Dieses Land hat mehrere, speckige Probleme.

Eines der Hauptprobleme wird beispielsweise von solchen steuerbefreiten, der Allgemeinheit dienenden, angeblich sozialen, Organisationen wie AWO und CARITAS verursacht.

Wir beschweren uns über die Verrohung der Gesellschaft. Dieses Blog hat dieses Problem bereits vor mehreren Jahren angesprochen und dafür nur Haß und Häme von der Konkurrenz geerbt. Ja, man unterstellte uns damals sogar, wir würden nur Gespenster sehen und mit unserer negativen Weltsicht dem Faschismus Vorschub leisten. [Die eMails, die das Aussagen, liegen immer noch vor, und gegen die damaligen Störer wurde Anzeige erstattet.]

Dabei war der Redaktion schon vor Jahren die Zustände bei unseren ach so lieben sozialen Organisationen durchaus bekannt. Doch hatten wir Gründe, warum wir bis jetzt schwiegen. Einige Redaktionsmitglieder haben am eigenen Leib ABM-Maßnahmen, die von diesen Organisationen durchgeführt wurden, erlebt. Andere kennen auch die Behindertenarbeit von jenen. Und nein, das Einklagen der Menschenrechte an dieser Stelle ist kein Fehler, sondern Realität.

Jeder kleine Verein für Sozialpsychiatrie wird hunderten von Prüfungen unterworfen, bevor er endlich mit seelisch eingeschränkten Personen arbeiten darf, und kann dennoch Scheiße bauen, weil in diesem pädagogischen Sektor einfach keine staatliche Überwachung stattfindet. Den gleichen Vorteil nutzen sowohl AWO und CARITAS aus. Denn bei deren Tun findet gleichfalls NULL Überwachung statt.

Ach, die AWO unterhält mal eben eine Behindertenwerkstatt. Natürlich so günstig gelegen, daß die Werkstatt in einem anderen Bundesland liegt, während die Arbeiter dieser Werkstatt aus dem benachbarten Bundesland hingekarrt werden. Ja, warum wird Behinderten ein überlanger Transport über 50 KM überhaupt zugemutet? Weil die Arbeit vor Ort nicht zu erledigen wäre? Falsch. Denn in dem Bundesland, in dem die Behinderten leben, gelten andere Arbeitsschutzregeln als im benachbarten Bundesland.

So beispielsweise wird bundesweit von den angeblich so sozialen Organisationen AWO und CARITAS geltendes Arbeitsrecht einfach ausmanövriert. Denn die wenigsten Wissen, daß seelisch Eingeschränkte und Behinderte in diesem Land von Bundesland zu Bundesland andere arbeitstechnische Vorteile genießen. So ist es kaum statthaft, daß ein Behinderter 40h/Woche in einem Bundesland arbeiten muß, während in einem anderen genau diese Regel gilt. Wohlgemerkt bei einer durchschnittlichen Arbeitszeit von 38,5h/Woche, die für jeden normalen Arbeitnehmer gelten. Sie erkennen das Problem?

Damit fängt das ganze Dilemma eigentlich erst an. Nicht nur die Arbeitszeitenregelungen für Behinderte werden mit Füßen getreten. Die sozialen Organisationen, und Vereine für Sozialpsychiatrie im Besonderen, verdienen sich goldene Nasen daran, in dem sie ihre Schutzbefohlenen 10h/Tag Kugelschreiber zusammenschrauben lassen. Kein Witz, solche Machenschaften wurden erst vor zwei Jahren wieder in Norddeutschland bei einem dieser sozialen Vereine festgestellt.

Doch es geht noch besser. Wußten sie, daß Pädagogen und Sozialarbeiter solcher Einrichtungen Verfügungsgewalt über die Lebensbedingungen ihrer Schutzbefohlenen haben? Und kommen sie mir jetzt nicht damit, daß diese Schutzbefohlenen doch sowieso nicht über ihr eigenes Leben bestimmen könnten, weil entweder ihre Behinderungen oder ihre seelische Unausgewogenheit sie daran hindert, als normaler Mensch zu leben. Dies ist eine Lüge. Eine Lüge, die eben von diesen caritativen Organisationen in die Welt gesetzt wurde. Ein Behinderter ist nicht weniger Mensch, nur weil er behindert ist. Er ist weniger Mensch, weil er in Wohnheimen solcher caritativer Organisationen untergebracht ist, und dort jegliche Menschenrechte verliert. Meist wissen noch nicht einmal die noch lebenden Verwandten des Behinderten, unter welchen Zuständen er gezwungen ist zu hausen.

Ach, ich übertreibe hier? Dann sollten sie sich einmal ein solches caritatives Wohnheim von AWO und CARITAS näher anschauen. Vor allem deren Altenpflegeheimen. Ups, der Seniorenkiller mit seinen über 100 Opfern arbeitete ja in einem solchen, und dann auch noch in jenen, die von eben beiden angeblich caritativen Organisationen unterhalten werden. Interessant, oder?

Solche „barmherzigen“ Engel werden sie immer in solchen Wohnheimen und Altenpflegeheimen vorfinden. Immer und immer wieder. Denn eine genaue Beurteilung ihrer Mitarbeiter findet nicht statt. Es sei denn, diese Mitarbeiter kommen vom Sozialamt, um gemeinnützige Arbeit zu leisten. Dann wird der komplette Lebenslauf auseinandergepflückt und hochnotpeinliche Befragungen sind dann an der Tagesordnung. Doch wenn es um die Mitarbeiter geht, die der eigenen Organisation angehören, sind beide caritativen Organisationen auf dem rechten Auge verrückterweise völlig blind.

Da gibt es Pädagogen, die bei ihren behinderten Schutzbefohlenen regelmäßig antisemitische oder schlicht menschenfeindliche Sprüche absondern. Und wehe, es gibt Widerworte, dann setzt es Schläge! Ach, das bilde ich mir auch ein? Entschuldigung, es gibt gesperrte Foren, wo man genau diese Handlungsweise von Pädagogen nachlesen kann. Und zwar geschrieben von ihren Opfern. Dann gibt es noch die besonders perfide Form von Sozialarbeiter. Vor allem jene fetten ungewaschenen Kerle, die mit einer Gruppe Frauen arbeiten.

Nicht selten wird dann die noch Attraktivste ins Büro für Sonderaufgaben gebeten. Das Gestöhne ist dann im ganzen Haus zu hören. Aber sexueller Mißbrauch Schutzbefohlener? Unmöglich, sagen sie? Dann kennen sie die Wahrheit nicht. Sexueller Mißbrauch von Behinderten durch Sozialarbeiter und Pädagogen sind bei AWO und CARITAS an der Tagesordnung. Nur kommen die meisten Geschichten nicht ans Licht. Und wenn einmal etwas ans Licht der Welt kommt, hat der/die betroffene Behinderte einige Zeit darauf einen tödlichen Küchenunfall.

War ihnen bekannt, daß die Anzahl der tödlichen Hausunfälle in Wohngruppen Behinderter um ungefähr 20% höher als in einem normalen Haushalt liegt? Nein, die Behinderten sind nicht derart unfallgefährdet. In den meisten Fällen wird da nachgeholfen. Doch es interessiert ja keinen, denn es geht ja nur um einen Behinderten. Einen Menschen, der sowieso rein rechtlich kein Mitglied der Gesellschaft ist.

Denn die Gesellschaft sortiert aus, zwischen denen, die zu ihr gehören, und denen, die in jedem Fall nicht dazu gehören. Zu der Gruppe der Ausgesonderten gehören unter Anderem nicht nur die Behinderten, sondern auch jene, die psychisch krank sind. Bzw. die durch diese asoziale, kranke, Gesellschaft erst psychisch krank gemacht wurden. Depression ist keine Krankheit mehr, die nur gelegentlich aufflammt, heute hat sie jeder. Und warum? Weil die Zustände allein auf der Arbeit bereits menschenfeindlich sind.

Könnte man den Rest der Geschichte auch so einfach abhandeln, würde ich dies an dieser Stelle tun. Unsere Redaktion bekam durch Freunde (echte Freunde, denen etwas an der Wahrheit liegt) Zugriff auf einige jener gesperrten Foren, in denen sich Personen miteinander austauschen, die in sogenannten sozialen Einrichtungen leben. Wenn man dort dann liest, daß in der offenen Wochendiskussion über den sexuellen Mißbrauch nicht gesprochen werden darf. Oder das der Zivi (früher gabs das noch) und der Wohneinheitsbetreuer ohne Geld in die Haushaltskasse zu legen bei jedem Mittagessen mitessen, wird einem schon schwarz vor Augen.

Doch das ist es nicht allein. Liest man sich dort die Geschichten durch, die Behinderte schildern, wie sie behandelt werden, kann einem schon schwarz vor Augen werden. Ja, die Redaktion hat ihre Gründe, gerade zu Beginn der Weihnachtszeit solch einen Artikel zu forcieren. Wir möchten unsere Leser bitten, einmal in caritativen Organisationen und deren Wohngruppen vorbei zu schauen, und sich von den Bewohnern schildern lassen, was wirklich abgeht. Wie sie wirklich behandelt werden. Nicht nur in den Wohngruppen, den Seniorenwohnheimen, sondern auch in den Werkstätten. Lassen sie sich doch einmal von Betroffenen selbst zeigen, wie die Arbeitsbedingungen sind und vergleichen sie diese mit ihren eigenen. Sie werden feststellen, daß zumindest das Arbeitsrecht bei ihrer eigenen Arbeitststelle gilt.

[Diese Artikelreihe wird fortgesetzt]

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