Liebe FDP,

niemand hat etwas gegen eine von Natur aus rechtsgerichtete, nationale, wirtschaftsphile Partei wie die Eure. Niemand hat etwas dagegen, wenn verschiedene Mitglieder der DFP die Meinung vertreten, daß ein asiatisch aussehender Wirtschaftsminister nicht in ein bundesdeutsches Kabinett gehört. [Bei den Leistungen dieses Herrn bisher haben sie mit dieser Meinung sogar Recht.] Und es hat erst Recht niemand etwas dagegen, wenn die einzelnen Landesvorsitzenden der Partei sich kontinuierlich auf den Bundesvorsitzenden einschießen, der Wirtsschaftsminister und Vizekanzler ist.

Seid doch bitte einmal ehrlich zu euch selbst: Nachdem Daniel Bahr vor kurzem den Organhandelskandal im Gesundheitswesen aufdeckte und nichts dagegen unternahm, sondern eher noch den Bürger zu mehr Lebendspenden auffordern wollte, habt ihr euch doch auch nicht darüber mokiert, daß der Bursche arisch aussieht, und deshalb aus dem Amt gejagt werden müsse.

Nein, hier sah es anders aus. Daniel Bahr wurde wegen seiner dümmlichen Äußerungen im Organspende-Dilemma auch noch von euren Parteibonzen für seine klare Ausdrucksweise belobigt. Kein Wort darüber, daß ein Arier nicht darüber zu befinden hätte, wem denn nun welche Austauschorgane zur Verfügung zu stehen haben.

Doch inzwischen zeugt eure Partei, die FDP, deutliche Machtermüdungserscheinungen. Daß ihr, als Parteimitglieder, jeden Tag jedem der es wissen will, eindeutig beweist, warum eure Partei nicht mehr zu wählen ist, und daß das Ergebnis der Niedersachsenwahl wirklich nur ein Mißverständnis war. Ohne die Leihstimmen der CDU, die letztlich Herrn McAllister das Amt und die Rente kosteten, wärt ihr doch heute dort nicht mehr im Landtag vertreten, weil es der einfache kleine Bürger inzwischen satt hat, ständig von euch als Partei verarscht und verramscht zu werden.

Liebe FDP,

dieses Blog hier hat euch schon vor über einem Jahr aufgefordert, über eine Selbstauflösung nachzudenken, weil eure Politik – mag sie auch noch so angeblich liberal sein, wie ihr immer vorgebt – einfach nur menschenfeindlich und menschenrechtswidrig ist. Der normale Bürger hat dies inzwischen begriffen und ist nicht mehr bereit, euch nur deshalb zu wählen, weil ihr wieder einmal vor der Wahl versprecht, die Steuern zu senken, aber schamlos der Rundfunksteuer zustimmt, die inzwischen ja auch vor dem Bundesverfassungsgericht gelandet ist.

Merkt ihr denn nicht, daß ihr mit eurem gelebten Faschismus, zugunsten derjenigen in diesem Land, die schon jetzt so gut wie keine Steuern zahlen, und sich ansonsten einen feuchten Kerricht darum scheren, ob der einfache Bürger von seinem Lohn/Gehalt leben kann, an einem Punkt angekommen seid, an dem es nicht mehr so weiter gehen kann? Merkt ihr nicht, daß die Bürger euch immer mehr und immer intensiver ablehnen, weil ihr einfach nicht mehr in der Lage seid, zu erkennen, wer euer Auftraggeber ist?

Es ist kein Verbrechen, der deutschen Wirtschaft den Anus so weit hinauf zu klettern, daß man auf deren Zunge wieder heraus kommt. Aber es ist ein Verbrechen, es gut zu heißen, daß im Bundesentwicklungshilfeministerium mit einem Mal mehr Lobbyisten sitzen, als selbst im Justizministerium. Ich kann verstehen, wenn ihr als Partei die Meinung vertretet, daß der Arme abgeschafft gehört. Die Armut jedoch wollt ihr nicht abschaffen. Im Gegenteil. Ihr geht davon aus, daß die Rentenkasse allein deshalb zusammenbrechen wird, weil es zuviel Arme gibt, die keinerlei Rentenanspruch mehr haben. Und nur noch jene Rente erhalten werden, die wir ihr, in verschiedenen Gemeinderäten, Landkreisräten und Landtagen gesessen haben – und niemals in ihrem Leben auch nur einen Tag wirklich gearbeitet haben. Von den vielen erschwindelten Doktortiteln in der Partei einmal ganz zu schweigen.

Also, liebe FDP,

nach den Äußerungen eines Herrn Hahn steht doch fest, wo eure Partei steht. Daß euch nun Hinz und Kunz in Dummheit beispringt und behauptet, daß der gute Mann keinerlei rassistisch zu verstehende Äußerung von sich gegeben hat, ist schon traurig genug. Dieses Land braucht keine auch nur latent rassistisch und faschistisch tickende Partei in ihrem Bundestag. Nicht einmal in den Landtagen.

Dieses Land braucht eine Partei, die Politik für ihre Bürger macht. Nicht gegen sie. Um noch einmal auf Daniel Bahr zurück zu kommen: Der gute Mann weiß zumindest, was für ihn persönlich gut ist, und hält seit dem Organspendeskandal die dumme Klappe. Solche Männer wie ihn braucht die Partei. Männer, die genau wissen, ab wann sie zu schweigen haben. Männer, die genau wissen, daß sie etwas dümmlich-faschistisches von sich gegeben haben, und wissen, daß man den deutschen Bundesbürger dazu zwingen muß, seine Organe lebend zu spenden. Was der Deutsche jedoch erst dann tun wird, wenn beispielsweise einmal alle FDP-Politiker beidseitig ihre Nieren und ihre Lebern spenden würden. Noch effektiver wäre es, daß nicht vorhandene Herz als Organ zu spenden. Und zwar parteiweit und verpflichtend.

Niemand braucht eine Partei, die von Natur aus faschistisch und nicht liberal ist. Also bitte, liebe FDP, tut das einzig wahre. Jeder weiß, daß Phillip Rösler jemand ist, der am Leben selbst gescheitert ist. Ihr müßt ihn nicht abwählen, sondern einfach nur beschließen, daß sich eure Partei noch vor dem 22. September selbst auflöst. Die Begründung ist auch ganz einfach: Ihr löst euch auf, weil sich die Partei als Ganzes, auch in den einfachen kleinen Kommunen, wo sie noch vertreten ist, ständig dem Faschismus öffnet und auch danach handelt. Eine Selbstauflösung wäre eine Möglichkeit ohne das Gesicht zu verlieren in der Anonymität zu verschwinden und vielleicht dann als NPD-Funktionär wieder aufzutauchen.

Liebe FDP,

steht endlich zu dem Rassismus in den eigenen Reihen. Steht endlich dazu, daß es euch nur um die Wirtschaft und nicht um die Menschen in diesem Land geht. Steht endlich dazu, daß ihr eine von Natur aus verrottete, verrohte, faschistische und unnütze Partei seid. Gebt endlich zu, daß ihr keinen Anspruch habt, in diesem Land auch nur einen Stein zu bewegen, solange eure Parteimitglieder vornehmlich durch ihr dummes Gelaber und noch dümmere Taten und Bekundungen auffallen. Wie gesagt, in der Gesellschaft hat niemand etwas gegen eine rassistische Partei. Der Bundesbürger muß inzwischen in dieser Hinsicht bereits sechs Parteien ertragen. Auf eine mehr oder weniger kommt es dabei nicht an.

Und wenn sich der Rassismus auch vornehmlich gegen die Arbeitslosen, gegen die Abgehängten, gegen die Behinderten und Benachteiligten richtet, so ist dies auch ok. Solange ihr nicht darüber sprecht und nicht durch eure politische Arbeit diesen Menschen noch mehr schadet. Was ihr denkt, ist euch selbst überlassen. Nur solltet ihr euch hüten, weiterhin solche Windbeutel wie Brüderle oder Herrn Hahn offen und frei vor Kameras reden zu lassen. Es könnte sonst der Eindruck entstehen, daß die FDP eine demokratiefeindliche Partei ist, deren Parteimitglieder aufgehängt gehören.

Also liebe FDP,

tut das einzig wahre: Löst euch bei eurem kommenden Sonderparteitag auf. Eine Partei, wie eure, braucht dieses Land nicht. Dieses Land braucht Parteien, die für das einfache Volk arbeiten, unabhängig davon, welcher ursprünglichen Nationalität der einzelne Bürger einmal angehörte. Wer dies nicht begreifen will, hat in der Politik nichts verloren. Weder auf Landes- noch auf Bundesebene. Und jede Partei, die dies nicht begreift, gehört verboten.

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