Eigentlich sagen ja alle, daß Donald Trump (derzeit amtierender amerikanischer Präsident) nicht alle Latten am Zaun hat, vollständig der Realität entrückt sei, und auch ansonsten nicht ganz rund laufe.

Da stellt sich mir die Frage: Ist der Verblödungsgrad in der westlichen Zivilisation inzwischen dermaßen weit fortgeschritten, daß man die Vorteile eines solchen Mauerbaus nicht erkennt, oder nicht erkennen will? Ok, das hörte sich jetzt rhetorisch an. Und eigentlich sind solche Fragen auch nur rhetorisch zu verstehen.

Es ist aber nicht rhetorisch, wenn gegen die kleinste der drei bestehenden Weltmächte dermaßen gehetzt wird. [Hetze wird diesen Monat auch noch ein Thema in diesem Blog sein.] Das Problem dabei ist nämlich nicht der Umstand, daß Trump unbedingt diese Mauer will. Diese Mauer ist genauso nötig, wie eine neue BERLINER MAUER gegen den rechten Kladarerdatsch aus Ostdeutschland aka Ex-DDR.

Der Westen muß sich gegen faschistische Staatengebilde schützen. Hier in Deutschland böte sich eine vom Westen gegen die Alt-DDR wiederaufgebaute neue Mauer als antifaschistischer Schutzwall gerade zu an. Ja, Erich Mielke war weitsichtig, nur eben seiner Zeit eben 80 Jahre voraus. Er kannte die rechtsextremen, nationalistischen, antipolitischen Untriebe seines Völkchens genau. Deshalb ließ er die Mauer auch als antifaschistischen Schutzwall errichten. Der Faschismus sollte in der DDR gefangen bleiben, um nicht wieder neu auszubrechen und die Welt zu vergiften. Der Russe wußte das. Dennoch spendierte er Deutschland einen Friedensvertrag, der auch für die anderen Alliierten im Bündnisfall zum Damokles wurde.

Putin mit seinen eigenen nationalistischen Bestrebungen hat schon längst erkannt, daß sich Rußland für die Lieferung Lenins durch die Deutschen während des WK1 einfach nur auf die gleiche Art und Weise revanchieren muß. Damals trug Deutschland die Schuld daran, daß das zaristische Reich vor die Hunde ging, Hunderte Millionen Menschen für nichts und wieder nichts starben, und am Ende Rußland in ein Land verwandelt wurde, was nur noch ein Schatten seiner Selbst war. Nicht einmal mehr der vormals vorhandene Stolz war noch vorhanden. Diesen möchte Putin seinem Volk wiedergeben, wenn es sein muß, mit der Vernichtung des Deutschen Volkes und der Bundesrepublik. Allein deshalb finanziert er sämtliche braunen nationalistischen Parteien in diesem Land. Die Bundesregierung weiß dies, aber sie unternimmt nichts dagegen, denn sie ist noch der Demokratie verpflichtet. Nur wie lange noch, jetzt wo der AfD im Bundestag hockt?

Allein schon wegen des europäischen Problemkindes Rußland ist Trumps Mauer gen Mexiko unbedingt vonnöten. Eine faschistisches Reich muß sich via Mauer von seinen demokratisch gesinnten Nachbarn abschotten. Die Chinesen machten dies bereits 700 BC vor, als sie die erste Mauer gen Norden errichteten, damit die „Barbarenstämme“ nicht mehr in die Kornkammer einfielen, und sie plünderten.

Mauern sind immer dann für faschistische Reiche von Nutzen, wenn es darum geht, den eigenen besonderen Status hervorzuheben. Oft genug denken viele junge Leute daran, wie es gewesen wäre, hätten die Nazis um das alte Reichsdeutschland eine gewaltige Mauer gezogen. Und zwar, bevor sie gegen den Rest den Krieg erklärten.- Mauern sind nützlich, sie schaffen Arbeitsplätze. Und in Zeiten, in denen vernünftige Arbeit schwer zu finden ist, kann jeder Ungelernte auf den Bau gehen und beim Mauerbau helfen. Schon die alte DDR hat mit diesem Trick 1961 ihre Arbeitslosenzahl auf Null gedrückt.

Ok, damit ist nun nicht gemeint, daß Deutschland seine Landeskinder an Trump verkaufen soll, damit jene ihm den antimexikanischen Schutzwall bauen. Aber bei solch klammen Kassen wie im Moment wäre diese Idee für unseren Bundesfinanzminister doch gar nicht mal so abwegig. Was er dabei an Hartz-Eckregelsatz-Geldern einsparen würde, könnte reichen, unsere gesamten Auslandsschulden innerhalb weniger Wochen zurückzuzahlen. Dies wäre noch nicht einmal eine Entscheidung gegen das Deutsche Volk, sondern dafür. Alle arbeitslosen AfD-Sympathisanten bekämen einen Job. Ok, wenn auch nicht im Inland, aber im verhaßten Ausland. Sie könnten direkt vor Ort den Rassismus der jedem Amerikaner innewohnt, am eigenen Leib erleben. Könnten quasi arbeitend Bildungsurlaub machen, der ihnen auch noch von der Bundesregierung finanziert werden müßte. Sie hätten Arbeit, einen zusätzlichen Obulus vom Staat und wären restlos glücklich. Und sie könnten am eigenen Leib erleben, wie sich Rassismus, wie sie ihn leben, anfühlt. Und zwar für denjenigen, der ihn abbekommt. Denn Rassismus und Faschismus sind in unserer modernen Welt ein rares Gut geworden. Er tritt nur noch bei geistig Verwirrten auf.

Die Welt braucht die trumpsche Mauer. So schnell wie Möglich. Deutschland könnte den USA wieder einmal helfen. Ja, wenn wir eine Bundesregierung hätte, die nicht selbst in ihrem eigenen Faschismus den Armen gegenüber schwelgen würde. Für Mexiko wäre die Mauer übrigens auch eine wahnsinnige Chance. Sie könnten endlich die drei Grenzübergänge in Kalifornien, Texas und Baja schließen. Einfach komplett dicht machen. Kein Amerikaner rein, kein Mexikaner raus. Mexiko ist ohne die USA besser dran. Selbst heute gibt es in Mexiko bereits Firmen, die bessere Ware herstellen als die vielgepriesene USA. Die Welt braucht die Mauer von Donald Trump. Unbedingt und dringend.

Nur so läßt sich nämlich ein weiterer heißer Krieg verhindern. Doch sollten die USA clever genug sein, auch eine Mauer gen Kanada zu errichten. Zwei Mauern werden gebraucht, nicht nur eine. Auch Kanada hat das Recht auf einen antifaschistischen Schutzwall. Die Welt braucht die Mauer. Denn sie verheißt Frieden.

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