Wir alle wissen, das unsere Herren und Damen Politiker steuerbefreit sind. Und dies, obwohl ihre Diäten direkt über den Sozialetat des entsprechenden Ministeriums laufen, welches so frech ist, deutschen Rentnern Steuern für ihre mikrigen Renten abzuknöpfen. Doch dies ist kein Einzelfall, das ein Ministerium etwas tut, was es besser unterlassen würde. Die aktuelle so gewaltige Rentenerhöhung verdient den Namen nicht einmal. Zieht man nämlich die darauf anfallende Steuer von dem Betrag ab, der hinzu kommt, verbleibt dem Durchschnittsrentner nicht mehr als € 5 mehr im Briefsäckel. Und dies wiederum ist Absicht, haben sich doch die Herren und Damen Berufspolitiker zu Jahresbeginn ihre eigene Diät um einen halben Eckregelsatz erhöht!

Doch es geht nicht um die Rente. Es geht um Geld an sich.

So Viele in diesem Land leben gerade am Existenzminimum – oder Dank Eckregelsatz um 40% darunter – und wissen nicht einmal, wie sie einen Krankenhausaufenthalt gegenfinanzieren sollen. Gleichzeitig haben wir dann auch noch in den Landtagen solche Beutelschneider wie den AfD hocken, die mit Absicht Ende März eine total unnütze Fraktionssitzung abhalten, nur um die € 360 Tagesgeld pro Person, und die € 38.000 Fraktionszuwendung abzugreifen. Welche dann natürlich hinterher ganz sozial unter den einzelnen AfD-Mitgliedern aufgeteilt wurde.

Dieses Land hat ein gestörtes Verhältnis zum Geld. Also zum dem Zahlungsmittel an sich. Da haben wir einmal die linken, grünen und sich sozial schimpfenden Parteien, die dem Armen nicht einmal mehr das Brot unter der Margarine gönnen. Gleichzeitig haben wir dann die hohen Herren und Damen, die keinerlei Problem damit haben, Scheinstiftungen zu unterhalten, um gesparte Zuwendungen des Staates nicht nach Ablauf eines Steuerjahres doch noch versteuern zu müssen.

Und dies ist alles rechtens?

Rein persönlich ist mir dieses Steueroasenherumgeeiere Scheißegal. Doch wenn jemand bereits reich ist, sollte er auch vernünftig Steuern auf seinen Reichtum bezahlen. Dies ist nur recht und billig. Unbillig und unrechtens ist es jedoch, massiv Steuern zu sparen, dann etwas von einem schlanken Staat zu faseln, und unbedingt die Arbeitslosenhilfe noch eine kleine Ecke mehr zu kürzen. Schon jetzt kommt man weder mit ALG I, noch mit ALG II (sprich Hartz IV) vernünftig über die Runden. Und wer stellt schon jemanden ein, der über 35 Jahre alt ist, und Kenntnisse in verschiedenen Bereichen vorweisen kann, jedoch kein einziges Zertifikat? Von dieser Art Langzeitarbeitslosen haben wir eine verdammt große Menge im Land. Und dies sind nicht Migranten, sondern Einheimische. Die Arbeitslosenzahl unter Migranten liegt ungefähr 7% unter dem Wert, den Einheimische erreichen.

Doch konservative, faschistische, und asoziale Politik behauptet immer das Gegenteil. Da wird von der „Generation Hartz“ gefaselt, aber man möchte als Industrieller möglichst wenig Steuern zahlen, denn man hat ja angeblich Anteilseigner und Aktionäre mit Dividenden zu beglücken. Dies wird immer vorgeschoben. Gleichzeitig ruft man nach einem schlanken Staat, mit möglichst wenig Finanzbeamten und am besten mit noch weniger Polizeibeamten, damit mal wieder nicht auffällt, das die eigene Ehefrau nicht freiwillig im Keller befindlichen Schwimmbad ertrank.

Wir haben in diesem Land ein deutliches Problem mit dem Thema Geld, und auch mit dem Zahlungsmittel selbst! Einerseits haben wir hier Leute, die gerne ihre Steuern zahlen würden, aber es nicht können, weil es gewisse Sonderregeln in den Steuergesetzbüchern gibt, die es einem Kleinunternehmer beispielsweise ab einer gewissen Gewinnmarge unmöglich machen, vernünftig Steuern zu zahlen. Ab diesem Moment greifen diese Sonderregeln, die ihm Steuererleichterungen aufbürden, die er gar nicht nutzen möchte. Dies glauben sie nicht? Fragen sie mal bei den kleineren Produzenten von Haushaltsgegenständen nach. Das Finanzamt selbst verhindert hier eine vernünftige Steuerzahlung, und besteht dann sogar am Ende des Steuerjahres noch auf eine Steuerrückzahlung. Kein Scherz! Hören sie sich um. Bestimmte Kleinstbetriebe leiden unter dem Steuerwirrwarr dermaßen, das sie Konkurs erleiden. Während andere kleine Handwerksbetriebe deshalb Pleite machen, weil sie mehr Steuern berappen müssen, als es ihr Umsatz eigentlich zuläßt.

Das glauben sie nicht? Fragen sie nach!

Und nun haben wir einen Panamagate am Hals, der nicht nur Deutschland betrifft, sondern so gut wie jeden Staat, der in den letzten 20 Jahren auf saubere Demokratie gemacht hat. Eigentlich kann man nun jetzt verstehen, warum die extremistischen Moslems gegen den Westen sind. Ja, wenn da nicht der blöde Umstand wäre, das von diesen extremistischen Moslems selbst mehr als genug Staatschefs im Panamagate drin hängen. Noch wurden keine Namen veröffentlicht, doch die Namensliste wird in den kommenden Wochen die Runde machen.

Womöglich kommt es dann zur faschistischkommunistischen Weltrevolution und unsere wunderschöne moderne Welt wird durch einen dadurch ausgelösten Dritten Weltkrieg wieder in die Steinzeit – oder möglichst nahe hieran – zurückgebombt. Also, keine Scheu. Ich meine nur, wenn Erdogan sich über eine Satire-Sendung aufregen kann, darf der Trottelbot sich über den #Panamagate aufregen. Denn hierdurch zeigt sich wieder einmal, wie sehr bestimmte Menschen – und ein bestimmter Menschenschlag im Besonderen – der Demokratie und ihrer Werte noch verhaftet sind.

Und allein dies sollte uns normale Bürger endlich dazu bringen, dieses verdammte PE- und LEGIDA-Pack aus dem Land zu werfen, die AfDler dorthin zu jagen, wo sie mit ihrer faschistischen Grundeinstellung hingehören – Nordkorea – und dieses Land von der Pike auf wieder zu demokratisieren. Selbst wenn dies bedeutet, das wir ganze Berufspolitikergenerationen dazu enteignen müssen, um den angerichteten Schaden wieder gutzumachen. Von dieser Steuerhinterziehungsoase auch betroffene Künstler sollte man genauso abstrafen. Ihre Rechte an ihren Werken dürfen sie behalten. Sie müssen nur die Reingewinne aus ihren unlauteren Geschäften vollständig und ohne Ausnahme an den deutschen Staat abführen. Dann wäre ich bereit, über längere Haftstrafen hinwegzusehen. Schon an Herrn Hoeneß haben wir ja gesehen, das Knast wegen Steuerhinterziehung absolut nichts bringt ohne vorhergehende Enteignung.

Tags: ,