Die Spatzen pfeifen es schon fröhlich von den Dächern. Und ein Großteil der EU-Nationen, die Deutschland nicht ausstehen können (aus diversen Gründen), freuen sich schon weit über den gestrigen Tag hinaus. Mit einem Bundeskanzler wie Dumm Merkel kann man es ja machen. Aber erst einmal der Reihe nach …

Der idiotische Waffengang der Georgier gegen Südossetien ist endlich vorbei. Vorbei? Naja, man befindet sich in Waffenstillstandsverhandlungen, die gleichzeitig von den beiden größten Schleimern der EU geführt werden. Die eine Persoin hat im letzten Jahr eine läufige itialienische Sängerin geheiratet (nachdem er ganz unverfroren seine alte Ehefrau mit Schimpf und Schande aus dem Haus gejagt hat), der andere ist der oberste Ideenschmied der Niederlande und hört auf einen echt beknackten Namen. Fatalerweise ist die erste Person auch noch der aktuelle EU-Ratspräsident, was mich hierbei noch nervöser macht.

Russlands Waffengang gegen Georgien, um das weitere Abschlachtern der Osseten zu verhindern, war vollkommen in Ordnung. Der russische Bär griff nur militärische Ziele an und verschonte mit Absicht jegliches zivile Gebäude (im Vergleich dazu bitte die Aufnahmen des amerikanischen Überfalls auf den Iraq genauer anschauen, dort lief es genau anders herum.) Auch hat die russische Regierung von Anfang an klar gemacht, daß sie Abschasen und Ossetier schützen und verteidigen wird, weil diese Völker ein Anrecht auf ein eigenes Land und eigene Gesetze haben.

Anscheinend hat genau diese Ansage Russlands jemand an anderer Stelle ziemlich verärgert. Ich gehe mal davon aus, daß derjenige, der sich geärgert hat, im Pentagon oder sogar im Weißen Haus gesessen hat. Nun ja, Ärger ist nicht gut für die Gesundheit. Das weiß man eigentlich. Und warum ausgerechnet das Weiße Haus ein Interesse daran gehabt haben soll, daß es keine Ossetier mehr gibt, verschließt sich mir völlig. Anscheinend stimmen doch die Urangerüchte um jenen Teil Georgiens, in denen die Osseten lebten. Die Ölpipeline ist hierbei nur eine kostenlose Draufgabe, wie es scheint.

Das ganze Dilemma an dieser Angelegenheit ist, daß sich nun sowohl Nato, als auch EU in diesen kleinen internen Zwist unter Brüdern einmischen. Und dabei Forderungen zu Tage treten, die man eigentlich nur von amerikanischen Kriegsgebaren kennt. Das Georgien nach wie vor ein Eintritt in die Nato schmackhaft gemacht wird, ist für mich unverständlich. Seit wann werden in der Nato Kriegstreiber, Kriegsverbrecher und verhinderte Völkermörder aufgenommen? (Hier bitte ich meine Ironie zu verzeihen, nur leider ist es so. Es mag daran liegen, daß die Nato von einem Land von Kriegsverbrechern und Völkermördern geführt wird.) Der andere Haken ist, warum micht sich Monsieur de Sarkozy großkotzig in diese Geschichte ein, nachdem nun einmal unser Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier es in den letzten beiden Wochen bei beiden Besuchen vergeigte? Kann es sein, daß da ewin wenig französischer Nationalstolz mitschwingt, der den kleinen Korsen dazu bringt, sich hier wichtig zu machen? Oder ist ihm nur die EU-Ratspräsidentschaft ein wenig zu sehr ins kleine Hirn gestiegen?

Fakt ist jedoch, daß die Nato wieder einmal total hirnrissige Pläne auskocht, wie man diese kleine Weltecke ruhig halten könnte. Natürlich nicht mit niederländischen (das sind die, die sich in Afghanistan beim Entschärfen einer Mine selbst in die Luft gesprengt haben) oder französischen (das sind die, die sich im Iraq mit einer Haubitze selbst in die Luft gesprengt haben) Truppen, sondern mit der total unfähigen deutschen Bundeswehr.

Ok, im Prinzip habe ich nichts dagegen, wenn britische und deutsche Einheiten die Mohnfelder von Warlords in Afghanistan am Hindukusch bewachen, damit sich jeder Ami nach wie vor regelmäßig seine tägliche Dröhnung reinziehen kann. Im nüchternen, drogenfreien, Zustand sind Amerikaner sowieso nicht zu gebrauchen – wie man an G. W. Bush ohne weiteres erkennen kann. Nun jedoch deutsche Bundeswehrsoldaten (am besten neue Rekruten, die man frisch aus den JobCentern geholt hat) nach Abschasien und Südossetien zu schaffen, entbehrt nicht einer besonderen Ironie. Schon unsere Jungs am Hindukusch verfügen nur über gerade einmal 200 Schuß Munition pro Mann und Einsatz (was bei einem 12-Monats-Einsatz nicht sehr viele Minuten gibt, in denen man seine Waffe einsetzen kann. Und soviele Scharfschützen besitzt die Bundeswehr nicht.) Man müßte also die Munitionsvorräte am Hindukusch derart beschneiden, damit sich Kollegen in Ossetien überhaupt noch wehren könnten. Obwohl die dann errechneten 80 Schuß pro Mann und Einsatz nicht einmal mit dem G36 20 Sekunden Waffenfeuer pro Mann bedeuten würden!

Was also soll der Scheiß, wenn jemand von der Nato dort aufkreuzt und locker flockig einmal die total unfähige Bundeswehr als Schutzmacht offeriert, weil er genau weiß, daß die bewaffnete Armee seines eigenen Landes noch ungeeigneter für den Einsatz wäre? Steckt denn dahinter ein Plan? Deutsche können nicht immer für die depperten Niederländer und Franzosen (kein Rassismus, Wahrheit) die Kastanien aus dem Feuer holen. Man muß sich nur einmal daran erinnern, daß Frankreich zuerst seine Iraq-Truppen halbierte, und erst, nachdem Deutschland intervenierte, die Truppe wieder um weitere 1000 Mann aufstockte. Ganzt genau, warum machen die Franzosen den Scheiß nicht selbst? Warum ausgerechnet unsere Jungs?

Ich habe schon sehr v iele, sehr faule, Ausreden gehört. Nun jedoch habe ich erkennen müssen, daß man in Deutschland nur eines sein kann, wenn man sein Land retten will: Gegen den Krieg. Deutschlands einzige Alternative unter diesem Bundeskanzler ist es leider, sich aus jeder kriegerischen Handlung heraus zu halten. Ich fordere als hier mitlesende Bundeswehrangehörige auf, ihren Abschied zu nehmen, sollten sie den Befehl nach Südossetien zu ziehen, bekommen. Wenn sie wirklich aus dieser total unfähigen Waffengruppe aussteigen, retten sie nicht nur ihr leben, sondern auch das von Unschuldigen. Zudem gefährden sie ihr eigenes Leben selbst nicht mehr dabei.

Ich sage es hier offen: Ich bin gegen jede kriegerische Auseinandersetzung, in die deutsche Truppen verwickelt werden könnten. Ich bin deshalb auch für einen unbefristeten und absoluten Abzug unserer Jungs aus Afghanistan und dem Iraq. Dies sind Gebiete und Probleme, mit denen wir nichts zu tun haben. Auch wenn wir, unter amerikanischen Druck, in der Vergangenheit an Saddam Hussein via Israel ein Haufen Panzer dorthin geliefert haben (dies war unter einer anderen konservativen Bundesregierung). Bei Afghanistan sieht es genauso aus. Ein Krieg unter den Warlords im Land wäre effektiver und würde mehr zur Drogenvernichtung beitragen, als jetzt die total hirnrissige Sicherung gewaltiger Mohnfelder. Auch hier würde ich empfehlen, daß die deutsche Bundeswehr vor ihrem Abzug mit Flammenwerfern über diese Felder streift, um den Drogenanbau ein für alle Mal zu unterbinden. Drogenanbau ist keine Lösung, davon wird man nicht satt. Auch wenn der Warlord mehr als nur 2 Pfennig für das Kilo Mohnblüten bezahlt.

Nato und EU sollten sich aus dem Ossetienkonflikt heraus halten, da sie in ihrem Tun nicht nur sich selbst in Mißkredit bringen, sondern damit auch die Sicherheit von Deutschland gefährden (das bei den Franzosen schon seit jeher als Pufferland zwischen Ihnen und Russland eingetragen steht – und deshalb auch mit Atmobomben zu bewerfen ist, sollten russische Truppen jemals die deutsche Grenze überschreiten). Und Deutschland will mit Sicherheit nicht in diesen Krieg mit hinein gezogen werden (unabhängig jetzt, welchen Mist dazu das Kanzler und der Außenminister vor laufenden Kameras aussagen). Noch sind wir in einer Demokratie – nicht in einer Diktatur.

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