Echt nervtötend, das heute Gründonnerstag ist. Aber so ist es halt. Grün ist die Hoffnung und die stirbt bekanntlich zuletzt. Heute gab es überrall die berühmt berüchtigte grüne Soße mit Ostereiern zu essen. Wer die überlebt, der kann wirklich über Wasser gehen…So wie die nervtötenden Grünen im Römer, die sich vor einer großen Koalition zu fürchten scheinen. Weshalb eigentlich? Petra Roth ist ja noch im Amt und ihr roter Nachfolger macht erst einmal Urlaub bis Anfang Juli.So kann er auch ganz einfach einen Riesenbogen um die Entscheidung zum Nachtflugverbot machen.Praktisch. Und die noch amtierende Frau stellt einstweilen Strafanzeige gegen unbekannt. Weshalb denn eigentlich? Plagt sie etwa so kurz vor ihrer wohlverdienten Rente noch das Gewissen? Wen interessieren denn die paar erfrorenen Penner, die sie vor einer halben Dekade an Weihnachten von der Polizei in den Taunus deportieren ließ, weil sie sich schlecht unterm Weihnachtsbaum machten? Keinen. Denn die haben ja keine Lobby. Das ist auch seltenst die Klientel ,mit der sich die Polizei herumschlagen muss. Da sie entweder blau vom Warmsaufen ist oder blau vor Kälte ist. Es interessiert auch niemanden, wenn auf dem Arbeitsamt für Obdachlose mal eben am hellichten Tag eine Frau mit starker Pigmentierung erschossen wird. Da wird betont, dass diese Frau mit dem Randalieren angefangen habe. Kann ja sein. Aber wir alle wissen, dass es in deutschen Amtsstuben oft so nervtötend zugeht, dass manchen Menschen einfach der Kragen platzt. Nicht jeder hält den gezielten Provokationen der in psychologischer Kriegsführung geschulten Mitarbeiter stand. Und da ist es kein Wunder, wenn mal jemand erschossen wird. Schließlich existiert die Todesstrafe noch immer im hessischen Landgesetz. Und manchmal wird sie anscheinend auch knallhart durchgezogen. Zum Beispiel bei der tödlichen Abschiebung am Flughafen, bei der sich der Flughafen noch heute gegen die Anbringung der Gedenkplakette wehrt. Merkwürdig auch dieser Fall von spontaner Selbstentzündung in einer Gefängniszelle, bei der jemand bei lebendigem Leibe verbrannte. Nun entweder das war in Hessen oder derjenige war anscheinend stark pigmentiert. Da sitzt gewissen Polizisten offenbar auch der Abzug etwas lockerer. Kein Wunder,hier geht es ja auch zu wie in der Bronx. Das muss man doch verstehen. Man muss einfach verstehen, dass Polizisten offenbar mit Rechten sympathisieren und dass es daher immer nur mit den Linken Ärger zu geben scheint.
Das erinnert mich an Palmsonntag. Jesus war halt jemand, der unbedingt wie David als König in Jerusalem einreiten wollte und sich als König begrüßen ließ. Soll mir doch keiner weißmachen, dass der Knilch keinen Putsch vorgehabt hatte. Hallo, man zieht doch nicht eine solche Show vor den Augen der Römer und ihrer Marionette Herodes ab, wenn man keinen Putsch plant. Auch geht man nicht in den Tempel und legt sich mit dem gesamten Führungsgremium, das sich fast ausschließlich aus Verwandten des Herodes zusammensetzte .anwenn man nicht glaubt, das Volk hinter sich zu haben. Der Junge wollte einfach Randale machen. Wie selbstbewusst muss man sein, wenn man mit einer Peitsche in den Tempel rennt und wie ein Irrer die Geldwechsler vertreibt und die Opfertiere freilässt, die von dem Geld der Pilger gekauft werden sollten. Er hat damit dem Tempelgremium das beste Geschäft im Jahr vermasselt. Und das auf Pessach. Das ging ja gar nicht ! Wie sollten denn die Steuern an die Römer bezahlt werden ??? Es musste ja so kommen wie es gekommen ist. Man schändet nicht einfach so den Tempel, der gerade eben durch Herodes teuer renoviert worden war. Und entweder man zieht die Revolution gegen die Römer und die Marionettenregierung dann durch oder man landete halt am Kreuz. Jesus landete als gescheiterter Putschist, als verhinderter König der Juden, am Kreuz zusammen mit anderen Terroristen. Und nein, er hat wahrscheinlich nicht überlebt. Niemand überlebt eine Kreuzigung. Die Mühlen der Justiz waren schon damals unbarmherzig. Todesstrafe bleibt halt Todesstrafe. Menschenopfer bleibt halt Menschenopfer. Es ist ein Hohn, da setzt sich jemand für Tierrechte ein mit dem Ergebnis, dass man ihn wie ein Tier misshandelt hat. Tja, hätte sich damals der israelische Widerstand gegen das Imperium mit dem keltischen verbunden, dann wäre vieles anders gekommen.Aber Widerstand ist in solchen Systemen auch zwecklos, da das System gewaltsam jeden Widerstand unterdrückt. Seit Rom hat sich nicht viel geändert. Die Unterdrückungsinstrumente sind wie im alten Rom auch im heutigen Römer diesselben.
Man nennt sowas auch Kadavergehorsam. Er ist derselbe Kadavergehorsam, der immer wieder dazu führt, dass Mitglieder der Exekutive gedankenlos die Befehle der Legislative ausführen. Mit allen Konsequenzen. Eine versuchte Besetzung einer Bank ist in der heutigen Zeit nicht die Wiederaneignung missbrauchter Steuergelder.Er ist wie ein Sakrilleg, er ist ist ein Angriff auf einen Tempel. Denn das Geld hat im Kapitalismus den Stellenwert einer Gottheit. Diesen Gott gilt es zu schützen. Selbst gegen eine aufgebrachte wilde Meute, die Geld oder Leben als ihre Devise auffährt. Seinen Gott schützt man mit seinem Leben. Und so sind die heutigen Polizisten nicht mehr als Tempeldiener des Kapitals. Eine Herde von Söldnern, jederzeit bereit sich für den Moloch vom geldgierigen Mob lynchen zu lassen. Machen wir uns nichts vor. Da draußen gibt es Leute, die werden immer sauerer. Sonst würden sie nicht auf solche Wahnsinnsideen wie Bankumzingelungen oder Bankbesetzungen kommen. Es ist der innere Bankräuber, der da ruft. Er ist in jedem von uns. Außer in Polizisten. Diese würden sogar ihr Leben geben, um den Euro zu retten. An ihnen können wir uns eine Scheibe abschneiden. So sieht Loyalität aus.
Und nein, Widerstand gegen die Staatsgewalt ist zu verurteilen. Alle Gewalt geht vom Staat aus.Die Staatsgewalt muss den Kapitalismus beschützen.Und wenn es wirklich Leute gibt die an eine gewaltvolle Revolution glauben,dann haben sie wohl aus der Geschichte nichts gelernt. Dem System nützt die gewaltvolle Revolution. So etwas nennt man Sozialismus. Erst nach der Erfindung der Guillotine konnte man in Frankreich gezielt die Sansculotten in den Dreck ziehen:als blutgierige bretonische Kopfjäger. All dies war möglich und es half der Reaktion und brachte Napoléon erst auf den Thron. Nur ein kleines Kampfmittel blieb ungenutzt : der Generalstreik. Zumindest die Franzosen haben aus der Geschichte gelernt. Nur in Deutschland fällt die linke Szene immer wieder darauf herein, dass sie sich Straßenschlachten mit der Polizei liefert… Die freut sich doch, wenn sie endlich den Ausnahmezustand ausrufen darf. Echt nervtötend das alles.