Unsere ehrenwerten islamischen Mitbewohner in diesem Land dürften derzeit ein ekliges Problem am Hals haben. Wenn ich mich richtig erinnere, steht in den Regeln der Scharia geschrieben, daß jeder gesteinigt werden muß, der als Moslem Schweinefleisch genossen hat. Unabhängig davon, wie lange es schon her ist, daß er das Fleisch des Schweines zu sich genommen hat. [Ich gebe ehrlich zu, ich bin zu faul, die entsprechende Sure oder Fatwa rauszusuchen, wo dies steht. Aber ich weiß, daß dieser Passus existiert.]

Und wenn ich mir nun vorstelle, daß nicht nur Deutsche gerne beim Türken um die Ecke gerne ihren Kebab aßen, sondern auch eine Menge Türken, wird mir Angst und Bange. Wollen die in Deutschland lebenden Imame wirklich die Scharia durchsetzen, wären sie gezwungen, ganze Moschee-Gemeinschaften umzubringen – zu steinigen.

Nur wem wäre wirklich damit geholfen? Eigentlich nur dem fundamentalistischen Christen und Juden, die zwar vorgeben, an den gleichen Gott zu glauben, aber Moslems lieber vor den Kirchen – auch denen der kleinsten Gemeinden – brennen sehen würden. Und sollten Moslems auf die Idee kommen, die Regeln der Scharia in diesem Land durchzusetzen, lösten sie einen Bürgerkrieg aus, weil die Nazis in diesem Land sich ein solches rüdes Verhalten dem Nachbar gegenüber niemals zulassen würden. Unabhängig davon, ob der Nachbar nun bekennender Moslem ist oder nicht.

Das Problem ist also klar erkennbar. Der Islam macht in jedem Fall etwas falsch. Erhalten alle Moslems, die Schweinefleisch aßen, eine Absolution, so wäre die deutsche Ummah aus der internationalen islamischen Ummah ein für alle Mal draußen und ihre Angehörigen dürften nur noch unter Lebensgefahr ihre Heimatländer besuchen. Andererseits, wenn sie beginnen hier im Land jene Moslems abzuschlachten – zu steinigen – die Schweinefleisch unwissentlich gegessen haben, schrumpft die deutsche Ummah auf vielleicht gerade einmal eine knappe Million zusammen. Womit dann eine Menge neugebauter Moscheen wieder unnütz würden, weil dort kein Gläubiger zum beten käme. Also der Missionsgedanke wäre dann gleichfalls für die Katz.

Dumm an der Sache ist nun nur, daß Imame dazu verpflichtet sind, laut ihrem Amtseid, den sie gegenüber der DiTiB geleistet haben, die Scharia in jenen Gebieten durchzusetzen, denen sie als Moschee-Vorsteher nun einmal vorstehen. Und ein guter Vorsteher achtet die Regeln.

Die Legende, daß es ein holländischer Händler gewesen sein soll, der Schweinefleisch als Rindfleisch deklarierte, ist zwar keine komplette Lüge, aber sie entspricht auch nicht ganz der Wahrheit. Der holländische Händler stammte zwar aus den Niederlanden, war aber Moslem. Und laut Koran ist es erlaubt, daß ein Moslem einen Nichtmoslem bescheißt, jedoch darf er dies nicht mit Angehörigen seines eigenen Glaubens tun.

Schauen wir hier einmal im Blog nach, so fällt auf, daß wir hier bereits schon einmal darüber berichteten, wie kluge Türken aus der Türkei ihre Ummah-Angehörigen hier in Deutschland mit teuren Versicherungen regelrecht ausnahmen, oder sogar zum noch effektiveren Effektengeschäft griffen und so in Deutschland lebende Türken um mehrere Mrd. €uro erleichterten. Doch schon damals stellte die deutsche Justiz fest, daß sie in einem solchen Fall, wenn Türken Türken bescheißen, relativ wenig machen kann. Zudem sich die Imame dann immer wieder darauf beriefen, daß es eine Sache der Ummah ist, die Täter zu fassen und abzuurteilen – eben schariamäßig. Nur ist das bis heute in keinem mir bekannten Fall gelungen, daß die in der Türkei heimischen Täter jemals abgeurteilt wurden.

Und nun das Schweinefleisch im Kebab, welches nun wirklich die Höhe der Unverfrorenheit darstellt. Abermals bescheißt Moslem Moslem, und geht straffrei aus, weil er ja kein deutscher Moslem, sondern ein niederländischer gewesen ist. Dies wäre ja halb so schlimm, wie es sich vielleicht anhört. Fataler an der Sache ist, daß die komplette deutsche Ummah nun gebrandmarkt ist. Es eigentlich irrelevant ist, wie viele Angehöriger von ihr nun die mit Schweinefleisch versetzten Kebab aßen oder nicht. In den Augen der internationalen Ummah haben diese Moslems aufgehört Moslems zu sein, den Regeln des Islam absolut zu folgen.

Wir hier im Blog bemühen uns schon seit Jahren darum, daß das Verhältnis zwischen Christen, Juden und Moslems ein besseres wird. Auch wenn wir hier von diesen drei Irrglauben absolut nichts halten, weil es eine Glaubensrichtung ist, die auf einem Blutkult basiert. Doch es ist besser, Juden, Christen und Moslems kommen miteinander aus, als sich ständig wegen irgendwelcher Kleinigkeiten den Schädel einzuschlagen. Allein deshalb fordern wir Toleranz für Andersgläubige – von jedem Gläubigen jeder Religion.

Nach diesem Schweinefleischdebakel nun schaut es so aus, als würde sich die Ummah – zumindest hier in Deutschland – endlich eines besseren belehren lassen und mit dem Haß auf die Schweinefleisch essende Bevölkerung endlich aufhören. Immerhin gehören sie seit Kurzem selbst dazu. Schweinefleisch ist eben doch nichts Böses. Doch sollte man es nun mit der Abgrenzung richtig machen und den hier lebenden Juden endlich offiziell erlauben, Schalentiere zu essen. [Der Autor hat schon oft genug einen bundesweit bekannten Juden in Frankfurt/Main in einem landesweit bekannten Fischrestaurant Muscheln essen sehen.] Schalentiere sind auch nicht böse, genauso wenig wie Schweinefleisch.

Wie sollen die Angehörigen verschiedener Glaubensrichtungen miteinander klar kommen, wenn es immer noch diese narrischen Nahrungsvorschriften gibt? Ich finde, wenn Türken in einem asiatischen Restaurant ohne mit der Wimper zu zucken Bami Goreng bestellen – und dann auch essen – haben sie sich bereits so weit in diesem Land integriert, daß man diese dümmlichen Glaubensvorschriften nicht mehr benötigt. Was soll also so schlecht an Schweinefleisch sein? Selbst unsere Bundespolitiker essen gerne Pferdefleisch, wie vor kurzem Dirk Niebel bewiesen hat. Weder Schwein, noch Pferd, haben schlechtes Fleisch. Und ein Glaube, der bestimmte Fleischsorten verbietet, weil er aus einer Weltgegend stammt, wo es ein wenig heißer ist als hier, kann kein rechter Glaube sein. Im Shintoismus gibt es keine speziellen Nahrungsvorschriften. Wir dürfen halt eben nur unseren Nachbarn nicht aufessen. Aber diese Regel gibt es in jeder Religion, auch bei den Blutkulten. Und ausgerechnet dort ist dann das Essen von Schweinefleisch in besonderen Maße verboten. Warum denn?

Die Ummah in Deutschland ist also nun schon so weit, sie hat sich von der internationalen Ummah emanzipiert, sie hat ihre eigenen Regeln. Hier wird auch zukünftig einem Moslem Schweinefleisch erlaubt sein, während die restliche Ummah nicht einmal weiß, was sie sich entgehen läßt. Um es also einfach auszudrücken: Die hier lebenden Moslems zeigen mit dem offenen Genuß von Schweinefleisch, daß sie endlich in diesem Land richtig angekommen, richtig integriert sind. Dieser Integrationserfolg geht jedoch nicht zugunsten unserer Bundes- oder Landesregierung, sondern ist allein dem Umstand geschuldet, daß nun nicht eben jeder Kebab-Spieß aus Rind sein kann, weil es in ganz Europa nicht genug Rinder dafür gibt. Unter diesem Gesichtspunkt ist ein Schweinefleisch-Kebab vielleicht sogar wirklich einmal eine Genußprobe wert. Kennt einer von euch einen Stand, der einen solchen Kebab verkauft?

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5 Responses to “Das Schwein und die Ummah”

  1. Agnes A. sagt:

    Dieser Kommentar stand unter dem geteilten Artikel:

    …. ich habe viele freunde und kollegen, die muslime sind ! die essen schweinsbratwürste und trinken vorher schnaps !

    …. einmal haben wir bei mir ein spanferkel gegrillt ! und wir haben dazu zwei kisten bier gebraucht !

    ….denen ist das vollkommen egal !

    ….die haben gesagt: sie sind in österreich um geld zu verdienen, schätzen unser land und haben keinen sinn für religionen !

  2. Andreas E. sagt:

    Ich weise höflich darauf hin,
    daß es in dem Artikel nicht um die österreichische, sondern um die deutsche Ummah ging! Und jene scheint tatsächlich nur aus verbohrten, hinterwäldlerischen, exentrischen und gestörten Muslimen zu bestehen.

    Die Handvoll, die mir bereits per eMail mitteilte, daß der Artikel sehr genau die Denkweise der hier in DE lebenden Muslimen trifft, baten gleichzeitig auch darum, daß ich ihre eMails hier nicht veröffentliche.

    Übrigens, Alkoholkonsum ist im Islam unbedingt erwünscht.- So einmal ein Imam zu mir. Ohne Alkohol können die Imame nicht ihre Gläubigen kontrollieren. Deshalb ist dessen Genuß unbedingt eine Pflicht.

    mfg

  3. Agnes A. sagt:

    Nun, wenn sich schon einige Muslime aus DE bei dir gemeldet und gelobt haben, findet anscheinend auch unter ihnen ein Umdenken statt.
    Dann geht es nur wieder einmal um die Macht einiger Wenige…

  4. Katzenflügel sagt:

    Agnes, Sie sind doch nicht etwa bei Facebook vertreten? 😀

  5. Agnes A. sagt:

    Doch, Katzenflügel, warum?