Früher, in anderen Zeiten, hieß es immer: Wer nichts wird, wird Wirt. Heutzutage, mehr als 40 Jahre später, nachdem dieser Spruch aufkam und sich immer wieder in diesem Land bewahrheitete, scheint er nicht mehr zuzutreffen. Würde auch nur die Hälfte aller Bundestagsmandatsträger eine Kneipe führen, hätten wir wohl auch nur die Hälfte der derzeitigen Kriminalitätsrate! [Untersuchen des BND weisen eindeutig darauf hin, daß die Kriminalitätsrate geringer wäre, wenn weniger Verbrecher (Selbstbezeichnung: Juristen) im Bundestag ihr Unwesen treiben würden. Nur leider sind dem BND die Hände gebunden, hierbei Abhilfe zu schaffen.

Doch wollen wir nicht ungerechter sein, als man es von uns gewohnt ist. An dieser Stelle folgt einmal keine Polemik, sondern nur die Feststellung, daß die aSPD wirklich nicht mehr das ist, was sie noch vor einhundert Jahren gewesen ist. Damals machte sich die aSPD, als Mutter der Arbeiter, noch sehr dafür stark, daß endlich die britischen Eugenikrichtlinien in deutsches Gesetz gegossen werden. Das endlich eine Rassenregelung gefunden wird, die es gestattet, unliebsame Mitbürger ohne weitere Begründung loszuwerden. Der erste Anlauf der aSPD, um ein solches Gesetz durchzudrücken, erfolgte 1919, nur wenige Monate nach den gescheiterten Reichsrataufständen, die sie ja größtenteils mitverbockt hatte. Der zweite Vorstoß in Richtung Rassengesetze kam dann 1923 und wurde – profanerweise, wie ich an dieser Stelle bemerken muß – ausgerechnet von der Zentrumspartei ausgebremst.

Wir alle wissen, ab wann die aSPD-Vorschläge zwecks Rassengesetzgebung schließlich dann doch durch die gesetzgebende Instanz kamen. Und wir alle kennen das Ergebnis. Minimum 6 Mio tote Juden, und von den restlichen Toten anderer schon so vom System benachteiligter Gruppen, gar nicht mal zu sprechen. Insgesamt ungefähr 20 Mio Menschen fielen dem Vernichtungswahn und der Rassengesetzgebung zum Opfer. Einer Rassengesetzgebung, die direkt auf den Machenschaften der Mutterpartei aller Arbeiter basierte.

Nein, dies ist keine übelste Fantasy, sondern leider Fakten. Unumstößliche Fakten. Und wenn nun ein Bundestagsabgeordneter wie Oppermann mit zweierlei Maß mißt, weil er genauso wie Sarrazin denkt, läuft nicht nur in dieser Partei etwas wahnsinnig falsch. Im Prinzip ist mir egal, wie Jemand seine Ansichten über Ausländer kund tut. Dies kann meistens sehr erbaulich und amüsant sein, wie Jemand, der selbst in der 7. Generation hier nur geduldeter Migrant ist, sich dann über andere Migranten lustig macht und dabei offenbart, daß der eigene IQ deutlich unter jener Marke liegt, die schon die alte aSPD bei Einwanderern zu lokalisieren suchte.

Demnach ist Oppermanns Ausrutscher gegenüber den „angeblich“ Verbündeten USA so gesehen gar kein Ausrutscher, sondern nur die Offenbarung einer Denkweise, wie sie bei Sarrazin vorherrscht. Oppermann wollte sich beweisen. Wollte zeigen, daß ihm das gleiche Kunststück wie Dr. Helmut Kohl gelingt und er einen Untersuchungsausschuß straffrei belügen kann. Nun, Oppermann ist nicht Kohl, und auch nur in der 5. Generation Migrant in diesem Land. Da muß man eben mit so etwas rechnen, wenn man parteiintern die Lehren Sarrazins als den Stein der Weisen bewirbt. [Ja, auch wenn wir offline waren, wir bekommen dennoch so etwas mit. Und das virtuelle Infoblatt der aSPD kann manchmal sehr informativ sein. Nicht nur den Kreis betreffend.]

Das Problem, welches nun vorhanden ist, dürfte einigen Leuten umso mehr zusetzen. Ok, wir halten nichts von WikiLeaks, da sich die wenigsten Informationen, die dort breit getreten und im Zweifelsfall auch mit Depeschen belegt werden, absolut über Dritte verifizieren lassen. Und das, was sich verifizieren läßt, läßt die Thruther-Bewegung in Europa und Deutschland meistens als verdoofte Volltrottel dastehen.

Es kommt in erster Linie darauf an, was man denn zu Glauben bereit ist. An dieser Stelle beginnt nämlich schon das Problem. Ok, US-amerikanische Depeschen gehen im Klartext an WikiLeaks (was hier bei uns ja schon erschöpfend Thema war), und stellen dann Zusammenhänge zwischen Aktionen und Geschehnissen her, die wirklich direkt nichts miteinander zu tun haben. Außer vielleicht, daß die Amerikaner es wieder vorher wußten und in den betreffenden Ländern ihren Verbündeten nicht Bescheid sagten. [Siehe dazu die Vorgänge in Ägypten, Lybien, Saudi-Arabien, Marokko.] Also alles nur Zufall, oder wie?

Doch mir geht es hierbei weniger um die Involvierung von WikiLeaks, sondern eher darum, daß es immer öfter geschieht, daß die neue rassistische Partei aSPD überhaupt noch im Bundestag vertreten sein kann. Ich gebe zu – und damit stimme ich mit unserer Redaktion überein – daß ich die Konservativen nicht nur wegen ihres spinnerten und menschenfeindlichen Glaubens nicht ausstehen kann, sondern daß da noch einige andere Gründe mitschwingen. Die aSPD jedoch ist bei mir endgültig unten durch, seitdem sie auf die glorreiche Idee kam, grundsätzlich jene Parteimitglieder zu rufmorden, die etwas bewegen könnten. An dieser Stelle hört der Spaß nämlich auf! Nur sehen viele aSPDler dies eindeutig anders und tun dann so, als wären sie diejenigen, gegen die Haßattacken gefahren werden würden. Das man diesen Haß aber selbst erzeugt, in dem man solche Idioten wie Oppermann oder Sarrazin nicht rauswirft, wird vollständig ignoriert.

Ungefähr so wie 1923, als die aSPD mit ihrem ersten Vorstoß für ein Rassengesetz, damals ziemlich eins vor den Latz bekam und das Projekt kurzzeitig kippen mußte. Der Vorschlag der aSPD sah vor, daß Deutsche nur noch Deutsche, im Zweifelsfall nur noch deutschsprachige Europäer heiraten durften. Ausschlaggebend für das Gesetz war – und hier ist der Kalauer verborgen – daß damals ein hohes Tier der aSPD unbedingt mit einer asiatischen Künstlerin (die in Berlin in einem der Vergnügungsclubs auftrat) poussieren wollte, die Gute ihn aber abservierte, bevor er ihr auch nur an die Wäsche gehen konnte. Davon so beleidigt, und von den britischen Schriften über Rassenkunde schwer beeindruckt, schrieb diese Person in den nächsten Monaten ein Gesetz, daß nur noch jene Art von Hochzeiten erlauben sollte.

Schon 1923 jedoch gab es wirklich soziale Kräfte im Reichstag. Jene blockten den Gesetzesentwurf mit einer Zwangskoalition ab, da ansonsten allein die Zentrumspartei ihre im Reichstag sitzenden Mitglieder tcheschischen Ursprungs verloren hätte. Das Kräfteverhältnis allein im Reichstag wäre zugunsten der deutschnationalen aSPD gekippt, die schon damals die glorreiche Idee von Vernichtungslagern hatte. Man kann also sagen: Die aSPD war 1933 gegen die Ermächtungs- und Rassengesetze nur deshalb, weil Hitler Ihnen die eigene Idee gestohlen hatte. Lustigerweise sind diese ganzen Vorgänge penibel in der Parteigeschichte dokumentiert und können von jedem nachgelesen werden. Und fragt man noch lebende Zeitzeugen (davon gibt es leider inzwischen zu wenige), so bekommt man meine Aussage hier bestätigt.

Der eigentliche Witz an der Sache ist nur der Folgende: Man kann gegen den Konservativismus sein, weil jener schon ein Ausbund an Dummheit ist. Aber man muß inzwischen anerkennen, daß die anderen, inzwischen existierenden Parteien es auch nicht so mit der Intelligenz haben. Allein die FDP hat bei der letzten Landtagswahl bewiesen, daß Intelligenz nicht ihre Stärke ist. Sonst wäre Guido Westerwelle immer noch Parteichef und Dr. Rösler könnte Blinde in Vietnam heilen. Jedenfalls zeigen unsere Bundestagsparteien immer öfter starke mentale Ausfälle. Da sind Menschen wie Sarrazin und Oppermann nur die Spitze eines Eisberges, der gerade einmal noch von einer Mio Menschen gehalten wird. Mehr Parteimitglieder besitzen nämliche alle Parteien derzeit nicht zusammengenommen.

Ich bin mir jedoch sicher, daß 83 Mio mit einer Mio fertig werden, wenn jene mal wieder die Machtergreifung proben und erneut versuchen ihre Eugenikgesetze und anderen Schwachsinn durchzudrücken, nur damit sie, die sich angeblich für Deutsche halten, besser schlafen können. Ironisch wird es nämlich zumeist dann, wenn keiner mehr dran denkt. Auch die aSPD bedachte in ihrer Weisheit 1933, als sie sich gegen die Nürnberger Rassengesetze und Ermächtigungsgesetze, nicht, daß die Grundlagen für diese Gesetze aus ihrer eigenen Feder stammten, die ihr dann hinterher auch noch zum Verhängnis wurden.

Wir sind in diesem Land politisch bereits wieder so weit. Es stellt sich nur noch die Frage, ob der Bürger diesmal schnell genug aufwacht, um wirklich alle nationalistisch-verdummten Kräfte aus diesem Land zu jagen. Am besten Richtung Polen oder Ungarn, bei den dortigen Systemen müßten sich diese Spinner eigentlich richtig zu Hause fühlen. Oder es wird die Stoiber-Mauer errichtet und alle nach Bayern ausgewiesen (Franken ausgenommen. Die Mauer liefe an Frankens Südgrenze vorbei). Sollen doch diese elendigen spinnerten Rassisten unter sich die Sache klären. Und sich nicht wundern, daß sie sich alle gegenseitig umbringen müßten, weil keiner mehr absolute arische Rassenreinheit aufweist. [Welche in Europa einfach unmöglich zu erreichen ist, da die Arier niemals bis nach Westeuropa kamen.]

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3 Kommentare on Das Problem mit der Dummheit

  1. klaus baum sagt:

    schön, dass du wieder da bist.

    • Andreas E. sagt:

      Wir waren rein technisch gesehen nie weg.
      Um uns zum Schweigen zu bringen, müßten sie das Internet abschalten.
      Und wenn sie das tun, vernichten sie sich selbst bei dem Versuch!
      😀

      Danke für die Begrüßung, Klaus.

  2. Ossi sagt:

    Wie immer sehr gut geschrieben. vlg.
    Ossi