Heilige gab es schon immer. Scheinheilige waren besonders in Kirchenkreisen beliebt. Aber die größte Lachnummer hat nun die leere Drohung eines gescheiterten Parteisoldaten der ASPD präsentiert.

Von wem die Rede ist?

Von Jürgen Walter natürlich. Der Gute gibt einfach nicht auf, sich immer mehr der Lächerlichkeit preiszugeben. Und dabei zu riskieren, das er nicht nur von seiner eigenen Partei abermals eines auf die Mütze kriegt, sondern diesmal wirklich damit rechnen muß, von einigen sehr radikalen Rechten aus dem frankfurter Umfeld wirklich eine Tracht Prügel zu beziehen.

Erste Regeln in der Politik: Posaune niemals deine Pläne so laut hinaus, daß dich das Echo überrollt. Wer sich nicht daran hält, wird gnadenlos fertig gemacht. Falls er nicht schon fertig ist.

Naja, Jürgen Walter hat schon lange fertig. Das er, nach dem eher milden Urteil des Schiedsgerichtes, nach wie vor die Klappe aufreißt, darf hier nicht weiter verwundern. Auch darf hierbei nicht irritieren, das der gute Mann eindeutig unter einem Napoleon-Komplex leidet. Wäre es anders, hätte er weniger Probleme. Nun ist er jedoch zum Stillhalten gezwungen und dies paßt ihm eindeutig nicht.

Erste Gespräche zur Gründung eines Kreises für Hessen hatte es bereits nach dem gescheiterten Regierungswechsel im November 2008 gegeben, nachdem die ehemaligen Abgeordneten Metzger (Darmstadt), Walter (Friedberg/Wetterau) und Everts (Groß-Gerau) zusammen mit Silke Tesch (Marburg-Biedenkopf) ihrer Vorsitzenden Andrea Ypsilanti bei deren Versuch, sich mit Hilfe der Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen, die Gefolgschaft verweigert hatten.

Man könnte so einiges über Herrn Walter sagen. Das meiste davon ist aber weder schmeichelhaft, noch sonderlich höflich. Also unterlasse ich dies Mal an dieser Stelle und warte ab, bis sich der Nebel des Krieges endgültig gelegt hat. Obwohl es bis dahin durchaus noch ein kleines Weilchen dauern kann. Heißt es doch: Totgesagte nerven länger!

Quelle: hier

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