An manchen Tagen frage ich mich wirklich, wo manche Leute ihr Gehirn aufbewahren. Wahrscheinlich an einem Platz, wo es geschont wird. Denn würden sie es benutzen, würden nicht so viele – vor allem LINKE – nicht auf die braune Propaganda hereinfallen, daß sich die €Uro-Zone in Auflösung befände. Aber schon immer gilt, wer sich als Gehetzten sieht, hat keine Zeit zum durchatmen.

Inzwischen habe ich gelernt, vieles lockerer zu sehen. Gleichzeitig bedeutete dies aber auch, daß ich mich gezielt mit einigen Details auseinander setze, die andere Leute vielleicht ignorieren. Meist tun sie dies mutwillig, da man mit der Wahrheit nicht konfrontiert werden möchte. Man möchte ja aus seinem Luxuslebenstraum am unterem Ende der Wohlstandsleiter nicht aufwachen. Da das Aufwachen unter Umständen ein sehr schmerz- und leidvolles sein könnte.

Das sich dieses Blog hier inzwischen auch offen gegen die PARTEI DIE LINKE stellt, liegt vornehmlich daran, daß es nicht nur kleinere OVs sind, die mit brauner Propaganda auffallen, sondern inzwischen sogar ganze KVs. Aber dies hat mit dem heutigen Thema nur sekundär zu tun. Und die Antworten darauf liefere ich gegen Ende dieses Artikels.

Zuerst einmal: Nicht alles wird so heiß verfüttert, wie es verkauft wird. Zum ersten sollte man sich auch merken, daß VWLer absolut keine Ahnung von der Materie haben, von der sie ständig reden. Denn hätten sie Ahnung wären sie steinreich und müßten nicht mehr Arbeiten gehen. So jedoch sind sie in den Banken nur weitere Lohnschafe, die meinen, mit ihrem anstudiertem Wissen seien sie einem Laien überlegen. Das dies ein Irrglaube ist, erkennt man daran, daß man ständig unter Beschuß gerät, wenn man Besonnenheit anrät.

Also noch einmal: Es gibt keinen T€Uro-Crash. Allein schon deshalb nicht, weil ein solcher Crash mehr Nachteile für Europa als für die Weltwirtschaft hätte. Und ein solcher Crash würde nur den USA, aber nicht den europäischen Politikversagern helfen und nützen. Wenn man diese Details kennt, kann man sich auch ungefähr vorstellen, warum mit einem Mal sogar in linken Zeitungen der T€Uro kaputt geschrieben wird, obwohl er im vergangenen Jahr noch bei über 8% gegenüber seines Erstdotierungswert stand.

Es ist also sehr einfach zu verstehen, warum manche Leute einfach nicht auf die Reihe kriegen, daß sie hier brauner Propaganda auf den Leim gehen. LINKE sollten den Unterschied zwischen Information und Propaganda eigentlich auf die Reihe kriegen, immerhin haben viele von Ihnen in einem abgeschotteten Wirtschaftssystem gelebt, welches schließlich von der BRD-Wirtschaft übernommen und zerschlagen wurde. Nur ist es leider so, daß man in der DDR besseres zu tun hatte, als seine Kinder auf eine wirkliche Volkswirtschaftslehre vorzubereiten. Selbst der normale westdeutsche Einzelhändler hat mehr Ahnung von Volkswirtschaft als jene, die gerade mit einem Master von den Universitäten dieses Landes abgehen.

Das nun so permanent behauptet wird, daß der T€Uro crashen würde, spült natürlich eine Menge Kapital in genau jene Hände, in denen man es am liebsten nicht sehen wollte. All die Krisengewinnler, die schon 1929 sauber abkassierten, sind wieder da. Zumindest von der Mentalität her. Wer Menschen Goldstücke verkauft, und behauptet, dies sei das Zahlungsmittel der Zukunft, hat wirklich nichts begriffen. Das gleichzeitig, während ein Euro-Crash herbeigeredet wird, der private Waffenhandel in den Euro-Ländern hochgeht, scheint auch niemanden zu interessieren.

Fest steht jedoch: Es wird keinen Euro-Crash geben. Allein schon aus dem Grund, weil ein solcher Crash für ein geeintes Europa der Todesstoß wäre. Danach könnten sich Allianzen herausbilden, die die Amerikaner unter Garantie nicht in Europa sehen wollen. Wenn hier also jemand einen Euro-Crash befürwortet, ihn gar herbei schreibt, stand schon immer rechts. Und dies nicht nur politisch.

Das dies der gleiche Menschenschlag ist, der in diesem Land auch noch gegen weiteren Moscheebau wettert, verwundert da auch nicht weiter. Aber es macht klar, wo die Prioritäten liegen. Es geht nach wie vor um die Kontrolle und Herrschaft über das Volk, nicht darum, führende Wirtschaftsmacht zu bleiben. Ginge es darum, könnte ich es unserer aktuellen Regierung sogar zutrauen, mutwillig einen Crash herbeizuführen. Das dem nicht so ist, und sehr viele keine Ahnung von diesem Thema haben, konnte man in den letzten Wochen sehr gut im Internet und in der Bloggosphäre beobachten. Auch hier haben sich einige wirtschaftskundige Blogs nicht eben mit Ruhm bekleckert, weil sie auf diesem BILD-Zug aufgesprungen sind.

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