Dieses Wochenende beginnt im schönen Kopenhagen, der Stadt mit der kleinen Meerjungfrau von Andersen am Hafen, die Volksverarschenummer genannt Klimawandelrat. Eigentlich heißt es ja Globale Kommission zur Einschränkung und Verhinderung eines menschengemachten Klimawandels. Und noch uneigennütziger kann man eine Volksverarsche, oder besser Völkerverarsche, nicht darstellen.

Da haben wir einmal die Legende des IPCC, das der Mensch mit gerade einmal 1,2% Anteil an der aktuellen CO2-Belastung unserer Atmosphäre an den momentanen Wetterkapriolen Schuld ist. Wohlgemerkt, der CO2-Anteil in unserer Atmosphäre beträgt derzeit etwas über 3%. Von diesen 3% hat der Mensch in den letzten 200 Jahren ca. 1,2% zusätzlich in die Atmosphäre eingebracht. Rein rechnerisch also nicht mehr als  0.0036% des aktuellen Wertes. Und dies soll also ausreichen, um unsere Atmosphäre so Amok laufen zu lassen, das Mensch darin nicht mehr leben kann?

Wenn diese Aussage nicht so scheiße peinlich wäre, könnte man sie wirklich Ernst nehmen. Jedoch haben sich die bundesdeutschen, wie noch einige andere europäische, Politiker entschlossen, diesen ausgemachten Schwachsinn wirklich für bare Münze zu nehmen. Also arbeiten schon seit einigen Jahren Regierungen ernsthaft an einer CO2-Steuer, die auch früher oder später kommen wird. Vorher gibt man jedoch den großen CO2-Erzeugern in diesem Land regelrechte Blankoschecks, damit sie weiterhin die Umwelt mit dem ach so umweltschädlichen CO2 belasten können. Das Ganze wird dann hinterher als noch besonders umweltschonend dargestellt. [Wahrscheinlich genehmigte deshalb die Bundesregierung bundesweit den Bau von ca. 40 Kohlekraftwerken, da CO2 doch so umweltschädlich ist.]

Aber ich sprach hierbei von mir, wie ich die Umwelt rette. Und dies tagtäglich tue. Unsere Straßenbahn im Ort wird von der Energie betrieben, die unser Müllverbrennungskraftwerk in Darmstadt liefert. Täglich werden dort ungefähr 5 Tonnen nicht recyclebarer Hausmüll verbrannt. Ich benutze also die Straßenbahn und nicht den mit Wasserstoff fahrenden Bus, der hier auch gelegentlich vorbei kommt, wenn ich ins benachbarte Darmstadt rüber will.

Eine weitere Methode, um die Umwelt vor dem Menschen zu retten, ist die Methode an stark frequentierten Waldwegen Schilder aufzustellen oder aufstellen zu lassen, die den Menschen für eine gewisse Zeit die Passage durch ein bestimmtes Waldgebiet verbieten. Auch da arbeite ich hier in Hessen mit einigen Initiativen zusammen, die die noch vorhandenen Grün- und Waldflächen unbedingt in Naturschutzgebiet umgewandelt sehen wollen. Auch hier bin ich mit Initiative dabei, da mir immer wieder eine neue Idee einfällt, wie man Wanderer und Spaziergänger aus unseren Wäldern heraus halten kann. Kürzlich brachte es in einer benachbarten Gemeinde einen sehr guten Erfolg, Spaziergänger aus den Wäldern zu verbreiten, als wir die Legende eines tollwütigen Fuchses in die Welt setzten. Wie erwartet legte das Forstamt wieder nahe am Wege Impfköder aus, aber die Fußgänger blieben dem betreffenden Waldstück die kommenden vierzehn Tage fern.

Auch nehme ich gerne an so genannten Sitt Ins teil. Das sind keine Flashmobs, wie man sie kennt, sondern das offizielle Blockieren von Waldhütten. Ohne Getränke oder Essen, sondern einfach nur ein einfaches Sitt In. Wir setzen uns hin und besetzen die Hauptaussichtspunkte. Auch in Städten mit begrünten Dachterrassen funktioniert diese Methode und sie hält Wanderer und Ausflügler davon ab, bestimmte Stellen öfter und länger als notwendig aufzusuchen. Wenn die Gruppe es richtig machen will, verkleiden sich einige von uns als Obdachlose und besaufen sich hemmungslos in den Waldhütten. Dies verschreckt die meisten Wanderer in jedem Fall. Und es bringt freiwillige und gemeinnützige Spenden.

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