Seien wir doch einmal völlig Ernst. Und zwar nicht wie Ernst Thälmann, der zwar ein Vorkämpfer für den Sozialismus war, dabei aber völlig vergaß, daß Sozialismus im Kaiserreich nur dann gedeihen kann, wenn kein Kaiser mehr da ist. Das Thälmann letztlich an sich selbst scheiterte, beweist einmal mehr, daß manche Wahrheiten besser unter dem Teppich gekehrt bleiben, wo sie nicht hingehören. Zuviel könnte hierbei zerstört und vernichtet werden, wenn das Weltbild nach wie vor gerade ist, und nicht eine deutliche Schieflage in der einen oder anderen Richtung aufweist.

Doch wenn wir gerade von Weltbildern sprechen, muß ich mich heute mit einem Generalthema unserer Tage beschäftigen. Es unterbleibt leider nicht, daß man in den Medien ständig davon hört, wie schlimm es der IS im Iraq, in Syrien und in der Türkei mittlerweile treibt. Dabei wird aber immer wieder vergessen, warum die Salafisten im IS derart verbissen um etwas kämpfen. Gleichzeitig möchte ich hierbei aber auch einen Gedankensprung bekannt machen, der mir leider erst heute auffiel. Deshalb bitte ich darum, daß man mir meinen Ton verzeiht. Ich bin absolut kein Feind des Islam, sofern er sich an geltende Regeln hält – auch an jene des Koran. Aber ich bin ein Feind des Islams, wenn Häretiker wie der IS oder die Salafisten sich einbilden, ihn für sich benutzen zu können, nur um Macht zu erlangen.

Gut, fangen wir am Anfang an. Das ganze Blabla mit Gott schuf die Welt und die Sonne lassen wir mal weg, sondern beginnen dort, wo der Koran eigentlich begann. Als der große Prophet Mohammed (sic) seine Erleuchtung hatte, ein Buch zu diktieren, wie er es bei den Christen und Juden in Medina gelernt hatte, schob er die Idee zuerst auf Erzengel Michael, danach auf Gott selbst, weil ihm einfach kein anderer Sündenbock gerade einfiel. Immerhin sollte es nicht in der Zukunft heißen, daß der große Prophet Mohammed (sic) bekifft gewesen sei, als er das Buch diktierte. [Auch über diesen Umstand gibt es einige äußerst interessante arabische Schriften, die bis heute sogar erhalten sind. Leider ließ der große Prophet Mohammed (sic) die Autoren alle hinrichten, so daß nur ihre Schriftwerke noch erhalten sind, aber keine weiteren Überlieferungen.]

Der Salafismus speist sich aus einem unermeßlichen Quell der Reinheit und des Wissens. Im Salafismus gilt nur das Wort des Korans als einzige Richtschnur und einziges Gesetzbuch. [Womit automatisch die andere Forderung der Salafisten, die Scharia einführen zu wollen, negiert ist, weil die Forderung nach der Scharia, wie sie der große Prophet Mohammed (sic) empfand, nach der Lehre des Salafismus automatisch Häresie wäre. Und wir alle kennen die islamischen Strafen für Häresie. (Oder etwa nicht?)]

Das Problem am Koran ist, daß er so an für sich keine neuartige oder gar moderne Religion darstellt. Schon in früheren Zeiten, sehr lange vor der große Prophet Mohammed (sic), und noch viel länger bevor die Juden überhaupt das Schreiben lernten, gab es in Vorderasien eine kleine Kultur, die gleichfalls solche in Stein gegossenen Regeln & Gesetze hatte, wie sie der Salafismus predigt. Hier nun ein kleiner Abriß (eventuelle Ähnlichkeiten mit moderneren Varianten des gleichen Themas können gerne im Kommentarbereich aufgezeigt werden):

  • Die Frau hat dem Manne zu dienen. Egal ob im Haus mit der Hausarbeit, oder im ehelichen Bette, hat die Frau immer das zu tun, was Mann von ihr fordert oder verlangt. Ein Bitten kommt für die Frau nur dann in Frage, wenn sie den Tempel besuchen möchte, da sie die Erlaubnis des Mannes braucht, um das Haus verlassen zu dürfen.
  • Die Kinder sind das Eigentum des Mannes, er darf mit Ihnen verfahren, wie er möchte. Kinder haben den Wert von Nutzvieh, und es obliegt dem Manne im Haus, ob er damit seine sexuellen Gelüste befriedigt, oder die Kinder zum Arbeiten auf den Markt schickt. [Diesen Passus gibt es in mehreren Religionen in mehreren Varianten. Und er ist auch im Koran zu finden.]
  • Das Eigentum eines Mannes verbleibt auch nach dessen Tode im Besitz SEINER Familie und geht selbst dann nicht in den Besitz der Familie seiner Ehefrau über, wenn es von seiner Familie keinen weiteren Zweig mehr gibt [Also faktisch keinen männlichen Erben]. Die Ehefrau darf nur dann erben, wenn der Mann auf dem Totenbett sie als Alleinerbin vor mindestens 8 Zeugen einsetzt.

Dies sind die Kleinigkeiten, die in mehreren dieser alten Religionen in Stein gemeißeltes Gesetz waren und an der Pforte des Königspalastes angebracht waren. Jede Zuwiderhandlung gegen auch nur eines dieser Gesetze erlaubte dem König die komplette davon betroffene Familie ausrotten zu lassen. Und zwar wirklich bis ins letzte Glied! [Dieses Gesetz ist ebenfalls im Koran zu finden.]

Doch es geht noch weiter. Bei dem Umgang mit Ungläubigen sind ja nicht nur die Salafisten mit einem Mal fantasiebegabt, sondern sie berufen sich dabei abermals auf den Koran. Was ein wenig tragisch ist, weil der Koran an dieser Stelle ebenfalls an noch älterer Stelle dreist abgekupfert hat. Also nicht nur bei obigen Auszügen, sondern noch an anderen, bedeutend älteren Stellen. Wenn man dies nun aber weiß, stellt sich die Frage, ob der Islam nicht selbst nur ein billiges Plagiat irgendeiner untergegangenen Kultur und deren Gesetzbuch ist. Immerhin ist die arabische Wüste groß, sehr sandig, und wer weiß, was da noch unter dem Sand eigentlich an Schätzen schlummert. Womöglich sogar die Quelle all der Weisheit und Reinheit des Salafismus.

Nun sollte man aber bedenken, daß diese Gesetze, wie sie im Islam beschrieben sind, ja nicht nur auf diesen beschränkt sind. Im Islam gibt es mehr als zwei Dutzend Strömungen, die einander spinnefeind sind, und jede Partei sucht da nach einer Möglichkeit, eine andere komplett auszulöschen. Immerhin steht ja im Koran selbst geschrieben, daß jene Strömung des Islam die Weltherrschaft erben wird, von der am Ende noch ein einziger steht. [Nur wie lange hat der große Prophet Mohammed (sic) nicht angegeben. Dies könnte aber in moderner Zeit von Belang sein.]

Einige Strömungen sind mehr islamisch, andere weniger. Und der Salafismus ist absolut nicht islamisch. Denn im Koran steht schon ziemlich am Anfang eine ganz wichtige Sure. In jener wird erklärt, daß der Islam sich niemals mit Feuer und Schwert und auf Kosten unschuldiger Opfer ausbreiten darf. Das jeder Krieger, der solches tut, nicht nur seinen Platz im Himmelreich bei den 72 Jungfrauen verliert, sondern daß seine Seele auch postwendend als Häretiker in die tiefsten Höllen fährt.

[An dieser Stelle muß noch erwähnt werden, daß der Name Allah sich vom Begriff El-shaddai ableitet. In der eigentlichen bedeutungsvollen Ãœbersetzung dieses Wortes heißt es nämlich direkt übersetzt „gefallener Engel“, und nicht, wie auch im Koran und der Bibel behauptet – in der Thora wird dieser Begriff nur ein einziges Mal verwandt, danach nie wieder – „Allmächtiger Gott“.]

Meine Frage nun, die sich mir automatisch stellt, wenn ich mir die Gesetze und Regeln des Islam – vor allem des salafistischen – so näher anschaue, ist nun die Folgende: KÖNNTE ES SEIN, DASS ADOLF HILTER KONVERTIT GEWESEN IST?

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