Nachdem ja der letzte Artikel über den Feminismus an anderer Stelle ein wenig Staub aufgewirbelt hat, weil es wohl vielen Menschen an der Tatsachenwahrnehmung fehlt, habe ich mich entschlossen, heute noch einmal etwas nachzuschieben. EroticModells sind keine laufenden Kleiderständer, wie man sie immer wieder auf den Modewochen bestaunen kann. Selbst auf der IAA sind die Mädels eher wohlgenährt und keine Hungerhaken. Bei EroticModells jedoch liegt der Fall völlig anders.

Ich möchte jetzt an dieser Stelle auch keinen Abriß über die Psyche von EroticModells abliefern, weil ich weiß, daß diese Thematik selbst mir mehr als genug Feindschaften einbringen wird. Jedoch ist die Psyche genau der Aufhänger für diesen Artikel. Auf die Idee brachte mich ein zynischer Beitrag einer deutschen Tageszeitung dieser Tage, weil dort über Micaela Schäfer berichtet wurde, die sich – obwohl ständig halbnackt – als die prüdeste der im Dschungelcamp versammelten Weiblichkeit gibt. Ironisch ist dies nicht, aber symptomatisch.

EroticModells verdienen vornehmlich mit ihrem Körper ihr Geld. Ihr Geist ist nicht gefragt. Diese Frauen – in Europa vornehmlich aus dem östlichen Europa stammend – versuchen nur über ihren Körper jene Bestätigung zu erhalten, von der sie glauben, daß sie auf andere Weise nicht möglich ist. Das dies dann meist in der Prostitution (im positiven Fall) oder in der Pornobranche (im negativen Fall) endet, ist an der Tagesordnung.

Jenen Frauen mangelt es nicht an Selbstbewußtsein. Dies ist nicht deren Problem. Deren Problem ist ein bedeutend tiefgehenderes. EroticModells mögen zwar im Internet besonders beliebt sein, aber was für ein Typ Frau sind sie wirklich? Fest steht, daß moderne EroticModell ist eindeutig ein Opfer von jenem schwarzerischen Feminismus, vor dem wir schon im letzten Artikel zu diesem Gebiet gewarnt haben. Nur das hier die Frau mutwillig sich zum Opfer macht, weil sie ansonsten keine andere Möglichkeit hat, das bißchen Selbstbestätigung zu bekommen, die sie dringend nötig hat.

Es ist nun einmal so, daß die alte Werbe-Weisheit nach wie vor zutrifft: Sex sells! Aus diesem Grund sind junge, gut gewachsene (schön müssen sie noch nicht einmal sein) Frauen auch jederzeit bereit, nackt vor eine Kamera zu treten. Und wenn dann der Fotograf entsprechende zweideutige Avancen macht, läßt sich das ShootingModell sehr oft darauf ein. [Uns liegen einige Berichte einiger Modells von bekannten Aktfotografen vor.] Jedenfalls ist es so, daß EroticModells nicht an ihrem eigenen Selbstbewußtsein scheitern, sondern an einer anderen Regel, die schon als Weisheit verkauft wird: [Nein, nicht dumm fickt gut. Sondern: Schöne Frauen können unmöglich intelligent sein.] Leider beweisen statistische Auswertungen, daß normalattraktive Frauen im Berufsleben bereits zu sexuellen Handlungen gegenüber dem Managment bereit sein müssen.

Doch bei Erotic- und Aktmodells geht dies noch eine Stufe weiter. Hier wird nicht die persönliche Bestätigung im Sex gesucht – wie man es eigentlich erwarten könnte – sondern allein in der Präsentation des wohlgeformten Körpers. Und dies, obwohl sich das Schönheitsideal in den vergangenen 10 Jahren bereits ein wenig gewandelt hat. Noch im Jahr 2000 war eher der magere hochgewachsene EroticModell-Typ gefragt. Aktuell ist es der kleinere, griffigere Frauentyp, der vornehmlich abgelichtet wird.

Es scheint fast so, als hätte jede Frau mit einer gewissen Attraktivität ein bestimmtes Problem, für sich selbst die Anerkennung in der Gesellschaft zu finden. Ob dies dann via Aktaufnahmen oder offener Prostitution statt findet, bleibt jeder selbst überlassen. Die meisten dieser Frauen jedoch gehen den Weg des EroticModells, selbst dann, wenn sie dem Fotografen gewisse körperliche Gefälligkeiten im Gegenzug erweisen müssen. Diesen Frauen geht es um ihren Körper, der in der Gesellschaft wahrgenommen wird, nicht um den Sex. Der Sex ist ihnen relativ egal.

Nur: Was macht denn ein EroticModell aus? Sind es die klassischen (wenn auch falschen) Traummaße 90-60-90? Oder doch etwas anderes? Als Hobbyfotograf, wie ich es darstelle, habe ich schon einen gewissen Blick auf Menschen. Ich kann sie deshalb schon so weit allein vom Ansehen einschätzen. Grob gesagt: Beinahe jede dritte junge Frau zwischen 18 und 24 Jahren wünscht sich eine Aktfotografiesession. Egal ob mit einem bekannten (darauf spezialisierten) Fotografen oder mit einem Amateur. Und dies nur auf Deutschland bezogen.

Im Ostblock war es noch vor des Falles des Eisernen Vorhangs an der Tagesordnung, daß sich dort junge Mädchen zwischen 16 und 24 nackt auszogen, um ein wenig Selbstbestätigung von der Gesellschaft zu bekommen. Viele der damaligen Modells arbeiteten in den Jahren bis 2000 sehr oft dann in der Pornobranche, weil sie den Anschluß an die Gesellschaft verpaßt hatten. Dies lag jedoch auch daran, daß Sex das erste war, welches aus dem Ostblock in den Westen exportiert wurde. Ukrainerinnen haben deshalb in deutschen Breitengraden seit damals einen entsprechenden Ruf. Aber auch Ungarinnen werden nicht nur wegen ihres Aussehens, sondern auch wegen ihrer sonstigen moralisch befreiten Freizügigkeit einen entsprechenden Ruf. Balaton-Reisende wissen wovon ich spreche! (Wie hieß dieser kleine Ort am Balaton noch? Krukk, Kreikk? Jener Ort, wo man sogar vom Zimmermädchen des Hotens entsprechende sexuelle Gefälligkeiten oder eine Fotosession für nur wenige Rubel bekam.)

Fest steht, daß sich für die modernen EroticModells nichts geändert hat. Der moderne Feminismus – den wir hier im Blog regelmäßig beklagen – tat sein übriges, um die moralischen Schranken nicht nur im Ostblock in sich zusammen fallen zu lassen. Daß es dann vornehmlich Konservative sind, die sich der Psyche dieser Frauen bedienen, sie sogar zu Huren machen, ist hierbei nur ein Treppenwitz der Geschichte. Es ist ja nicht so, daß der Job als EroticModell nicht vernünftig bezahlt würde, daß dafür nicht nur Sozialabgaben geleistet werden. Das Problem ist, daß Frau sich an dieser Stelle sehr oft Preis gibt. Auch wenn sie sexuelle verklemmt ist.

Genau darin liegt nämlich einer der psychischen Haken, die man bei dieser Angelegenheit berücksichtigen sollte! Viele EroticModells sind zwar sehr zeigefreudig, haben aber an Sex keinerlei Interesse. Auch ist ihr Bild von Männern arg beschädigt. Wenn also EroticModells bereits als Opfer des modernen Feminismus zu bezeichnen sind, als was sollte man die eigene Frau daheim ansehen? An dieser Stelle erwarte ich von unseren Lesern einmal ein offenes Statement. Zu oft schon haben wir erlebt, daß selbst die kälteste Geschäftsfrau von sich Aktaufnahmen für den Chef, aber nicht für den Freund, machen ließ, um ihre Arbeitsstelle zu behalten. Dies dann auch nur wieder als gesellschaftliche Bestätigung, daß es allein ihre Schönheit ist, die sie für den Job prädistiniert.

Über die Psyche solcher Frauen wird noch ein separater Artikel in den nächsten Wochen folgen. Für das erste jedenfalls sollte das bisher gesagte ausreichen, um ein wenig nachdenklich zu machen! Worum geht es in unserem System überhaupt, wenn die meisten schönen Frauen, die als Erotic- oder Aktmodell tätig sind, bereits psychisch kaputt sind? Nicht mehr bindungsfähig (was uns von vielen Modells, mit denen wir in Kontakt traten, bestätigt wurde), geschweige denn in der Lage ist, einen guten Mann noch zu erkennen, wenn sie ihm begegnet?

Der Zustand der EroticModells in einer Gesellschaft sagt mehr über jene aus, als man es sich vielleicht träumen läßt. Nur steht eines fest: Solange Frau wie ein billiges Werkzeug für bestimmte Handlungen genutzt wird, und nicht mehr der Mensch und seine Psyche im Vordergrund steht, läuft eindeutig etwas in einer Gesellschaft verkehrt. Rom ging nicht wegen seiner Dekadenz unter, sondern weil man dort bestimmte Dinge nicht in den Griff bekam. Vor allem Dinge im zwischenmenschlichen Bereich liefen damals aus dem Ruder.

[einen zeithistorischen Abriß über die erotische Kunst und deren Folgen für die Frauen folgt gleichfalls als separater Artike, sowie im Bereich Kunst einige zusätzliche Seiten. Die Vorbereitungen laufen dafür schon.]

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1 Kommentar on EroticModells

  1. peter langecker sagt:

    es liegt in der natur der meisten frauen, dass sie exhibitionistisch veranlagt sind. die geschminkte schönheit verbunden mit verführerischer kleidung, soll männer an locken um aus der auswahl vielleicht den richtigen zu finden.
    vor inländischen höheren schulen laufen 15-16 jährige mädchen herum, wie in rotlichtvierteln, die nutten.
    alle kellnerinnen in den ehemaligen oststaaten tragen minnirock, ohne dadurch mehr trikgeld zu bekommen.
    wir leben 2012 und jeder frau steht es frei, sich so zu geben wie sie will. arme mädchen müssen nicht mehr auf den strich gehen, sondern können auch studieren, in ganz europa. und ich kenne viele davon, auch die vom osten und balkan.
    und den osten und balkan angesprochen: und ich habe es erlebt: wenn man dort einer hübschen frau nicht auf den arsch greift, dann ist sie beleidigt. sie empfindet, dass sie nicht begehrenswert oder unhübsch ist.
    die haben auch einen ganz anderen, offeneren umgang mit der sexualität.
    ich habe freunde in diesen ländern und musste mich erst an diese offenheit gewöhnen.
    liebe grüsse, peter