Stellen sie sich einmal folgendes vor: Sie sind der im Vatikan residierende Papst und haben ein deutliches Problem mit ihren Staatsfinanzen. Pro Jahr springen ihnen weltweit ungefähr 2% ihrer Schäfchen ab und verweigern nicht nur die wöchentliche Kollekte, sondern auch die Kirchensteuer. Also quasi den ungesetzlichen Mitgliedsbeitrag im alten bethlehemer Angelsportverein! Was machen sie dann? Was unternehmen sie dagegen?

Unter Papst Johannes Paul II, dem großen polnischen Mörder, wurde da im Vatikan human gehandelt. Man anerkannte, wenn auch widerwillig, die Quote der jährlichen Austritte. Nur wie kann eine Religion wieder zu neuen scherbereiten Schafen kommen, wenn sich im eigenen Gebiet der Islam immer weiter ausbreitet? Und nicht nur der Islam, sondern auch noch solche abenteuerliche Religionen wie Buddhismus, Zen, Sukh und noch viele mehr. Ja, wenn sogar Scientology mit einem Mal pro Jahr mehr als einhundert neue zahlende Mitglieder vermelden kann?

Es mußte also eine Lösung her. Eine humane, verträgliche und mit dem Konkordat zu vereinbarende Lösung. Das Problem an solchen Lösungen ist, daß meistens einer der oben genannten Punkte auf der Strecke bleibt. Im Vatikan lief es anders, da blieb Papst Johannes Paul II auf der Strecke, nachdem er gegen den Plan des Amtes zur Glaubenskongregation war, doch die Daumenschrauben im Glauben ein wenig anzuziehen. Immerhin hatte sein Vor-Vorgänger nicht ohne Grund die Puisbruderschaft exkommuniziert und aus der Kirche geworfen. Da die Kirche jedoch nicht blöd ist – und der Finanzierungsplan des Amtsleiters der Glaubenskongregation in seiner Einfachheit einfach als genial anzusehen war, machte man diesen einfach zum neuen Papst. Und Benedikt XVI war geboren.

Nur: Was war im Vorfeld abgelaufen? Natürlich hatte die Kirche alles beobachtet, was in der riesengroßen Europäischen Union ablief und sich natürlich an der einen oder anderen Aktion beteiligt. Ob es nun gegen gewalttätige Moslems in Dänemark oder Mohammed-Karrikaturen in den Niederlanden ging, immer wieder war die Kirche mit dabei und half mit eigenen Aktionen mit, andere Glaubensrichtungen in Verruf zu bringen. Immerhin ist es nur gut christlich, wenn keine andere Religion die Macht der Talarträger einschränkt.

Es ist auch allgemein bekannt, daß die Kirche an den Aussprachen über die Hartz-Gesetzgebung genauso Beteiligung fand wie die Bertelsmann Group oder die noch perverser anmutende McKinsey-Beratungsorganisation. Jedenfalls stand schon im Jahre 2002 fest, daß die Hartz-Gesetze nicht nach den Wünschen eines Peter Hartz ausgeführt werden dürfen, da sie dem Bürger eine Art von Freiheit gewähren würden, die wiederum schädlich für die Religion wären. Und ein freier, für sich selbst denkender Bürger ist sogar von kirchlicher Seite ein schwer zu kontrollierendes Manko, daß einem früher oder später auf die Füße fällt.

Also verhielt sich die Kirche in einem solchen Fall, wie sie sich immer verhält. Von der eigenen gottgegebenen Weisheit geblendet, brachte sie die ihr nahe stehenden politischen Fraktionen in Deutschland dazu, sich in den Hartz-Gesetzgebungsprozeß entsprechend zu involvieren. Natürlich ließ man nicht einfach dümmliche Politiker die Verhandlungen führen, sondern Bischöfe und Kardinäle. Ja, auch hohe Kirchenleute waren an der Sache beteiligt. Immerhin hatte die Kirche auf mehrere Arten Geld zu verlieren. Und da Geld Macht bedeutet, mußten Kompromisse gefunden werden.

Nur wie es mit Kompromissen ist, muß man nicht genauer erklären. Manche Kompromisse zeigen ihre Sprengkraft erst nach Jahren, wo sie bereits zum normalen Handeln gehören. Andere Kompromisse zeitigen jedoch sehr schnell ihre Wirkung. So kam es, daß zu Anfangs die GEZ-Zwangsgebühr automatisch von den JobCentern übernommen werden sollte. Immerhin hat die Kirche auch in den Rundfunkräten entsprechendes Mitspracherecht und solange die Kirche die Menschen mit ihrem Schwachsinn einlullen kann, sollte dies dann auch für die Armen kostenlos sein. Hier spielten jedoch die christlichen Parteien nicht mit – und kaum, daß die alte Regelung angenommen worden war, wurde sie klammheimlich und hinter dem Rücken der Kirche wieder geändert. Und wieder in den Originalzustand gebracht. Mit dem Erfolg, daß die Kirche via Propagandasender nicht in der Lage ist, ihre Schäfchen zu erreichen. Eine herbe Niederlage auf dem Weg zum ultimativen Sieg.

Doch das mit der GEZ ist nur eine von vielen winzigen Episoden, die in den vergangenen fünf Jahren dem aufmerksamen Beobachter einiges an Details offenbaren, von denen er am liebsten gar nichts wissen möchte. Der Plan der Kirche war ein ganz einfach gestrickter. Komplizierte Pläne haben das Problem, daß sie sich früher oder später mit Teilaspekten selbst behindern. Also kam Josef Ratzinger 2004 auf die geniale, wie auch dummdoofdreiste Idee, die Sache so einfach anzugehen, wie möglich. Um hinterher den absolut größtmöglichen Erfolg damit zu erreichen. Nur damals dachte er selbst nicht daran, selbst Papst zu werden. Ihm wäre es lieber gewesen, sein nigerianischer Kollege wäre es geworden. Immerhin hatte jener genug Feinde im Vatikan, um maximal ein Jahr durchzuzalten. Und mehr als ein Jahr Zeit hätte der Plan des obersten Amtmannes des Glaubenskongregats nicht gebraucht, um seinen genialen Plan umzusetzen. Leider, oder besser gottlob, kam es anders.

Der Nigerianer scheiterte an zwei Stimmen und im Nu war Ratzinger wegen seines genialen Finanzierungsplanes Papst. Dumm gelaufen, wenn man als Chef der Glaubenskongregation auch absoluten Zugriff auf die Gelder der Vatikanbank genießt und ein Umverteilungssystem dort etabliert hat, daß kaum zu kontrollieren ist  [die italienische – römische – Staatsanwaltschaft sitzt schon an der Geschichte dran, dürfte aber kaum auf dem exterretorialen Gebiet des Vatikans eine Handhabe besitzen, die in Frage kommenden Betrüger auch wirklich hinterher einsperren zu dürfen]. Jedenfalls stand für den Vatikan fest, daß Hartz IV die Möglichkeit bietet, eindeutig und ultimativ  in Europa die Macht zu ergreifen.

Schon 2005 gründeten die deutschen kirchlichen Organisationen sogenannte Untergruppen, um Hartz-Opfern entsprechend mit salbungsvollen Worten und Zwangs- und Sklavenarbeit zu helfen. Immerhin gab/gibt es eine Kopfprämie von € 500/Monat, die man als Kirche nicht verschenken darf. Bei ca. 2 Mio Zwangsarbeitern kommt da eine Menge Schotter zustande und man muß noch nicht einmal eine echte Gegenleistung liefern. [Aus guten Quellen weiß ich, daß Bibelunterricht unter anderem ebenfalls mit zu den Ausbildungszielen für Arbeitslose gehört. Mir sind zumindest mittlerweile außer Hamburg noch drei weitere Bundesländer bekannt, in der die Kirche ihre Macht dahingehend mißbraucht.] Ja, es wurde sogar das „Vater-unser“ als Lernaufgabe in einigen christlichen Organisationen eingeführt. Verweigerer bekommen postwendend eine Meldung bei ihrem JobCenter, daß sie die Mitarbeit verweigern. Und dabei ist irrelevant, ob es sich bei dem Verweigerer um einen Andersgläubigen, oder um einen Christ handelt. Vor Gott sind alle Schafe gleich – und gehören geschoren.

Doch dies ist noch nicht alles, was man in diesem Zusammenhang ermitteln kann. Wie ja allgemein bekannt ist, war es nicht nur die dummdreiste Bertelsmann Group, die einige ferne Regelungen im Hartz durchgesetzt hatte, sondern auch die Kirche selbst. Das sie von vorne herein daran dachte, hier groß abzusahnen, da ja mittlerweile die Mitgliedsbeiträge zum Anglerverein (siehe Einleitung) stark zurück gingen, führte man auch gleich noch die Regelung ein, daß wirklich jeder in Deutschland, gemäß dem Konkordatsvertrag, seine Kirchensteuer zu berappen habe. Dabei vollkommen unabhängig von der Religion, die die betreffende Person eigentlich besitzt und pflegt.

Doch die Sache hat nicht nur mit dem Glauben zu tun. Warum gibt es eine so hohe Sanktionsquote in Deutschland, während in anderen Ländern, die etwas gleichartiges wie Hartz IV eingeführt haben, die Sanktionsquote niemals über 10% aller Bezieher hinaus kommt? Auch diese Frage ist einfach zu beantworten! Und auch hier kann man die Kirche als den Stein des Anstoßes annehmen. Da die Kirche dringend Leute braucht, die in ihre hirnverbrannten Messen rennen und die Pfarrer/Priester auch ihre wöchentliche Kollekte zusammen kriegen, wird in Deutschland ganz kraß sanktioniert. Wenn die Leute etwas zu essen haben wollen, müssen sie entweder von den McKinsey/Kirchen-Tafeln oder aber zur Kirche direkt gehen. Wer, weil er eine Arbeit bei einer Kirchenorganisation verweigert in Gefahr schwebt, obdachlos zu werden, soll sich gefälligst an die Kirche wenden. Da sich bestimmt ein Pfaffe finden wird, der dann dem armen, vom Staat bedrängten, Bürger hilft, dennoch seine Wohnstatt zu behalten.

Genau darauf läuft die mutwillige Verarmung, nicht nur der deutschen Bevölkerung, hinaus. Auf ein breit angelegtes Armentum, daß von der Kirche kontrolliert wird. Kein armes Proletariat, sondern Menschen, die bereit sind, ihre Seele der Kirche zu verkaufen und danach qua Leibeigene für die Kirche auch zu missionieren (auch in Ländern, in den christliche Mission verboten ist) oder sich im Namen der Kirche im Religionskrieg in Afghanistan abknallen zu lassen. Also fördern die christlichen Parteien in diesem Land gezielt die Armut. Damit die Kirche wieder Zulauf bekommt. Und wenn die Kirche unter dem jetzigen Papst Zulauf erhält, ist nicht nur die Kontrolle der armen Bürger besser als vorher, sondern auch die Möglichkeit, die Macht der Kirche noch ein wenig mehr in dieser Welt auszudehnen. Zwangskonvertierte Moslems spielen dabei eine wichtige Rolle. Deshalb wird in einigen europäischen Ländern gezielt von der Kirche der Islamhaß und die Fremdenfeindlichkeit geschürt.

Es ist also nicht so, daß die Kirche nichts aus dem III. Reich gelernt hätte. Sie hat gelernt. Und ihr Ziel steht fest: Ein absolut christliches Europa, in dem Andersgläubige nur geduldet, aber nicht assimiliert oder integriert sind. Die Kirche hat schon während und nach dem Hitler-Regime ihren Schnitt gemacht und erkennt bis heute den damaligen Konkordatsvertrag als gültig an. Jede Zuwiderhandlung gegen diesen Vertrag würde im Klartext heißen, daß sich die armen Bürger gegen die Kirche stellen müßten, wollten sie wirklich überleben und nicht zukünftig Sklaven einer kleinen talartragenden Gruppe von selbsternannten Übermenschen sein, die sich das Recht heraus nehmen, die Kinder ihrer Schafe sexuell zu mißbrauchen. Da der Verkauf von Kindern an die Kirche wieder in Mode kommen wird, wenn der Armutsplan der christlichen Mächte in Europa wirklich vollkommen umgesetzt sein wird.

Diese Armutsförderung in Europa ist kein Zufall, sondern der erste Schritt zu einer theologischen Weltherrschaft. Mit einem Papst als Weltherrscher, der wieder Zweifler, Häretiker, Kritiker und Andersgläubige verbrennen läßt, sofern sie nicht widerrufen und sich nicht das Joch der Kirche anlegen lassen. Diese Armutsförderung dient nur einem Zweck. Die Aufrichtung einer mittelalterlichen Theokratie – und dies mitten in Europa – mitten unter Uns. Nicht die Politiker sind unser Feind allein, auch die Kirche ist es. Doch der Plan der Kirche ist in den vergangenen fünf Jahren schon sehr weit fortgeschritten und dürfte nur durch den plötzlichen Tod des amtierenden Papstes aufzuhalten sein. Marx schrieb in seinen Lehren ja nicht umsonst: „Religion ist das Opium für das Volk.“ Eine der Wirkungen von Opium ist, daß es die Denkfähigkeit ganz gewaltig einschränkt. Der Papst weiß dies – und er ist dazu bereit, diese Waffe gnadenlos gegen jeden freidenkenden Bürger einzusetzen.

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