Liebe Brüder und Schwestern,

also wer der Meinung ist, dass Frauen an den Herd gehörten, der lese mal die Genesis und er wird sich bestätigt fühlen: mit dem ersten Apfelkomp(l)ott fing alles an. Und schuld war nicht Eva Hermanns, sondern Lilith, weil diese Emanzipation nicht am Wahlrecht festmachte, sondern allenfalls am Wahlrecht der Position während des Koitus. Sie wollte oben sein und nach oben. Und wir bösen Feministinnen wir sind die Nachfahrinnen dieser bösen Dämonin,die angeblich Flügel trägt, und kleine Kinder klaut. Klar, denn uns genügt es schon lange nicht mehr, unseren in Sünde gezeugten Nachwuchs kurz nach der Geburt in einer Krippe abzugeben, nein, am liebsten würden wir uns auch noch den Mutterurlaub sparen und lieber adoptieren.
So sind wir Rabenmütter halt: KITA heißt der Ort des neuen Sodom und Gomorrha( und für kirchliche Einrichtungen traf das anscheinend auch tatsächlich zu ). Sollen wir unsere Kinder also wirklich alten Säcken, die in Sack und Asche gehen, anvertrauen? Die dann unsere Kinder verhauen oder Schlimmeres??? Oder besser bei Oma abgeben oder zum Opa? Denn die sind im Idealfall wenigstens taub genug, um die kleinen Scheißerchen ohne weitere Schäden ertragen zu können. Die Arbeitsbedingungen in einer modernen KITA unterscheiden sich in wenig bis nichts von denen in einer Fabrik: eine einzige Lärmhölle mit hohem Unfallpotential und einem Beschäftigungsprogramm das die kleinen Schreihälse schon für die spätere Tätigkeit als Fließbandarbeiter vorbereitet…Aber man muss als Frau ja nicht Erzieherin werden, mann kann ja auch studieren. Denn es werden vorallem in den MINT Fächern Frauen gesucht und zwar fortpflanzungswillige Frauen, die ihren Nachwuchs dann den nicht so gut ausgebildeten Erzieherinnen überlassen. Daher der neue Bildungs-und Erziehungsplan. Die Bourgoisie möchte nämlich den Elitekindergarten und sie kann ihn sich auch leisten: es ist der antroposophische Kindergarten, in dem die Kinder dann schon einmal auf ein Dasein als Eliteprivatschüler getrimmt werden. Dort sind die Arbeitsbedingungen traumhaft, man muss halt nur die braune Ideologie schlucken…Wahlweise gibt es dann noch die Heilerziehungspflege für den Nachwuchs, der auf dem Ultraschallbild versehentlich nicht aussortiert wurde und sich nur noch für eine kapitalistische Verwertung in der Behindertenwerkstatt eignet. Daher haben die meisten Berufschulen für soziale Arbeit auch gleich eine eigene Werkstatt vor Ort, damit man sich in exclusiver Arbeit am“ lebenden Objekt“ üben kann. Wie die Bezahlung in solchen Werkstätten aussieht, darüber lässt sich nur spekulieren. Und es war vorallem der Protestantismus der uns diese Vorform der Arbeitserziehungslager eingebrockt hat: das Arbeitshaus. Im Protestantismus warb man um die bourgoise Frau und deren Recht auf Arbeit: sie betreute die noch nicht fabrikreifen Fabrikarbeiterkinder. Während die Fabrikarbeiterinnen in die Fabrik gingen, um ihre Reproduktionskosten zu erbringen. Viele Frauen dieser Klasse hätten sich gewünscht nicht arbeiten zu müssen.
Wenn wir also von Gleichberechtigung reden, welche meinen wir eigentlich?
Heute sind wir  so emanzipiert, dass wir Leitungspositionen beim Heer einnehmen können, hurra die alte Amazonenzeit ist wieder da…Der Ritt der Walküre war ja auch das beliebteste Motiv der Nazis , um den Stand des Heeres klangtechnisch zu untermalen. Auf nach Walhalla oder was? Haben wir die Wahl als Frauen ? Welche Wahl ? Ich werde diesem Land keine Kinder schenken, aus purem Trotz.
Streik auf jeder Ebene ist doch immer noch die beste Lösung…Und Männer gehören meiner Meinung nach sowieso hinter den Herd, allein schon weil sie wirklich kochen können. Und sie gehören ins Haus, alleine um uns im Wochenbett das Frühstück zu bringen und uns den Nachwuchs an die Brust zu legen. Wozu braucht man Männer ? Wozu braucht man als Lebendgebärende männliche Hilfe, also die Antwort liegt ja wohl auf der Hand. Verflucht der Tag an dem die Arbeitsteilung und das Fachidiotentum geboren wurde. Gewisse Dinge sollten einfach Allgemeinbildung sein, zum Beispiel wie man die Nabelschnur durchtrennt ohne dass die Frau verblutet. Statt dessen lernt man wie man Leute tötet, die einem anderen Kulturkreis entstammen oder einer anderen Schicht. Ohne die Spezialisierung gäbe es gar keine anderen Schichten und ohne die Trennung von Mann und Frau als Gebärerin und Killer hätte sich die Menschheit sicher schon dermaßen vermischt, dass wir alle 6 sprachig zur Welt kämen.

Aber nein, das wäre ja zu schön und zu einfach, das darf nicht sein.

One Response to “Das Wort zum Sonntag”

  1. Irmgard Algader sagt:

    H E L P – reg mich seit Urzeiten über diese Mitläuferei auf. Niemand MUSS dem allgemeinen Fahrwasser folgen, steuert doch dagegen! Ihr macht euch wirklich zum Trottel der übersteuerten Feministinnen & Politiker. Steigt aus. Und zwar ohne mit sowas Argem wie der Kirche zu winken, pfui.