte, die immer mehr aufgeweicht werden und etwas Platz machen, was seine Mitglieder nicht verstehen. Nicht verstehen können. Nicht, weil es an Bildung mangelt – was man bei einer Partei mit mehr Doktortiteln unter ihren Bundestagsabgeordneten als bei den anderen Parteie nicht als Grundlage nehmen sollte – sondern weil es an Verständnis mangelt, wie die moderne Welt wirklich funktioniert.

Jetzt, wo der AfD sogar einen DEXIT ins Auge faßt, stellt man sich jedoch schon die Frage, ob diese Frage nicht ein wenig übertrieben ist. Ok, der AfD wollte schon immer aus der €U raus, weil die Partei Deutschland als ständigen größten Bruttozahler wahrnimmt. Dem ist aber nicht so, Frankreich zahlt deutlich mehr in den €U-Topf ein, als es Deutschland tun würde. Immerhin sind die Franzosen Gründerstaat der €U, während man zu Anfang der 70er Jahre Deutschland nur höchst widerwillig in die bis dahin bestehende Montanunion aufnahm. Auch so ein kleiner Umstand, der ständig vergessen wird. Der britische BREXIT wird zwar einige Fronten klären, und wenn die Briten keinen Vertrag wollen, sollte man ihnen auch keinen aufzwingen. Dies wird Deutschland nicht mehr Geld kosten, sondern sparen. Erkennt aber Niemand, deshalb trommelt man wieder für ein Europa der Nationalstaaten.

Als ob es innerhalb der €U keine Nationalstaaten gegeben hätte. Wobei wir wieder bei der Realsatire der Politik angekommen wären. Italien macht einen Rechtsruck, weil es sich einer gigantischen Pleite nähert. Spanien macht einen massiven Linskruck, weil es sich einer gigantischen Pleite nähert, und geht juristisch gegen braune Untriebe im Land vor, die schließlich darin münden, daß ein gewählter Provinzgouverneur nach Deutschland flüchten muß, weil ihm in der Heimat bis zu zwanzig Jahre Knast drohen. Frankreich steht kurz vor der Pleite, weil Macron dort ein Sozialsystem wie das deutsche Hartz IV einführen will. Also radikalisiert sich das französische Volk und wird – richtig, rechtsgewandt, nationalistisch – um sich aus der Umklammerung des umsorgenden Staates zu befreien.

Und in der Zwischenzeit liefern die Briten ein neues Stück Realsatire, weil sie mit einem Mal den BREXIT umkehren wollen. Da steht Deutschland dann natürlich als dumm und als Verlierer da, weil wir hier keine braune Partei in der Regierung haben, die das Sagen hat. Klar, das dann bestimmte deutsche Einflußnehmer ein Problem damit haben, was sich gerade in der Politik abspielt. In diesem Land ist es nun schon so weit, daß der einfache Bürger die Politik nicht mehr Ernst nehmen kann. Deshalb auch das massive Absterben von politischen Blogs. Zuerst kauft die Politik die entsprechenden Blogautoren, damit jene ihre Bloggerei beenden, und es keine weitere Kritik an der laufenden Politik mehr gibt, dann stellt man fest, daß dadurch ein großer Teil der politischen Meinungsbildung ebenfalls mit abgeschafft wird. Doch ein Land wie Deutschland benötigt genauso wenig politisches Blogging wie Großbritannien. Wo es bei den Briten hinführte, haben wir ja gesehen. Der BREXIT steht kurz bevor, und der Denkfähige lacht sich eins. Was auf dieses Land gerechnet, nicht mehr allzu viele Personen sind.

Dieses Land hat ein massives Problem. Und es sind nicht die Braunärsche, die sich bereits im Bundestag tummeln.- Es ist diese schreiende Realsatire, die dafür sorgt, daß Gerechtigkeit in diesem Land auf der Strecke bleibt. Doch interessiert das wen? Natürlich nicht! Würde es irgendwen interessieren, würde längst juristisch gegen den DUH vorgegangen und alle Leute, die dort den Ton angeben, würden ohne eigentliche Verhandlung erst einmal weggesperrt. Entschuldigen kann man sich später immer noch, sollte sich herausstellen, daß von Seitens des DUH kein Landesverrat begangen wurde, indem jenes darauf dingte, daß hier ein Dieselfahrverbot durchgezogen wird.

Es sind solche Kleinigkeiten, die das Werden der Welt bestimmen. Kachelmann hat auf seiner Facebook-Seite schon deutlich gemacht, was wir von dieser aktuellen angeblich „sibirischen“ Kälte zu erwarten haben. Als nächstes kommen dann wieder die Hochwasserwarnungen und das Dioxin-Ei. Diesen Spuk haben wir alljährlich. Niemand stört sich dran. Es ist normal kalt, aber Dank Klimawandel haben wir „sibirische“ Kälte.

Es ist so, daß die Menschen immer mehr das eigene Denken aufgeben, nur um das zu akzeptieren, was ihnen vom umsorgenden Staat aufgetischt wird. Aber der Eckregelsatz wird trotzdem nicht erhöht. Warum denn auch? Es ist ja nur Abschaum, Drückeberger und Feiglinge, die staatliche Hilfe beziehen müssen. Und Behinderte braucht dieses Land nicht, die können wir genauso in eine Gaskammer werfen, wie die Homosexuellen beiderlei Geschlechts. So ist die Denkweise inzwischen in der Politik, die Realsatire nimmt kein Ende. Die Politik paßt sich in ihrer Handlungsweise der Denkweise der Reichen an. Nein, nicht der Superreichen, davon hat Deutschland zum Einen zu wenig, zum Anderen sind das alles Steuerflüchtlinge, die schon seit Jahrzehnten in der Schweiz leben. Dieses Land geht wegen der Salzkruste ums Hirn der Leute vor die Hunde. Am liebsten möchte nämlich Niemand mehr weiter denken und arbeiten, als er unbedingt muß. Dies wird dieses Land nachhaltig ruinieren. Und als erstes werden Arme, Kranke, Behinderte und Homosexuelle wieder den Preis dafür bezahlen müssen. Die Andersgläubigen kommen, wie schon bei den Nazis, erst beim zweiten Schwung dran.

Leute, fangt wieder an für euch selbst zu denken. Beweist endlich, daß unsere gute deutsche politische Kultur nicht endgültig in den Bereich Realsatire abgedriftet ist, nur weil einem Haufen verlogener Möchtegernwissenschaftlern in wirklich jeder Beziehung geglaubt wird. Ein Dieselfahrverbot wird letztlich auch nicht verhindern, daß die nächste Eiszeit über uns hereinbricht, ausgelöst durch den menschgemachten Klimawandel, der zuerst die Atmosphäre aufheizt, bevor diese massiv abkühlt. Und das, obwohl zu diesem Zeitpunkt die Sonne wieder in ihrem Brennzyklus befindlich ist.

Ihr erkennt den Schwachsinn, den man euch da vorsetzt? Gut, dann wehrt euch. Verprügelt Gelbwesten und AfDler, und zeigt ihnen, daß sie beide in diesem Land nicht erwünscht sind. Verteidigt die Demokratie, und eure Menschenwürde. Und gebt sie nicht auf, wie es derzeit Franzosen und Briten tun. Ihr seid Menschen, obwohl ihr Deutsche seid! Laßt euch also weder von den Gelbwesten, noch vom AfD das Gegenteil einreden. Ihr seid Menschen, auch wenn ihr krank, behindert, homosexuell oder einfach nur arbeitslos seid.

Andreas E. on Februar 22nd, 2019

Zuerst nahmen sie uns das Rauchen, weil Zigarettentabak doch angeblich Krebs erzeugt. Dann nahmen sie uns den Zucker, weil der uns angeblich dick macht. Hiernach gaben sie den Cannabis frei, obwohl sie wußten, daß er nicht nur unfruchtbar macht, sondern auch verblödet. Jetzt nahmen sie uns das Fleisch, welches lebenswichtig für den Körper ist.

Und als es deshalb Aufstände gab, warfen sie die Demonstranten in Umerziehungslager. Wer sich nicht umerziehen lassen wollte, verschwand spurlos.

Viele Jahre später erfuhren wir, daß diejenigen, die sich nicht anpaßten, nicht der politischen Doktrin folgten, in der Gaskammer landeten. Unabhängig vom Glauben, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung aufwiesen oder nicht.

Also erstarb aller Widerstand, und wir huldigten von da an unserem neuem Herrn. Adolf Hitler.

[Kleine Dystopie, die ich in einem Schriftsatz von Brecht gefunden habe.]

Andreas E. on Februar 20th, 2019

Liebe Gemeinde,

wir wundern uns immer wieder darüber, welchen Geschiß um den Brexit gemacht wird. Mal heißt es, er wird kommen, dann heißt es, er kommt nicht. Beim Tempolimit ist das genauso. Auch so ein Alle-Jahre-Wiederkehrendes-Thema. Kommt es, kommt es nicht!

Ginge es nach der Deutschen Umwelthilfe, wäre ein Tempolimit schon längst da. Aber die Umwelthilfe weiß auch, daß es nicht die Dieselfahrzeuge sind, die dem Menschen so massiv schaden, sondern die Benziner. Nur ist es deutlich uncool, den Benziner zu verbieten, den doch die meisten von uns Nutzen. Da setzt man dann schon lieber Dieselfahrverbote durch, weil die Dieselnutzer eine ungeschützte Minderheit sind!

Dieselnutzer, Minderheit? Ja, hackts denn! Richtig, laut dem GG stehen Minderheiten unter einer Art Artenschutz. Ist im Gesetz so definiert. Ist in diesem Fall zwar schwer nachvollziehbar, aber es ist so. Es darf keine Dieselfahrverbote in Städten wie Ulm, Frankfurt/Main, Darmstadt, Berlin geben, weil dies wider das Gesetz wäre. Ups, der DUH hat einen Rechtsbruch begangen? Wo dieser Verein sich doch ständig einbildet, Rechtsbrecher zu schnappen und zu gängeln – und sogar Abzockerbandenmäßig um Geld anzuhauen?! Ernsthaft jetzt?

Ja, ein Tempolimit, wie es der DUH gerne hätte, ist genauso etwas wie der Brexit. Ok, der Brexit wird kommen, wahrscheinlich sogar ohne einen Vertrag, der irgendwelche Strafmaßnahmen gegen die das moderne Europa verratenden Briten beinhaltet. Die Briten haben sich mit dem Brexit selbst bestraft, da braucht es nicht noch eine gängelnde €U, um denen den Rest zu geben. Die Wirtschaft GBs wird nach einem erfolgreichen Brexit, egal ob mit oder ohne Vertrag, in sich zusammenbrechen. Was sie ja jetzt bereits teilweise tut, weil endlich irgendwelche Idioten im Unterhaus erkannten, daß GB eben nicht mehr über Indien und HongKong herrscht. Ups, dumm gelaufen.

Ich bin bei deutschen Autobahnen auch nicht gegen ein Tempolimit. Das haben wir bei den vielen Staus sowieso. Laut Statistik kommen die meisten deutschen Autobahnen auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 80 Km/h, mit denen sie befahren werden. Und dies, obwohl die meisten Streckenabschnitte mit unbegrenzter Geschwindigkeit freigegeben sind. Nun kommen die Spezialisten des verbrecherischen DUHs mit der Idee, auf allen deutschen Autobahnen ein Tempolimit einzuführen. Obwohl durch die vielen Staus, ausgelöst durch die vielen osteuropäischen Laster, bereits ein imanentes, existierendes vorhanden ist. Aber es geht dem DUH bei seiner Forderung nicht um die Gesundheit deutscher Bürger, sondern nur um die eigene Brieftasche. Und ein solcher Lobbyclub wie der DUH, der nun für ein Dieselverbot eintritt, obwohl es Studien gibt, die beweisen, daß benzinbetriebene Fahrzeuge gut das doppelte an Feinstaub emittieren, will nicht die Gesundheit deutscher Bürger retten, sondern nur die eigene Brieftasche. Mitsubishi, einer der Hauptfinanziers dieses Vereins, stellt keine Dieselfahrzeuge her. Schon seit Jahrzehnten nicht. Weder in Europa, noch in seiner asiatischen Heimat. Bei einem Benzinerfahrverbot sähe es völlig anders aus!

Der Brexit und ein bundesdeutschen Tempolimit auf unseren Autobahnen haben so viel gemein. Beides wird kommen, irgendwann. Nur das Wann ist nicht ganz sicher. Unter der aktuellen Regierung bestimmt nicht, dazu bedarf es eines Dickkopfes wie Annegret Kramp-Karrenbauer, die bereits im Saarland eine Psychiatriereform durchzog, die die Menschenrechte völlig ignorierte und sie für eine bestimmte Patientengruppe bereits abschaffte. Der Brexit wird kommen, genauso wie das Tempolimit. Es wird sich halt nur zeigen, mit welcher Brutalität beides kommen wird. Ein ungereglter Brexit würde ganz Europa gut tun – außer den Briten. Ein ungeregeltes Tempolimit, von den Gnaden des DUH, dürfte auch uns gut tun. Endlich auf allen bundesdeutschen Straßen wieder Stau. Und zwar ein permanenter, der sich quasi als unendlicher Lindwurm durch die Landschaft zieht.

Alles Gute Deutschland und Großbritannien. Ihr werdet beide untergehen. Und dies nur wegen ihrer auf Dummheit basierenden Regulierungswut. Aber das wißt ihr ja, sonst würdet ihr es ja nicht machen.