Aber was geht da ab an der Elfenbeinküste ? Ein Präsident ist seit 10 Jahren abgewählt und will es nicht wahrhaben. Ein Anführer des Ablegers seiner Partei möchte das Ruder übernehmen und stattdessen steht die Armee hinter dem alten Präsidenten. Dieser gibt vor die Interessen der Ureinwohner zu vertreten, trotz des Giftmüllskandals in den seine Ehefrau schmierölgeldmäßig verwickelt ist. Sieht so afrikanischer Nationalismus aus ? Der neue Präsident kommt als Vertreter der Einwanderer aus dem Norden daher und als Platzhalter der grande nation. Der code noire steckt den Elfenbeinküstlern wohl noch in den Knochen. Ist es ein Wunder, dass sie den Franzosen misstrauen, die sie zum Kakaoanbau zwangen und den permanenten Ausnahmezustand verhängten und das trotz der französischen Revolution ? Der Knüppelcode löste nach Abschaffung der Sklaverei den Sklavereicode ab…Ja, so sehen sie aus , die bösen Ivorianer, die die touristikfreundlicheren Nördlinge des Nachts in ihren Ghettos überfallen. Diese verteidigen sich mit Kochtöpfen und steigenden Taxipreisen.


Und da stellt sich mir als großen Bewunderin der grande nation sofort die Frage: War Jeanne d´Arc in Wahrheit nichts anderes als eine böse Nationalistin, die ihr Land gegen die nördlichen Eroberer aus Britannien verteidigte ? Und falls ja, war es also politisch korrekt von eben diesen Engländern sie zu verbrennen???
Falls dem so sein sollte, dann verdankt das französische Imperium indirekt dieser angeblichen Hexe und Amazone, dass es überhaupt die Ausmaße annehmen konnte,um mit dem englischen Imperialismus konkurrieren zu können. …Indirekt wäre es also die Schuld der französischen Nationalheldin, dass es nun in Afrika weitere selbsterklärte Nationalhelden gibt, die ihr Land gegen die Einwanderer aus dem Norden und deren französische Geldgeber verteidigen. Wobei man EIN kleines Detail nicht übersehen darf: Ghaghbo ist in etwa so vertrauenswürdig wie der damalige Dauphin…Und unsere nordische Schwerindustrie hat noch immer schwarzes Gold gegen Stahl eingetauscht. Aber dennoch sollte man sich auch am morgigen Valentinstag nicht den Appetit auf Schokolade verderben lassen.Denn so betreibt man indirekte Rüstungsbeihilfe für die vom code indigene traumatisierten Originalivorer…Die gute Auftragslage für Waffenexporte nach Afrika wird in absehbarer Zeit wohl nicht wirklich abnehmen. Und so gibt es keine Befreiungskriege mehr, es gibt nur noch Wirtschaftskriege um Rohgüter.Der Kakaopreis wird so lange „stabil“ bleiben, wie die von uns installierten Diktatoren fest im Sattel sitzen. Und mit denen verhält es sich wie mit dem mittelalterlichen Adel: Vetternwirtschaft bis zum bitteren Inzest. Das ist halt die ägyptische Tradition…Lieber Inzest als Vermischung, Gott bewahre. Im Mittelalter stand eines fest: egal, wer bei den vielen Erbkriegen verlor oder gewann, letzten Endes blieb alles immer in der Familie.
Ich finde nur, es gibt schönere Gesellschaftsspiele als den Krieg, zum Beispiel Fussball. Und das schönste: die Sponsoren sind auch immer diesselben, das hat der Fall Südafrikas gezeigt. Es bleibt immer in der Familie. Die Herrscher dieser Welt bilden eine Art Familie und so ist es egal, wer an die Macht kommt und wer ihn ablöst, das Kapital bleibt immer in den Händen einer kleinen Oberschicht. Und die Spitze des Kastensystems bilden nun mal die Brahmanen, daran hat sich weltweit seit dem Einfall der Nördlinge in Indien nichts geändert…
Wenn sich ein Thilo Sarrazin über muslimische Unterschichtler in Neukölln erregt, das ist politisch korrekt. Wenn dasselbe in Westafrika passiert, dann ist es rassistisch. Rassistisch ist meiner Meinung nur eines: die Angst, die die inzestiöse Elite dieser Welt verbreitet, die Angst, ihre Völker könnten sich genauso miteinander vermischen wie sie untereinander und ebenso intelligent werden. Denn letzten Endes wissen wir doch, dass wir alle eine Familie sind…Und diese Rassentrennung ,die da seitens der Mächtigen propagiert wird dient nur dem einen Ziel: divide et impera. Sie sind vereinigt, und sie könnten uns nicht länger verarschen, wenn wir es ebenfalls wären… Also, was würde Afrika befreien ? Die Solidarität untereinander, stattdessen hetzen die ehemaligen Kolonialmächte die Menschen gegeneinander auf. So dass sie nur noch die Wahl haben zwischen christlichem Imperialismus und muslimischem, mit den Wahloptionen französisch katholisch, englisch protestantisch, persisch schiitisch oder doch lieber arabisch sunnitisch. Doch die Fesseln sind überall aus dem selben Metall: dem Geld. Wir tauschen Waffen gegen Schokolade. Denn wir haben Angst, wir haben verdammte Angst, dass dieser Kontinent, den wir seit Äonen ausbeuten und dessen Bewohner wir seit Äonen wie bessere Urwaldtiere misshandelt haben, dass dieser Kontinent sich irgendwann von der Kette befreit, an die wir ihn gelegt haben. Schwarz-allein dieser Begriff ist negativ behaftet, nicht umsonst spricht man von schwarzer Magie…Ja wehe uns weißen, Guten, wenn die „Schwarzafrikaner“ entdecken, wer ihr wahrer Feind ist und die Voodoowaffen auspacken.Doch das müssen sie gar nicht mehr tun, denn seit der Rassenideologie der Antroposophen laufen wir eh wie die Zombies durch die Gegend. Hektisch von A nach B, unsere Art zu leben ist völlig sinnlos, wir können doch gar nichts anderes als zerstören, wir zivilisierten Maschinenmenschen. Wir exportieren tonnenweise den Tod und laben uns am Blut unserer Mitmenschen. Kein Wunder, wenn man wie die Christen einen Vampirkult betreibt und einen Zombie anbetet. oder wahlweise einen Erbschleicher und Päderasten.
So gesehen sind WIR die Barbaren, wir wissen es nur noch nicht. Brauchen die Afrikaner unsere Waffen ? Es sind doch eher wir, die wir abhängig von Schokolade geworden sind. Und warum ? Weil wir in einem tristen Erdtteil wohnen, in dem selten bis nie die Sonne scheint und daher müssen wir Schokolade fressen bis zum Abwinken, vorallem in der dunklen Weihnachtszeit. Weil wir uns sonst massenweise umbringen würden, weil unser geldgeiles Leben so sinnlos geworden ist.
Also verbreiten wir biologische Waffen wie AIDS im Kongo, damit wir weiterhin mit genügend Coltan versorgt sind. Coltan für unsere Handies und unsere PC s in unserer Konsum-und Kommunikationsgesellschaft. Denn wir kommunizieren nur noch virtuell, wir leben nur noch virtuell.Und bald werden unsere Gehirne aus Coltan bestehen…Aber das ist dann nicht die Schuld von Mutter Erde oder der versklavten Erdarbeiter, die wir nach getaner Arbeit mit ABC Waffen umgebracht haben. Nein, daran schuld ist unsere Gier. Die Gier nach Überreizung, die unsere höheren Sinne abgetötet hat. Wir amputieren uns selber das Gehirn, wir dressieren unsere Kinder und nennen das Erziehung. Rudolph Steiner hatte insofern recht: wir weißen SIND reine KOPFmenschen, da ist kein Funken Mitgefühl und sehr wenig gesunder instinktiver Menschenverstand. Wären wir bei Verstand, dann würden wir unser Klassensystem aufgeben, aber der Kopf sitzt ja ganz oben und wer verliert ihn schon gerne??? Und so bleiben wir die alten keltischen Kopfgeldjäger und exportieren unsere Kultur, die in nichts anderem zu bestehen scheint als Krieg, Krieg und nochmals Krieg. Gnade uns Gott, sollte es uns einmal NICHT gelingen eine FRIEDLICHE Revolution in einen blutigen Militärputsch umzuleiten, dann würden wir vielleicht endlich selber demokratisiert.

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