Endlich sind die vielen nachträglichen Anzeigen von Missbrauchsopfern ausgewertet worden. Dies haben wir der seriösen Arbeit der ehemaligen Bundesfamilienministerin Bergmann (SPD) zu verdanken. Diese fordert nun eine lückenlose Aufklärung…der Lehrer wie sie Verdachtsmomenten unter Schülern nachkommen können.
Denn dass es an 43 Prozent aller Schulen, 40 % aller Heime und 70 % Prozent aller Internate zu Missbräuchen kam und kommt, wundert wohl niemanden hierzulande. Nur hat die erstaunliche Auswertung von Fr. Bergmann ergeben, dass diese Missbräuche nur in den seltensten Fällen von dem pädagogischen Personal verübt werden. Diese frühere Wutbürger-These wurde mit Erfolg widerlegt. Im Gegenteil, man hat nun herausgefunden, dass sich die Schüler- man bedenke-! größtenteils selber missbrauchen. Und hierbei handelt es sich dann nicht nur um unsittliche Berührungen unter Jugendlichen, sondern sogar um intime Beziehungen unter unter 14 Jährigen…Welcher Skandal! Da soll noch einmal eine etwas vom pädagogischen Eros erzählen, der wird mit den Ergebnissen der Auswertungen der Nachforschungen mit Erfolg der Mund gestopft. Richtig so!
Also, was vermittelt man den Kindern? Sexuelle Aufklärung bedeutet nicht die Erziehung zum gesunden Sexualleben mit Gleichaltrigen…Nein, wenn man als Minderjähriger in dieser Hinsicht gesündigt hat und unerlaubte Experimente in der Genitalregion unternommen hat, dann findet man professionelle Hilfe beim pädagogischen Fachpersonal… Sollte es jedoch in absoluten und regelwidrigen Ausnahmefällen zum gezielten Missbrauch an Schutzbefohlenen gekommen sein, dann schickt man die Kinder ebenfalls zu einem Erwachsenen, also zu einem x beliebigen Lehrer, der Aufklärungsarbeit leisten wird. Und sollte es sich ausnahmsweise bei diesem Lehrer auch noch dazu um den Täter selbst handeln, so wird der Aufklärungskurs dazu beitragen, dass dieser seine Taten nachträglich bereut und völlig UNBEFANGEN eine ANZEIGE einreicht.
Wow, das ist die perfide Logik einer Partei, die die Tätigkeit der Prostitution als Einnahmequelle für die Gewerbesteuer entdeckt hat. Da es sich bei den Opfern unseres Bildungssystems zu 80 % um weibliche Personen handelt, würde es mich persönlich nicht wundern, wenn die BA demnächst Umschulungsmaßnamen ins horizontale Gewerbe „anbietet“. Ob frau aufgrund traumatologischer Vorerfahrung für diese Umschulung geeignet ist, wird sie dann durch diverse körperliche Begutachtungen, Persönlichkeitstest und umfangreiche Verhaltenstherapien auf weichgeplosterten Chaiselongues unter Beweis stellen müssen.
Der Aufschwung ist nicht umsonst zu haben. Da müssen dann auch noch die Gesundheitsämter einbezogen werden. Am besten der persönliche Ansprechpartner mutiert zum Zuhälter und beantragt gleichzeitig auch noch die Vormundschaft. Am effektivsten wirkt nämlich immer noch  die Konfrontation mit der eigenen Vergangenheit…Und da ist das wiederholte Ausgesetztsein einer mit Sanktionen verbundenen stark gegen die Menschenwürde verstoßenden körperlichen Nötigung wohl am ehesten zielführend.
Fit für den Aufschwung, nur für wessen?