Ich glaube, behaupten zu dürfen, daß jeder Mensch weiß, was ein Konzept darstellt. Nach Konzepten handelt man im Allgemeinen. Konzepte sind Dinge, Fahrpläne, Ideologien, die nach einem gewissen Muster verkauft werden. Ein Konzept wird beispielsweise in der Werbung benutzt. Ungefähr so, wie gerade PI ganz massiv auf der FRANKFURTER RUNDSCHAU beworben wird. Hier nicht nur im Onlinebereich, sondern auch im Printmedium. Und man mag mich vielleicht jetzt für einen schlechten Menschen halten, wenn ich diese Art der aggressiven Kundenwerbung alles andere als geschmackvoll empfinde.

Fakt ist „Politically Incorrect“ ist kein Spielzeug einiger durchgedrehter Braunhemden, die mit der Realität nicht zurande kommen. Dies war einmal! Seitdem solche Leute, wie der berühmtberüchtigte kewil, nicht mehr so oft dort schreiben dürfen – auf seinem eigenem Blog outete er sich vor gar nicht allzu langer Zeit als jemand, der wirklich nur mit Wasser kocht und bis heute nicht beschreiben kann, warum er den Islam denn nun haßt – und das Blog offiziell nun nicht mehr Stefan Herre gehört, sondern einer evangelischen Priesterin aus Berlin, sollte man schon annehmen, daß die Macher dort sehr genau wissen, was sie tun. Von realitätsfernen Spinnern ist man bei PI weiter entfernt, als vom knallharten, kruppstahlharten deutschen Volldepp.

Oben bezeichnetes Blog bezeichnet sich als Meinungsmacher auf dem Gebiet der Islamophobie, jedoch ist keiner der dort tätigen Autoren in der Lage, normal artikuliert denn nun zu erklären, warum er denn nun gegen den Islam eingestellt ist. Die Nähe zu Vlaams Belang und anderen hirnrissigen Organisationen (inklusive Piraten – an der Stelle hat mal wieder die FR-Redaktion geschlafen) machen aus PI nicht eben ein Sprachrohr der Islamophoben, sondern ein Blog, daß offen Volksverhetzung betreibt.

Ok, die nächste schlaue Gegenfrage wäre nun: Wie kann man die Verunglimpfung und Beleidigung des Islams als Volksverhetzung empfinden? Der Islam ist keine Rasse, sondern eine Religion. Ja, die Antwort stimmt so weit. Nur dummerweise ist es eine Religion, der mehrere Völker angehören. Und wenn man generell eine Religion verteufelt (uns geschieht dies hier oft genug mit dem Christentum, dabei mag die Redaktion den Islam auch nicht sonderlich), kommt man früher oder später auf die schiefe Bahn und verwechselt in seinen Ausführungen das Statthafte mit dem Unstatthaften. Wenn man also gezielt eine Religion beleidigt, beleidigt man automatisch auch alle daran glaubenden Völker. Und schon haben wir den Tatbestand der Volksverhetzung. Vor allem dann, wenn man immer und immer wieder auf dem gleichen Thema herumhaut, um sich schlägt, und dabei gar nicht mehr registriert, daß man sich selbst gerade noch zusätzlich der Lächerlichkeit Preis gibt.

An dieser Stelle  muß ich bekennen, daß Stefan Herre sehr wohl weiß, daß er sich mit seinen kruden Freundschaften auf PI der Lächerlichkeit Preis gibt. Als gescheiterter Sportlehrer bleibt ihm auch keine andere Wahl. Ach, sie wissen nicht einmal, daß man in Deutschland als Sportlehrer scheitern kann? Schauen sie sich die Lebensgeschichte des Herrn Herre an, und sie wissen, wie so etwas möglich ist. Für mich persönlich stellt Herr Herre nach wie vor ein Opfer dar. Nein, kein Opfer islamischer oder islamistischer Untriebe, sondern ein Opfer des blinden Obrigkeitsgedankens. Es wäre schon eine wahnsinnige Hilfe, wenn er einmal den Namen jenes CDU-Spacken veröffentlichen würde, der ihn damals dazu gebracht hat, sein Blog überhaupt aufzumachen. Mit diesem Namen kann man bestimmt eine Menge anfangen, weil jener in der braunen konservativen Klitsche bekannt sein dürfte.

Es ist nun einmal so, daß jeglicher Haß gegen irgendeine Religion grundsätzlich nichts bringt. Jetzt zu sagen: „Die Moslems hassen uns aber und wollen unsere Kirchen abfackeln, und hier mit ihren peniswahrzeichengewährten Moscheen dieses Land islamisieren.“ bringt gar nichts. Da ich für eine solche Aussage erst einmal Beweise sehen möchte. Und nein, die Artikel von PI zählen hierbei nicht, weil das meiste Gekleckse dort nicht einmal der geringsten Recherche standhält. Zufall? Absolut nicht. Absicht.

Man kann nur dann eine Bevölkerungsgruppe diffamieren, wenn man sich nicht an die Wahrheit hält. Wahrheit diffamiert nicht, sie klärt auf. Nur ist PI so weit von der Aufklärung entfernt, wie der Islam von einer Säkularisierung. Ja, ich gebe zu, daß vieles am Islam absolut nicht mit den Menschenrechten konform geht. Aber PI tut dies auch nicht. Man ist dabei, die vermeintliche Waffe des Feindes zu benutzen, in dem man auf die Demokratie und die Menschenrechte spuckt. Dann noch offen im Blog zu tröten, man sei ja demokratisch, israelphil und amerikafreundlich, macht den Kohl auch nicht fett. Anscheinend hat man von der Bürgerrechtsbewegung in Israel nichts mitbekommen, wo Juden für die Rechte von Palästinensern kämpfen und von ihrer eigenen Likud-Regierung massivst militärisch bekämpft werden! Und auf die Seite einer solchen Regierung, die sich gegen den Frieden stellt, nur wegen irgendwelcher hirnrissiger Landgebiete, stellt man sich also. Nun, dies läßt sehr tief in die Psyche der PI-Autoren blicken. Die Augen ständig vor der Wahrheit zu verschließen, bringt nichts. Man wird nur blind dabei. Und dann rennt man gegen solche Laternenpfosten, wie dies Herrn Herre schon des öfteren passiert ist. So was tut weh – und dem Selbstempfinden gar nicht gut.

Es ist nun einmal so, daß konservative, angeblich christliche, Politik grundsätzlich menschenfeindlicher war, als alles, was andere Religionen zu bieten hatten. Die abrahamitischen Religionen insgesamt sind nicht eben menschenfreundlich angelegt. Warum denn auch? Es geht in allem nur um eines: Macht. Wäre das Christentum so, wie uns PI dieses verkaufen möchte, hätten nicht vor einigen Jahrhunderten durchgeknallte irische Mönche heilige Haine, heilige, uralte Bäume, in Deutschland gefällt und Zwangsmissionierungen durchführen müssen. Die Gegend, wo PI entsteht, ist übrigens in der christlichen Geschichte eine der blutigsten Missionierungen gewesen. Der Boden dort tropft immer noch von dem Blut, daß angebliche Christenmenschen vergossen, um ihren Glauben in der Gegend durchzusetzen. Und dies lag nicht allein an der Dummheit der dortigen Bewohner.

An dieser Stelle muß ich bekennen, daß mir PI so ziemlich am südlichen Horizont vorüber geht. Mich ärgert vielmehr die positive Berichterstattung der FR zu dem Thema, was man schon bei den beiden ersten Artikeln darüber bemerken konnte. Das dann ein Politwissenschaftler lakonisch im Interview feststellt, daß auf PI durchaus Volksverhetzung statt findet, war dann nur, um die Gemüter zu beruhigen. Die Redaktion weiß, daß sie mit ihrem positiven Artikel eher das Gegenteil erreicht hat. Mehr als einhundert Kommentare von PI-Freunden auf der Zeitungsseite können nicht lügen. [Wahrscheinlich wurde sowieso wieder ein Drittel wegzensiert, weil man sich ja nicht erwischen lassen möchte.] Aber egal!

Das Problem an der ganzen Angelegenheit ist, daß PI durchaus schon auf der privaten politischen Homepage unserer Bundesfamilienministerin vertreten war – und augenscheinlich mal wieder vertreten ist. Die Babypause war für diese Frau nicht gut. Sie sollte am besten gleich ganz aus der Politik ausscheiden, sonst kommen noch mehr Geheimnisse über PI heraus, die ihr am Ende dann wirklich deutlich schaden.

PI hat keinerlei Konzept. Hier geht es nur ums Moslemsbashen, um das sich als Christ und Deutscher ganz besonders hervortun und das Herabdegradieren von Türken, Arabern, Lybien und Palästinensern, Jemeniten, etc pp. Dies ist kein Konzept. Dies zeigt nur, daß man auf einem nationalistischen Holzweg ist, der inzwischen längst überholt ist. Ich habe nichts dagegen, wenn solch eine Hetzseite dumm genug ist, um auf eine Jagdseite zu verlinken, wo dann die Namen von Politikern, Bloggern und anderen gemäßigten Personen zu finden sind, denen man dann „Nürnberger Prozesse“ machen sollte. Dies stört mich noch nicht einmal so, offenbart es doch ein braunes Netzwerk, daß noch gestörter ist, als man es jemals von einem Moslem annehmen würde.

Die Welt stöhnt unter einer Terrorlegende einer amerikanischen Regierung, die angeblich von den Moslems ausginge, aber Beweise dafür hat man bis heute nicht gesehen. Statt dessen mehrere Kriege deshalb geführt, in denen es in erster Hinsicht um Rohstoffe, um nicht um Zerschlagung irgendwelcher extremistischer Islamisten ging. Klar ist auch, daß ein solches amerikanisches Verhalten von einem Idiotenblog wie PI gutgeheißen werden muß. Warum auch nicht? Man hat nun einmal dasselbe Feindbild wie der ungebildete Amerikaner, der nicht einmal die Grundschule geschafft hat! Womit wir wieder an der Stelle sind, wieso Stefan Herre nicht mehr als ein gescheiterter Sportlehrer ist.

Das Köln nun einmal neben Berlin eine Stadt ist, in der viele Moslems daheim sind, ist nun einmal eine Tatsache. Man sollte aber jeden Menschen mit dem gleichen Respekt behandeln. Sonst outet man sich als Deutscher, der nichts aus den vergangenen 60 Jahren gelernt hat. Das ständige Linkenbashing, was gleichfalls auf PI statt findet, ist ebenfalls ein Zeichen von galoppierender Dummheit der dortigen User und der Administration. Nicht die Linken haben uns die Ausländer im Land beschert, dies war neben der Kohl-Regierung der 90er Jahre auch jede andere konservative Bundesregierung. Jene erhöhte nämlich jedes Mal die Einwandererzahlen.

Man sollte objektiv bei diesem Thema bleiben. Ich weiß, dies fällt schwer. Nur wenn ich Blogs sehe, in denen mit gelebter Dummheit Politik betrieben wird, kommt mir schlicht das Kotzen. Innerlich grinse ich dann über solche Blogautoren, weil die nicht einmal ihren eigenen Hintern finden würden. Und sich den selbigen wie Moslems nur mit der linken Hand abwaschen, weil die rechte ständig nach oben zum Hitlergruß zuckt. Solche Menschen kann man nicht Ernst nehmen. Da hilft dann auch keine Propagandaartikelserie in der Frankfurter Rundschau, in der PI als etwas positives für unser Land dargestellt wird. [Deshalb ist es müssig, bei dem Thema kommentieren zu wollen. Die FR auf ihren Denkfehler aufmerksam zu machen, bringt da gar nichts. Aber wenn man sich von Seitens DuMont (ebenfalls in Köln ansässig) auf die Seite von Volksverhetzern stellen möchte, kann man dies gerne tun. Man beweist damit nur, daß Dummheit eben nicht auf das Proletariat beschränkt ist, sondern diese ihre Herkunft in der Elite hat.

PI hat kein richtiges Konzept. Aufklärung wird nicht betrieben, und die Selbstbeweihräucherung als Informationsquelle, ach wie böse doch die Moslems seien, ist Augenwischerei. Die dortigen Autoren kriegen dies nicht gepeilt. Auf wen würden sie losgehen, wenn es keine Moslems mehr in diesem Land gäbe? Na, fällt der Groschen? Hier spielen sich Menschen in den Vordergrund, die Generalversager sind. Menschen, die an ihrem Leben gescheitert sind, weil sie mit der FDGO nicht klar kommen. Und sie kommen deshalb nicht damit klar, weil sie sich vom System – das in ihren Augen Ausländer bevorzugt – betrogen fühlen. Nur um was fühlen sie sich betrogen? Ihre Intelligenz? Oder vielmehr darin, ein gutes Leben führen zu können – auf Staatskosten vorgezogener Weise, da man ja anders nichts gebacken kriegt. Einerseits wettert man gegen Moslems, auf der anderen Seite nimmt man deren Steuergelder gerne an, wenn es um das eigene Überleben geht. An dieser Stelle offenbart sich doch schon die verlogene Doppelmoral von sogenannten Christen, die die Grundlagen ihrer eigenen Religion nicht einmal begreifen können. Und absolut nicht gereiht bekommen, daß ihre eigene Religion – dazu muß sie nicht einmal sonderlich aktiv gelebt werden – von Natur aus zum Extremismus neigt [laut Extremismustheorem, daß solche Blogs, nicht nur PI, gerne anführen, wenn sie sich damit herausreden, warum sie so sind, wie sie sind].

Die Konzeptionslosen tun also so, als seien sie diejenigen, die den goldenen Apfel in den Händen halten. Aber was sie letztlich damit machen sollten, wissen sie nicht. Bildungslücke! Geht man übrigens nach den Kommentaren dieses wunderbaren Blogs PI, muß man erschreckend feststellen, daß der DurchschnittsIQ der dortigen Leserschaft in den seltensten Fällen Raumtemperatur erreicht. Wäre ein vernünftiges Arbeitskonzept dort vorhanden, müßte man sich nicht mit billigem Bashing, Falschmeldungen und anderem Käse abgeben, sondern würde die Wahrheit über einige Zustände berichten. Nur dazu fehlen den Blogautoren die Eier. Jene sind schlichtweg nicht vorhanden. Kein Durchhaltevermögen und oft genug zeigte sich schon, daß PI an Dummheit nur selten überboten werden kann [nur mit den Artikeln durch kewil, die eine Geschichte für sich sind]. Und was sagt uns dies? PI ist keine Lektüre. Nicht einmal dann, wenn die Frankfurter Rundschau dafür Werbung macht. Nicht einmal dann.

Nationalismus ist gleichfalls kein Thema. Nur wer zu nationalistisch denkt, fühlt sich letztlich in seinen Rechten zugunsten Dritter beschnitten. Das aber die Gruppe, die man als Täter ausgemacht hat, nicht die Tätergruppe ist, sondern eine dritte Gruppe, möchte man nicht wahrhaben. Umso lustiger ist es, wenn sogenannte Selbstoutingsartikel auf PI erscheinen, die den betreffenden Autor noch tiefer in die Scheiße reiten. PI ist einfach keine Lektüre. Deshalb auch kein Thema hier – eigentlich. Nur wenn eine große überregionale bundesdeutsche Zeitung Loblieder auf solch ein Drecksblog zu singen beginnt, aber seine Informationen von anderen Blogs holt (unter anderem auch hier), und dann noch nicht einmal in der Lage ist, richtig zu recherchieren, sollte man sich Sorgen machen. Soviel Dummheit in der duetschen Presse ist wirklich anormal. Genauso wie auf PI. Oder steckt gar hinter dem Blog inzwischen gar der Verfassungsschutz? Verwundern würde es nicht weiter, da unser BND schon so einiges an Dummheiten gebaut hat, denen der Verfassungsschutz selten nachsteht.

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