Wir alle kennen das! Der Moment, wenn ein völlig Fremder völlig informationsbefreit seinem Unmut über Zustände Wut macht, die er nicht kontrollieren kann. Noch angespannter wird die Situation, wenn dieser Fremde derart die Selbstkontrolle verliert, daß er anstatt zu argumentieren nur noch keift. (So was sieht man auf FB öfter bei AfD-Sympathisanten und -Parteimitgliedern.)

Doch nach den Regeln des neuen Deutschland, in dem wir uns befinden, ist dies nichts schlimmes. Geahndet wird auf FB derjenige, der einen Nazi einen Nazi oder einen Faschisten Faschisten nennt. Wer sich jedoch für demokratische Werte oder Werte generell einsetzt, wird grundsätzlich gesperrt. Zufall? Nicht bei FB zumindest. Der Blogredaktion wurden Daten über mehr als 200 unberechtigte, und juristisch fragwürdige Sperrungen zugänglich gemacht – allein für den Januar. Die Zahlen im Februar sahen noch bescheidener aus.

FB, die sogenannte social plattform ist das genaue Gegenteil. Eine Plattform vielleicht, aber nicht besser als die vielgescholtene BLÖD-Zeitung. Denn auf dem gleichen intellektuellen Niveau bewegen sich die meisten Nutzer aus Deutschland. Der Haken an der Sache ist: Wenn man sich das Sperrgebaren von FB einmal über die Jahre näher betrachtet, und welche Accounts vornehmlich dicht gemacht wurden, stellt man verblüfft fest, daß sich kein faschistisch, braunarschig orientierter darunter befindet, sondern nur aufrechte Demokraten – die sogar Kritik an der FDP anmeldeten. Wie gesagt, das soziale Leben der Welt ist in Gefahr, solange Faschisten eine Plattform erhalten, auf der sie sich frei miteinander verständigen können. Nicht einmal im chinesischen WEIBO-Netzwerk wäre so etwas möglich. WEIBO erstattet bei der Registrierung eines entsprechenden faschistischen Postings automatisch Anzeige gegen den Accountbesitzer. FB macht gar nichts, im Gegenteil. Die Kritiker werden mundtot gemacht.

Doch wir waren beim Thema Haß. Haß bleibt immer gleich, genauso wie Krieg. Beides bleibt immer gleich. Egal mit welchen Waffen gekämpft wird. Egal, mit welcher politischen oder religiösen Doktrin der Kampf geführt wird. Haß bleibt immer gleich. Und er trifft im Normalfall immer wieder die gleiche Gruppe. Im Deutschen Reich waren dies die Armen, Kranken, Schwachen, Andersgläubigen (alles, was nicht asischen Glaubens war), die in die Gaskammer marschieren mußten. Heydrich und Himmler hatten sich schon etwas dabei gedacht, zusammen mit Goebbels den Haß im einfachen Volk gegen genau diese Minderheiten zu forcieren. Die Anzahl der Vergewaltigungen von jüdischen Frauen kann bis heute nicht nachgegangen werden, weil es keine genauen Fallzahlen gibt. Fest steht: Dies kam in ausreichender Menge vor, um von Seitens des Deutschen Volkes mehr als nur eine kleine Entschuldigung zu erwarten. Obwohl ja eigentlich Geschlechtsverkehr mit körperlich oder geistig Behinderten, Andersgläubigen, Kranken und Schwachen als Frevel am deutschen Reinheitsgebot aka Rassengesetz galt. Nicht einmal das jüdische Museum Frankfurt/Main ist bereit, auf diese berechtigte Frage eine Antwort zu suchen. Denn die Antwort würde nur weiteren Haß generieren. Und das will ja keiner. Wirklich nicht?

Es gibt nicht nur in Europa Kräfte, die mit ihrem Haß unser schönes Land zerstören wollen. In den USA haben wir beispielsweise Zuckerberg, der obwohl er in Deutschland als Staatsgast empfangen wird, dieses Land wohl noch mehr haßt, als er es bei Großbritannien tut. Muß wohl daran liegen, daß er wohl selbst üble Ressentements gegen Deutsche und Deutschland hegt, weil hier einmal in Hitler mit seiner Schwachsinnigentruppe wütete. Was man nie vergessen darf: Das erste Land, welches die Nazis besetzten, war ihr eigenes. Wer dies vergißt – und selbst Stan Lee bekam dies Mitte der 50er Jahre auf die Reihe – outet sich als Jemand, dem Haß wichtiger ist, als moralische Werte.

FB unterstützt aktiv Faschisten in Europa. Deren Accounts werden nicht gelöscht oder gesperrt. Nein, es werden diejenigen gesperrt, die offen auf FB Kritik nicht nur an FB, sondern an jeglicher Ungerechtigkeit in dieser Welt üben. Es trifft primär Menschen, die noch Werte besitzen, die von der KI Facebooks systematisch ausgegrenzt werden. Wo bleibt da bitte der Minderheitenschutz? Und mit Minderheit sind in dem Fall nicht die sich zahlreich auf der Plattform tummelnden Braunärsche und Nazis gemeint. Sondern diejenigen, die noch an die Demokratie glauben und sie mit ihrem Herzen verteidigen. Auch wenn dies bedeutet, daß sie deshalb auf der Abschußliste eben jener braunen Untriebe geraten, die sie so vehement und mit Stolz bekämpfen.

Man muß eine Doktrin nicht hassen, um sie zu bekämpfen. Nur eine andere Denkweise kennen Nazis nicht. Der moderne Faschismus haßt. Inbrünstig. Und er hat sich zum Ziel genommen, via FB jene Quellen trockenzulegen, die vehement und erfolgreich gegen ihn agieren. Dies interessiert jedoch nicht. Nicht wirklich. FB unternimmt nichts gegen faschistische Postings. Ein faschistisches Posting sorgte im Januar für Unmut auf FB. Dieses Posting kam von einer Veganerin, die allen Ernstes behauptete, daß sie aus Gründen des Tierwohls niemals einem Moslem zur Hochzeit ein Schwein (hier Ferkel) schenken würde. Denn es sei nicht nur amoralisch und beleidigend der Kultur gegenüber, sondern würde auch direkt die Lebensweise eines Moslems beleidigen. Dieser Kommentar war als Reaktion auf das Posting eines Amerikaners erschienen, der darin vermittelte, daß er einem befreundeten Moslem aus reiner Freundschaft und weil er dessen ehrenwerte Lebensweise respektierte ein kleines Schwein geschenkt hatte. Ein lebendes Geschenk.

Wer nun aus dem Originalposting etwas herabwürdigendes und rassistisches zauberte, war nun klar. Es war jene Veganerin. Und interessanterweise wurden all jene auf FB in jener Woche gesperrt, die sich auf die Seite des Amerikaners und seines ehrenwerten muslimischen Freundes stellten und gleichfalls einem ehrenwerten Moslem ein lebendes Schwein (hier Ferkel) schenken würden.

Denn interessanterweise war nirgendwo im Text angegeben, daß das Schwein zum Essen verschenkt würde. Haustiere haben im Islam einen sehr hohen Stellenwert. Wenn ein Freund dem anderem ein Haustier schenkt, so bedeutet dies, daß er dessen Haushalt zu schätzen weiß, und er quasi mit zur Familie gehört. Natürlich kam das originäre faschistische und rassistische Posting von der Veganerin. Die, natürlich typisch FB, nicht gesperrt wurde. Aber alle, die ihre Aussage verachteten, wurden kaltgestellt. Alle, die ihren Haß mit Ironie und Satire beantworteten, wurden kaltgestellt.

Der Haß konnte sich also weiter ausbreiten. Doch dies war im Januar diesen Jahres nicht der einzige Fall. Der Redaktion wurden noch sechshundert weitere Fälle zugespielt, wo es ungefähr genauso ablief. Doch nicht nur aus dem westlichen Kulturkreis, sondern auch aus islamischen Ländern, wo die KI von FB Menschen wegen ihrer Meinungsäußerung sperrte, obwohl sie sich im Rahmen der in ihrem Land üblichen Gesetze bewegten. FB interessiert dies nicht, und da bestimmte Schlüsselworte verboten sind, kann man sich nicht einmal thematisch angebracht beschweren und auf Rücknahme der Sperre dingen.

Der Haß im Netz greift immer weiter um sich, und FB forciert dies auch noch. Ein anderer Freund hat zum Ende vergangenen Jahres seinen FB-Account endgültig gelöscht, weil der Haß von Braunärschen gegen seine Person – er sitzt im europäischen Parlament – auf FB einfach Formen annahm, die nicht mehr normal waren. Oftmals wurde er wegen seines Hobbys – JPop – angegriffen, ein anderes Mal fielen wenig schmeichelhafte Worte über seine sexuelle Orientierung. Natürlich wurden diejenigen, die ihn derart mit Haß verfolgten, von FB und dessen KI nicht gesperrt, aber mein Freund, als er sich begann zu wehren. Schließlich mußte er seinen Account stillegen und einen Anwald zur Hilfe nehmen, damit der Spuk endlich aufhört. Womöglich sieht er sich nun einem jahrelangen Prozeß wegen Rufmord ausgesetzt, wobei er das Opfer dieses Rufmordes wurde.

An anderer Stelle im Netz genau das gleiche Spiel. In einem Fanforum behauptet jemand völlig Fremdes Lügen und Halbwahrheiten über die Firma eines Kollegen. Die Behauptungen entbehren in ihrer Gänze völlig einer Grundlage, und sind nur als Haßpostings zu interpretieren. An dieser Stelle wird ein Rufmord losgetreten, der sogar noch den meines Freundes aus dem Europaparlament toppt. Nicht nur, daß unwahre Behauptungen in den Raum gestellt werden, es kommt noch dicker. Jeder, der auch nur im Ansatz auf die Idee käme, meinen Freund zu verteidigen, erwischt in Folge direkt eine weitere Rufmordkampagne. Von der gleichen unbekannten Person losgetreten, die bereits in einigen Fanforen gegen ihn unbeweisbare Propagande betreibt. Übrigens wird jede Frage nach Beweisen für die Behauptungen mit solch hanebüchenen Argumenten abgeschmettert, daß man deutlich erkennen kann, daß es sich um eine Rufmordattacke handelt. Nun ist das Internet dummerweise kein rechtsfreier Raum mehr. Im Gegenteil. Allein, daß ich diesen Fall, oder besser diese beiden Beispielfälle schildere, mache ich sie publik und sorge so für ein wenig Gerechtigkeit.

Dies interessiert aber nicht wirklich. Der Haß im Netz ist nicht nur einfach präsent, er frißt sich auch nach draussen, in die reale Welt. Und welchen Schaden er hier anrichtet, kann man sehen, wie leicht AfDler heutzutage bei der Polizei unterkommen und einen polizeinternen braunen Chat aufrecht erhalten können, ohne daß sie Angst um ihre Arbeitsstelle haben müssen. Von Seitens des hessischen Innenministers geschah bislang nichts, keiner der in Frage kommenden Polizisten wurde aus dem aktiven Dienst genommen. Der Haß im Netz hat bereits mehr als nur die Hirne bestimmter Deppen erreicht. Mittlerweile erreicht er auch die Herzen bestimmter Leute. Ab da wird es gefährlich.

Haß regiert das Internet. Bald auch die ganze Welt, wenn es dem US-Präsidenten Trump nicht gelingt, seine Mauer nach Mexiko zu bauen. Diese Mauer wird nämlich nicht aus Angst oder Haß gebaut werden, sondern um die Rechte der Mexikaner zu schützen. Aber in Europa sieht dies keiner ein. Dort sind alle gegen eine Mauer, und eher für die Politik einer Hillary Clinton, die bereits wie die Störchin des AfD forderte, Wirtschaftsflüchtlinge, die aus Mexiko kommen, direkt hinter der mexikanischen Grenze abzuschießen. Ja, woher dachten sie denn, hatte die Störchin die Idee? So kreativ sind Braunärsche niemals. Siehe die Verbrennungsöfen, die in den Konzentrationslagern errichtet wurden, um die Leichenberge loszuwerden.

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