Leute, ihr kennt ja meinen Hang zur vernünftigen Beweisführung!

Deshalb hatte ich mir vor einiger Zeit vorgenommen, einmal 14 Tage rein vegan zu leben. Aber ohne den ganzen Soja-Scheiß, der eh nur krank und impotent macht. Die Leistungsvorgaben für den Selbstversuch waren nur einige wenige, aber durchaus einhaltbare.

Ich wollte also im Selbstversuch beweisen, warum Veganer und Veggies so ticken, wie sie ticken und warum sie derart Amok laufen, wenn man beginnt, ihre faschistische Doktrin in Frage zu stellen. Da mir die Rekrutierungsmethoden dieser braunen Brut näher bekannt sind, wußte ich, daß ich während meines Selbstversuches vegane Blogs und Foren meiden mußte, um nicht auch noch dieser Doktrin anheim zu fallen. Also bestand meine einzige Einschränkung darin, vegane Medien zu meiden. Die einzige Dauerberieselung – die jedem Neuvegetarier auch empfohlen wird – die gestattet war, waren Dokumentationen über Tierquälerei in der Schlachtung und Lobeshymnendokus über den Vegetarismus.

Der kritische Leser mag nun anmerken, daß dies offenkundig wohl nicht ganz fair war, wie der Versuchsaufbau selbst gestaltet war. Doch ich hatte mir diesen Selbstversuch vorgenommen, weil ich wissen wollte, warum Veggies immer wieder austicken, wenn man sie mit der Wahrheit konfrontiert. Was also die Ursachen sind, daß Denken diesen Deppen derart schwer fällt.

An dieser Stelle möchte ich nicht vorverurteilen, obwohl es durchaus angebracht wäre. Doch nach meinem Selbstversuch, den ich bereits am 4. Tag aus gesundheitlichen Gründen abbrechen mußte, wird mir immer klarer, warum so viele Veggies gegen Omnivoren (in veggiesprech: Carnivoren) gleich brutal und gewalttätig reagieren. Immerhin ist mir nun klar, worin die mentale Unausgeglichenheit stammt. Hätte ich – wie mir von einschlägig bekannten Veggies empfohlen – diverse Foren und Blogs aufgesucht, um mir die Doktrin während meines Selbstversuches auch noch live reinzupfeifen, wäre ich ihr wohl auch noch erlegen. Mit dem Endeffekt, daß ich nun auf der Seite des Feindes des Lebens stehen würde.

Anders läßt es sich nicht umschreiben. Doch hier erst einmal eine kurze Beschreibung dessen, was mir während meines kurzen Ausfluges in die vegane Ernährung körperlich widerfahren ist. Der Ernährungsplan war ein denkbar einfacher. Alles, was mit Fleisch in irgendeiner Form, und auch mit tierischen Fetten, zubereitet wurde und ist, verschwand komplett vom Speiseplan. Also keine Wurst mehr, kein Schinken, keine entsprechenden Suppen mehr. Alles weg. Sogar die heißgeliebten eingelegten Fische verschwanden vom Speiseplan.

Die Beschwerden stellten sich schon am Abend des ersten Tages ein, jedoch noch nicht mit der Heftigkeit, wie ich sie ab Tag 3 ertragen mußte. Als Erstes setzte ein ungewöhnlicher Dünnschiß ein, obwohl ich jeden Morgen und meist auch am Abend eine Portion (128 gr.) Haferflocken mit Hafermilch aß. Haferflocken sind nahrhaft und enthalten ein pflanzliches Eiweiß, welches sehr gut für den Körper ist und sogar die Muskeln stärkt, weil es das Kalzium in der Milch normalerweise bindet. Da aber Hafermilch kein Kalzium enthält, konnte da auch nichts gebunden werden. Hafermilch mag ich, die ist für sich allein gesehen, sehr gesund. Enthält Öle und höhere Fette und ist auch in hoher Dosis für den menschlichen Körper gut verträglich.

Am Abend gab es dann Dosenfutter. Eingemachte Linsen, nur mit Suppengrün. Ja, ich greife bei solchen Eperimenten immer auf das einfachste und natürlichste zurück, mit dem ich in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen gemacht habe. Diesmal jedoch lösten diese Linsen – deren Hersteller mir bekannt ist, und die ansonsten gute Qualität aufweisen – gleich eine Revolte im Magen aus. Ich ging also spät Abends mit knurrenden und schmerzenden Magen ins Bett. Doch zuerst nahm ich dieses Alarmzeichen nicht ernst. Immerhin hatte ich mein letztes Stück Fleisch erst am Abend des Vortages genossen.

Am Dienstag wiederholte ich den Ernährungsplan, während die Magenschmerzen noch schlimmer wurden, da ich auf meinen täglichen Cola-Genuß nicht verzichten kann, da ansonsten mein Kreislauf abstürzt. Diesmal gab es Bohnen aus der Dose, wie sie auch Veggies zu sich nehmen. Mein Magen kam nicht gleich mit einer Revolte, sondern diesmal mit einer Rebellion, die sich bis zum Darm ausweitete. Der Dünnschiß setzte ein, obwohl die Farbe und Struktur des Kots darauf hinwies, daß die Verdauerung zumindest wieder funktionierte. Nur nahm der Körper mit einem Mal nicht mehr die gewohnte Menge an Flüssigkeit auf, wie er es sonst immer getan hatte.

Mittwoch kam dann der wichtigste Teil des Experimentes: Zuerst der Bluttest beim Arzt, danach griff ich für den Nachmittag auf Frischgemüse zu. Es gab also gekochten Rosenkohl zusammen mit gekochten Möhren. Auch so ein einfaches Veggie-Essen. Da ich den Soja generell wegließ, weil ich meine Gesundheit nicht noch weiter gefährden wollte, stellten sich dann am Mittwoch auch prompt dann die entscheidenden Beeinträchtigungen ein. Mein Kreislaufabsturz, der dann folgte, war eindeutig auf chronische körperliche Erschöpfung zurückzuführen, da die Gemüseverdauung ungefähr dreimal mehr Energie benötigt als die Fleischverdauung. Zum Glück wurde der Absturz nicht so gefährdend, daß ich direkt ins KH mußte. Trotzdem war er mir Lektion genug.

Mittwoch abend gab es dann wieder Linsengemüse aus der Dose. Erneut wiederholte sich der Kreislaufabsturz und die Wasseraufnahme im Körper kam beinahe völlig zum erliegen. Seitdem plagen mich ein chronischer Durst, der mir jedoch erst am Mittwoch auffiel, obwohl er schon vorher vorhanden war. Zu dem Durst kommt noch ein permanentes Hungergefühl. Linsen und Bohnen sind im allgemeinen sättigend! Sie sind es jedoch nicht mehr, wenn man das für den Körper wichtige Eiweiß wegläßt.

Am vierten Tag brach ich dann auch auf Hinweis meines Arztes den Selbstversuch ab. Mein Arzt stellte fest, daß mein Kreislauf eindeutig nicht für eine ungesunde vegane Ernährung geeignet ist. Seinen Worten nach sollte ich bei meiner ausgeglichenen omnivoren Ernährung bleiben.

Jedenfalls wurde mir nun klar, wie die Rekrutierung neuer Veggies genau funktioniert. Die Magenschmerzen peinigen mich immer noch, aber heute abend gibt es endlich mal wieder Linseneintopf mit Bockwurst. Auf die Wurst freue ich mich hier besonders! Dann sollten wohl auch die Magenschmerzen aufhören und die Wasseraufnahme wieder im gewohnten Rahmen einsetzen. Also dieser ewige Durst aufhören, den ich seit Beginn des Eperiments habe.

Durch solche Schmerzen wird der Geist des Rekruten derart geschwächt, daß er jeden Müll und Mist in den veganen Foren und Blogs für bare Münze nimmt. Da der Geist durch den Eiweißmangel gelähmt ist, und der Körper unter akuten Schmerzen leidet, wird jede Lüge in diesen Foren/Blogs als Wahrheit angenommen, da man ja die Schmerzen beenden möchte. Oft genug findet man in diesen Foren dann auch den Hinweis, daß die Schmerzen ungefähr eine Woche anhalten, und sich dann der Kreislauf entsprechend umgestellt hat. Nun, wer vor Schmerzen nicht mehr klar denken kann, glaubt jeden Scheiß.

Mein Arzt bestätigte mir jedoch, daß dieser Schmerz nicht aufhört, wenn man von omnivor auf vegan/vegetarisch umsteigt, sondern dauerhaft vorhanden ist. Nur früher oder später verwendet der menschliche Geist Energien darauf, den Schmerz nicht mehr wahrzunehmen. Dies ist dann der Moment, wo der Schmerz in der Wahrnehmung aufhört, obwohl der Körper weiterhin leidet. Und dies wird dann als gesunde vegane Lebensführung bezeichnet. Zumindest von diesen faschistischen Irren selbst.

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