Ich habe es ja schon in einigen Teilen dieser etwas ausgeuferten Artikelreihe angesprochen. Selbst wenn die komplette globale Bevölkerung absolut verarscht wird, einen Gewinner wird es immer geben. Irgendjemand streicht immer die Kohle für die Lügengeschichte ein, die mit der Klimareligion gemacht werden soll und schon bereits gemacht wird.

Das selbst unsere unfähigsten Politiker in diesem Land dem Klimawahn anschließen, verwundert hierbei nicht mehr sonderlich, sondern liegt einfach in der Natur der Sache. Wobei ich bis heute nicht begreife, warum ausgerechnet zwischen Darmstadt und Dieburg auf dieser großen Wiese 49 Windkraftanlagen Platz finden sollen. Rechnet man hoch, welche Stromlast man damit erzeugen kann, gehe ich einmal davon aus, daß unsere zukünftige Landesregierung bereits plant, weite Teile der Stadt in den Zeiten des Ökostroms (oder der Erneuerbaren Energien) einfach abzuschalten. Sozial schwache oder schlecht erschlossene Gebiete brauchen ja nachts keinerlei Strom (und damit das Essen nicht schlecht wird, gibt es Kühlschränke.) 🙂

Die bundesdeutsche Politik, die noch nie für ihre Intelligenz gerühmt wurde, ist soeben dabei, mit dem Aufspringen auf ein totes Pferd, sich selbst lächerlich zu machen. Warum ich die ganze Chose um die EE für einen toten Gaul halte? Nun, die Antwort dazu ist kinderleicht. Und jemand, der die hessischen Verhältnisse kennt, dürfte mir ohne weiteres mit meiner Analyse Recht geben.

Der Anfang vom Klimawahn

Aber fangen wir beim Anfang an. So gehört sich das doch eigentlich. Als zu Anfang der 80’er Jahre des vergangenen Jahrhunderts die Quertreiber und Naiven aus den damaligen Volksparteien zuerst zu den Alternativen Listen, zu freien Wählergemeinschaften und schließlich zu den Grünen zusammen fanden, dachte noch niemand daran, daß studiertes Personal sich mit einer Politik profilieren könnte, die nur deren privaten Geldsäckel etwas nutzt. Hessen war auch hier wieder Vorreiterbundesland – mit den zu erwartenden Folgen.

Mit meiner eigenen Meinung stehe ich also zwischen den Stühlen. Einerseits glaube ich den ganzen Wahnsinn um den menschgemachten Klimawandel kein Stück (und G. W. Bush ist wohl der gleichen Meinung), andererseits bin ich auch nicht bereit, mir für etwas die Schuld zuschustern zu lassen, das in meinen Augen ein ganz normaler Vorgang ist. (Hierin gibt mir nun wieder das IPCC indirekt Recht – obwohl die Mehrzahl der veröffentlichten Berichten von einer menschgemachten Katastrophe spricht.)

Ok, wir waren aber bei der Grünen Politik, wie sie zur Mitte der 80’er Jahre endlich hoffähig wurde. Und in Hessen die erste radikale Änderung herbei führte. Seit der Börner-Regierung Hessens besitzt dieses Bundesland mehr Naturschutzgebiete als jedes andere Bundesland. Allein um die A67 herum gibt es mehrere Kilometer an renaturierten Naturschutzgebieten. Con den Rheinauen möchte ich an dieser Stelle nicht auch noch anfangen, weil diese mit der Stromerzeugung primär nichts zu tun haben. Die Grünen setzten merkwürdigerweise in den 80’er Jahren des vergangenen Jahrhunderts auch durch, daß die Biblis-Blöcke dem Bundesland erhalten bleiben. Allein schon wegen der zusätzlichen Steuereinnahmen, die ein laufendes AKW versprach.

Nationaler Strom

Die nahe politische Verwandtschaft zwischen grün und braun trat schon einmal dadurch zu Tage, als die Grünen zeimlich früh in ihrer Parteigeschichte mehr nationalen Strom forderten. Damals nahm man diese Forderung nicht sonderlich Ernst. Inzwischen ist sie jedoch zu einer Maxime und einer Ausrichtung der Partei geworden. Man will nationale Stromerzeuger und -quellen nutzen, um Deutschland von dem bösen russischen (vormals sowjetischen) Gas und dem arabischen Öl unabhängig zu machen.

Das es damals in Hessen nur zwei Ölkraftwerke gab (die mittlerweile, glaube ich, stillgelegt sind), war nicht weiter von Belang. Es ging heir um ein nationales Begehren der Partei. Ob dies daran lag, daß damals die späteren ödp-Gründer Mitglieder bei den Grünen waren, kann ich nicht nachvollziehen. Jedoch kann ich nachvollziehen, warum ein Krachmacher und gescheiterter Student wie Joschka Fischer sich damals den Grünen anschloß – und nicht der SPD! Jene befürwortete damals weiteren AKW-Bau, weil damals die Stromnetze noch in Bundeshand waren. Und man von einem oder mehreren Kraftwerken auf dem eigenen Boden ziemlich viel Gewinn erhoffte.

Zuerst führten die Grünen in Hessen die Solaranlagen zur Brauchwassererwärmung ein. Ein Unternehmen, daß nur teilweise von Erfolg gekrönt war. Aber früher als geplant zu der kalifornischen Idee führte, mit Solarpanelen doch noch Strom für ein Haus zu erzeugen. Jedoch war die damalige Herstellungsqualität und der Nutzungs-/Leistungsindex der damaligen Solaranlagen zu gering, um wirklich von Bedeutung zu sein. Ein Vier-Personen-Haushalt brauchte pro Person 8 m² Solaranlage. Und auf einem normalen Mehrfamilienhaus war einfach nicht genügend Dachfläche vorhanden, um die entsprechende Strommenge selbst erzeugen zu können. (Und diese Menge war berechnet, ohne das im Haus ein PC lief.)

Weiterführende Ideen

Nachdem die Grünen in den nachfolgenden Jahren es sogar bis in den Bundestag schafften – und dort auf ihre Art Unfrieden und Mißtrauen zwischen den Volksparteien schufen (immerhin sind sie die mitgliederschwächste Partei im Land), gelang es tatsächlich einige vertretbare Änderungen in der Denkweise herbei zu führen.

Auch dies war nicht sonderlich schlecht zu verstehen. Nur wie es in der Politik nun einmal ist, werden gute Ideen grundsätzlich mißverstanden und mißbraucht. In der Ökopolitik sah es nun dahin gehend aus, daß die Grünen, die in der Europahausptstadt Brüssel einen gewaltigen Einfluß bekamen, dafür waren, daß die deutschen Bauern eine Vielzahl ihrer Felder still legen mußten.

Zu jener Zeit dachte man noch nicht daran, Soja als Tierfutter oder Silage anbauen zu lassen. Oder vielleicht zur Energieerzeugung. Obwohl Mitte der 90’er Jahre bereits die ersten Biogasanlagen in Bundesländern gebaut wurden, in denen, ganz merkwürdigerweise, diese grünen Ökofaschisten nicht an der Regierung beteiligt waren. (Wie beispielsweise im Saarland, daß die älteste mir bekannte Biogasanlage besitzt – die heute noch arbeitet.) Schließlich entschieden sich die Grünen zu ihren ökologischen Wurzeln zurück zu kehren. Woraufhin der Parteitag sich entschloß, die Laufzeit von Atomkraftwerken zu begrenzen. Jedoch wurde gleichzeitig im Forschungsbereich die Mittel gekürzt, damit man zB nicht die Idee von Mikrowellenstrahlensammlern am Boden, die über ein kompliziertes Satellitensystem Sonnenlicht in Mikrowellen umwandelten, weiter verfolgte. (Dazu gibt es übrigens eine Studie von den Grünen. Sie ist in jedem Fall lesenswert. So fern man sie noch bekommt. Aber irgendein hinterwäldlerischer Ortsverein der Grünen hat die Broschüre zu diesem Thema bestimmt noch herum liegen. Einfach mal nachfragen.)

Nun kam die Zeit der Solaranlagen. Der Wirkungsfaktor war verbessert worden, genauso wie der Leistungs-/Nutzen-Index. Jedoch noch nicht weit genug. Aber weit genug, daß für eine Person nicht mehr volle 8 m² gebraucht wurden, sondern nur noch 6 m². Zwar reichten die Dächer von normalen Häusern immer noch nicht aus. Aber es war bereits ein Schritt in die richtige Richtung. Zu jenem Zeitpunkt stiegen viele Grüne-Politiker in die Technologie der Windkraft- und Solaranlagen ein. Ihre Diäten waren ja hoch genug, um regelrechte Firmenübernahmen zu inszenieren.

Wirtschaftliche Belange

Diese ganzen Aktionen wären ja nicht aufgefallen, wenn nicht das IPCC in den Jahren vorher schon, nicht immer von einer drohenden Eiszeit gelabert hätte. Als dann schließlich durch die Weltpolitik bestimmt wurde, daß eine Eiszeit faktisch unmöglich ist (der Mensch bringt zuviel CO² in die Atmosphäre ein), begann das IPCC umzudenken. Und deutete entsprechend dieser politischen Vorgabe die vorhandenen Daten um. Also gab es dort, wo man vorher mit einer Eiszeit rechnete, mit einem Mal die Gefahr einer Überhitzung der Erde.

Der Haken an der ganzen Sache stellt nun jedoch wider Erwarten die Gewinnerwartung jener Grünenpolitiker dar, die mit ihren Solarpanel- und Windkraftanlagenbaufirmen die große Kohle machen wollen. Obwohl sie wissen, daß niemals mit dieser Art Technologie (nicht bei den momentanen Wirkungsgraden) großflächig Strom für eine breite Bevölkerungsmasse produziert werden kann.

Bei dieser ganzen Chose geht es meines Erachtens nur ums Geld. Und um vielleicht noch eine kostengünstige Reduzierung der Weltbevölkerung auf das erträgliche Maß von 1 Mrd. Individuen (obwohl die Verschwörungstheoretiker hier von gerade einmal 500 Mio sprechen). Jetzt stellt sich die Frage, wie man sich dieses neue Paradies vorstellen kann, daß die Wirtschaftsoberen und die grünen Waldfaschisten für uns geplant haben?

Da es nur um Wirtschaft, um Konsum geht, kann man davon ausgehen, daß wohl eher Adlous Huxleys negative Utopie „Brave new world / Schöne neue Welt“ für dieses neue Zeitalter der Menschheit Pate stehen wird. Eine kleine Handvoll superreiche regiert den Planeten mit eiserner Hand, während tausende von automatischen Fabriken alles lebensnotwendige zum normalen Lebensbedarf herstellen. Forschung und Wissenschaft existieren nicht mehr. Statik ist angesagt. Keine menschliche Weiterentwicklung, kein Streben mehr nach den Sternen. Da man mit den Sternen kein Geld verdient werden kann.

Die Grünen, mittlerweile zu einer globalen Partei und Gruppe angewachsen, machte sich dies nun zu Nutze. Ob sie die Entwicklung entsprechend forciert haben, glaube ich zwar kaum. Aber sie sprangen früh genug auf diesen Zug auf, um von der Entwicklung entsprechend zu profitieren.

Paradoxie in der AGW

Allein schon die Behauptung, daß der Mensch in 200 Jahren (oder sogar etwas weniger) in der Lage wäre, das globale Klima zu verändern, ist ein wenig Paradox. Schon die Aussage, daß es vor 800.000 Jahren ähnlich hohe CO²-Werte in der Atmosphäre gegeben hat, wird nur anhand von Eiskernproben festgestellt. Nur da keine Zeitmaschine existiert, kann man eine solche Behauptung, sprich Datierung, nicht beweisen. Hier ist man völlig darauf angewiesen, die merkwürdigen Behauptungen des IPCC für bare Münze zu nehmen, wobei natürlich klar ist, daß diese Aussagen stichhaltig sein müssen. Aber selbst wenn sie stichhaltig sind, sind sie deshalb schon wahr?

Wir haben mit der Behauptung, daß der Klimawandel menschgemacht ist, bereits so etwas wie einen weißen schimmel vor uns. Nur mit dem Unterschied, daß man dies wohl eher als schwarzen Hengst bezeichnen kann. Die ganze Sache ist nicht klar erkennbar. Ich habe mich in den vergangenen Wochen durch mehrere Blogs gequält, in denen irgendwelcher Schwachsinn (alles fein säuberlich belegt) stand, daß nur der Mensch der Auslöser für den Klimawandel sein kann. Viele der vorgebrachten Argumente habe ich annehmen können. Jedoch widerstrebt es mir, nur im Menschen den Schuldigen zu sehen.

So weit ich weiß, hatten wir vor gut 20 Jahren eine Vulkanexplosion im nördlichen Amerika. Ich glaube, der Felsen hieß Mt. St. Helens, der da wie ein überdimensionaler Feuerwerkskörper in die Luft flog. Merkwürdigerweise wird diese Explosion (und das damit freigesetzte CO²) nirgendwo, in keinem der IPCC-Berichte erwähnt. Statt dessen beruft man sich auf Daten des Mauna Keae. Ok, das ist auch ein Vulkan, sogar noch ein relativ aktiver. Aber warum wird bei der IPCC die Mt. St. Helens-Katastrophe so vollständig ignoriert? Weil der damalige Knall den werten Herren Wissenschaftler nicht in den Kram paßt? Oder gibt es da noch stichhaltigere Gründe dafür?

Aber diese Anomalie oder Paradoxie ist nur am Rande wichtig. Immerhin erklärt sie, warum die Klimawissenschaftler so Daten auswerten und warum sie es nicht richtig tun. Seit dem Mt. St. Helens dürfte sich noch mehr als genug reflektierender Staub in der Atmosphäre befinden, der genügend Licht wieder ins All hinaus reflektiert. Andererseits könnte dieser Staub auch zur Folge haben, daß es unter ihm ein wenig wärmer wird (und wenn es nur 0.6° sind).

Die Geldmacher

Das die Ökoterroristen nun mit der IPCC quasi einen Verbund auf Zeit geschmiedet haben und deren fehlerhafte Forschungsergebnisse auch noch auf ihren Seiten publizieren und vor einer scheinbaren Gefahr des CO²s warnen, sollte hier nicht nur zu denken geben. Es offenbart eindeutig die menschenfeidnliche und geldgierige Gesinnung der sogenannten Umweltschützer.

Ich gebe zu, daß nicht alle Teile der Ökobewegung ein korrupter Haufen des Denkens unfähiger Affen sind, aber die Mehrheit leider schon. Man muß hierbei bedenken, daß viele der deutschen WKA-Hersteller und auch Solarpanelbauer in den Händen von Grünen-Politikern sind. Und das hier wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen – und nicht die Erhöhung des Wirtschaftlichkeitsfaktors solcher Anlagen. Die Theorie des freien Fusionsmotors wird abgelehnt, da dadurch kein Geld zu machen wäre. Auch wird hier suggeriert, daß man solche Anlagen nicht in der entsprechenden Größe für einen Einzelhaushalt herstellen könnte.

Man will mit dieser Technologie, auf dem momentanen Stand, nur eines machen: Geld. Gegen ein streng gedachtes und angewandtes wirtschaftliches Denken habe ich im Prinzip nichts einzuwenden. Ich reagiere darauf, wenn behauptet wird, daß die Eisbären ausstürben, die Population sich in den letzten 30 Jahren jedoch nahezu verfünffacht hat. Ich reagiere darauf, wenn behauptet wird, daß von der arktischen Eisscholle Stücke von der Größe Manhattans losbrechen und danach behauptet wird, daß der Nordpol dieses Jahr nicht mehr von Eis bedeckt sein wird.

Das dies zyklische Erscheinungen sind, verschweigen die neuen Klimapropheten wissentlich. Da die wissenschaftlichen Daten, an die man als Normalsterblicher heran kommt, das genaue Gegenteil sagen. Und dann behauptet das IPCC seit Neuestem wieder genau dasselbe, wie damals schon die britischen Klimaforscher 1977: Uns droht eine neue Eiszeit! Hier geht es nur um Geld, nicht um das Weltklima oder das Wetter. Geld ist hier der Antrieb. Diese Klimawirtschaft mit Ablaßscheinen und ähnlichen Spezereien ist ein perveres Abzocksystem. Wissenschaftliche Daten, sofern verfügbar, werden entweder gar nicht mehr in bestehende Computermodelle eingebaut, oder am besten gleich im eigenen Sinne korrigiert. Es geht hier nur um bunt bedrucktes Papier. Wer dies nicht erkennt und nach wie vor darauf beharrt, daß der Klimawandel menschgemacht ist, dem ist einfach nicht zu helfen. Aber solchen Terroristen sollte man nicht mehr länger auf den Leim gehen, sondern sich endlich einmal richtig dagegen wehren. Wie wäre es mit einer Anzeige wegen Volksverdummung? Oder eines anderen schönen Deliktes. Ich bin sicher, die Polizei hilft da gerne!

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