In meiner schon etwas längeren Zeit hier bei FaceBook (und es betrifft nicht nur dieses soziale Netzwerk) habe ich eines feststellen dürfen: Der Chauvenismus mancher Herren hier übersteigt selbst das schlimmste amerikanische Klischee. Hinzufügen muß man allerdings auch, daß sich sehr viele Frauen hier dementsprechend klischeehaft geben. Von der gewaltbereiten Emanze bis zur verschüchterten Feminnistin ist auf FaceBook alles zu finden.

Dies soll nun nicht generell als schlecht angesehen werden, sondern mit der notwendigen Objektivität betrachtet werden. Was ist so Besonderes an der deutschen Frau, daß sie vom deutschen Mann derartig oft in den Dreck getreten wird? Ich gebe ehrlich zu, ich habe schon eine Generation von Frauen erlebt, die nur hinter dem Kapital her war und dafür bereit war, wirklich alles zu tun. Sich sogar zu prostituieren, sollte es keine andere Möglichkeit geben, schon in Jugendjahren dementsprechenden Reichtum und Einfluß aufzubauen. Dies ist jedoch keine rein weibliche Eigenschaft, man findet dasselbe Gebaren auch sehr oft bei Männern. Nur wirkt es sich dort nicht halbwegs so fatal aus, da wir in einer patriarchalisch organisierten Gesellschaft leben.

Die Gesellschaftsform sagt demnach eine Menge über den Wert einer Frau aus. So können durchaus matriarchalisch gestaltete Gesellschaften frauenfeindlicher sein als reine Patriarchale. Dies soll jetzt nicht als Entschuldigung der öfter hier vorkommenden chauvenistischen Anfälle gewisser Kreaturen sein, aber es erklärt zumindest einiges. Vor einigen Jahrzehnten noch gab es eine Art Zusammenhalt zwischen den Frauen unterschiedlicher Generationen. Davon ist heute so gut wie nichts mehr übrig, da kein Mädel mehr ernsthaft für Ruhm und Reichtum arbeiten möchte. Statt dessen melden sich Minderjährige zu Dieter Bohlens Busenshow, und hoffen mit dem wenig natürlichen Talent, daß sie haben, aber niemals förderten, entweder im Bett des Gurus zu landen, oder aber damit Karriere zu machen. An Lena Maier-Landrut kann man sehen, daß schon der kleinste Funken Talent (entweder in der horizontalen oder in der vertikalen) ausreicht, um groß Karriere zu machen.

Heute werden den jungen Frauen Vorbilder präsentiert, die nach alter Denkweise keine solchen sind. Sie sind mit Huren gleichzusetzen, die sich für ein wenig mehr Vermögen jederzeit verkaufen würden. Selbst ein Playboy-Bunny besitzt da mehr Ehre im Leib, obwohl diese Mädels es aus den gleichen Gründen machen, wie eben andere sich für Casting-Shows sogar bereit sind, sich auszuziehen. Die Motivation ist diesselbe, nur die Herangehensweise ist eine Andere.

Kunst wird in diesem Lande nicht mehr Ernst genommen. Schon vor Einführung von Hartz IV galt ein Künstler nichts mehr. Brotlose Kunst wurde schon vor Jahrzehnten zur Schriftstellerei gesagt. Manche haben darüber nur gelacht. Nur wenn man einmal auf der Buchmesse genauer verfolgt, was dort unabhängig von den Agenten abläuft, bekommt man auch das kalte Grausen. Da wird eine Minderjährige mit einem drittklassigen Fantasy-Roman aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg verlegt (obwohl ihr Schreibstil jeden Lektor die Hände über den Kopf zusammenschlagen ließ) und hinterher noch als besonders großes Talent gefeiert. Verschwiegen wird, daß die Gute aus einer Juristenfamilie kommt und das einzige Kind seiner Eltern ist. Und natürlich wird verschwiegen, daß die Eltern ein Monatseinkommen dafür opferten, daß das Töchterchen veröffentlichen konnte!

Es gibt noch mehr solche Fälle, wo die Familie dafür Sorge trägt, daß ein total untalentiertes Mädel einen Karriereschub kriegt, obwohl es sich beispielsweise nicht einmal richtig zu bewegen weiß. Körpergefühl ist heute wichtig. Und welches Mädel lernt zu Hause Körpergefühl? In welcher der vielen konservativen Familien – besonders in Hessen – lernt die Tochter des Hauses, daß es mehr braucht als ein schönes Gesicht? Solange es nur ums Beine-spreizen geht, scheint der Rest völlig irrelevant zu sein. Nur vergessen solche Mädels immer wieder, daß man sich nur bis zu einem gewissen Alter prostituieren kann und danach umsatteln muß, möchte man noch Einnahmen haben.

Das Selbstbild, daß Frauen mittlerweile von sich Selbst haben, ist noch eine Spur schlimmer als der schlimmste Chauvenismus, dem ich bisher auf FaceBook begegnet bin. Ich habe hier einige Frauen kennengelernt – auch aus meiner Altersklasse – die bedeutend mehr Rückgrat aufweisen als all die jungen Hühner. Wenn quasi schon 14jährige in der Schule aufgefordert werden, keinen richtigen Ausbildungsberuf zu lernen, sondern am besten gleich auf den Straßenstrich zu gehen, sollte man sich bereits Sorgen machen. Aber selbst zur Straßenhure braucht und benötigt man Körpergefühl. Eine Frau, die dazu nicht fähig ist, wird es nicht einmal im normalen Leben zu etwas bringen.

Mir geht es jetzt aber nicht nur um das mangelnde Körpergefühl, sondern auch darum, wie beispielsweise Frauen mit sich selbst umgehen. Auch miteinander. Sehen wir einmal über die verstrahlten Lichtarbeiterinnen weg, die hier ihr Unwesen treiben, gibt es einen Großteil Frauen hier, den man durchaus als vernünftig einschätzen kann. Der Rest benimmt sich wie auf einem Basar. Viele suchen auch über diese Plattform nach einem neuen, in ihren Augen passenden. Partner,  weil sie endlich wieder ein wenig Glück fühlen wollen. Gefragt wird meist gar nicht, sondern man versucht dann Katz und Maus-Spielchen, um den zukünftigen Partner von seinen eigenen Qualitäten zu überzeugen. Das fängt auf dieser Plattform mit 16jährigen an, die solches Spiel treiben, und hört bei 70jährigen Omas auf.

Dagegen ist im Prinzip nichts zu sagen. Nur manche Anmache ist schlichtweg übertrieben. Und aus guten Quellen weiß ich, daß manche Frauen einfach ignorieren, wenn sie einen Korb bekommen, sondern einfach weiter machen. Auf dieser Plattform ist von Seitens der Frauen der Anstand und das Selbstwertgefühl vergessen worden. Verdrängt, verloren. was weiß ich …

Es nervt jedoch zu sehen, wie sich hier manche Frauen eine Blöße geben. Die intelligenteren und gut aussehenderen verstecken sich hinter Pseudonymen und wunderschönen Avatar-Bildchen, aber wenn man einmal in ihren Profilen quer liest, erkennt man ihre Intention direkt. Auch hier sind es wieder zumeist Frauen, die entweder in totaler Egomanie für ihre magische Ausbildung – die sie nicht genossen haben – werben oder gar nur einfach auf Brautschau sind, weil es Ihnen allmählich mit ihrem Vibrator zu langweilig wird und sie gerne etwas handfestes in eben jener Hand hätten. Manche Frauen geben aber wenigstens unverblümt zu, daß sie Kinder von einem wildfremden wollen, damit sie nicht mehr so einsam sind. [Mir selbst sind 3 solcher Fälle bekannt.]

Die Frauen haben wirklich ein gewaltiges Problem derzeit. Ich habe nichts dagegen, wenn Frauen jeden Alters auf der Suche nach dem passenden Partner sind. So etwas wird von mir toleriert, solange ich nicht selbst Ziel einer solchen Attacke werde. Auch bin ich gerne bereit zu akzeptieren, wenn eine junge Frau hier mit Aktfotos von sich wirbt (was die konservativen Kleingeister auf dieser Plattform schon vor Jahren dazu brachte, hier eine Gruppe zu gründen, die gegen erotische Werbung jeglicher Art zu Felde zieht), damit sie endlich einen reichen und wohlhabenden Partner findet, um nicht für den Rest ihres Lebens arbeiten zu müssen. Auch dies findet meine Toleranz, da sich die Bilder manchmal amüsiert anschauen lassen.

Mir ist klar, daß die Frauen ein gewaltiges Problem haben. Sogar ein mehrfaches, wenn man den letzten Daten des statistischen Bundesamtes Glauben schenken kann. Geht man einmal von der m/w-Verteiluing hier auf FaceBook auf und setzt diese in Relation zur momentanen deutschen Bevölkerung, dürfte jedem Amateur auffallen, worin das Problem besteht: In diesem Land herrscht ein Frauenüberschuß. Ausgelöst durch die geburtenstarken Jahrgänge und nicht kompensiert durch die eher geburtsschwachen Phasen in den letzten 40 Jahren. Demnach haben wir eindeutig mehr Frauen als Männer in diesem Land – ungefähr im Verhältnis 2:1 (mit steigender Tendenz). Und dies bedeutet, daß auf die Anzahl freier Männer die Zahl der zur Verfügung stehenden Frauen sich proportional vergrößert. Im Jahr 2015 – sofern es keinen Welt- oder Bürgerkrieg gibt – dürften dann auf jeden Mann in diesem Land mindestens 3 Frauen kommen! Und dann fängt der Ärger erst richtig an.

Wenn Frau dann nämlich wirklich eine Familie haben möchte, muß sie sich arg ins Zeug legen, um überhaupt einen Mann abzubekommen. Gehen wir davon aus, daß mindestens 25% aller deutschen Männer ohne feste Beziehung bleibt, muß Frau sich gewaltig anstrengen, um auch diese Männer in den Hafen der Ehe zu lotsen. Körpergefühl, Erfahrung als Prostituierte und solche Mätzchen werden dann nämlich nicht mehr helfen. Das Verhältnis ist längst gekippt. Und in meiner Rechnung ist auch der Zuwachs an Frauen anderer Glaubensrichtungen außer der christlichen berücksichtigt worden. Die Zahlen der statistischen Landesämter jedoch sind eindeutig. Nicht die Männer müssen lernen die Frauen zu respektieren, sondern jene müssen lernen, sich selbst zu respektieren, wenn sie denn einen Partner haben wollen. Und was dies bedeutet, muß ich nicht noch genauer ausführen.

Für manche Männer mag dies vielleicht amüsant klingen. Es ist aber kein Scherz. Eher im Gegenteil. Dieses Land hat kein Problem mit einer Gender-Mainstream-Komödie, sondern mit einem immer stärker werdenden Frauenüberschuß. Das nun falsch für die Frauenrechte gekämpft wird – von Seitens der Regierung – ergibt demnach durchaus Sinn. Nur ist kaum Jemand bereit, dies zuzugeben. Die fatale Kettenreaktion, die dies auslösen könnte, möchte ernsthaft Niemand erleben. Es würde das System auf alle Zeiten brandmarken.

Frauen sind etwas, daß jeder Mann hoch halten sollte. Nur ist es so, daß Frauen nicht einmal selbst dazu in der Lage sind, sich selbst gegenüber den notwendigen Respekt zu erweisen. Der alte Spruch: Alles Huren außer Mami, gilt nicht mehr. Er entspricht weitgehends der Wahrheit, vor allem dann, wenn man eine ganz spezielle Qualität von Frau sucht. Deshalb Frauen, aufgepaßt, zukünftig werdet ihr euch auf gesellschaftlich geachtete Vielweiberei einstellen müssen, wenn ihr wieder halbwegs normale Verhältnisse in diesem Land haben wollt. Hartz IV, so verbrecherisch es auch ist, war die politische Reaktion auf die Entwicklung mit einem Frauenüberschuß, der mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr zu beherrschen ist. Das diese Maßnahme auch viele Single-Männer trifft, hatte die damalige Regierung nicht beachtet, da im Allgemeinen davon ausgegangen wurde, daß Single-Männer in sehr gut bezahlten Jobs aufzufinden wären. Hier hatte man sich jedoch geirrt und war einer Fehlinformation der Industrie aufgesessen. Nun müssen die Frauen, wenn sie ihre Würde behalten wollen, eigene Wege bestreiten. Und der erste Schritt wäre es, den Kampf um die wenigen noch verbliebenen Männer aufzugeben und nicht nur den Körper, sondern auch sein Hirn einzusetzen, um etwas zu verändern. Es ist möglich. Unabhängig von Alice Schwarzer und ihres Hetzmagazins EMMA. Ihr Frauen braucht eigentlich nur den Mut, um euch wieder als das zu sehen, was ihr wirklich seid: Das Wichtigste auf dieser Welt.

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