Wir alle kennen das! Wir haben einen Vorgesetzten, der uns genau erklärt, was wir tun sollen, was wir aber nicht tun können, weil uns das entsprechende Knowhow fehlt. Dennoch besteht unser Chef weiterhin darauf, daß wir die uns gestellte Aufgabe durchführen, unabhängig davon, ob wir dafür geeignet sind.

Im normalen Betrieb bedeutet das: Wir müssen den Keller kehren oder das Regal auffüllen, wenn der Chef es so will. Auch wenn wir genau wissen, der Chef kann das auch nicht besser oder schlechter als wir tun. Doch wir sind nur Angestellte, und müssen deshalb tun, was er sagt.

In der Politik jedoch sieht es anders aus. Da gibt es mehrere Parteien mit einem dreilettrigen Kürzel, die sich tatsächlich einbilden, sie seien der Chef. Dabei sind sie aber Angestellte. Angestellte des deutschen Volkes.

Und es ist nun egal, ob das Kürzel SPD, CSU, FDP oder AfD lautet. All diese Parteien sind Angestellte der Bürger – und nicht von sich selbst! Wie ich darauf komme?

Ich sehe mir das Gebaren dieser Vollpfosten im Bundestag regelmäßig an, lese entsprechende Presseverlautbarungen, und stelle mir jedes Mal die Frage: Wer hat diese Vollpfeifen zu MEINEN Chefs gemacht? Ich nicht, denn ich habe keine dieser Parteien gewählt. Würde ich auch persönlich niemals tun, denn die Demokratie ist mir wichtiger als Wohlstand für alle, oder ein ausländerfreies Land. (Und solange die AfD-Typen nicht zugeben, daß sie selbst die Ausländer sind, die aus diesem Land ausgeschafft werden müssen, bekommen sie von mir eh keine Stimme.)

Doch darum geht es nicht. Es geht darum, daß dieses Land grundsätzlich nach dem Peter-Prinzip funktioniert. (Wir hatten vor ein paar Jahren einen Artikel im Blog, der dieses Prinzip genau erklärte.) Was so viel heißt, daß nur der Dümmste, und absolut Unfähigste die Führungsposition erhält, die die Logik eigentlich dem klügsten und kompetentesten zusteht. In Sachen aktueller Bundeskanzler muß ich zugeben, wurde das Peter-Prinzip ausgehebelt, jedoch nicht in der Wirtschaft und in den Landtagen und im Bundestag.

Denn als Berufspolitiker mußt du automatisch eine gewisse Unfähigkeit mitbringen, sonst bist du gar nicht in der Lage, Parteichef zu werden. Der glorreiche, ach so intelligente, Wehner (SPD, Gott habe ihn selig), war ein wahres Arbeitstier, durch Krieg und Nachkriegszeit entsprechend geformt und gelehrt, was es bedeutet, ein dummdeutscher Michel zu sein. Jedoch war er zu klug, um gegen einen Scharping, Lafontaine oder Schröder zu bestehen. Keine der verschiedenen asozialen und teilweise faschistischen und antisemitischen Gruppierungen innert der SPD wollte ihn als Parteichef haben. Stattdessen wählen die SPD-Mitglieder seit Jahrzehnten grundsätzlich den derzeit dümmsten im Parteivorstand chronisch zum Parteivorsitzenden. Und nein, nicht nur auf Bundesebene, auf Landes- und kommunaler Ebene ebenso. Bei allen Parteien mit 3 Lettern als Kürzel ist das an der Tagesordnung. Der Dümmste führt die Herde an.

In der Tierwelt läuft das Anders. Da wird derjenige Chef, der am meisten auf dem Kasten hat. Also derjenige, der am meisten Wissen, welches Überleben sichert, hat. In der Politik bei den Primaten becircen die Weibchen die Männchen dadurch, daß sie sich sexuell freizügig geben, um bestimmte Vorteile zu erhalten. Darunter leidet dann entweder die gesamte Gruppe, oder sie prosperiert und wächst. Je nach zur Schau gestellten Egoismus der Affendamen.

Menschliche Politik kann man damit kaum vergleichen. Menschliche Politik folgt grundsätzlich, genauso wie die Wirtschaft, dem Peter-Prinzip. Der klassisch Unfähigste bekommt den am höchsten dotierten Job. Derjenige, der der Cleverste im ganzen Haufen ist, darf froh sein, wenn er Kaffee holen darf. Ist übrigens auch bei DIE LINKE und den GRÜNEN so. Wer clever ist, hält besser den Mund, sonst hat er sehr schnell ein Parteiausschlußverfahren wegen parteischädigendem Verhalten an der Backe. Bei den dreilettrigen Parteien kommt es noch nicht einmal so weit. Da findet man dann in der Arbeitstasche eines Parteimitglieds ein Pfund Koks, und schon ist es nicht mehr weiter gefährlich. (Diese Koksfunde kommen übrigens vermehrt in ganz bestimmten Bundesländern vor. Fast scheint es, als würde der Dreck dort sogar angebaut.)

Aber genau jene Dummheit und Ignoranz, die das Peter-Prinzip in diesem Lande fördert, sorgt auch gleichzeitig dafür, daß die deutschen Dummmichel wieder Oberwasser kriegen, wieder ihr Zucken im rechten Arm kriegen und sich wieder einbilden, sie seien der wahre Herrenmensch. Nur wer die Beschreibungen von 1933 bis 1945 kennt, weiß, daß schon der damalige Herrenmensch vornehmlich dem Peter-Prinzip frönte. Deshalb scheiterte der Hochverräter Stauffenberg auch bei seinem Attentat. Wenn er wirklich eine Systemänderung gewollt hätte, wäre seine Luger zum Einsatz gekommen und in der Wolfsschanze wäre das Schrumpfhirn von Herrn Hitler mit ein paar wohlgezielten Schüssen perforiert worden. Doch auch bei Stauffenberg trifft das Peter-Prnzip zu. Wäre er ein wenig cleverer gewesen, hätte er sich von den Briten keine Bombe mit ungetesteten Plastiksprengstoff andrehen lassen.

Die Dummheit regiert den Bundestag, nicht unser Land. Doch solche Minister wie Herr Spahn lassen immer öfter am Verstand von Politikern zweifeln. Solche Parteivorsitzende wie Frau Nahles lassen allmählich vermuten, daß man in bestimmten Parteien nur dann nach oben kommt, wenn man sich besonders menschenfeindlich gibt. Und Menschenfeindlichkeit ist nicht eben ein Zeichen von Intelligenz.

Wir müssen etwas gegen diese Dummheit unternehmen. Doch wir erweisen uns selbst als dumm, wenn wir FDP oder AfD wählen. Wir sollten klüger sein, und erst einmal vor der nächsten Landtagswahl die einzelnen Parteien auf die Kompetenz ihrer Parteimitglieder abklopfen. Ok, bei einigen Parteien könnte dies schmerzhaft werden. Doch es ist besser, man wählt die Idioten nicht in den Landtag seines Landes, sondern wählt endlich mal die, die wenigstens ein wenig funktionierende Grütze im Kopf haben.

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