Ich muß meine werten Leser enttäuschen. Es ist nicht die Rede von Hartz-Eckregelsatzempfängern, sondern von Schmarotzern an der Gesellschaft, am Allgemeingut. Vorhin schnappte ich etwas auf, daß mich schon ein wenig in Rage versetzte. Neuerdings ist es so, daß die arbeitsscheuen Anteile unserer Gesellschaft wohl nur noch mit Klagen ihr Unrecht sichern können. Da jeder vernünftige Firmenbesitzer diesen Personen kein Geld mehr aushändigen möchte.

Ist ja auch verständlich! Man denke nur daran, welchen Kollateralschaden solche Menschen hinterlassen, wenn man sie frei marodieren lassen würde. Es ist jedoch so, daß es genau dieser Art Menschenschlag ist, der seit 15 Jahren Einfluß auf die Politik nimmt und sich einen Deibel darum schert, ob es denn nun gerecht zugeht oder nicht. Wichtig ist, daß man das eigene Schaf im Trockenen hat.

Die Rede ist übrigens von dem Supergenie Utz Claassen. Der Mann hat ja schon so einiges verbockt. Normalerweise wäre er ein Fall für den Staatsanwalt – wenn wir denn Staatsanwälte in diesem Land hätten, die diesem Posten noch gerecht würden und mit harter Hand gegen diese Schmarotzer vorgehen würden. Nur leider hat dieses Land keine rückgratbewehrten Staatsanwälte mehr, sondern nur noch Bürokraten, die sich eher bezahlen lassen, anstatt ihre Aufgabe richtig zu machen und einen überführten Verbrecher dorthin zu verbringen, wo er hingehört: Hinter schwedische Gardinen. [Warum Knastfenster als Schwedische Gardinen bezeichnet werden, ist übrigens nur sehr schwer nachvollziehen. Diese Bezeichnung kam jedoch erst in der Mitte des letzten Jahrhunderts auf, nicht später.]

Jeder kennt Utz Claassen. Als Chef von EnBW hat er sich einen Namen gemacht. Einen Namen, der gefürchtet wurde. Doch war dies nicht sein erster Job. Eigentlich ist der gute Utz ein Alumni von McKinsey. Eben jener verbrecherischen Beratungsfirma, die damals, vor 5 Jahren, zusammen mit dem Vermittlungsausschuß des deutschen Bundestages das reichlich gehirnlose und grundgesetzwidrige Hartz-Gesetz geschrieben und durchgeprügelt hat. McKinsey hat damals so gut beraten, daß unter anderem Utz Claassen einer der Rädelsführer von Seitens dieser amerikanischen neoliberalen, faschistisch anmutenden, Beratungsfirma gewesen ist. Doch darüber schweigt sich die Presse zuweilen ein wenig aus. Man möchte ja Niemanden in einem falschen Licht erscheinen lassen.

Nachdem der gute Utz also bei der EnBW weg ging, kam es dort zum ersten Mal zum Streit über seine Abfindung. Da der Utz sich aber für seine miese Arbeit noch gut bezahlen lassen möchte (und die Anwälte von McKinsey heute noch kostenfrei bemühen kann), klagt er einfach die Kohle ein, von der er meint, sie stünde ihm zu. Seine Opfer bei EnBW sehen das natürlich berechtigt völlig anders. Aber gegen einen Mann mit Verbindungen nach ganz oben [durch die Einmischung von McKinsey in die Restrukturierung bei VW in Niedersachsen bekam diese Beratungsfirma erst den Draht, den sie dann später bei der Schaffung der menschenrechtsfeindlichen Hartz-Gesetzgebungskampagne entsprechend ausspielte. Immerhin rettete McKinsey durch einen Winkelzug damals VW und den deutschen Staat. Doch die Geschichte ist nicht weiter bekannt.] und sogar zu einem Duzfreund von Peter Hartz (angeblich?!) und von Gerhard Schröder (damals noch Ministerpräsident von Niedersachsen und in Hannover residierend).

Jedenfalls hat der gute Utz damals, als er bei EnBW wegging und nicht sein volles Salär erhielt, als erstes direkt geklagt und nicht einmal im Ansatz versucht, sich gütlich zu einigen. Dank der hervorragenden Anwälte von McKinsey war dies auch nicht nötig. Nun hat er die gleiche Show in diesem Jahr bei einem Solarpanelhersteller abgezogen. Und was macht unser guter Alumni? Er klagt. Und nicht auf wenig. Angeblich, so behauptet er, steht ihm der Lohn eines kompletten Jahres zu  – steuerfrei versteht sich – hinzu kommt noch eine Erfolgsprämie von 15%, die ihm bei Vertragsabschluß zugesichert wurde. Alles in allem etwas mehr als € 5 Mio. Klimpergeld.

Dumm nur, daß die Firma, die da Solarpanele herstellt, nicht die Kohle hat, dem Herrn Claassen, der den Job als Manager der Fabrikation geschmissen hat, um sie ihm in den Hals zu stopfen. Es sieht also so aus, als würde hier mutwillig von McKinsey ein deutscher Solarpanelhersteller ruiniert, weil er zu gefährlich zu werden droht. Die Frage ist nur: Für wen?

Auch sollte man folgendes Wissen: Bei McKinsey gilt folgende Direktive: „Einmal ein McKinsey, immer ein McKinsey.“ Wer also einmal für diese in New York City ansässige Beratungsfirma tätig war, geht einen Bund für das Leben ein. McKinsey-Mitarbeiter, die gegenüber der amerikanischen Presse auspacken wollten, hatten unerklärliche, zumeist tödliche Unfälle. Einer stürzte sogar mit seinem LearJet über den Rockys ab. Das FBI brauchte – der Legende nach – 4 Monate, um seine ganzen Einzelteile in dem fraglichen Gebiet zu finden. Und noch eine Direktive gibt es bei McKinsey angeblich noch: „Tue niemals eine Arbeit, für die du bezahlt wirst, sondern erledige nur die Arbeit, die wir dir auftragen.“ Auch dieses Motto gilt ein Leben lang.

Bisher gab es übrigens weltweit nur 2 McKinsey-Mitarbeiter, die wirklich über die Zustände bei ihrem alten Arbeitgeber ausgepackt haben. Der Erste begann gegenüber der japanischen Staatsanwaltschaft zu singen und lebt heute noch, weil man ihn wirklich gut versteckt hat. Er legte einen Skandal in Japan bloß, in den McKinsey bis weit über Unterkante Oberlippe drin verwickelt war. Unter anderem ging es da um ein halbes Dutzend Prostituierter (oder auch Geishas, das war aus dem Artikel nicht klar zu ersehen), und ungefähr 2 kg Kokain, die verkostet wurden. Dabei wurde dann ein Geschäft abgeschlossen, daß der japanischen Wirtschaft immensen Schaden zufügte. Mehr war aber von meiner Quelle nicht zu erfahren. Aber dies dürfte ausreichend sein.

Der zweite Fall betrifft einen Alumni von McKinsey aus Australien. Nach seinem Ausstieg wurden mehrere Mordanschläge auf ihn verübt, was ihn schließlich dazu brachte, gegenüber der Staatsanwaltschaft von Sydney ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern. Hier betraf es Beratungen seiner Firma, die den Finanzmarkt betrafen. Irgendetwas mit ungedeckten Leerverkäufen irgendwelcher Aktien, die durch Devisen gegengedeckt waren, die sich nicht im Besitz seines eigentlichen Auftraggebers befanden. Zumindest waren die Australier ein wenig cleverer als gedacht und konnten einen der auf den Mann angesetzten Attentäter erledigen. Ein russischer Auftragskiller, der nicht unter einem siebenstelligen Betrag arbeitet.

Ich finde es jedenfalls schon interessiert, wenn solche Gerüchte nicht nur im Net kursieren, sondern die Wenigsten überhaupt mitbekommen, daß McKinsey alles andere als der kleine harmlose Beraterladen an der Ecke ist, sondern wirklich schon fast in die gleiche Kategorie wie eine Burschenschaft fällt. Das bei McKinsey einiges faul ist, dürfte klar sein. Und Utz Claassen beweist jeden Tag mehr, daß der Beraterfirma nicht zu trauen ist. Wenn die Verbindung zu einer Firma lebenslang bindend ist, haben wir es mit einer kriminellen Organisation, jedoch nicht mit einem normalen Betrieb zu tun. Utz Claassen wird vor Gericht wahrscheinlich wieder Recht bekommen und sich abermals fürs Nichtstun teuer bezahlen lassen. Für seinen nächsten Arbeitgeber heißt dies, diesen Mann gar nicht erst zum Arbeiten antreten zu lassen, wenn es hinterher sowieso nur Geld kostet, daß im eigentlichen Betriebsinvestment dringender gebraucht wird.

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1 Kommentar on Nicht arbeiten wollen, aber Geld kassieren …

  1. treffender sagt:

    nee nee nee , maden system paras imperial .anus animale präsident presista faschista . amen , ahrmen , harz 4 euch hassen wir , ihr sauft unser bier . kotze & kraetze der staat ist das letzte. mfg.