[Erlebnisbericht einer frankfurter Hartzerin]

[Alle Namen von der Redaktion geändert. Nach unserem Bericht über die frankfurter Prostituierte Nadja kam es zu einigen merkwürdigen Such- und auch eMailAnfragen, wo und wie man besagte junge Dame mieten könne. Die Redaktion unterstützt in keinster Weise die Prostitution. der admin.] Doch an dieser Stelle nun der Erfahrungsbericht einer jungen Hartzerin.

Mein Name tut nichts zur Sache. Fest steht nur, daß der Blog-Redaktion sowohl mein Name, als auch meine Lebensumstände bekannt sind. Und die Legenden, daß in den JobCentern Frankfurt/Mains bestimmte Umstände und Zustände unmöglich seien, sind wirklich nur Legenden. Viele dieser Geschichten entsprechen durchaus der Realität, obwohl jene stellenweise noch ein wenig kranker ist, als die Geschehnisse, die es bis in die  [reguläre] Presse schaffen.

Vorgeschichte

Alles begann für mich damit, daß ich meinen Ausbildungsplatz in einem größeren frankfurter Unternehmen verlor. Nicht durch Selbstverschulden, wie so vielen Hartzern immer unterstellt wird, sondern nur der Not meines Chefs geschuldet, der von einem Tag zum nächsten seine Außenstände nicht mehr zahlen konnte, deshalb gezwungen war die Belegschaft abzubauen, und so seine vier Azubis vor die Tür setzte. Für ein mittelständisches Unternehmen ist eine solche Entscheidung im Allgemeinen der Todesstoß. Ich befand mich im dritten Lehrjahr als Buchhalterin/IT. Noch einfache 17 Wochen lagen vor mir, dann wäre ich mit meiner Ausbildung fertig gewesen.

Als Frau hat man in Frankfurt/Main mit mehreren Problemen zu kämpfen. Zum einen damit, daß die Leute in den JobCentern meinen, man wolle ständig schwanger werden, zum anderen, daß wir Frauen grundsätzlich nur an das Eine denken. In den ersten drei Monaten nach meiner Kündigung besuchte ich noch die Berufsschule, um meinem Abschluß so nahe wie möglich zu kommen. Doch auch gute Zwischennoten reichten dem JobCenter nicht, welches sich mit einem Mal bei mir meldete und mich vorlud.

Das JobCenter

Mein Sachbearbeiter machte mich darauf aufmerksam, daß ich so nicht weiter machen könne. Egal, ob nur 17 Wochen oder 17 Tage zu meiner Abschlußprüfung fehlten. Der mich begleitende Gewerkschafter stimmte dem zu, mit der Bemerkung: „Es gibt eh zuviele IT-Buchhalter.“ Somit stand für mich fest, daß ich mit knapp 22 Jahren die Arschkarte gezogen hatte und mir eine neue Ausbildungsstelle suchen mußte. Nur wo findet man so etwas in einer Stadt wie Frankfurt/Main, wenn bekannt ist, daß man gekündigt wurde, weil der vormalige Chef insolvent wurde. Das JobCenter billigte mir weitere 3 Monate zu, mir eine neue Arbeitsstelle zu suchen, ansonsten würde man für mich eine Stelle suchen, die ich dann auch gezwungen wäre, anzutreten.

Die Blockadepolitik des JobCenters fruchtete. Inzwischen war mein Sachbearbeiter einer Sachbearbeiterin gewischen. Einer dicken, schon richtig fett zu nennenden Frau, die es mit den Regeln nicht allzu genau nahm. Da ich direkt aus der Ausbildung geflogen war, stand mir nicht mehr als Hartz IV zu, und ich wollte meine Ausbildung unbedingt beenden. Doch daraus wurde Dank der guten Frau nichts mehr.

Zwei Tage bevor meine Frist auslief – ich hatte gerade die letzte Prüfung an der Berufschule mit Bestnote abgelegt – bekam ich einen Brief von ihr, in dem sie sich als meine neue Sachbearbeiterin vorstellte und mir einen Termin in drei Tagen aufhalste. Ausgerechnet zu einer Uhrzeit und an einem Tag, an dem ich ein Vorstellungsgespräch bei einer interessierten Firma hatte, die mich als Azubi anstellen und meine Abschlußprüfung abwarten würde. Ich wäre dort wieder in Lohn und Brot gekommen. Natürlich war mein zukünftiger Chef nicht sonderlich erfreut darüber, als er erfuhr, daß ich zu unserem schon vorher ausgemachten Termin im JobCenter erscheinen sollte. Dennoch versprach er mir, unser Bewerbungsgespräch entsprechend zu verlegen.

Die JobVermittlung

Doch damit begann der Joke erst. Bei dem Gespräch mit meiner neuen Sachbearbeiterin erfuhr ich erst einmal, daß sie eine Kürzung meines Eckregelsatzes angeregt hatte, sollte ich die mir angebotene Stelle nicht annehmen wollen. Besagte Stelle lautete als Animierdame im Amüsierbetrieb im Rotlichtviertel Frankfurt/Mains  (also nicht Kaiserstraße, damit wäre ich noch gut bedient gewesen). Ein mit ihr befreundeter Bordellbesitzer suchte dringend Mädchen für den Barbereich, und da ich in seine Alterskategorie fiel, die er vorzog, avisierte sie mich.

Ich machte also zuerst einmal mit meinem zukünftigen Chef einen neuen Vorstellungstermin aus, informierte ihn über die Schikane des Amtes, und machte dann einen Termin mit dem Bordellbetreiber aus. An für sich nichts schlimmes. Was ich aber bei diesem Gespräch erleben sollte, war der blanke Horror. Mich wundert, daß sich viele junge Frauen dies gefallen lassen und nicht gegen ihren Sachbearbeiter Anzeige erstatten.

Der Job

Das Etablissement war nicht ganz so heruntergekommen, wie ich befürchtet habe. Und zum Vorstellungsgespräch waren um die 20 teilweise sehr junge Mädchen geladen worden. Quasi im Minutentakt wurden die Mädchen abgefertigt und fortgeschickt. Ich kam als viertletzte dran, und dieses Erlebnis ist für mich immer noch der blanke Horror.

Ich betrat also das Büro des Bordellbetreibers als mein Name aufgerufen wurde. Dieses Büro war geschmackvoll eingerichtet, sogar mit Couch. Doch das war es nicht, was mich schließlich dazu brachte, daß zu tun, was ich letztendlich tat. Am Anfang stand eine einfache Befragung. Und dann wurde es persönlich. Laut meiner Ausbildung weiß ich, daß ich auf bestimmte Fragen nicht verpflichtet bin zu antworten. Also ob ein fester Freund vorhanden ist, oder ob ich bereits schwanger sei. Nachdem ich bei diesen Fragen blockte, wies mich der Bordellbesitzer darauf hin, daß er an seine Freundin aus dem JobCenter einen genauen Bericht über meine Kooperation abgeben und darin genau schildern wird, daß ich gewisse Antworten verweigert hätte. Somit würde also meine Bezugskürzung Realität.

Mich verwunderte nicht, daß er diese Tatsache wußte, daß ich nur aufgrund einer Drohung bei ihm im Büro saß. Er wiederholte also noch einmal seine Fragen, deren Antwort ich auch beim zweiten Mal verweigerte. Dann forderte er mich auf, mich auszuziehen. Komplett. Also nicht bis auf die Unterwäsche, sondern vollständig. Ich fuhr ihn an, ob er noch ganz bei Trost sei, weil ich dies niemals tun würde. Woraufhin er mir die Jobbeschreibung des JobCenters unter die Nase hielt und abermals darauf hinwies, was mit mir geschehen würde, sollte ich mich weigern zu kooperieren.

Ich zog mich also zuerst bis auf die Unterwäsche aus. Mehr wollte ich nicht an Demütigung zulassen. Doch dem Herrn gefiel eindeutig das, was er sah. Also nötigte er mich, mich auch der Unterwäsche zu entledigen. Ich verweigerte dies mit dem Hinweis, daß ich sowieso kein Interesse an dem Job bei ihm hätte. Diese Bemerkung hätte ich unterlassen sollen. Ich durfte mich wieder anziehen und gehen.

Die Reaktion des JobCenters

Keine Woche danach erhielt ich zwei Briefe meiner Sachbearbeiterin. Im ersten teilte sie mir lakonisch mit, daß meine Hartz-Bezüge gestrichen seien, weil ich mich bei einer Bewerbung, die sie mir zugestellt hatte, inkooperativ gezeigt hatte. Sie begründete dies mit einem ganzen Dutzend an Gesetzesartikeln, aber eine Rechtshilfebelehrung lag dem Schreiben nicht bei und es war als Verwaltungsakt gekennzeichnet. Im zweiten Schreiben lud sie mich abermals vor. Und zwar für den Morgen, an dem das Schreiben bei mir eintraf.

Ich fuhr also direkt zum JobCenter hinüber. Mit meinem letzten Geld. Dort erlebte ich dann die dritte böse Überraschung. Zwar wurde ich zu meiner Sachbearbeiterin vorgelassen, doch jene schaltete absolut auf stur. Sie warf mir ein mangelnde Kooperationsbereitschaft mit dem JobCenter, und meinen Kontakt mit eben jener Firma, die mich in den letzten Tagen als Azubi zu übernehmen bereit war, vor. Ich solle mir noch einmal überlegen, ob ich nicht doch besser bei ihrem Freund arbeitete, weil sie sich ansonsten gezwungen sähe, mich auf 6 Monate und nicht auf die üblichen 3 im Geldbezug zu sperren.

Eine solche längerfristige Sperrung würde für mich die Obdachlosigkeit bedeuten. Da die frankfurter Wohnungsbaugesellschaft bei säumigen Mietern keinen Spaß verstand. Nach dem Gespräch mit ihr suchte ich sofort die Firma auf, erklärte dem Chef meine aktuelle Situation und meine ausweglose Lage, sofern er mich nicht doch nach einem offiziellen Bewerbungsgespräch anstellen würde. Bis zu den Abschlußprüfungen war es nicht mehr lange hin.

Machenschaften

Es dauerte keine weitere Woche, da bekam ich einen Brief von der IHK, in dem mir mitgeteilt wurde, daß man mich von der Liste der Prüflinge genommen hatte, da man vom JobCenter mitgeteilt bekommen hatte, daß ich mich in einem anderen Berufsbereich umzusehen wünsche und kein Interesse mehr daran hätte, meine Ausbildung abzuschließen.

Ich mußte also zur IHK hinüber gehen, dort mit dem zuständigen Sachbearbeiter sprechen und versuchen zu retten, was zu retten war. Dort erfuhr ich dann, daß meine Sachbearbeiterin des JobCenters an die IHK die Meldung gemacht hatte, daß ich beabsichtigte, mich im Rotlichtviertel als Animierdame zu bewerben und kein Interesse mehr daran bestünde, die Abschlußprüfung zu machen. Es kostete mich sehr viel Überwindung, dort alles entsprechend zu erklären und aufzuklären.

Keine zwei Tage nachdem ich dies getan hatte, wurde ich wieder von meiner Sachbearbeiterin vorgeladen. Diesmal zu einem Termin, der nur wenige Tage vor den Abschlußprüfungen lag. So weit kein Problem. Ich nahm also diesen Termin wahr, von dem ich heute weiß, daß ich ihn hätte verweigern sollen.

Sanktionen

Meine Sachbearbeiterin gab sich freundlich und zuvorkommend. Dann erklärte sie, daß sie erneut mit der IHK gesprochen hatte und mir nun nur noch eine einzige Chance gab. Sollte ich dieses Bewerbungsgespräch ebenfalls in den Sand setzen, würde sie eine vollständige Sperrung durchsetzen und ich würde in den nächsten 12 Monaten kein Hartz mehr bekommen. Vorher jedoch sollte ich noch einen psychologischen Test bei medizinischen Dienst hinter mich bringen.

Diese Untersuchung war relativ einfach, dachte ich. Doch dann stellte sich heraus, daß bereits alles von langer Hand geplant war. Mir machte die das Gespräch führende Psychologin eindeutig klar, daß ich mit meiner Einstellung zur Arbeit kaum mehr als arbeitsfähig zu bezeichnen wäre, und ich deshalb Sozialgeld beantragen solle. Dies würde zwar auch erst mit dem Ende meiner Sperrung durch das JobCenter bezahlt, aber ich würde zumindest nicht obdachlos. Andererseits, würde ich das Jobangebot, welches man mir unterbreitet hatte, annehmen, würde ihr Gutachten positiv ausfallen.

Erneutes Bewerbungsgespräch

Die Psychologin war so frei, mir das Datum meines nächsten Bewerbungsgespräches bei dem mir bereits bekannten Bordellbesitzer mitzuteilen. Dieser Termin lag einen Tag vor meinen Prüfungen. Im JobCenter bekam ich das Geld für eine einfache Fahrt ins Rotlichtviertel vorgestreckt und mußte dafür nicht nur eine Wiedereingliederungsvereinbarung unterzeichnen, sondern gleichzeitig auch noch mein Sparbuch als Sicherheit hinterlegen. Auf jenem Sparbuch befanden sich € 2.300.

Dann fuhr ich wieder zu diesem Bordell. Die Prozedur kannte ich ja inzwischen. Auch diesmal waren wieder um die zwanzig Mädchen und junge Frauen versammelt. Die Gespräche dauerten diesmal ein wenig länger bis ich an die Reihe kam. Diesmal als so gut wie letzte in der Reihe.

Der Chef lächelte mich an, als er mich wieder sah und meinte: „Nun, daß sie wissen, worum es hier geht, zeigen sie, was sie haben. Ob ich sie überhaupt gebrauchen kann.“ Ich zog mich also erneut aus, abermals nur bis auf die Unterwäsche, diesmal ließ ich mich jedoch nötigen, diese ebenfalls auszuziehen. Nackt stand ich also vor dem Bordellbesitzer, der mich überall antatschte. Er prüfte meinen Busen, er prüfte meinen Schritt und bemängelte, daß ich nicht rasiert sei. Dann forderte er mich auf, ihn mit der Hand zu stimulieren.

Ich dachte nur daran, daß ich am nächsten Morgen eine schwierige Prüfung vor mir hatte. Also ließ ich auch das über mich ergehen. Als er endlich Stop sagte, war ich erleichtert. Ich durfte mich wieder anziehen und bekam von ihm einen Termin, wann ich mich das nächste Mal zu melden hatte. Als ich daheim eintraf, ging ich erst einmal unter die Dusche, um den ganzen Dreck loszuwerden. Dann setzte ich mich hin und lernte.

Abschlußprüfung

Die Prüfung bei der IHK verlief so, wie ich es mir gedacht hatte. Ich bestand mit wirklich guten Beurteilungen. Den Brief, der mir meine abgeschlossene Ausbildung bestätigte, erhielt ich keine vier Tage später. Richtig gespenstig wurde es dann, als ich einen Anruf von jener Firma erhielt, bei der ich mich vorher beworben hatte und der Chef mir zusicherte, mich anzustellen, sobald er meine Prüfungsergebnisse gesehen hätte.

Zwei Tage nachdem ich den Brief der IHK mit den Prüfungsunterlagen in der Hand hielt, bekam ich noch einmal Post vom JobCenter. Es war die Bestätigung, daß mich der Bordellbesitzer unbedingt anstellen wollte. Natürlich nicht zu einem Tariflohn, sondern so gering bezahlt, daß ich weiterhin den Eckregelsatz beziehen mußte, wollte ich meine Miete zahlen können.

Ich nutzte die Zeit, bis ich mich im Bordell zu melden hatte, um meinem Chef die Prüfungsergebnisse und meinen Titel zu zeigen. Natürlich bekam ich einen Anstellungsvertrag sofort zur Unterschrift vorgelegt, unterschrieb und dachte mir nichts böses. Auch das Gehalt war entsprechend gehalten, daß ich meine Wohnung weiterhin halten konnte.

Letzter Schlag des Amtes

Mit dem Anstellungsvertrag in der Tache meldete ich mich auf dem JobCenter, um mein Sparbuch zurückzufordern. Nun erfüllte es ja nicht mehr den Zweck einer Garantie. Überraschend meldete sich meine Sachbearbeiterin an jenem Tag krank, so daß ich mit einem ihrer Kollegen sprechen mußte. Von einem ausgehändigten Sparbuch wußte jener nichts. Dafür gratulierte er mir zu meiner Initiative, mir eine neue Arbeitsstelle verschafft zu haben.

In den nun nachfolgenden acht Wochen seitdem versuche ich mein Sparbuch wieder zu bekommen. Doch merkwürdigerweise ist dies spurlos verschwunden. Nicht einmal meine ehemalige Sachbearbeiterin will ein solches von mir bekommen haben. Von meiner Bank erfuhr ich dann, daß die € 2.300 abgehoben und das Sparkonto aufgelöst worden waren. Von einer Person, die sogar eine amtliche Vollmacht hierfür vorweisen konnte.

Fazit

Ich habe nicht nur mein ganzes Erspartes verloren und muß es mir noch einmal neu ansparen, sondern bekam in meiner Akte im JobCenter auch einen Verweis, weil ich nach einer erfolgreichen Bewerbung den mir zugestandenen Job nicht angetreten habe. Meine Sperre wurde zwischenzeitlich vom Amt zurückgenommen, da mein monatliches Einkommen ausreicht, daß ich ohne Hartz IV klar komme. Mein derzeitiger Chef hat sich mit seinem Anwalt in Verbindung gesetzt, um vielleicht rechtliche Schritte gegen das JobCenter zu unternehmen. Doch die Gewinnchancen bei einem Prozeß stehen nicht sonderlich gut, da ich mir die Aushändigung des Sparbuches damals nicht hatte quittieren lassen.

Statt dessen kam inzwischen vom JobCenter noch einmal Post, in der ich aufgefordert wurde, das mehrere Monate lang erhaltene Hartz IV-Geld wieder zurückzuzahlen. Insgesamt möchte man von mir über € 10.000 haben. Auch hierüber hat mein Chef mit seinem Anwalt gesprochen. Es sieht aber so aus, als könne man zumindest einen Vergleich erwirken, der mich weitere € 2.500 im Minimum kosten würde. Mehr ist nicht zu machen.

Meine Sachbearbeiterin hat inzwischen mehr als 16 Mädchen in besagtem Bordell untergebracht, welches ich mit meinem neuen Chef nun schon einige Male aufsuchte, um ein weiteres Gespräch mit dem Besitzer dort zu führen. Nur entweder ließ er sich verleugnen, oder aber einige seiner Schläger komplimentierten uns umgehend aus dem Haus. Ein Hausverbot getraut er sich nicht auszusprechen, immerhin stehe ich auf seiner Liste derjenigen, die er unbedingt anstellen möchte. Auch hier beißt man auf Granit. Stabilen Fels.

Fakt ist, durch die Handlungsweise dieser Sachbearbeiterin wurde ich nicht nur im mein Erspartes gebracht, im Falle einer erneuten Arbeitslosigkeit drohen mir sogar direkt Sanktionen, wenn ich einen neuen Antrag stelle, zudem ich gezwungen sein würde, in besagtem Puff zu arbeiten. Ich bin zwar durch meine aktuelle Arbeitsstelle so weit abgesichert, doch sollte es hier jemals Schwierigkeiten geben, bin ich nicht nur durch meinen jetzigen Chef erpreßbar.

Daß Sachbearbeiter die ihnen anvertrauten Mädchen und Frauen in die Prostitution zwingen wollen, ist für sich gesehen schon eine Schweinerei, daß es der Gesetzgeber derart vorgesehen hat, ist einfach nur peinlich. Und ich weiß nicht, was aus jenen Frauen wird, die sich bereits in dieser Falle befinden. Zumindest unterstützt mich mein jetziger Chef dabei, gegen diese Zustände vorzugehen. Deshalb auch die Kontaktaufnahme mit diesem Blog. Ich möchte, daß diese Geschichte publik wird und ein für alle Mal klargestellt ist: Frauen sind keine Ware. Niemals.

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