[oder warum es so leicht geworden ist, den Menschen Mist zu erzählen.]

Das dieses Blog nicht wie andere ist, sollten inzwischen einige am eigenen Leib erfahren haben! Wir lassen uns grundsätzlich bei allen Themen nicht das Maul verbieten, weder von anderen Blogs, noch von irgendwelchen juristischen Personen, die sich einbilden, etwas gegen unsere hiesige Meinungsäußerung unternehmen zu wollen. Auch wenn die Zahl der möglichen Abmahnungen zurückgegangen ist, heißt dies nicht, daß dies nicht doch hin und wieder passiert. Weshalb wir bislang keinen Artikel zurücknehmen mußten? Auch ganz einfach erklärt: Weil bisher jeder Aufforderer, daß wir einen Artikel zurücknehmen oder in seinem Sinne – nach dem deutschen Presserecht – zensieren, uns nicht die Beweise vorlegen konnte, daß seine Aussagen korrekt und die Unsrigen falsch sind. Dies gilt besonders für dritte Blogs, die sich mit uns anlegten. Was dies alles mit dem Wetter zu tun hat? Ziemlich viel empfindet die Redaktion.

Fakt ist: Über das Wetter wird dem Menschen nicht genug erzählt, als das sich der Normalbürger ein Bild desselben machen könnte oder dazu in der Lage wäre. Was beeinflußt das Wetter? Was ist letztlich ausschlaggebend, daß es in Bangladesh zu Sturzregen kommt und Europa weitgehend von einer Kältewelle heimgesucht wird! Heuchler und Zyniker an dieser Stelle sagen nun, daß es der menschliche Energieverbrauch ist, der vor allem in Europa dieses beschissene Wetter hervorruft. Doch wenn dem so wäre, müßten die USA doch gleichermaßen unter frostigen Temperaturen leiden, China nicht minder. Auf beiden Kontinenten jedoch hat man derzeit normales Mai-Wetter, zwar ein wenig nasser als gewohnt, aber immer noch Mai-Wetter. Und nicht dieses frühherbstliche, welches gerade in Europa sein Unwesen treibt. Irgendwelche intelligenten Erklärungen sucht man hierfür im Internet vergebens. Nicht einmal der Kachelmann-Wetterdienst kann eine plausible Erklärung abliefern, obwohl er der einzige europäische Wetterdienst ist, der bis zum Prozeß des Namensgebers noch die Existenz von Chemtrails öffentlich bestritt.

Doch folgen wir erst einmal den Fakten, bevor wir leichtfertig urteilen. Das Wetter ist ein Teil des Klimas, weil ein Wetter immer lokal zu sehen ist. Das Wetter auf globaler Sicht ist nun ein völlig anderes Kapitel und ein wenig schwieriger zu erklären. Wetter auf globaler Sicht bedeutet sich direkt mit dem Klima zu befassen. Und jenes sieht derzeit wirklich mau aus. Nicht nur für Europa, sondern für den kompletten Globus.

Ursache? Die Sonne!

Ja, viele werden nun die Blogredaktion wieder einmal für verrückt erklären wollen, doch ich muß sie enttäuschen. Dies hat nichts mit verrückt zu tun, sondern nur mit Kenntnis über ganz normale Vorgänge. Eine Kenntnis, die nichgt bis äußerst selten bei unseren Meteorolgen anzutreffen ist. Und ja, die Sonne bestimmt weitgehends das Klima auf diesem Planeten.

Diese Legenden darum, daß der CO2-Ausstoß des Menschen sogar bis zum Jupiter reicht, sind wirklich nicht mehr. Zudem wir ja auf dem Jupiter nicht einmal eine bemannte Außenbasis haben, die die Werte hätte verifizieren können. Doch technisch stehen die Menschen noch in dem Wald, aus dem sie sich als Art vor ca. 3 Mio. Jahren das erste Mal herausgetraut haben. Man kann also allen Ernstes behaupten, daß die Erfahrung der gesamten Menschheit noch nicht ausreicht, auch nur halbwegs eine sichere Prognose über das Wetter abgeben zu können. Und jede Einbildung, daß man dies ernsthaft tun könnte, erweist sich grundsätzlich als reine, blanke Phantasie.

Fakt ist: Unsere Sonne legte im Jahr 1999 eine kleine Ruhepause ein, die nach wie vor anhält. Ja, anhält! Zwar scheint unsere Sonne noch, aber der interne Fusionsprozeß macht grade mal wieder eine etwas längere Pause. Ungefähr wie zu Zeiten der Eiszeit, als die Sonne sich auch entschied, einmal für fünf oder sechs ihrer Zyklen auszusetzen. Das Ergebnis kennen wir. Der Planet kühlte radikal ab und die bekannten Kontinente überzogen sich mit einer angenehmen gut zwei Kilometer dicken Eisschicht.

Bisher wissen wir aus unserer Sonnenforschung nur eines mit Bestimmtheit (welches jedoch von den Klimawandel-Apologeten nach wie vor bestritten wird): Der große Fusionsofen namens Sonne im Zentrum unseres Sonnensystems hat mehr Einfluß auf die planetaren Klimata, als irgendeine Lebensform. Ohne die Wärme, die dieser Fusionsofen ausstrahlt, sieht es mit dem Leben auf allen Planeten ziemlich mau aus.

Unsere Sonne macht gerade wieder einmal eine kleine Brennpause. So, wie schon oft in ihrer Zeit. Dies hat nun zur Folge, daß der Sonnenwind ein wenig nachgelassen hat. Seine Druckwerte stimmen derzeit auch nicht mit dem Standard überein, den man aus anderen Jahren gewohnt ist. [Auf der Seite der NASA kann man sich sogar die aktuelle Teilchendichte anzeigen lassen.] Und alle Werte liegen derzeit unter dem gewohnten Mittel. Unsere Planetenatmosphäre verhält sich nun an dieser Stelle wirklich wie die Hülle eines Ballons.

Da auf das elektromagnetische Feld der Erde nicht mehr der volle Druck des Sonnenwindes lastet – sondern ungefähr 10% weniger als sonst üblich – ist dieses wieder normal ausgeprägt. Also es hat keinerlei Beulen oder nennenswerte Verzerrungen derzeit. Dies hat zur Folge, daß unsere Kompaße ein wenig aus dem Ruder laufen und der Nordpunkt (der magnetische) eine etwas größere Abweichung aufweist, als er es sonst tut. Der Unterschied beträgt zwar nur ungefähr 0,34°, und fällt eigentlich nicht auf, aber einige NewAgeler laufen deshalb bereits seit Jahren Amok. Ich kann diese Helden aber beruhigen, dies sind ganz normale Werte. Solange dieser Durchschnittswert in der magnetischen Abweichung nicht über 0,5° steigt, sollten wir uns keine Sorgen machen müssen.

Da das elektromagnetische Feld der Erde sich derzeit also mal wieder stärkt, da es nicht mehr so starken Belastungen ausgesetzt ist, hat dies natürlich auch Konsequenzen für den Planeten selbst. Da das Magnetfeld nun dichter wird, verändert sich zwangsläufig das Wetter, da bestimmte Windströmungen irgendwie an die Feldlinien dieses gewaltigen Kraftfeldes ausgerichtet sind. [Das wie und warum ist der Redaktion noch nicht bekannt, aber wir betreiben nach wie vor Forschung in dieser Hinsicht.]

Der Haken wird nur das, was kommen wird. Schon die Maya warnten vor einer größeren Sonneneruption nach einer etwas längeren Pause, in der die Sonne ihren Fusionsmotor so weit herunter fährt, daß der Strahlendruck nachläßt. Woher die Maya diese Information vor gut 1.500 Jahren her hatten, spielt derzeit mal keine Rolle, weil die Maya sehr wohl wußten, was massive Klimaveränderungen auslösen kann, da immerhin ihre Zivilisation einer solchen zum Opfer fiel. Also hinterließen sie eine sehr gut berechnete Warnung, die sie jedoch nur ungefähr datieren konnten. Man kann also sagen, die Aussagen des Maya-Kalenders sind durchaus zutreffend, davon ausgehend, daß der Maya-Kalender der genaueste Kalender dieses Planeten selbst ist.

Das Problem wird nämlich sein, wie die Sonne wieder neu zündet. Inzwischen weiß die Wissenschaft nur soviel: Wenn eine Sonne eine kurzzeitige (nach astronomischen, kosmischen Maßstäben) Pause im Fusionsprozeß einlegt, komm der Neustart des Prozeßes meist überraschend. Aber er kommt. Und dies bedeutet wiederum, daß sich unweit des Sonnenkerns genug freie Wasserstoffatome angesammelt haben, damit die Fusion weiter gehen kann. Diese Wasserstoffwanderung aus den äußeren, kühleren, Schichten der Sonne ins Sonnenzentrum ist übrigens durch Messungen der ESA belegt, dies denken wir uns nicht aus. Dies ist wissenschaftlicher Fakt. Bei der letzten größeren Brennpause des Fusionsreaktor Sonne stellte man diese Werte überraschend fest. Carl Sagan nannte es damals „Pilgerwanderung“.

Wenn sich also nun genug Wasserstoff im Sonnenzentrum angesammelt hat, zündet die Sonne die nächste Phase der Verbrennung. Obwohl eine Fusion rein technisch gesehen keine Verbrennung darstellt. Aber Menschen lieben nun einmal solche Bilder. Wenn also nun die Sonne den nächsten Brennvorgang startet, der im Schnitt 11,6 Jahre dauert, kann es passieren, daß durch den magnetischen Schub, der dabei entsteht, auf der Sonnenoberfläche Protuperanzen und Superflares entstehen. Dies ist ein normaler Vorgang und die Menschheit hatte die letzten 200 Zündvorgänge echtes Glück gehabt, daß davon nur gelegentlich einer sich so fatal auswirkte, daß ein ganzes Volk durch die dadurch einsetzende Klimaveränderung draufging. [Siehe die Maya.]

Zuerst kühlt das planetare Klima herunter, weil sowohl Wärme, als auch Strahldruck auf die Atmosphäre, als auch auf das Erdmagnetfeld, ausbleiben, bzw. entsprechend schwächer werden. Die Dichte des elektromagnetischen Feldes, welches die Erde umgibt, ist ausschlaggebend für das planetare Klima. Je dichter dieses Feld ist, umso kühler wird es auf der Planetenoberfläche. Wenn nun also die Sonne wieder startet, erzeugt sie automatisch Superflares, die bis zur Marsbahn reichen können. Ein solcher Flare kann eine Planetenoberfläche locker verbrennen. Tut dies in den meisten Fällen auch, wenn sich das EM-Feld eines Planeten ab- anstatt aufbaut. Mars ist ein gutes Beispiel für ein solches Ereignis, da nur ein Superflare in der Lage wäre, einen rotierenden Planetenkern quasi zum stoppen zu bringen. [Auch dies ist kein Hirngespinst, sondern entspricht der aktuellen Marsforschung.]

Sollte die Sonne also dieses Jahr wieder neustarten, wäre dies ein Glückfall. Je länger nämlich die Brennphase dauert, umso stärker fallen Protuperanzen und Flares aus. Und je stärker sie sind, umso größer sind auch ihre Verheerungen im Sonnensystem. Zwar wird es dann fast sofort wieder warm – mit ca. 8 Minuten Verzögerung – aber die Auswirkungen könnten schlimmer nicht sein. Sobald wieder Strahldruck auf das nun verstärkte EM-Feld einwirkt, wird es sich wieder verformen und die auftreffende Hitze wird fast sofort die Atmosphäre wieder aufheizen. Das Ergebnis wird im günstigsten Fall eine sofort einsetzende Hitzewelle sein! Im schlimmsten Fall erlebt der Planet einen Klimaschock. Das heißt, es wird noch kälter und die ersten größeren Eismassen entstehen mitten im Sommer, womit das planetare Wetter für die nächsten zehntausend Jahre mindestens ruiniert wäre. Und dann wäre das von den Menschen emittierte CO2 unser geringstes Problem.

Genau davor haben die Maya nämlich vor knapp 1.500 Jahren gewarnt, als sie ihre Warnung niederschrieben. Sie selbst wußten auch nicht, welche Variante kommen wird. Die schnell einsetzende Hitzewelle, die einen Teil der Ernte vernichten wird – so wie bei den Maya selbst – oder aber die hereinbrechende Kälteperiode, die einer Eiszeit ähnelt und den Planeten für die nächsten 10.000 Jahre in einen Eisschrank verwandelt. Beide Varianten sind möglich, und je länger es bis zum Neustart des Fusionsprozeß dauert, umso größer ist die Eiswürfelwahrscheinlichkeit .

Da wir jedoch davon ausgehen können, daß die Sonne noch in diesem Jahr ihren Neustart durchführen wird, können wir also nur das Beste hoffen. Und die Menschen sollten endlich aufhören, den Müll der Wetterpropheten zu glauben. Propheten haben generell den Nachteil, daß sie mit den wenigsten ihrer Aussagen korrekt liegen. Zwar gibt es einige, die immer Recht behalten, aber dies liegt auch nur daran, daß sie die Menschen und die Umständen phänomenal gut kennen. [An dieser Stelle empfehle ich eines der Werke von Houdini.] Der Mensch kann schon rein technisch gesehen keinen Einfluß auf das planetare Wetter ausrichten. Dazu sind wir schlicht zu wenige, und unsere Technologie ist noch nicht fortgeschritten genug dazu. Der Klimawandel, dem der Planet derzeit unterliegt, folgt kosmologischen Gesichtspunkten und hat nichts mit dem menschlichen Tun hier unten zu tun. Dies sollte man immer beachten, wenn es um dieses Thema geht. Sobald die Sonne also wieder zündet, werden sehr viele feststellen müssen, daß die Aussagen dieses Blogs zu dem Thema Klimawandel völlig korrekt sind. Und auf diesen Tag freut sich unsere Redaktion heute schon.

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