Saleem Aleikum!

Diese Republik verspürt eine Angst vor Mord, Totschlag, Vergewaltigung, wie kein anderes sonst auf der Welt. Nicht umsonst betiteln die USA Deutschland oftmals nicht weiter als mit einem einfachen „german angst“.

Ja, die deutsche Herangehensweise an Probleme – auch eingebildete – hat in der Welt einen Begriff erhalten: „german angst“. Alle wissen davon, außer den Deutschen selbst. Denn der Deutsche fürchtet sich nicht nur massiv vor seinem eigenen Schatten, sondern auch von allem anderen, was ihm in seinem kleinen Lebkuchenhaus fremd erscheint.

Der Deutsche an sich ist ein Leistungsbürger. Faulheit kennt er nicht. Die 40h-Woche ist ihm als Arbeitswoche noch zu kurz. Innerlich sehnt er sich nach einer 80h-Woche, und der Verkürzung der regulären überlieferten Woche auf 5 Tage, weil sich dann so vieles um so vieles einfacher berechnen ließe. Wochenenden benötigt der Deutsche nicht, denn er ist in der Lage, noch nach der regulären Arbeitszeit, stundenlang in seinem kunstvoll gepflegten Garten zu arbeiten. Wobei weniger der Nutz- als der Ziergarten im Vordergrund steht.

Aber der Deutsche hat Angst. Angst davor, seinen Ziergarten zu verlieren. Oder daß das eigene Töchterlein einem sexuell abartigen Muslim zum Opfer fallen könnte. Also vergewaltigt und dann tranchiert wie die berühmte goldene Gans zu werden. Dies sind eigentlich die beiden Hauptängste, denen die Deutschen nachhängen. Deshalb wählt der normale Dummdeutsche auch den AfD.

Der Deutsche hat keine Angst davor, seine Söhne in Afghanistan durch Taliban umkommen zu sehen. Mehr Angst hegt er davor, was denn seinen Töchtern alles im eigenen Land geschehen kann, solange es Moslems gibt, die hier noch frei und unbescholten leben. Denn in Afghanistan wird von den Deutschen deutsche Interessen verteidigt. Nein, nicht die Demokratie. Deutsche Interessen. Gäbe es diese deutschen Interessen nicht, befände sich auch kein einziger deutscher Soldat im Land der Taliban. Dennoch wären dann immer noch die Töchter der Deutschen im eigenen Land unsicher, denn hier gibt es immer noch Moscheen. Meistens mit Namen schrecklicher, blutrünstiger Eroberer.

Aber „german angst“ ist es, was den Deutschen dieser Tage antreibt. „german angst“ sorgt dafür, daß der AfD weiterhin im Bundestag seine menschenverachtende Scheinpolitik abziehen kann, anstatt endlich einmal entsprechend gemaßregelt zu werden. Nicht die in diesem Land lebenden und voll integrierten Muslime rufen nach Gaskammern. Es sind jene eben Gestrige, die unbedingt wieder ein Kaiserreich möchten, auch wenn sie wissen, daß in einem Kaiserreich ihre Töchter alles andere als sicher wären.

Was die Wenigsten wirklich realisieren möchten, ist der Umstand, daß zu Kaisers Zeiten in deutschen Städten und Dörfern fünfmal so viele Vergewaltigungen stattfanden, als heutzutage. Im Klartext: Ein neues deutsches Kaiserreich hätte zur Folge, daß dieses Land wieder unsicher würde. Denn das Kaiserreich kannte keinen umfassenden Polizeidienst, oder feste Polizeiposten in Gemeinden mit weniger als 200 Einwohner. Heutzutage, in modernen, demokratischen, Zeiten, empfinden wir dies jedoch als normal. Und trotzdem herrscht „german angst“.

Gemacht wird diese „german angst“ vom AfD. Nicht von denen im Land lebenden Moslems. Die Angst wird genau von jenen Menschen geschürt, die unbedingt wieder ein Kaiserreich haben möchten. Und warum möchten sie wieder ein Kaiserreich, obwohl sie wissen müßten, daß sie, wegen ihrer Forderung nach einem Kaiserreich in einer Demokratie in einem Kaiserreich automatisch wegen Landesverrates zum Tode verurteilt würden? Diese Menschen möchten unbedingt wieder ein Kaiserreich, weil sie denken, daß zu dessen Zeiten in Deutschland so vieles besser war. Sehnt sich deshalb ein Türke ein türkisches Sultanat zurück? Natürlich nicht. Im türkischen Sultanat reichte es schon, auch nur abfällig über den Herrscher zu denken, um enthauptet zu werden. Und das Sultanat war weltoffen, ließ jeden rein. Und das Kaiserreich?

Das Kaiserreich ließ auch jeden rein. Es gab an den Grenzen keine rassische oder religiöse Unterscheidung. Das Kaiserreich ließ jeden rein. Dies wissen wir mit Sicherheit, weil sonst so ein kleiner österreichischer Schmierfink es niemals geschafft hätte, bis nach Bayern zu kommen. Ja, das Kaiserreich trägt die Schuld für seinen eigenen Untergang in sich, weil es Adolf Hitler erlaubte, nach Deutschland einzureisen. Und warum? Weil das Kaiserreich weltoffen war. Und nicht, wie uns heute einige ewig Gestrige zu erzählen versuchen, ein in sich abgeschottetes, menschenfeindliches, weltfernes, Regime war, in dem Arbeit alles war, was zählte.

Zudem es im Kaiserreich einige bis heute noch unaufgeklärte Verbrechen gab. Tanneck, falls das jemandem etwas sagt! Ein Verbrechen, welches selbst 100 Jahre nach Geschehen bis heute noch ungeklärt ist. Und warum ist es ungeklärt? Nein, nicht wegen der angeblichen Muslimschwemme damals. Es ist bis heute ungeklärt, weil 1933 so ein kleiner österreichischer Wurzelsepp zum Kanzler Deutschlands erklärt wurde, und alle Ermittlungen im Falle Tanneck hat einstellen lassen. Ob er damit einem Freund einen Gefallen tun wollte?

Wir wissen es nicht. Aber wichtig ist, es herrscht „german angst“. Alles Fremde ist schlecht, solange dieses Fremde muslimisch ist. Vor Asiaten hat man in Deutschland weniger Angst. Obwohl die so fleißig sind, daß sie in einem Betrieb zwei Arbeitsstellen übernehmen können. Dies würde ein Muslim niemals machen. Doch zählt dies in den Augen des Deutschen?

Nein, stattdessen tapeziert man in Bayern wieder die Eingänge von staatlichen Stellen mit stilisierten Kreuzen, wie zur Kaisers Zeit. Anscheinend liebt der Deutsche seine Angst. Vor allem jene Angst, die er in Dritten erzeugt, die die Zustände in diesem Land einfach nur beobachten. Dies sind dann sämtliche ausländischen Presseleute, die immer öfter feststellen, daß Deutschland 1933 bereits näher ist, als es sich davon entfernt hat. Daran ist jedoch nicht allein der AfD Schuld. Es gibt noch einige andere Parteien in diesem Land, die es mit der Demokratie nicht so halten, und stattdessen wieder ein Regime wie unter Hitler errichten wollen. Im Zweifelsfall sogar bereit wären, mit dem AfD an dem Ziel gemeinsam zu arbeiten. Wichtig ist, daß noch vor Beginn des dritten Jahrzehnts des 21. Jahrhunderts wieder Gaskammern und Vernichtungskonzenzentrationslager für all jene bereit stehen, die weder christlich denken und fühlen, noch bereit sind, von ihrem Glauben abzuschwören.

Sie halten dies für Satire? Dann sollten sie einmal das Parteiprogramm einiger Parteien des Bundestages lesen. Sie würden sich wundern.

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