Man kann ja über die PDL sagen, was man möchte, die Partei an sich, kann sich über derart viel Publicity in den letzten Wochen eigentlich nicht beklagen. Da versucht sie sich nun verzweifelt als antizionistisch darzustellen und raus kommt nur ein elendiger Antisemitismus, wie er eigentlich nur bei aSPD und CDU vorhanden ist! Und dennoch ist die Partei dann nicht koalitionsfähig?

Aber Hallo! Hat da irgendjemand der öffentlich-rechtlichen Parteien endlich einmal das Grundgesetz gelesen?! Ich befürchte, dem ist nicht so, obwohl der Ansatz an für sich ganz gut angedacht gewesen ist. Unser Grundgesetz setzt Glaubensfreiheit voraus. Unser Grundgesetz spricht von einem säkularisiertem Staat. Und wenn nun einmal Jemand, ob Partei oder auch Einzelperson, daran Glauben möchte, daß der Zionismus böse ist und eigentlich nichts mit dem Judentum zu tun hat, so darf er diesen Glauben frei ausleben. Solange er dies nicht in parteilichen Pressemitteilungen oder in NAZI-Flyern tut. Das Grundgesetz ist da eindeutig. Glaubensbilder, Glaubenswelten, stehen unter dem Schutz des Staates. Auch wenn der Glauben selbst nicht vom Staat geteilt wird. [Deshalb nennt man solche Nationen eigentlich auch säkular, weil es keine vorgeschriebene Staatsreligion mehr gibt. Ein Umstand, den man den Faschisten von aSPD und CDU beinahe täglich klar machen muß.]

Worin besteht denn nun das eigentliche Problem? Darin, daß sich die Bundespartei DIE LINKE als chronisch antizionistisch versteht, oder doch eher daran, daß sich die anderen öffentlich-rechtlichen Parteien in diesem Land als antisemitisch sehen, gerne am rechten Rand fischen gehen [wie beispielsweise die FDP, die in nachahmenswerter Frechheit jüdische Spendengelder zur Herstellung eines antisemitischen Flyers mißbrauchte], und ansonsten ziemlich blöde sind, wenn es darum geht, geltendes Recht zu brechen.

Man kann den Glauben der anderen Parteien im Bundestag locker nachvollziehen, wenn man bedenkt, daß diese nach wie vor davon ausgehen, daß sie den Antisemitismus für sich gepachtet haben. Klar, daß sie diese gesellschaftliche Errungenschaft nicht mit der LINKEn teilen möchten. Antisemitismus ist in den anderen Parteien ein Aushängeschild. So haben sich die Grünen schon in ihrer Gründerzeit als bekennende antisemitische Partei geoutet, was dennoch nicht viele Idioten davon abhielt, sie zu wählen. Oder die aSPD, deren Asozialität jede Woche eine neue Form der Grausamkeit erreicht. Ganz besonders die CDU sollte bei diesem Thema ihr vorlautes Mundwerk halten, da sie ja immerhin als Nachfolgepartei von sowohl ZENTRUM, als auch NSDAP, ein besonders inniges Verhältnis zum Antisemitismus hat. Und ihn parteiintern in den Ortsvereinen und den Parteistammtischen immer noch offen vertritt.

Das sich DIE LINKE nun also ins politische Niemandsland begeben hat, um aufzuzeigen, daß nicht nur die eigene Denkweise, sondern auch die Heuchelei der anderen Parteien chronisch falsch ist, muß man ihr zugute halten. Das man dennoch Hetzattacken gegen die Politikerin Inge Höger sich nicht gefallen lassen muß, trifft leider auch zu. Nur wie soll eine Partei den Makel des Antisemitismus loswerden, wenn doch klar ist, daß sie von ihrer politischen Ausrichtung her, eigentlich gegen jegliche Art von Religionsausübung geeicht sein müßte. Also weder das Judentum, noch das Christentum, nicht einmal den Islam gutheißen darf? Würde sich die PDL hier buchstabengetreu an die Schriften von Karl Marx halten, hätte dies zur Folge, daß man sie als menschenfeindlich ansehen würde. Doch DIE LINKE schränkt ihren Antisemitismus offen ein und bezeichnet ihn leger als Antizionismus. Als ob dies etwas anderes wäre als Antisemitismus. [Rein wissenschaftlich ist der Antizionismus mit dem Antisemitismus gleichgestellt. Obwohl laut Definition der Antizionismus sich auf einen Glauben bezieht, der Antisemitismus jedoch gegen eine Rasse/Volk gerichtet ist.]

Es stellt sich also die Frage, ob die anderen Parteien in diesem Land nicht doch eher antizionistisch denn antisemitisch eingestellt sind. Ist Zweites der Fall, haben wir ein politisches Problem. Haben wir nur erstes, können wir daraus schlußfolgern, daß es nach wie vor latenten Antisemitismus in diesem Land gibt. Und das dieser von den Christen dieses Landes ausgeht und nicht von den Moslems. Wir haben hier also wieder jenes Drei-Religionen-Problem, das sich sogar zum regelrechten Politikum auswächst.

DIE LINKE begibt sich, Dank der ‚intelligenten‘ Führung von Dietmar Bartsch, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst, in die Gefilde des Antisemitismus, um zu überzeugen. Es geht hier nicht um vorgeschriebene Parteidoktrin, sondern um das Vertreten eines Glaubensbildes, daß in Deutschland ja unter staatlichem Schutz steht. Dennoch ist der Antisemitismus, der von der Parteiführung ausgeht, nicht einfach so selbstgewählt, sondern wird bereits in der Jugendorganisation [solid] massivst transportiert, wie unsere Recherchen jetzt ergaben. [Dies heißt aber nicht, daß es in Ordnung geht, wenn Schüler, die an einem solid-Ausflug teilnehmen, sich dennoch von NAZIs dafür verprügeln lassen müssen.] DIE LINKE arbeitet also schon einmal vor und pflanzt in die eigene Jugend bereits den antizionistischen Gedanken auf Basis eines latenten Antisemitismus, wie er in diesem Land schon seit der Machtergreifung vorherrscht.

Dies ist auch kein Zufall. Immerhin geht es der jetzigen PDL-Führung nicht um die Politik eines Oskar Lafontaine, sondern um die Karikatur dessen, was dieser große Politiker aufgebaut hat. Es geht darum, die Partei politikfähig zu machen. Selbst wenn dies bedeutet, daß man den Menschenrechten abschwören muß, oder sich gar offen zu einer rechten Parteidoktrin bekennen muß, die man doch eigentlich als LINKE Partei gar nicht vertreten kann. Faschismus hat auch immer wieder etwas soziales, wie uns die CDU schon in ihrem ersten Parteiprogramm versuchte klar zu machen. Der Feind ist in diesem Fall nicht einmal der Kommunist (jener gilt in solchen Schriften nur als blöde), sondern der Sozialdemokrat, der als Sozialdarwinist viel eher zum Völkermord neigt, als der Konservative.

Auch dies ist eine Erkenntnis, die einem Angst machen sollte. Zwar ist der Konservative offen für Wirtschaftsfaschismus, die Ausrottungsorgien gingen jedoch bisher immer von den Sozialdemokraten aus. Und nun springt DIE LINKE auch noch auf diesen Zug auf, um sich nicht nur bei den anderen Parteien anzubiedern, sondern um ihre Lernfähigkeit zu beweisen. Indem man sich mit dem Faschisten gemein macht, wird man nicht wählbarer, vor allem nicht koalitionsfähig. Aber man zeigt den anderen Parteien, daß man ohne weiteres bereit ist, die eigenen Parteiregeln zu verraten und sich statt dessen auf das zu konzentrieren, welches wirklich wichtig ist: Macht.

Unter der jetzigen Führung sehe ich für das weitere Fortkommen der PDL äußerst schwarz. Man betreibt bereits offen braune Politik, auch wenn es vielen Parteisympathisanten noch nicht aufgefallen ist. Es ist aber nur eine Frage der Zeit, wann nicht nur ein antisemitischer Flyer auf den [solid]-Seiten verlinkt wird, sondern offene Texte erscheinen, die für die Ausrottung eines bestimmten Menschenschlages plädieren. Wer hier ein wenig logisch denken kann, darf versichert sein, daß die ersten Ausrottungsopfer nicht die angeblich grundgesetzfeindlichen Moslems sind, sondern die Arbeitslosen. Die Juden und Moslems greift man sich hinterher, wenn keine deutschen Arbeitslosen mehr vorhanden sind! Und man kann sicher sein, daß DIE LINKE eine solche Politik auch offen im Bundestag unterstützen würde, wenn sie dadurch nur in die Nähe der Macht kommen würde. Vielleicht in einer Dreierkoalition von Grünen/aSPD/LINKE wäre ein solches Szenario durchaus vorstellbar. Aber auch, wenn die Koalition nur CDU/FDP betrüge, bestände durchaus die Gefahr, daß die Arbeitslosen dieses Landes kostensparend entsorgt werden.

DIE LINKE hat sich unter der jetzigen Parteiführung sehr weit von ihren Grundsätzen entfernt. Da nutzt es auch nicht, wenn man eine Rosa Luxemburg-Stiftung unterhält, in der offen gegen den Antisemitismus Front gemacht wird, aber am gleichen Seminartag Antizionismus gepredigt wird! So etwas ist nun einmal Heuchelei. Genau darauf basiert nämlich das Endergebnis der Studie, die vor kurzem erstellt wurde. Auf eben dieser Heuchelei, die so offensichtlich in der PDL betrieben wird. Und alle machen mit! Naja, nicht wirklich alle, aber doch genug Parteimitglieder, um die neue Doktrin auch weiträumig verkaufen zu können.  [Dies war dann wohl auch der Grund, warum DIE LINKE hier in Hessen nicht darauf bestand, daß der Übeltäter der Prügelattacken auf dem Campingplatz nicht von der Partei erneut zur Anklage gebracht wurde, um sicher zu stellen, daß er diesmal wenigstens Sozialstunden erhält.]

DIE LINKE ist also auf dem besten Wege sich anzupassen – und genauso braun zu werden, wie die anderen in diesem Land existierenden Parteien. Dies ist aber kein Zufall, von der Parteispitze politisch so gewollt. Man möchte wählbar bleiben, zumindest für die Klientel der Mitte und nicht für diejenigen, die in diesem Land dringend eine Lobby brauchen. Dies sind nun einmal die Armen, die man einfach nicht für Antizionismus oder Antisemitismus begeistern kann. Also versucht man es durch die Hintertür und verrät dadurch die Grundfesten, auf denen nun einmal humanitäre politische Arbeit basiert.

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1 Kommentar on Im politischen Niemandsland

  1. Diotima sagt:

    Ich vermute, Du möchtest damit sagen, dass Antisemitismus und Antizionismus zwei Kehrseiten derselben Medaille sind? Was mich persönlich jedoch erstaunt,ist, dass die Thora, die doch das Gründerbuch des Zionismus, in Form des antiimperialistischen mosaischen Glaubens darstellt, voll ist von antisemitischen Drohungen, jedoch ist mir nur die deutsche Übersetzung geläufig. Auf dieser basiert en gros die Erfindung der hochdeutschen Kunstsprache durch den Antisemiten Luther.
    Jedenfalls droht in der deutschen Fassung Jehova ziemlich oft mit gänzlicher Ausrottung(shoa), sollte sein auserwähltes Volk sich nicht ganz dem zionistischen Glauben an ihn allein hingeben. Man könnte den Eindruck gewinnen, dieser antiimperialistische Gott sei der größte Antisemit überhaupt.
    Zwar sind die Israelis nach dem passover(Paschahfest) glücklich der ägyptischen Knute entkommen, aber in der Wüste sind sie Moses und dessen Bruder Aaron und seiner Schwester Miriam auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
    Und man gewinnt den Eindruck, dass die Israelis mal wieder vom Regen in die Traufe gekommen seien: sie werden nun darauf gebrieft, den Kanaanitern das Land wegzunehmen, da Gott es ihnen versprochen hat,und damit Noahs Fluch über seinen Neffen Kanaan zu erfüllen. Dieser hatte laut Bibel 3 Söhne: Sem, Japhet und Ham. Auf ersteren gehen anscheinend die Semiten zurrück, und auf letzteren die Hamiten. Da letzterer seinen Vater betrunken und nackt antraf und ihm mit Hilfe seiner beiden Brüder einen Umhang umgeworfen hatte, wurde sein Sohn Kanaan dazu verflucht, auf ewig der Sklave der übrigen Familienmitglieder zu sein. Und so kann man auch die Frage stellen, ob es so etwas wie Antihamismus gibt? Denn es steht zu befürchten, dass es die Nachfahren Sems und Hams sind, die sich im Nahostkonflikt, dritter Fassung, gegenseitig bekämpfen? Und warum heißt die HAM as Ham AS? Sind das alles Zufälle?
    Also scheint es sich um einen Konflikt unter Verwandten zu handeln. Nur ist es so, dass Deutschland an die Stelle von Ägypten getreten ist. Nun sind die Deutschen das imperialistische Tätervolk….Und es hat einen dritten Exodus gegeben, der natürlich dem Zionismus gewaltigen Auftrieb verschafft hat, denn Not lehrt beten. Das wussten die Priester aller Nationen schon immer. Bei diesem Exodus gab es sehr viele Nichtüberlebende,aber wenn man die Bibel aufmerksam liest, war dies schon beim ersten Irrsal durch die Wüste der Fall gewesen. Abgesehen von den Kalbsanbetern musste da eine gesamte Generation 40 Jahre ziellos durch die Wüste irren, bis sie im dortigen Sand verreckte, weil sie von dem Gedanken, das gelobte Land EROBERN zu müssen nicht auf Anhieb begeistert gewesen war. Aus der Generation ,die in Ägypten versklavt gelebt hatte, gab es sehr wenige Überlebende, en gros wahrscheinlich levitische Priester, und auch von diesen mussten viele daran glauben, als sie es wagten ,gegen das Hohepriesteramt des Moses aufzubegehren. Ganz zu schweigen davon, was mit Aaron wegen der Sache mit dem goldenen Kalb und mit Miriam wegen ihrer Ansprüche auf das Amt des Moses geschah. Und von Moses wollen wir gar nicht reden, auch er durfte zur Strafe das gelobte Land nicht sehen und starb vorher. Und doch hat Gott sein Versprechen wahr gemacht: es gab genügend Überlebende, um sein Volk zu replizieren. Seltsamerweise scheint sich die Geschichte zu wiederholen…Kaum sind die Überlebenden der shoa im gelobten Land angekommen, sind sie wieder gezwungen zu kämpfen und zu erobern. Und diese Generation ist natürlich aufs empfindlichste eingeschüchtert, denn welche Alternative hat sie denn schon, als den orthodoxen Rabbinern in allem zu folgen? Im Rücken lauert der Tod und so kann und will man nicht nach Ägypten oder Deutschland zurrück, selbst wenn man dort großväterlicherseits gut integriert gewesen sein sollte. Man darf nicht mit den Imperialisten gemeinsame Sache machen und ist gezwungen nationalistisch zu denken. Vorallem da die Politik in Deutschland immer antisemitischer wird. Obskurerweise haben wir es jedoch nur mit Parteien zu tun, deren Gründer oder Gründungsidee auf israelische Wurzeln zurrückblicken können: das ist bei den Christdemokraten ebenso der Fall wie bei den Sozialdemokraten oder den Linken. Jesus Christus war Israelit, Ferdinand Lasalle konnte ebenfalls auf israelische Wurzeln stolz sein, genauso wie Karl Marx. Das heißt, ebenjene Parteien, die sich des zunehmenden Antisemitismus bzw. Antizionismus befleißigen ,gehen eigentlich auf ebenjenen zurrück. Ist das nun einfach Wahnsinn oder hat der Wahnsinn Methode? Es gab großen Streit darüber, ob Jesus nun der Sohn Jehowas oder Jehowa selbst gewesen sei. Es hat schon vor dem dritten tausendjährigen Reich ein tausendjähriges Reich gegeben, das seinen Namen zu recht getragen hat: und zwar das heilige römische Reich deutscher Nation. Die Krone ebenjenen Reiches enthielt die Namen der wichtigsten Zionisten: nämlich von David und Salomo… David eroberte Jerusalem von den Jebusitern und Salomo erbaute den Tempel…So ergeben auch die Kreuzzüge Sinn, denn diese dienten der Rückeroberung des heiligen Landes von den Muslimen. Und die Neuauflage der Kreuzzüge im Atomzeitalter dient demselben Zweck. Diejenigen, die im dritten tausendjährigen Reich religiös das Sagen hatten, waren die Deutschen Christen. Sie wurden nur von den Mitgliedern der bekennenden Kirche bekämpft, die sich um sich von den deutschen Christen zu unterscheiden als Christdeutsche verstanden. Dies erinnert irgendwie an die judäische Volksfront(böse!) und die an die Volksfront von Judäa…Wichtig war allein, man war nicht jüdisch. Aber was ist überhaupt jüdisch ? Der Stamm Juda war der Stamm, aus dem die Könige abstammten. Und Jesu Vater war Jude,nur dass Jesus angeblich unehelich gewesen sein muss, also in Wahrheit gar keinen Anspruch auf den Thron haben konnte. Dennoch zog er wie David am Paschafest in Jerusalem ein und schändete den Tempel. Dies tat er um zu zeigen, dass die Händler den Tempel seines Vaters Salomo(Frieden) geschändet hatten, indem sie Opfertiere und Steine für Steinigungen verkauften. Also war Jesus Zionist und arbeitete also mit den Zeloten zusammen, die wiederum mit den antiimperialistischen Pharisäern zusammen arbeiteten. Diese wollten ihn zum Revolutionsführer ernennen. Fakt ist aber, dass Jesus ebenjene religiösen Fanatiker auf den Tod nicht ausstehen konnte. Er vermasselte die eigene Intrhonisierung als judäischer Gegenkönig zu Herodes, der mit den Römern per du war und dessen sadduzäische Verwandte das Hohepriesteramt bekleideten, indem er AUSGERECHNET die Pharisäer angriff. Also zeigte er damit, und dadurch dass er sich mit Zöllnern und römischen Tempelprostituierten abgab, dass er ganz und gar nicht antiimperialistisch gesonnen war. Damit stand er auf der Abschussliste der Zeloten, diese stellten en gros die Tempelwache und verübten des Nachts Anschläge auf die Römer. Das heißt Jesus boykottierte das Entstehen einer religiös-nationalistischen Revolution, wie sie im Iran geschehen ist. Zur Strafe wurde er an die Römer ausgeliefert, die ihn natürlich freiließen, vorallem da er noch kurz zuvor den Diener ihres Hauptmannes geheilt hatte. Also kann man sich vorstellen, dass Jesus freigelassen wurde und der Zelot Barrabas gekreuzigt wurde, aber mit dem Schild JESUS KÖNIG DER JUDEN an dem schon vorbereiteten Kreuz. Und so rettete der Zelot Judas vielleicht ohne es zu wollen das Leben von Jesus.Dieser dachte nämlich viel intelligenter, er machte mit dem Imperium gemeinsame Sache, weil er wusste, dass es langfristig erfolgreicher ist, ein Imperium von INNEN zu unterwandern, als es von AUßEN zu bekämpfen. Und er ist erfolgreich gewesen: das Imperium schluckte den Köder der Christianisierung und ging dadurch unter. Es wurde allerdings von den Speichelleckern Roms übernommen: den Germanen.Diese stellten von alters her die Elitetruppe der Cäsaren und auch heute sind sie dem Imperialismus sehr dienlich. Wie es sich für echte Söldner gehörte, kämpften sie mal auf der einen oder anderen Seite. Vor der Christianisierung kämpften sie mal auf keltischer Seite GEGEN die Römer , nur um sich dann linksrheinisch niederzulassen und mit den Römern gegen die Kelten zu kämpfen. Und so wundert es auch nicht, dass der Teil des Frankenreiches, der zuerst römisch geworden war, nämlich der keltisch-gallisch-französische auch zuerst die merowingisch- christliche Cäsaren-Kaiserkrone überreicht bekam. Später übernamen dann die karolingisch-germanischen Haus-und Hofmeiermeister selbige und behielten diesen Wanderpokal 1000 Jahre lang-bis zur französischen Revolution-und dem Wiedererstarken des französischen Imperialismus unter Napoleon. Die Flamme dieser im Grunde imperialistischen Revolution griff auf Amerika über und so wurde Amerika zum neuen Sklavenhaus und Kornspeicher der Welt, zum neuen Rom, zum neuen Ägypten und zu dem was es früher gewesen war: Atlantis.
    Doch welchen Sinn hat all dies? Keinen. Fest stet, dass die Kommunisten in Israel von den Zionisten ebenfalls verfolgt werden, da sie Frieden möchten mit den kanaanitischen Verwandten. Oder warum musste Rabin sterben? Von Jesus wissen wir, dass er nicht gestorben ist, denn er verstand sich prächtig mit den Imperialisten, trotzdem er Zionist war. Er wusste, dass man oft Opfer bringen muss, um ein gewisses Ziel zu erreichen und war schlau genug, sich nicht selbst für dieses überaus dumme Ziel zu opfern. Er opferte lieber seine Anhänger, bzw. die Ketzer die die Geschichte kannten. Alle diese mussten der Inquisition zum Opfer fallen. Denn sie wussten zuviel. Diese Inquisition erlebte ein revival und die religiösen Fanatiker sind gerade dabei, sie zu reinstallieren. Was soll man also tun, als ewiger Jude im Rücken die Imperialisten und vor sich die Nationalisten??? Was soll man tun, wenn man nur die Wahl hat zwischen Cholera und Pest, oder wahlweise zwischen Kreuzigung oder Steinigung? Man spielt einfach beide Seiten gegeneinander aus, um zu überleben. Und genau das wirft man den Israeliten vor. Dabei versuchen sie schon seit Äonen dieses System zu sprengen, mal mit den Christdemokraten mal mit den Sozialdemokraten, mal mit den Kommunisten oder den Anarchisten. Aber es klappt nicht,diese Parteien verstreiten sich immer wieder untereinander. Und so besteht der Imperialismus, der in Wahrheit nichts anderes ist als expansiver Nationalismus weiter…Und das wird immer so bleiben, erst recht wenn man mutmaßt, dass Jupiter und Jehowa vermutlich dieselbe Obergott darstellen. Ist Jesus also NICHT identisch mit beiden, so konnte er den zionistischen Nationalismus nur mit dem römischen Imperialismus gleichsetzen, da wir hier eine Gleichung mit zwei Unbekannten haben, die in Wahrheit identisch waren. Vielleicht war Jesus mit einem Wesen identisch, dass gegen Gott und auf Seiten der Menschheit war: mit dem lichtbringenden Prometheus. Dann wäre klar, wozu man ihn an den Pfahl hängen wollte…Revolutionen sind solange erlaubt, solange sie eines nicht in Frage stellen: die göttliche Ordnung.
    Betrachtet man die meisten Pseudorevolutionen, so ging es einfach nur um die Frage, wer jeweils die Oberhand habe, die weltliche oder die geistige Macht…Da die Christdemokraten theokratisch orientiert sind, kritisieren sie natürlich nur die weltliche Macht ebenjenes Volkes, dem ihr Heiland entstammt und sind folglich Antisemiten. Da die Linken eher weltlich orientiert sind, kritisieren sie natürlich eher die Urreligion, dem der Nahostkonflikt entspringt.
    Und sie tun dies, um davon abzulenken, dass sie vergessen haben, um was es ihnen einmal gegangen ist. Warum den Imperialismus von innen her bekämpfen, wenn man doch zu Ruhm und Macht gelangt ist? Wenn man erst einmal oben ist, vergisst man sehr schnell wer einen da hochgehoben hat, und wem man eigemtlich helfen wollte…Denn ob man es nun glauben möchte oder nicht: nicht alle Israelis sind Multimillionäre, auch wenn das gängige Klischee anders aussieht. Stattdessen denkt man sich dann neue eugenische Pläne aus, wie man der lästigen Arbeitslosen Herr werden kann, bzw. wie man sie durch Arbeit vernichtet. Dass heißt, eigentlich wollte man die Sklaverei abschaffen, doch sobald man oben ist, profitiert man von ihr…Denn warum rebellierte Lucifer, der Gentechniker gegen seinen Papa? Weil er keinen Bock mehr auf Arbeit hatte und wollte, dass seine Geschöpfe nun endlich täten, wozu er sie geschaffen hatte: ARBEITEN. Und wenn es etwas gab, was die Bauern und Leibeigenen des heiligen 1000 jährigen römischen Reiches deutscher Nation lernten, dann war das : arbeiten. Warum das Bibelstudium eben jene Bauern zur Revolution anstachelte lässt sich nicht ergründen, denn von Revolution ist bei Jesus keine Rede. Aufbegehren gegen geistige Macht ja, gegen weltliche nein.
    Und so kommt es, dass ebenjene bürgerlichen Parteien anscheinend der braunen Partei den Boden bereiten, weil sie aufgegeben haben und gar nicht mehr wissen, was das ist: FREIHEIT??? Kein Wunder nach 1000 Jahren imperialistischer Gehirnwäsche…Man gewinnt den Eindruck, dass es keine Alternative zur Anarchie gäbe.War da mal was mit Liebe oder so und dass alle Menschen gleich seien, hm was war das noch mal??? Wer hat die Menschen nur so verwirrt ? Vielleicht waren es einfach ein paar Schriftgelehrte, die die Bibel gründlich umgeschrieben haben oder ein fettes Mönchlein namens Luther, der Vordenker des Pseudoprotestantismus.
    Womit Jesus mal wieder recht hätte: der Fisch stinkt vom Kopf aus, und so lässt sich erklären wie aus Petri Heil und dem römischen Heil Cäsar Gruß ein anderer Gruß geworden ist, der nur eines zum Ausdruck brachte: die Anbiederung am römischen Imperialismus durch die große Hure der christlichen Kirche. Wollte Jesus eine Kirche oder war er Kommunist? Wollte Moses einen Glauben gründen, oder wurde er dazu gezwungen und zwar posthum??? Dies sind Fragen, die nie beantwortet werden können und eben daraus entstehen dann Religionen. Immer wenn man etwas nicht versteht, gründet man eine Religion oder eine Partei. Und so ist der Rechtsruck in den vormalslinksmittigen Parteien einfach eine religiöse Sinnkrise. Dies ist aber nicht durch den Faschismus lösbar, da selbiger auch nur eine Religion darstellt. Und im Zentrum aller dieser Religionen steht doch nur EIN Gott: der Krieg…Und da dieser Krieg so einfach und primitiv daher kommt, muss er natürlich über einen gewaltigen intellektuellen Rechtfertigungsapparat verfügen, um global auszubrechen. Dazu braucht er die Religion. Um alle gegeneinander aufzuhetzen…
    Aber es gibt einen Ausweg aus der Ausweglosigkeit. ER besteht einfach darin, an eben jenen Gott nicht mehr zu glauben und anzufangen SELBER zu denken…Nur wenn wir selber dächten, wählten wir keine Parteien mehr ,die uns das Denken abnehmen. Nur dann kehrten wir zur Erbmonarchie zurrück. Das ist doch auch keine Lösung. Oder wir machen einfach beides- wie im Heimatland des Kapitalismus, wir wählen Vormünder und lassen die Königin repräsentieren. Auch gut, man KANN sich locker mit der Macht arrangieren, solange man weiß ,wer wirklich das Sagen hat. Jesus hat uns die Unsterblichkeit versprochen, aber wir sterben weiter und Gott nicht. Die Religion ist unsterblich und ihr ordnen wir unser Leben und Sterben unter. Also war Jesus entweder ein falscher Prophet oder doch identisch mit Jehowa. Trifft ersteres zu, dann ergibt die Feindschaft gegenüber jenen, die Jesus als erste als Betrüger entlarvt haben, einfach keinen Sinn. Es spricht doch eher für die Zionisten, dass sie endlich den Mut hatten, jenes Wesen hinzurichten, dass sie lange genug terrorisiert und sich als IHR Richter aufgespielt hatte. Doch leider ist Juspater mal wieder den Mühlen der Justiz entwichen und plant bereits den nächsten Völkermord. Denn wie sagte Jesus, wer keine Früchte trägt und keinen Ertrag bringt, der soll ins Feuer geworfen werden und verbrannt werden…Aus Angst vor der eigenen Fruchtlosigkeit planen also gewisse Parteien also bereits die nächste Machtübernahme um dann hinterher sagen zu können, dass sie es nicht gewesen seien. Jehowa richtet sein Volk im großen Stil nämlich lieber durch andere Völker, die er dann auserwählt. Er ändert dazu meist den Namen und nennt sich wahlweise Saulus oder Paulus oder Mohammed oder Allah. Und es ist fast lustig zu sehen wie lange er dieses Spiel schon mit der Menschheit treibt. Es scheint ein Spiel zu sein, dass den Menschen Spaß macht, sonst würden sie sich weigern mitzumachen.