Frauenquote, Männerquote, Kinderquote – alles Quote? Schaut man sich einmal an, wie sich dieses wunderschöne Land in den vergangenen 20 Jahren entwickelt hat, könnte man Angst bekommen. Als man den Soli einführte, gab es eine feste ostdeutschen Quote, die westliche Betriebe unbedingt haben mußten, um cool zu sein. Dementsprechend setzten dann auch die Abwanderungswellen aus dem nun befreiten Ostgebieten ein.

Alles mußte quotiert, per Quote geregelt werden. Wie viele Eier ein Mann morgens zum Frühstück bekam stand dabei schon unter der Regierung Kohl zur Debatte. (Damals, beim ersten Eierdioxinskandal. Als man dort dann auch überraschend feststellte, daß dieses Dioxin aus den Futtermitteln stammt.) Aber es interessierte Keinen. Die ostdeutschen Quote in den westlichen Betrieben war wichtiger. Das diese Betriebe aber Filialen, Zweigwerke und solchen Kram im Osten bauen sollten, stand dabei niemals zur Debatte.

Mit ähnlichen Luftnummern und Scheingeschäften haben wir es jetzt wieder zu tun. Wir haben eine Bundesfamilienministerin, die noch nicht einmal Familie hat (im Gegensatz zu ihrer Amtsvorgängerin, die mittlerweile als lebendes SS-Denkmal verachtet wird), und auch wohl nicht den notwendigen Grips besitzt, zu erkennen, daß sie schon wieder von ihrer Amtsvorgängerin vorgeführt wird.

Eine Frauenquote ist wichtig, erzählt sie uns in den Medien. Eine Frauenquote würde sich bis auf die Geschäftsführung eines Betriebes auswirken, berichtet sie uns. Dabei wird immer wieder vergessen, daß sie nur durch das politische Fädenziehen eines gewissen Roland Koch (Ministerpräsident Hessens a.D.) in die Position kam, die sie jetzt inne hat. Immerhin ist sie die zweite Hessin, die es im Bundeskabinett zu etwas gebracht hat. Der andere Hesse war Franz-Josef Jung und der blamierte sich damit, daß er als Bundesverteidigungsminister nicht den Oberst Klein an die frische Luft setzte, nachdem dieser 142 Zivilisten in Afghanistan per Bombardement verbrennen ließ.

Frau Kristina Schröder, von der hier die Rede ist, fiel diesem Blog schon sehr viel früher auf. Zuerst ihre Antiislamismus-Debatte, die sie sogar mit der Verlinkung von PI und kewils Frust & Gloria auf ihrer privaten Seite versuchte zu untemauern, dann noch ihre leicht dümmlichen Äußerungen über den deutschen Extremismus. Ihr Haß auf alles, was links dessen ist, was man als gesunder normaler Mensch als normalen Menschenverstand bezeichnet, haben ihr einen Ruf geschaffen, mit dem dieses junge Füllen nicht fertig wird. Und ihre derzeitige Schwangerschaft macht alles nur noch schlimmer. Es ist ein Glück, daß wir nicht in einem Reich von ihren Gnaden leben, sonst dürfte sie sich nämlich erst gar nicht vermehren. Das arme Kind!

Das Hauptproblem an der Frauenquote ist, daß in Deutschland schon seit weit mehr als 20 Jahren eine männerfeindliche Politik betrieben wird. Die Partei dazu ist erst einmal egal, daß Endergebnis zählt. Man könnte fast meinen, Alice Schwarzer (mit der Frau Schröder auch nicht klar kommt, wegen deren hirnrissigen Forderungen: Frauen werdet Lesben, dann habt ihr etwas vom Leben) hätte einen späten Erfolg ihrer eigenen Kampagne zu verzeichnen. Dem ist aber nicht so. Frau Schröder und Frau Schwarzer können sich auf dem Tod nicht ausstehen. Frau Schwarzer hadert vornehmlich deshalb mit Frau Schröder, weil zweitere als im Ministeramt befindlich einen dummen Mann gefunden hat, der ihr ein Kind machte! So viel Glück hatte die Schwarzer nie (und dies muß mit an ihrer Kampagne gelegen haben.)

Die Männerfeindlichkeit des aktuellen politischen Systems ist nicht offenkundig. Immerhin haben wir ja solche Dummschwätzer wie Guido Westerwelle in wichtigen politischen Funktionen (jedoch ist mir kein Firmenchef bekannt, der Westerwelle einen CEO-Posten anbieten würde), oder jemand wie Christian Lindner, die immer wieder dadurch auffallen, daß ihr mittlerer IQ nicht einmal Raumtemperatur erreicht. Nur sind dies eben Extreme. Extremisten, die doch Frau Schröder vom Familienministerium so vehement bekämpft.

Nur bei einem Kampf gegen Männer können Frauen nur verlieren. Wenn sie dann auch noch gesetzlich eine Frauenquote durchsetzen, hat dies nachhaltige Folgen. Schauen wir kurz einmal hinüber ins Wahrheits- sprich Arbeitsministerium. Insgesamt haben wir 12 Mio Menschen in diesem Land, die Hartz IV oder Sozialgeld beziehen. Von diesen 12 Mio sind ca. 6 Mio noch für den deutschen Arbeitsmarkt verfügbar. Knapp 40% davon sind Männer! Was also bedeutet: Hätte Deutschland nicht in den späten 60’er Jahren des vergangenen Jahrhunderts in den normalen Berufsbildern sich für Frauen geöffnet, läge heutzutage die Arbeitslosenzahl weit unter dem Niveau, daß uns Frau von der Leyen verkaufen möchte! Und dies ist absolut nicht frauenfeindlich zu verstehen. Es sind Fakten.

Wie wir uns erinnern, hat vdL vor einigen Jahren, als sie noch dem Familienministerium vorstand, gleichfalls viel Mist im Amt gebaut. Unter anderem eine Gender-Kampagne angeschubst, die darauf hinzielte, Kindergärtner als Pädophile darstellen zu können, wenn sie den ministerialen Willen umsetzen. Sprich, mit kleinen Kindern Sexspielchen veranstalteten, weil es dementsprechend in den Plänen der Regierung vorgesehen war. Die Kampagne konnte damals auch nur von besorgten Eltern bundesweit wieder gestoppt werden. Der dazugehörende Flyer hat mittlerweile Seltenheitswert und wird irgendwann einmal in einem Museum über den Faschismus des ausgehenden 20. Jahrhunderts landen. Die andere Kampagne, die vdL damals lostrat, war einen gezielten Haß auf alles Männliche und das Frauen alles besser machen könnten. Männer also mehr weiblicher zu sein hatten.

Von den Querfrontlern und Faschisten wird diese Kampagne selbst als Gender-Mainstream-Komödie bezeichnet. Wenn man aber ein wenig nachhakt, stellt man schnell fest, daß diese Aktion dem braunen Abfall unserer Gesellschaft regelrecht in die Hände spielte. Eine Glatze zu haben galt mit einem Mal als weiblich! Und es gab leider genügend Dumme, die auf so etwas herein fielen.

Dies ist es aber nicht allein. Eine Frauenquote auf der Arbeitsstelle heißt noch lange nicht, daß die derzeit eingehaltene Frauenquote in der Politik Recht hat. Eher das Gegenteil ist der Fall. Immerhin waren es die Faschisten selbst, die in den 20’er Jahren des ausgegangenen Jahrhunderts den Nachweis erbrachten, daß eine Frau nicht einmal zur Hälfte dessen leistungsfähig sei wie ein Mann. Und nun bestimmen eben jene weiblichen Faschisten, was gut und Recht ist? Was ist mit den vielen jungen Frauen, die nach einer guten Ausbildung nichts mehr als Hausfrauen mit einem Stall voll Kinder sein wollen? Was ist mit jenen Frauen, die unbedingt Kinder haben möchten und dafür nicht arbeiten gehen?

Hier bleibt uns sowohl das Arbeitsministerium, als auch das Familienministerium die Antwort schuldig. Weil man eben genau dies nicht möchte. Man möchte keine lebenswerte Welt für Kinder, sondern eine erstrebenswerte Welt für Unternehmer und Firmenbesitzer. Bevor man sich um eine Frauenquote bemüht, sollte man hier bereits gleichen Lohn für gleiche Arbeit durchsetzen. Dies geschieht jedoch nicht! Frauen werden in diesem Land grundsätzlich 30% unterbezahlt. Es sei denn, sie sind dümmliche Ministerinnen, die nicht einmal begreifen, warum das Fußnägellackieren eine Frau zu einer Hure macht!

Das Familienministerium zeigt einmal mehr unter seiner jetzigen Chefin, daß es mit der kinderfeindlichste Ort in diesem Land ist. Mit einer Frauenquote wird nur der Profit derjenigen erhöht, die schon jetzt zuviel Geld haben und dieses aus dem Kreislauf heraus genommen haben. Eben jenen, denen sich unsere jugendliche Familienministerin verpflichtet fühlt: Den Reichen und Ehrlosen. Läßt man sich einmal den derzeitgen Zustand auf der Zunge zergehen, erkennt man schnell, daß dieses Land von einer von einer Frau(?) geführten Regierung sehr tief abgewirtschaftet wurde. Nicht einmal mehr die alten Werte gelten noch. Werte, die noch vor 25 Jahren dafür sorgten, daß Deutschland sich mit seinem abgespalteten östlichen Teil wiedervereinen konnte. Dies ist kein Armutszeugnis für dieses Land, was hier abgeliefert wird, sondern nur ein Armutszeugnis für die davon betroffenen Politikerinnen. Bestehen sie auf einer Frauenquote, offenbaren sie einmal mehr ihren eigenen Faschismus.

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