Derzeit klopft ja wirklich jeder Dr. David Berger gratulierend auf die Schulter, weil es wohl angeblich sein Kampf, seine Maßnahmen, seine neue Antihetzplattform gewesen sind, warum kreuz.net die Tore schloß. Ob diese viele Schulterklopferei überhaupt gerechtfertigt ist, lassen wir einmal dahin gestellt. Daß die beiden Plattformen kreuts.net & kreuz.net von der gleichen Klientel unterhalten werden, hat dieses Blog hier schon vor Jahren bewiesen. Wir brachten auch den Beweis, daß hinter beiden Hetzseiten der gleiche kranke Kopf steckt.

Nun ist es ja nicht so, daß ich Dr. Berger seinen Pyrrhus-Sieg gegen das Böse nicht gönnen würde. Jeder Mensch braucht seine 15 Minuten Ruhm, damit er wieder mit dem denken anfängt. Auch wenn einige Spezialisten nun die Meinung vertreten, daß kreuz.net mehr als nur 15 Minuten Ruhm hat genießen dürfen. Doch die Frage, die sich über allem stellt, ist wohl eher jene: Warum bekennen sich so viele deutsche Pfarrer/Diakone/Bischöfe und Kardinäle offen zu einer faschistischen Denkweise?

Die Antwort darauf wird uns sogar Dr. David Berger schuldig bleiben. Nicht nur, weil er sie direkt nicht geben kann, sondern weil sein primäres Anliegen in dieser Causa nur die ist, seinen eigenen Ruf wieder herstellen zu lassen. Den Ruf der anderen Opfer von kreuts.net und kreuz.net interessiert ihn nicht die Bohne. Was, wenn ich ihm nun den Beweis erbringen könnte, daß die damalige Hetze gegen ihn bei kreuts.net begann und nicht bei kreuz.net selbst? Sondern daß der kreuz.net-Artikel gegen ihn vom Macher von kreuts.net selbst stammt? Jener Person, die sich dort im Forum so gern Arcanum nennen läßt, aber in Wirklichkeit nicht der in München heimische, behinderte Sachbuchautor über diverse Spinner im Christentum ist?! Eben jener Arcanum, dessen eigene Recherchen ergaben, daß der Absturz eines Pfarrers unweit von St. Pölten (auch so ein älterer Fall) eindeutig kein Mord, sondern wirklich ein Unfall gewesen sei! [Womit auch klar gestellt ist, daß in St. Pölten mehr faul ist, immerhin gab es dort vor einigen Jahren mehrere merkwürdige Todesfälle von Pfarrern/Mönchen, die nicht mit der Klosterleitung übereinstimmten, sondern gegen diese eingestellt waren.]

Aber bleiben wir erst einmal bei den Fakten, so schwer das Dickicht auch zu durchdringen ist. Was ist das Besondere an kreuz.net und kreuts.net, daß über Jahre hinweg ehrliche und anständige Atheisten und Gläubige über beide Hetzseiten hereingefallen sind? Die Macher von kreuts.net outen sich übrigens genial in einem Artikel wider meine Person, der übrigens genau im gleichen Stil gehalten ist, wie jener Artikel auf kreuz.net, in dem damals Dr. David Berger das erste Mal schlecht gemacht wurde. [Ich beziehe mich da auf jenen Hetzartikel gegen ihn, als das erste Mal seine Homosexualität in den Vordergrund gerückt wurde und man sich auch gleichzeitig darauf bezog, daß er deshalb kein guter Theologe sein kann. Dr. Berger weiß bestimmt, welchen Artikel ich meine.] Anhand der Syntax und des Ausdrucks beider Artikel kann man beweisen, daß sie beide aus der Feder von Arcanum stammten.

Doch Dr. Berger reagiert ein wenig kurzsichtig, wenn er meint, sich jetzt schon dafür belobigen lassen zu können, nur weil kreuz.net vorübergehend abgeschaltet ist. Wenn er wirklich möchte, daß es so bleibt, sollte er sich einmal die Mühe machen, nach einem gewissen DemonDeLuxe im Internet zu recherchieren. Jener war damals der Person hinter dem Nick Arcanum schon sehr nahe gekommen, bis er dann in Wiesbaden unter Polizeischutz stehend, von eben jenem Personenkreis getötet wurde.

kreuz.net wird erst dann am Ende sein, wenn man sämtliche Obrigkeit des Christentums aus diesem Land herausgeschmissen hat. Wenn der katholische christliche Glaube in diesem Land kein Fundament mehr hat, hier enteignet wurde, und der Konkordatsvertrag, auf den sich heute noch sehr viele Bischöfe berufen, ein für alle Mal nichtig ist. Und einmal ganz davon abgesehen, es gibt auch eine muslimische Internethetzseite, wo größtenteils der gleiche Dreck aufzufinden ist, wie jener, den man bei kreuz.net findet. Jene Seite wird jedoch nicht vom Verfassungsschutz überwacht.

Dr. Berger sollte sich klar machen, daß er sich nicht in einem säkularisiertem Staat, sondern in einer Theokratie befindet, in der Kirche und Staat immer noch eine Menge gemeinsam unternehmen. Auch wenn es darum geht, Störenfriede, oder einfach ausgedrückt, Kritiker, mundtot zu machen. Wenn er also wirklich etwas gegen kreuz.net und die Macher dahinter erreichen will, sollte er sich die Mühe machen, hinter die vielen Nicks, die dort zu finden sind, zu gucken. Und sich auch die Mühe machen, Kontakt mit diversen anderen Opfern aufzunehmen. Was er ja deutlich versäumt hat, weil er meint, es ginge hierbei nur um seinen guten Ruf und Hals, den es sich zu retten lohnt.

Schaut man sich die Liste der Opfer von kreuz.net und kreuts.net einmal genauer an, erkennt man schnell, daß all diese Opfer eine Gemeinsamkeit haben – und nur ein Bruchteil sich bereits öffentlich geoutete Homosexuelle sind. Die Menschen, an denen Rufmord via kreuz.net begangen wurde, sind samt und sonders Kirchenkritiker, oder dem Glauben an für sich kritisch gegenüber eingestellte Personen. Darunter auch einige bekannte Theologen, wie Dr. Berger selbst. Aber in der Mehrzahl sind es Menschen, die sich in diesem Land via Blog, via Zeitung, oder einem anderen Medium gegen den immer weiter im Land umgreifenden Faschismus stellen. Mich verwundert es da wirklich, daß Dr. Berger dies bei seiner Gegenkampagne nicht gemerkt hat, sondern nur darauf abzielt, seinen eigenen guten Ruf und Namen wieder herzustellen. So kurzsichtig kann er doch nicht sein? Oder ist er selbst ein Graf Stauffenberg?

Ich bin der Meinung, daß man sich erst einmal die Mühe machen sollte, sich die Hintermänner genauer anzuschauen. Und dies geht nur, wenn man sich einmal eine Opferliste der beiden Seiten macht, und dann gezielt mit diesen Opfern in Kontakt tritt, um herauszukriegen, worum es wirklich geht. Nur so kann man ein Wiederaufblühen von kreuts.net und kreuz.net ein für alle Mal verhindern.

Aber solange man nur bereit ist, nur den eigenen Ruf wieder herzustellen, und dabei die anderen Opfer vergißt, ist man nicht besser als die Leute, die man bekämpft hat. Deshalb ist davon auszugehen, daß kreuz.net wieder kommen wird. Im alten Gewand, vielleicht sogar diesmal über einen russischen oder chinesischen Server. Aber wenn Dr. Berger seinen Kardinalfehler nicht bald korrigiert, wird kreuz.net wieder kommen. Noch gefährlicher und noch tödlicher für all jene sein, die auch nur eine Ahnung davon haben, wer hinter diesen Seiten steckt. Und damit sind nicht kleine Pfaffen aus dem Mühltal gemeint, die man eh nicht als sonderlich wichtig abtun kann. Auch wenn diese Pfaffen Kontake zum katholischen Seminar in der Kreisstadt unterhielten. kreuz.net wird wieder auferstehen, wenn Dr. Berger nun nicht endlich daran, nicht nur den eigenen Ruf wiederherstellen zu wollen, sondern den aller Opfer. Aber, wollen wir das wirklich? Daß uns diese faschistische Plattform ernsthaft erhalten bleibt?

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