Was soll ich sagen? Petrus scheint uns immer noch nicht gewogen zu sein und das Wetter ist es somit auch nicht….Doch wie kann der heiliggesprochene Vorsitzende einer Fischergewerkschaft sich auch mit dem Wetter auskennen? Und jetzt noch die ganzen Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs, da kann ja nur miese Laune und schlechtes Wetter dabei herauskommen. Und dann steht uns nächste Woche ein neues Flugverbot bevor, da der isländische Vulkan anscheinend immer noch am Husten und Auswerfen ist.

Gottseidank steht der Petersdom auf sicherem felsigen Boden und nicht auf Vulkanasche, denn sonst…tja, wie sagte Jesus doch angeblich zu seinem Oberhirten:“Weide meine Schafe“…hm, da ist man doch innerlich versucht zu rufen:“Schuster bleib bei deinen Leisten“…Aber nein, Jesus überredete die Fischergewerkschaft zum Dauerstreik-Fischen nur noch für den Eigenbedarf und ab da ging es dann auf zur Menschenfischerei.

Wenn man nun bedenkt, dass der Fischfang auch nur eine soziokulturelle Weiterentwicklung der Jagd darstellt, so hat Jesus in diesem Falle seine Jünger zur Menschenjagd animiert. Nun, die Kirche hat ihn da wohl wortwörtlich beim Wort genommen und so entstand die Inquisition. Doch dies erst nach über 1000 Jahren. Davor gab es schon einen andere Form der Menschenjagd: die Mission….Es ging darum, Seelen zu retten und das innerhalb eines Kulturkreises, indem es regelmäßig zu Menschenopfern kam.Da war es doch revolutionär einen Gott zu verkünden, der den eigenen Sohn als Opfer für die Menschen verlangt hat,oder? Denn indem er seinen eigenen Sohn als Opfer dargebracht bekommen hatte, war sein Blutdurst ein für allemal gesättigt. Zudem hat der Junge ja die Prozedur zwar nicht direkt überlebt, ist aber wenigstens von den Toten auferstanden… Ob leibhaftig oder nur seelisch darüber streiten sich bis heute Dogmatiker und Häretiker.Bei der leibhaftigen Auferstehung wäre es wohl sinnvoll daran zu glauben, dass Jesus von Außerirdischen durch künstliche Befruchtung gezeugt und nach seiner Evakuierung von einem Raumschiff abgeholt wurde. Dies ist wohl die wortwörtliche und vom Vatikan postulierte Fassung. Denn wenn man gezwungen wird, das alles für bare Münze zu nehmen was einem da im neuen Testament verkauft werden soll, dann muss man wohl dran glauben, dass der alttestamentarische Gott nicht mehr als ein Gentechniker war und der Sündenfall darin bestanden hat, dass sich die Versuchsobjekte autonom fortpflanzen wollten.

Das Thema natürliche Fortpflanzung wird in der Geschichte Jesu   konsequent außen vorgelassen. Es ist immer nur die Rede von dem Lieblingsjünger Johannes. Gut, also war Jesus wohl homosexuell. Aber falls ja, warum hat er Johannes nicht seine Kirche aufgehalst? Und wenn er persönlich überlebt hat, warum hat er sich nicht selbst gekümmert? Und wenn er in den Himmel aufgefahren ist und da in einer Raumstation die Erde umkreist, warum hat er all die Religionskriege zu gelassen? Inquisition und Hexenverfolgung? Und ab wann galt man bitte sehr als Hexe? Wenn man versucht hat, das zu tun, was er angeblich so gut beherrschte, nämlich das Geistheilen, bzw. wenn man so mutig war, das außerhalb von Klostermauern zu tun? Und warum waren alle diese sogenannten Heiligen nicht fähig, Kranke durch Hokuspokus zu heilen? Weil der Heiland unübertroffen bleiben musste?

In einer Woche ist Pfingsten, der Tag an dem die babylonische Sprachverwirrung beendet wurde. Die Jünger verstanden auf einmal angeblich alle Sprachen und bekamen von Jesus den direkten Missionierungsauftrag, alle Völker der Erde zu  missionieren… Gesagt getan, eines kann der Auftraggeber der Kirche jedenfalls nicht vorwerfen-Faulheit. Da hat man doch ganze Arbeit geleistet, da wurde missioniert was das Zeug hielt, ob diejenigen freiwillig zum wahren Glauben übertraten oder sagten:“Hallo, bei uns waren die Außerirdischen schon lange vor euch, schaut euch nur mal unsere Hochkultur an, wir haben sogar Landeplätze für UFOS“…spielte keine Rolle. „In diesem Zeichen wirst du siegen“, das Kreuz, das die Sonne wirft wenn man zu lange phönixhaft in sie hineinschaut, in diesem Zeichen wurde gesiegt und besiegt…Die mittelalterlichen Schwerter waren wie Kreuze geformt und mit ihnen wurde missioniert. Es wurde sogar versucht, während der Kreuzzüge Angehörige anderer verwandter Religionen zur Konvertierung zu zwingen, obwohl diese an denselben Gott glaubten, wenn sie ihn auch anders nannten… Diese kämpften wahlweise mit dem Krummsäbel im Zeichen eines anderen Gestirns oder mit Steinschleudern, da diese vermutlich einer Sternschnuppe nachempfunden war….Da hat Jesus nicht ganz mitgedacht, kein Wunder, er hatte schließlich 40 Tage Fasten, 3 Tage Hinrichtung, dann die Auferstehung und die Rückkehr zum Mutterschiff hinter sich, da macht man strategische Fehler. Oder die Funkverbindung war an dem Tag ziemlich schlecht, weil gerade ein Vulkan ausgebrochen war? Jedenfalls sagte er den Jüngern nicht, dass man keine Angehörigen desselben Glaubens, die allesamt von Noah abstammen, killen darf, wenn sie nicht gewillt sind, an denselben Gott zu glauben. Natürlich hat man als Jude, Christ, Muslim die Wahl ob man an Gottvater, an den ersten Sohn oder den zweiten glauben möchte…Schließlich waren die Götter immer sehr menschlich und so gab es auch bei Ihnen Kompetenzrangeleien….An welchen Gott soll man also als Überlebender einer atlantidischen Zivilisation glauben? An Thot, den Kulturstifter, an Osiris, der einem beim Bau der Arche geholfen hat oder an Seth, der am liebsten alle Menschen ausradiert hätte, da er keine Vermischung von Außerirdischen und Erdlingen wollte?? An wen glaubt man, an die Archetypen Tod, Gott oder Teufel…Osiris(Lucifer) hat wie Jesus angeblich nach seiner Ermordung durch Seth(Satan) beide besiegt- Tod(Thot) und Teufel(Seth)und hatte hinterher eine mörderische Wut auf seinen Vater, weil der seinem erstgeborenen Sohn nicht die Treue gehalten hatte.

:“Kanaan sei der Sklave seiner Verwandten“….Nun war da eine Frau die diesen Fluch brechen wollte, aber ihre beiden Brüder Levi und Simon richteten ein Blutbad unter den Kanaanitern an und so musste sich Jakob in Israel umbenennen. An die Flucht war er schon fast gewöhnt, denn als erstes hatte er vor seinem Bruder Esau flüchten müssen, den er mit einer Linsensuppe um sein Erstgeburtsrecht geprellt hatte. alles auf Anraten seiner Mutter Rebecca, die eine Syrerin war….Jakob heiratete dann in ihre Verwandtschaft ein und zwar seine beiden Kusinen Lea und Rahel. Lea wurde ihm aufgedrängt, und Rahel bekam er nach langen Schafehüten und zwei seiner Lieblingssöhne  nämlich Josef und Benjamin. Benjamin wurde im selben Ort wie Jesus geboren und Josef musste wie Jesus nach Ägypten flüchten, wobei er Juda sein Leben verdankte. Juda sprach sich dafür aus, ihn  nur in die Sklaverei zu verkaufen und nicht zu töten…Und wer weiß, ob Judas in Wahrheit nicht ebenso Jesus das Leben gerettet hat…In Ägypten wurde Josef dank seiner hellseherischen Fähigkeiten bald zum mächtigsten Mann neben dem Pharao. Er holte seine Familie während einer Hungersnot nach, führte eine Agrarreform durch und besiedelte das beste Stück im Land….Und einige Zeit später kam dann die Flucht aus Ägypten…Josef selbst kam als Sklave und wurde zum Berater des Pharao…Und wer sagt denn dass es Jesu Nachfahren in Europa nicht ähnlich gegangen ist? Zuerst von neidischen Verwandten verraten und verkauft , und dann entstand da im Süden von Frankreich eine Hoch-und Händlerkultur, die den Neid der Zentrale des früheren Imperium Romanum erweckte-den Neid des Vatikan..Wer weiß warum Maria Magdalena von der Kirche totgeschwiegen wurde…vielleicht weil sie aus jenem verfluchten 13. Stamm abstammte, der immer schon Frieden und die Überwindung der Apartheid gefordert hatte? Was dachte sich Jesus dabei als er sich mit ihr verband? Ging es etwa um die Überwindung eines uralten Trauma??? Oder hatte dieser verfluchte dreizehnte Stamm Israels der auf die einzige Tochter Jakobs zurrückging schon vor Jesu Zeiten in Südfrankreich gelebt, da Dina einfach bei ihren Kanaanitern geblieben und mit ihnen Nachkommen gezeugt hatte, um den Fluch über Kanaan aufzuheben? Wenn man bedenkt, dass sich diese Menschen im Langue D´oc Katharer nannten, so könnte man mutmaßen , dass es sich um die Nachfahren der Kathar(g)er handelte, die unter Hannibal dem Imperium erbitterten Widerstand geleistet hatten…und verloren hatten… Diese Leute von Kathargo hatten lange Zeit den Mittelmeerraum dominiert und zwar als Händler. Ihr Ursprungsgebiet war der nahe Osten gewesen- der heutige Libanon, Syrien und Kanaan. Dort besaßen sie wichtige Hafenstädte von denen aus sie Handel betrieben und später bauten sie sich Kolonien in Nordafrika auf, das spätere Kathargo entstand. Diese Menschen galten als Erfinder der Schrift und des Weines und es heißt, dass sie von den rivalisierenden Griechen und Römern besiegt und kulturell beerbt worden seien. Fest steht, dass sie an eine Gottheit namens Baal glaubten, von der im alten Testament so oft die Sprache ist. Auch in dem Namen Hannibal steckt diese Gottheit ebenso wie in dem Namen Isebel… Das französische Adjektiv bel, belle bedeutet „schön“ und das lateinische Substantiv“ bellum“ Krieg-de bello gallico- der gallische Krieg, der Krieg Caesars gegen die Gallier, die Kelten- getreu dem Motto „Kathargo muss zerstört werden“. Wer waren diese Gallier, diese Kelten und warum weiß man über sie soweinig wie über die Phönizier und die Katharger und allenfalls das was ihre Eroberer über sie verbreiteten? Fest steht, dass sie im Gegensatz zu den Germanen eine Hochkultur hatten und daher den anderen rivalisierenden Hochkulturen ein Dorn im Auge waren. Deshalb musste man sie vernichten oder besiegen…Was also wenn die Kelten die Überlebenden Kathargos waren, die sich von Nordafrika über Spanien nach dem gescheiterten Aufstand von Hannibal nach Südfrankreich geflüchtet hatten??? Dann wären sie sowohl auf der Flucht vor dem Imperium gewesen als auch auf der Flucht vor den eigenen Verwandten und das aus religiösen Gründen….Wäre es nicht logisch, dass die römische Kirche als Nachfolgeorganisation natürlich diese ewigen Rebellen wiederum bekämpfen würde und diesmal sogar aus religiösen Gründen…Da ist dann die Frage, zu welchem Gott Jesus die Menschen missionieren wollte: Jehowa oder Baal???  Laut christlichem Dogma ist Baal, Belzebuul böse, ein anderer Name ist Luzibel oder Lucifer..Halten wir also fest: eine Religion, die eigentlich eben jenen Sonnengott Osiris anbetete und auf den altägyptischen Mysterien auffußte, wollte die Menschen dennoch im Auftrag der germanischen Erben des Imperium zum Glauben an einen Gott bekehren, der sie alle einmal miteinander ausrotten wollte??? Wie ist es möglich, dass jede ursprünglich positive Religion  ab einem bestimmten Zeitpunkt in Satanismus abgleitet??? Das ist mit allen drei Wurzelreligionen des nahen Ostens so geschehen…Wie ist das möglich? Waren diese Religionen also von jeher Irrlehren, oder hat man es nur der priesterlichen Elite zu verdanken, dass die Menschen gezwungen werden, einen Wüstendämon anzubeten, der sich ihnen wie ein Stalker aufgedrängt hat??? Und das allertollste er hat sich ihnen aufgedrängt, nachdem Noah oder Utnapischtim von  seinem netten Bruder gerettet worden war…obwohl er ihn wie alle Menschen, die den Fehler begangen hatten Sex mit Engeln gehabt zu haben, auslöschen wollte. Im Gilgameschepos wird eindringlich beschrieben, wie die Überlebenden nach der Errettung durch Enki unter die Knute von Enlil kommen und er sie in einen Garten verpflanzt…Wenn der Obergott Anu das alles einfach so zulässt, ja dann könnte man irgendwann als Erdling auf die Idee kommen- das die Menschheit schon ziemlich lange von diesen sogenannten Göttern an der Nase herumgeführt wird…Aber vielleicht ist ja der Gott in der Bibel nicht eine Person sondern mehrere oder er ist schizophren und hat deshalb diese merkwürdigen Anwandlungen, das Volk Israel zu strafen, wenn es nicht kuscht. Dasselbe setzt sich ja im Christentum und im Islam fort….Islamistischer Sozialismus, ist er denn so verschieden von dem christlichen Fundamentalismus der Nationalsozialisten? Jedenfalls gibt es einen gemeinsamen Nenner: Antisemitismus…Da sind Japhet und Ham  bis heute Spinnefeind mit Sem und das trotz überstandener Sintflut…Im Prinzip hat man es mit drei Kriegsreligionen zu tun…Die erste begründet von Gottvater von Thot oder Hermes Trismegistos, dem Gott der Händler, der Bankiers- die zweite von Osiris- dem Gott der Heilkunde und des Lebens und die dritte von Seth- dem Gott der Verwüstung, der Wüste und des Krieges…Um Krieg überhaupt führen zu können, braucht man Kriegskredite und im Kapitalismus ist die Kriegsindustrie Handelsware Nummer eins. Jeder Krieg hat der Schulmedizin zu neuen Erkenntnissen verholfen, das ist die traurige Kehrseite des geheuchelten Mitleides…Ohne die Kreuzzüge würde es unser ganzes Krankenhauswesen das ja militärisch organisiert ust und auf klösterlichen Prinzipien aufbaut nicht geben… Die Johanniter und die Malteser haben als Erben der enterbten Tempelritter ihre Mildtätigkeit in Religionskriegen erlernt…Da stellt sich die Frage: war es das wert und war es das was Jesus meint, mit dem Feuer das er über die Erde bringen würde? Schließlich hat sein böser Bruder geschworen, die Erde nie wieder durch Wasser zu vernichten…Heißt das, dass wir die Klimakatastrophe diesmal selber hinbekommen??? Fest steht, dass diese männlichen Religionsgründer der Welt einen Haufen Unglück gebracht haben, fest steht ebenso dass sie dabei auf die tatkräftige Unterstützung von Frauen bauen konnten, die zumindest sich nicht effektiv gewehrt haben…Aber wenn es das ist, was man braucht um eine Hochkultur zu bauen, ja dann, dann sollte man doch weiterhin an Gott glauben…an die Liebe…

Und im Krieg und in der Liebe ist ja abscheinend ALLES erlaubt.

Möge uns also alle der heilige Geist anhauchen und möge die Fahne die r dabei hat nicht allzu hochprozentig sein…Nieder mit dem Nationalismus-wobei man nicht vergessen  sollte, dass es Gott selbst war, der für das babylonische Sprachgewirr verantwortlich zeichnet…Aber ob man selbstverordneten Nationalismus durch Imperialismus(Rom) besiegen kann? Das wäre ja als ob man den Teufel mit dem Belzebul austriebe..Nun genau das hat man Jesus seitens der Leviten vorgeworfen. Bitte sehr, passt doch…Ich meinerseits glaube nur noch an den jüdischen Gott, an den Gott Thot, denn er ist der Herr über Leben und Tod. Um den Tod zu besiegen, muss der liebe Gott wohl einen Pakt mit dem Teufel schließen-Unsterblichkeit des Körpers via Seelenlosigkeit…Da bleibe ich lieber unsterblich und rette meine Seele, also das konträre Prinzip…

Aber wäre es nicht toll, diese Dualität zwischen Gott und Teufel ein für allemal zu besiegen? Diese irrwitzige Idee steckt doch in den mystischen Traditionen von Judentum, Christentum und Islam Kabbalisten, Ketzer und Sufis können ein Lied  davon singen ..Im Zölibat lebende kleine Kinder missbrauchende Greise gehen bei sowas natürlich auf die Barrikaden..oder Zwangsehen stiftende scheintote Mullahs…  Wenn sich allerdings Gott und Göttin als Archetypen für jeden Menschen mystisch verbinden, so dass jede Frau ihre eigene Priesterin und jeder Mann sein eigener König wäre…wäre dass dann Anarchie??? Anscheinend, denn wenn es anders wäre, dann wäre es nicht so, dass Liebe anscheinend das ist, wovor die Machthaber dieser Welt sich am meisten fürchten- denn Liebe macht autonom…In diesem Sinne wünsche ich uns allen viel Spaß und Mut beim Entdecken beider Bäume, bei der Apfelernte-schließlich ist Obst gesund. Wie heißt es so schön im Hohelied des Salomo“ Erquicke mich mit Äpfeln denn ich bin krank vor Liebe.“

Tags: , ,

1 Kommentar on Das Wort zum Sonntag

  1. Ossi sagt:

    Das sind lauter Tränen des Herrn
    Nur weiß man nicht vor lachen oder Trauer