[Um es vorneweg zu sagen, dies soll kein Hate-Angriff auf gewisse grüne Kreise werden, sondern nur eine Tatsachenfeststellung (was an für sich schon peinlich genug ist)]

Dieses Thema wurde wieder einmal durch eine völlig überzogene Reaktion in einer social network platform initiiert und ist so gesehen noch nicht einmal auf unserem Mist hier gewachsen. Folgendes ist nun einmal Fakt: Es gibt auch in deutschen Landen Menschen, die den Geschmack von Froschschenkeln mögen.  [Mit der richtigen Kräutermischung und Zwiebeln zubereitet schmecken Froschschenkel oftmals auch besser als das ganze Hühnchen-Gedöns, was man hier bei uns zu kaufen kriegt.] Es ist aber inzwischen leider so, daß Froschschenkel schon seit Jahren in deutschen Landen nicht mehr im freien Verkauf sind. Selbst gute Restaurants bieten diese Delikatesse nicht mehr an. Zumindest diesseits der schweizer- und französischen Grenzgebiete.

Aber da ja der angebliche Tierschutz die Haupttriebfeder einst war, in Deutschland ein entsprechendes Gesetz durchzuboxen, daß nicht einmal mehr importierte Froschschenkel hier verkauft werden dürfen, entbehrt alles nicht einer gewissen Grundlage. Ja, ich schreibe mit Absicht Grundlage. Denn der Tierschutz, wie in die Bündnis90/Die Grünen verkaufen, ist kein Tierschutz mehr, sondern Idiotie pur. Aber auch daran gewöhnt man sich, wenn man lange genug in diesem Land gelebt hat.

In Deutschland finden einmal jährlich Krötenwanderungen statt. Wer selbst einmal in einem Gebiet gelebt hat, in dem Krötenwanderungen statt finden und um die Intelligenz der Tiere weiß, ist deshalb nicht sonderlich verwundert, wenn sie nicht die breiten, zusätzlich unter den Straßen verlegten Betonrohre, sondern die Straßen benutzen. Und dann auch dementsprechend in großer Zahl von rücksichtslosen Autobesitzern über den Haufen und zu Matsch gefahren werden. Aber interessiert dies die angeblichen Froschfreunde? Nee, warum denn? Es sind doch nur Kröten! Das inzwischen die gemeine Kröte (buffo buffo) vor dem Aussterben bedroht ist, interessiert solche Leute gar nicht. Wer geht denn bitte schön von diesem sich grün nennenden Gelumps raus zum Krötensammeln, wenn mal wieder Wanderzeit ist?

Meines Wissens keiner! Als ich noch als Gemeinnütziger im Saarland arbeiten mußte, hatten wir einmal den Fall, daß wir Gemeinnützige abgestellt wurden, um die Krötenwanderung zu beaufsichtigen. Ich habe nichts dagegen, im naßkalten Wetter draussen zu stehen und mit einem Eimer und einem Greifer Kröten von der Straße oder nahe bei der Straße aufzusammeln, und dann über die Straße auf ihren Wanderweg zu kippen. Nein, so was macht Spaß. Ich verbrachte einmal die vollen sechs Wochen einer Krötenwanderung an einer Schnellstraße – die erst im Folgejahr dann während der Krötenwanderung gesperrt wurde – und sah in etwa 1000 Kröten durch den normalen Autoverkehr sterben. Hat das aber die grünen Parteipolitiker interessiert? Nein, absolut nicht. Warum denn auch?

Aber dann ein Geschiß darum machen, wenn man als freier Bürger im Supermarkt französische Froschschenkel zum Direktverzehr kaufen möchte. Dann beginnt nämlich der Streß! Und was für ein Streß. Ich habe einmal den Fehler gemacht und wollte mir in einem Geschäft einer überregionalen Supermarktkette Froschschenkel kaufen. Da gab es schon die ersten Hürden (und damals war der Verkauf von frischen Froschschenkeln noch gestattet). Zuerst einmal waren die Päckchen nicht mit einem Preis ausgezeichnet, dann waren sie an einer solch unübersichtlichen Stelle in der Gefrierbox versteckt, daß man sie kaum gefunden hat. Und die Verkäufer waren einem auch nicht bereit, genau zu zeigen, wo denn nun die Froschschenkel lagen.

Doch dies sind nur Nebenschwierigkeiten. Das Problem ist der eigentliche Tierschutzgedanke, der dahinter steht. Meines Wissens verbieten diese irren Umweltschützer auch den Genuß von Heuschrecken, Maden und anderem Getier, daß einen hohen Eiweißanteil aufweist. Zufall? Absolut nicht. Dazu sollte man die Hintergründe kennen, die ich an dieser Stelle einmal ein wenig näher beleuchten möchte. Doch bleiben wir zuerst einmal nur bei den Froschschenkeln, um die Insekten kümmern wir uns danach.

Allgemeine Faktenlage

Bleiben wir erst einmal bei den Froschschenkeln. Es ist inzwischen so, daß Froschschenkel nur noch eine rein französische Spezialität sind. Oder man hat Glück mit Freunden, die nur eben mal 30km von der deutsch-französischen Grenze entfernt wohnen und einem deshalb hin und wieder einen Kilobeutel französischer Froschschenkel mitbringen können. [Nun stellen sich einige intelligente Leser bestimmt die Frage, warum vorher lang und breit von Krötenwanderung berichtet wird, wenn wir doch bei den Froschschenkeln bleiben. Nur Geduld. Anm. d. Autors.] In Frankreich und der Schweiz ist der Verzehr von Froschschenkeln nämlich nicht verboten. Also kann man sie dort noch gefahrlos erwerben.

Einigen Leuten dürften noch die Mitte der 90er forcierten Filmchen im Gedächtnis sein, mit der die Grünen damals den Genuß von Froschschenkeln in Deutschland madig machten. Darunter befand sich auch ein Filmbericht aus PANORAMA, dem wohl am meisten geschätzten Politmagazin Deutschlands. Nun, was hat ein Politmagazin mit Ernährungsfragen zu schaffen? Eine ganze Menge, da Politik durch unsere Medien gemacht wird. Oder besser ausgedrückt: Wir bezahlen Berufspolitiker dafür, daß sie die Meinung einer gekauften Medienwelt verbreiten, aber nicht dafür, Schaden vom Volk abzuwenden, wie es der Diensteid vorsieht. Jene Filmchen sind vielen Leuten im Gedächtnis geblieben. Die brutale Art, wie man Fröschen das Becken maschinell abriß, um den Beckenbereich dann tiefgefroren als Froschschenkel in großen Plastiktüten verpackt zu verkaufen. Und in jenem Filmchen wurde auch jene Lebendschlachtung propagiert, die selbst in der Schweiz und in Frankreich bei allem eßbaren Getier verboten ist. [Außer man ist Jude oder Moslem, dann ist Schächtung natürlich gestattet. Obwohl dies gleichfalls etwas amoralisches hat, es auf der einen Seite aus religiösen Gründen zu gestatten, im anderem Fall aber nicht. Und dies, obwohl man weiß, daß Frösche nicht eben zu jenen intelligenten Tierarten zählen wie beispielsweise Schaf, Ziege und Rind.]

Doch genau an dieser Stelle beißt sich nämlich die aktuelle Faktenlage mit den Inhalten dieser Propagandafilmchen. Man kann, glaube ich, auf YouTube heute immer noch den einen oder anderen Froschschenkelproduktionsfilm anschauen. Nicht auf herkömmlicher Propagandaplattform installiert, sondern auf YT, wo es wirklich jeder sehen kann. Unter dem alten Panorama-Filmbericht hatten sich schon vor einigen Jahren entsprechende Kommentare angesammelt, die das alles ein wenig kritisch in der Darstellung sahen. Panorama selbst hat sich jedoch niemals mehr zu dem Thema geäußert, nachdem das Verkaufsverbot in Deutschland durch war.

Nun, die schwarzen Schafe der Froschzüchter schlachtet heute immer noch lebend. Die Mehrzahl der Züchter mit Verkaufslizenz jedoch betreiben eine anständige Schlachtung. Und dies bedeutet, daß die Frösche durch ein Bad in eiskaltem Wasser betäubt werden, bevor man sie mit einem scharfen Schnitt in der Mitte teilt. Doch dies interessiert jene grüne Bagage nicht, die sich als Umwelt- und Tierschützer aufspielt, und dann noch nicht einmal bei den jährlichen Krötenwanderungen Kröten sammeln geht, um sie auf der anderen Seite der Straße auf die Wiese zu kippen. Fragen sie mal einen Moslem, ob das Fleisch immer noch halal ist, wenn er die Ziege vorher betäubt, bevor er ihr die Kehle und die Brust aufschneidet! Die Antwort dürfte sie verwundern. Im Islam ist übrigens Fröscheessen erlaubt, im Gegensatz zum Judentum, wo alles, was auch nur halbwegs eine intelligente und ausgewogene Ernährung garantiert, verboten ist. Wie beispielsweise Schalentiere, unter die auch Schnecken fallen. [Und das mit den Schnecken, die merkwürdigerweise in deutschen Restaurants immer noch zu bekommen sind, ist eigentlich ein anderes Kapitel. Regt die angeblichen Umwelt- und Tierschützer aber gar nicht aus, da die Schlachtung dieser Tiere wirklich ekelerregend ist.]

Doch zurück zu den Fröschen. In ganz Frankreich gibt es auf die Departements verteilt ungefähr sechs- bis siebenhundert Froschzüchter. Jene produzieren im Jahr im Schnitt etwas mehr als 20.000 Tonnen Froschschenkel. Früher ging ein Viertel davon noch nach Deutschland, inzwischen werden diese Froschschenkel anderweitig verkauft. Meist in Dritte-Welt-Länder – zu Dumpingpreisen. Die Frösche werden ähnlich wie Garnelen oder Zuchtlachs in gewaltigen Bottichen gehalten und zweimal im Jahr abgeerntet. Da sich in jedem Behälter eine größere Anzahl Frösche befindet, muß man mit dem Futter auch eine gewisse Medikamentendosis geben. Dies ist normal, wenn man bedenkt, daß unsere Gewässer – auch in Frankreich – inzwischen wieder so sauber sind, daß man Frösche, Unken und Kröten wieder dort ansiedeln könnte. [Nur klappt das irgendwie nicht richtig, da diese Amphibien einen unertrüglichen Spürsinn haben, wo ihr Laichbecken sich befindet. Und um dieses zu erreichen, nehmen sie auch eine mehrmonatige Wanderung auf sich.]

Das Frösche zum essen inzwischen gezüchtet werden, ist also allgemein bekannt. Dennoch wurde das Verkaufsverbot von Froschschenkeln nicht gelockert. Und nur besonders zertifizierte Betriebe in Deutschland dürfen noch Froschschenkel verkaufen. Jedoch nicht an Privatkunden, sondern nur an ausgewählte Restaurants. Aber ist dies fair? Müssen wir wirklich für einen Teller Froschschenkel in einem dieser besonderen Restaurants wirklich € 50 für einen Teller mit einem Dutzend Froschschenkel hinlegen? [Die dann auch noch ausnehmend schlecht gewürzt und meistens übergart sind.]

Andere Tierarten im Vergleich

Schaut man sich einmal an, welchen kulturellen Schaden die grüne Politik bereits in diesem Land angerichtet hat, kann man nur den Kopf schütteln. Einerseits wird Moslems das Schächten erlaubt, andererseits ist der Erwerb von Froschschenkeln in diesem Land schon sehr knapp an der Straftat angesiedelt. Kauft man sie im Ausland, muß man sich im Zollgrenzbezirk ohne weiteres Gefallen lassen, daß der Zoll auf diese Delikatesse noch eine zusätzliche Steuer zum bereits geleisteten Einkaufspreis erhebt. Kein Scherz! Einem Freund von mir ist dies vor Jahren passiert, und dies nur, weil er für den Geburtstag seines Vaters Froschschenkel provoncial kochen wollte.

Grüne Politik hat nichts dagegen, wenn geschächtet wird. So etwas wird als religionsbezogen abgetan und nicht weiter dagegen vorgegangen. Das aber die Schafe und Ziegen genauso leiden können, wie es die Frösche angeblich tun, interessiert keinen. Absolut keinen. Fragen sie doch einmal den Grünen-Politiker ihrer Gemeinde, was er davon hält, wenn Moslems schächten. Und behalten sie sich vor, seine Aussage per Tonbandgerät aufzunehmen, um sie später bei der Polizei zur Beweisführung vorzulegen. Nur so können sie nämlich dieser grünen Heuchelei ein Ende bereiten.

Doch wie gesagt: Es interessiert keinen in diesem Land, wie mies Schafe und Ziegen von Moslems behandelt werden. Da ist es zehnmal schlimmer, wenn Frösche nicht nur tiergerecht, sondern auch umweltgerecht geschlachtet werden. Und ihre Froschschenkel dann noch nicht einmal in diesem Land verkauft werden dürfen. Als besondere Anekdote gibt es noch diese Geschichte: Im Saarland wollte ein findiger Bauer auf seinem eigenen Hof und Grund eine Froschzucht für sein  Restaurant aufbauen. Das Gericht untersagte dies ihm nach Anzeige durch einen genauso findigen wie bösartigen Nachbarn mit der Begründung, daß er keine artgerechte Schlachtung nachweisen könne.

Kühe werden beim Metzger mit einem Bolzenschußgerät erledigt und sind meistens nur schwer betäubt, aber nicht tot. Schweine leben in 80% der Fälle im Schlachthof noch, nachdem sie gleichfalls von einem Bolzengerät betäubt wurden. Richtig tot darf das Tier ja nicht sein, weil sonst die Leichenstarre die Schlachtung erschwert. Also werden die Tiere nur einfach betäubt, anstatt, wie uns die Grünen immer wieder erzählen, getötet. Nur in den wirklich guten Metzgereien kann man davon ausgehen, daß das Tier wirklich schon eine Stunde tot ist, bevor man beginnt es zu zerlegen.

Ein anderes Problem in diesem Zusammenhang ist auch diese merkwürdige Gammelfleischnummer. Da die meisten Leute heutzutage nicht einmal mehr richtig kochen können, wissen sie also auch nicht, wie garbares – und vor allem genießbares – Fleisch wirklich aussieht. Früher bekam man bei jedem guten Metzger Fleisch, daß mindestens 16 Tage abgehangen war, sehr selten gab es auch 20 Tage abgehangenes Fleisch. Heute kommt das Fleisch schon nach 7 Tagen in den Verkauf und Verzehr. Deshalb hat auch die Fleischqualität in diesem Land (bis auf wenige Metzger, die noch die alte Tradition betreiben) stark abgenommen.

Geht man in einen islamischen Supermarkt, muß man sich nicht darüber wundern, wenn Lamm, Ziege und Schaf sehr frisch sind. Dem Moslem ist es verboten, Fleisch zu verzehren, welches älter als 3 Tage ist. Also geht das Fleisch zügig in den Verkauf und wird noch nicht einmal ein wenig abgehangen. Schafsfleisch schmeckt übrigens besser, wenn man es mindestens eine Woche in den Kühlschrank legt. Ziegenfleisch entwickelt erst einen wirklich guten Geschmack, wenn es mindestens zwei Wochen im Kühlschrank zugebracht hat. Frisch verzehrt könnte der Methananteil, der im Fleisch gebunden ist, zu ernsthaften Magenkoliken führen. [Und dies ist eine Erkenntnis, die mir vor Jahren mein Hausarzt beibrachte.]

Fazit

Die ganze Heuchelei um die Froschschenkel dient nur, eine Spezialität aus deutschen Landen heraus zu halten. Ich wette, wüßten diese grünen Idioten, wie ihre heißgeliebten Schnecken geschlachtet werden, würden sie für diese ein genauso striktes Verkaufsverbot durchsetzen.

Aber Garnelen, die mit Medikamenten überladen sind, deren Verkauf ist in DE gestattet. Auf Betreiben eben jener Grüner, die so gegen die Schlachtung von Fröschen argumentieren. Dabei leidet die Garnele auf ihrem Weg in den deutschen Kochtopf zehnmal mehr, als es ein Frosch könnte.

Ich finde es schon schrecklich, wenn sich eine kleine, sich elitär dünkende Gruppe anmaßt, dem Rest der Republik vorzuschreiben, was sie denn nun essen darf und was nicht. Ich bin also wieder für einen freien Verkauf von Froschschenkeln und statt dessen einem Handelsverbot für Schnecken und Schneckengerichte. Nur kann ich mir diesmal sicher sein, daß die grüne Bagage dieses Blog nicht zum ersten Mal angreifen wird, weil wir wieder einmal eine ihrer faschistischen Untriebe offen darstellen. Nur zu, wir veröffentlichen jeden Kommentar hierzu, weisen aber darauf hin, daß wir Links zu besagten YouTube-Filmchen gnadenlos aus den Kommentaren entfernen werden.

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