Liebe Brüder und Schwestern, liebe Gläubiger, Schuldner, Schuldige und Ungläubige. In diesen Tagen steht man mal wieder fassungslos vor den Verboten die in diesem Lande ausgesprochen werden. Aber so ist das nun mal. Klar ist es schon merkwürdig, dass am M31 eine komplette Polizeiwache zerstört wurde, ein Akt sinnloser Gewalt. Ein Akt der Gewalt gegen die Staatsgewalt. Natürlich musste Petra Roth diesbezüglich Anzeige gegen unbekannt erstatten. Wenn sogar Vertreter der Exekutive tätlich angegriffen werden, dann können sich Politiker in einer Metropolis bald nicht mehr sicher fühlen. Wenn die Musketiere angegriffen werden, wird der absolute Herrscher halt nervös und befürchtet- zu Recht- eine neue Fronde. Und genau das ist es, wovor man sich fürchtet. Man fürchtet sich vor nichts weniger als vor einer Revolution. Man fürchtet sich davor, dass es in Frankfurt bald genau so rund gehen könnte wie am Tahrir Platz. Die Tatsache, dass Ordnungshüter bereits verletzt wurden ist für die Machthaber ein Indiz, dass die Macher dieser Bewegung einen Bürgerkrieg wollen. Und auf so etwas hat natürlich niemand in Europa Lust. Was auch irgendwie verständlich ist. Dennoch glaube ich persönlich nicht, dass die Schnapsidee „das Bankenviertel zu fluten“ wortwörtlich zu verstehen ist,, sondern eher im übertragenen Sinne: Da war wohl eher eine Überflutung mit Menschen angedacht.
Einerseits betont diese Bewegung, dass der Kapitalismus das Problem sei und nicht irgendwelche korrupten Bankiers. Und dennoch konzentriert sich der sichtbare Protest fast ausschließlich auf die Banken. Klar, wir wissen, dass es schmutzige Bankgeschäfte gibt, dass mit Lebensmittelnpreisen spekuliert wird, dass Kriegskredite vergeben werden, dass sich der EZB Chef sogar zum iranischen Ölproblem meint äußern zu müssen. Ja, man kann schon den Eindruck bekommen, dass das Geld die Welt regiert. Und dennoch sollte man nicht übersehen, dass es im Bereich der Bankenwirtschaft größtenteils Angestellte und Tarifkonflikte gibt. Dass es hier ebenso läuft wie in der übrigen sogenannten Realwirtschaft : die fette Kohle wird meist von der Chefetage abgesahnt und die einfachen Angestellten müssen Tag und Nacht malochen. Es gibt auch nette Banker, die sich nicht ständig Koks durchs Hirn ziehen. Wenn man diese nicht ständig mit den Fieslingen aus der Chefetage in einen Topf werfen würde, dann könnte man vielleicht sogar endlich eine Bankenblockade von innen erreichen. Es wird Zeit für einen Streik. Doch dies geht eigentlich nur über eine Solidarisierung mit den Angestellten der Bankindustrie und nicht durch Hassparolen. Das sollte vorallem die LINKE wissen, wenn sie noch weiß, was Kommunismus bedeutet und nicht völlig von Sozen(Sozialfaschisten) unterwandert wurde. Auf der einen Seite sozialistischer Schwachsinn und auf der anderen Seite anarchistisches Chaos. Das ist sicher kein Ausweg aus der Krise. Es muss einen besseren Weg geben.
Aber es ist interessant wie sehr sich die Machthaber vor einer Revolution fürchten. Doch wer will schon eine solche? Was nutzt schon eine Revolution gegen den Geldadel, von der religiöse Eiferer profitieren? Warum war die französische Revolution so ein Reinfall und mündete in einem Kaiserreich und der Wiedereinführung der Sklaverei??? Ganz einfach, weil der Großteil der Revoluzzer, die sich selbst als Terroristen bezeichneten einfach ebenso gepolt war wie die dominikanischen Inquisitionsspitzel, in deren Stadtkloster sie sich trafen. Diese elenden Jakobiner, die ganz wild aufs Köpfen waren, überzogen Frankreich mit einem Netz, das der Inquisition alle Ehre machte. Sie errichteten eine Terrorherrschaft, die schlimmer war als das System des aufgeklärten Absolutismus, dessen Reformen ausgerechnet an den Parlamenten scheiterten, die der König wieder eingeführt hatte. Aber es ist klar, dass die Kirche in Rom verhindern musste, dass ihr auch noch ein weiteres Land durch die Lappen ging. Es durfte eben keine parlamentarische Monarchie wie in England geben, mit einer Kirche, deren Oberhaupt dann der König gewesen wäre. Stattdessen wollte man Frankreich wieder an der Kandarre des Papstes haben und ein Konkordat schließen.
Andererseits war die Entwicklung absehbar, man kann nicht eine Revolution in Übersee finanzieren mit Geld das man nicht hat, ohne zu riskieren, dass die Revolution übergreift. Klar war Sarcozy bereit, Gaddafi zurechtzubomben und das, trotzdem er die beginnende Revolte in den Vororten von Paris ebenfalls gewaltsam beendet hatte. Denn schließlich schuldete er ihm noch Geld. Damals nach dem erfolgreichen Unabhängigkeitskrieg, hatte sich Frankreich einfach finanziell übernommen. Man musste die Kriegskredite wieder zurrückzahlen. Leider konnte es die Kirche nicht hinnehmen, dass man ihr Land zu Geld machte, daher schrie sie danach, die sogenannten Wucherer zu köpfen. Die Kirche konnte einfach nicht akzeptieren, dass man mit ihrem Geld Schulden bezahlte. Und heute könnte und kann sie dies ebenfalls nicht. Sie weiß, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis der Gesetzgeber merkt, dass man die Kirche erheblich schröpfen könnte. Und daher geraten die heutigen Inquisitionsbettelmönche wieder in Panik. Was ihnen am liebsten wäre, wäre vermutlich ein Revolution wie im Iran, eine religiöse Revolution nämlich. Dann kassiert die Kirche wieder den Zehnten und es werden wieder Rothaarige auf dem Kirchplatz verbrannt. Oder man hängt Schwule an Baukränen auf und führt die Steinigung für Ehebruch wieder ein. Undemokratische Untergrundorganisationen wie die Kirche, die eigentlich nur dem Papst verpflichtet ist, wollen natürlich eine blutige Revolution, einfach weil es sie wurmt, dass das ganze Geld in den Banken liegt und nicht im Vatikan.
Man sollte nie vergessen, wer der zweite Mann war, mit dem der Vatikan, diese Schlangengrube, ein Konkordat geschlossen hat: zuerst mit Napoleon, dann mit seinem größten Fan, dem Gröfaz…Nun, Napoleon hat in Frankfurt das Ghetto aufgelöst, aber eigentlich nur, um es besser nach Geld abzusuchen. Sein Fan hat die Ghettos wieder errichtet. Beiden Giftzwergen war gemein, dass sie gemeingefährlich waren und den Segen des Papstes hatten. Was sagt uns das ? Man sollte keinem Mensch vertrauen, der ein Vertreter desjenigen ist, der seinen Rabbi dreimal verraten hat und später mit dem Märchen von der Wiederauferstehung sich in Rom eine goldene Nase verdiente, um sich einen Hügel zu kaufen. Ein Mann, der den Nachfahren Jesu nach dem Leben trachtete. Zusammen mit Paulus, diesem Heuchler. Man sollte der Inquisition einfach nicht auf den Leim gehen. Tut man es, dann sollte man sich nicht wundern, dass man seinen Kopf verliert. Der Vatikan besteht halt nur aus Kopfjägern und Hexenmeistern, die aber anderen gerne Verschwörungen unterstellen. Alles nur Ablenkungsstrategie. Und die Angst davor, Reparationen zahlen müssen für die gesamten faschistischen Putschs die man bislang finanziert hat. Aber der Tag der Gerechtigkeit wird kommen, der Tag, an dem der Vatikan bezahlen wird für seine verbrecherische Geschichte, der Tag, an dem die katholische Kirche endlich als die Terrororganisation komplett enteignet wird, die sie seit 2012 Jahren ist. Der Tag, an dem pädophile Pfaffen endlich da landen wo sie eigentlich hingehören: im Knast.

1 Kommentar on Das Wort zum Sonntag

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