Manche Politiker sollten vor der Presse besser die Klappe halten. Vor allem dann, wenn es sich um völlig ungebildete Möchtegernpolitiker vom Schlage des AfD handelt!

Es ist eine legitime Forderung des freiheitlich denkenden Bürgers, wenn er fordert, daß zukünftig auf AfD-Versammlungen auf Sympathisanten und auch Parteimitglieder gefeuert werden darf. Es ist jedoch keine legitime Forderung, wenn ein faschistisch denkender Möchtegernpolitiker an der Grenze gegen Flüchtlinge den Schußwaffengebrauch einfordert.

Wo hierbei das Problem liegt? Sehr einfach: Demokratie ist zwar auch, wenn der Feind der Demokratie frei seine Meinung äußern darf, aber gleichzeitig auch, wenn er für seine menschenfeindlichen Äußerungen direkt verknackt oder als Staatsfeind erschossen wird. Das Grundgesetz, unsere Verfassung, ist in solchen Dingen eindeutig. Es bedeutet aber auch für den einzelnen Bürger eine gewisse Verantwortung. Nicht nur dem Staat gegenüber, sondern auch der Gesellschaft.

Die Unaufgeklärtheit von AfDlern der Demokratie gegenüber nervt inzwischen nur noch. Die unaufdringliche Aufforderung, mit seinen Ansichten nach Nordkorea auszuwandern, wird dummerweise von den AfDlern nicht Ernst genommen. Dabei ist dies ein guter Rat. In dem dortigen System können diese „Arbeitsscheuen“ und „Pleitiers“ endlich einmal zeigen, was genau in Ihnen steckt. Falls denn da etwas stecken sollte. Bisher glänzen AfD-Politiker vornehmlich durch die Nichtanwesenheit von Intelligenz.

Unser Land wird nicht von Ausländern überschwemmt oder gar überlaufen, wie man derzeit in so vielen AfD-nahen Blogs lesen kann. Unser Land wird von Dummheit überschwemmt, wie man eindeutig auf solchen Blogs lesen kann. Der AfD hätte ja eine Alternative sein können, doch wenn man im Grundlagenparteiprogramm bereits drinstehen hat, daß der Deutsche – wohlgemerkt, Derjenige, der die Gnade hatte, auf deutschem Grund geboren zu werden – gefälligst lohnbefreit zu arbeiten hat, kann mit seinen politischen Absichten nichts Gutes im Schilde führen.

Niemand hat etwas gegen die Initiative, daß der AfD den deutschen Frauen empfiehlt, mindestens 3 anstatt nur 1.3 Kinder zu gebären. Diese Idee hat sogar etwas für sich. Doch dann sollten solche Alptraumgestalten wie Frauke Petry auch mit gutem Beispiel vorangehen, und erst einmal die Aufgabe erfüllen, die sie von anderen deutschen Frauen erwarten. Und zwar so, daß sie dabei auch ein vernünftiges Berufsleben haben können. Also nicht dumm auf Pressekonferenzen herumhocken und dumme Sprüche ablassen, sondern wirklich mal arbeiten gehen. Und sich nicht damit rausreden, man könne dies nicht, weil man mit einem selbst gegründeten Unternehmen einen Konkurs hingelegt hat.

Wenn nun also Jemand wie Frauke Petry einen Schießbefehl an der Grenze fordert, macht sie sich mit Erich Honecker gemein. Dem wohl schlimmsten Diktator der DDR, auch jener gab einen Schießbefehl aus, um die Mauer vor Übergriffen von Flüchtlingen zu schützen. Nur wollten damals die Flüchtlinge aus der DDR hinaus und nicht hinein. Frauke Petry jedoch möchte auf Menschen schießen lassen, die in die BRD rein wollen. Und dann ist sie selbst nicht bereit, mindestens 3 Kinder zu gebären.

Hieran erkennt man deutlich die Macke in der Denkweise des AfD. Nicht alles, wo nicht faschistisch draufsteht, ist nicht wirklich demokratisch. Auch eine Partei, die sich demokratisch nennt, muß demnach nicht demokratisch sein, sondern in ihrem Kern durch und durch verdorben und faschistisch. Niemand hat etwas gegen bezahlte Arbeitsprogramme für Arbeitslose. Wenn denn diese Arbeitsprogramme auch nach dem geltenden Recht entlohnt würden, wäre alles in Butter.

Doch der AfD setzt sich nicht einmal für jene Menschen ein, die jahrzehntelang als Gemeinnütziger arbeiten durften, und noch nicht einmal so etwas wie einen Mindestlohn erhielten. Ja, diese Menschen sind dem AfD vollkommen scheißegal. Denn nach Denkart dieser Faschisten sind diese Arbeitslosen und gesundheitlich eingeschränkten Personen an ihrem Schicksal selbst Schuld. Also moniert der AfD nicht, daß jene ehemals Gemeinnützigen für ihre jahrelange Arbeit keinerlei Rentenanspruch erworben haben und auch nicht erwerben werden. Der AfD handelt hier nicht einmal. Aber auf Flüchtlinge schießen lassen wollen …

Onkel Addi würde sich geschmeichelt fühlen, denn der ließ während des WK2 auch auf jüdische Flüchtlinge schießen, die Deutschland in Richtung Schweiz verlassen wollten. Wie viele Leichen da im Grenzgebiet heute noch vor sich hinfaulen, ist nach wie vor ungeklärt. Aber Bayern schweigt darüber und veröffentlicht lieber eine kommentierte Ausgabe seines Weltbestsellers. Anscheinend hat die Führungsriege des AfD jenes Machwerk sehr genau gelesen und nicht kapiert. Sonst würden nicht solche Sprüche kommen, wie da ständig kommen. Lehrer Höcke bewies ja schon, daß Falschzitieren ein Sport im AfD ist. Hätte er bei seinem Vortrag nämlich den kompletten Abschnitt der wissenschaftlichen Abhandlung zitiert, wäre er von seinen eigenen Leuten während der Veranstaltung nämlich gelyncht worden.

Doch wenn Höcke solch einen Bock schießt, kassiert er eine Verwarnung des Parteivorstandes für diese Äußerungen ein. Getraut sich Parteichefin Petry jedoch einen noch größeren Bullen abzuknallen, geschieht von Seitens der Parteiführung gar nichts. Keine Verwarnung, keine Zurechtweisung, nicht einmal eine Stellungnahme des Parteivorstands zu den letzten Petry-Äußerungen gab es. Dies läßt sehr tief blicken, wie braun der AfD wirklich tickt. Und Onkel Addi wäre auf diese ungebildeten Ewiggestrigen in dieser Partei wirklich Stolz.

Angeblich vertritt man im AfD rein deutsche Werte. Würde man dies wirklich tun, müßte man sich schon selbst umbringen, denn ein solch unehrenhaftes Verhalten, wie man es von AfDlern derzeit nicht nur in der Presse beobachten kann, ist eines Deutschen nicht würdig. So etwas ist würde- und ehrlos. Auf Flüchtlinge schießen zu lassen, wie einst an der Mauer, widerspricht dem Völkerrecht. Leider widerspricht es auch dem Völkerrecht, daß sich eine Nation die in ihr lebenden Faschisten und Nazis einfach in die Ecke stellen und abknallen darf. Aber so ist Demokratie nun einmal.

Ein Jeder darf seine Meinung sagen, auch wenn sie Dritten vielleicht nicht gefällt. Aber Sagen und Denken darf man die eigene Meinung. Kommen erst einmal solche Parteien wie der AfD in den Bundestag, ist es mit so was sehr schnell vorbei. Wir sehen ja am faschistischen Polen und in Ungarn, was passiert, wenn man solche Spinner gewähren läßt. Ungarn wäre längst ein Fall für die Bundeswehr. Man verteidigt die Freiheit Europas nicht am Hindukusch, sondern in Ungarn, oder in Polen. Man marschiert ein und stellt die dortigen Faschisten ungefragt an die Wand. Zwar mögen in diesen beiden Ländern die so agierenden Politiker im Sinne ihres Volkes agieren – oder es sich zumindest einbilden, daß sie dies tun – aber in der Realtität schaden sie damit nicht nur dem europäischen Gedanken, sondern auch den Menschenrechten. In Polen und Ungarn wird es bereits tödlich, wenn man sich auch nur getraut, eigene Gedanken zu haben. Den gleichen Zustand will der AfD auch in diesem Land. Deshalb will man auf Flüchtlinge hier auch schießen lassen.

Als Motiv für den Schuß auf den Flüchtling wird übrigens angegeben, daß wir unser Land vor Überfremdung schützen müssen. Dieser Gedanke hat etwas putziges, denn alle, die dies fordern, sind von ihren Wurzeln her noch nicht einmal echte germanische Deutsche, sondern nur Nachkommen von Einwanderern. Ok, jene kamen vielleicht 200 Jahre vor der jetzigen Flüchtlingswelle. Doch man stelle sich einmal vor, wenn das alte preußische Deutsche Reich einfach auf diese Einwanderer an der Grenze hätte schießen lassen? Nun, dann würde uns so ein dummer politischer Albtraum wie Frauke Petry wahrscheinlich erspart bleiben! Und nicht nur sie, auch ein Herr Höcke würde nicht existieren.

Ich verstehe immer noch nicht, wie deren Großeltern an den Arierschein kamen! Da war doch bestimmt Korruption im Spiel … – Denn solches antideutsches Pack wäre zu Onkel Addis Zeiten sofort aussortiert und ins KZ geschafft worden, oder aber an der Grenze sofort abgeknallt. So, wie es Frauke Petry heute fordert.

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