Zuerst einmal, Niemand stellt in Abrede, daß es in der Unterhaltungsindustrie wirklich sehr begabte und talentierte Menschen gibt. Was es jedoch in Abrede zu stellen gilt, ist der Umstand, daß immer öfter Diskriminierung stattfindet.

Jetzt fragt sich der geneigte Leser bestimmt, wer hier wie diskriminiert wird. Immerhin haben wir unsere Stars und Sternchen, zumeist weiblich, die wir uns doch alle gerne ansehen. Doch es geht weniger um das angeborene Geschlecht dieser Stars, als eher darum, welches Geschiß darum gemacht wird, welcher sexuellen Ausrichtung jener Star gerade frönt.

Da ist einmal die Rede von dem homosexuellen Schauspieler, mit Oscar-Nomination, der dabei erwischt wurde, wie er mit einem Jungschauspieler während des Drehs eines Films intim wurde. Und nun sagt jener Jungschauspieler, er sei ein Opfer dieses alten Schauspielers geworden. So weit, wo schlecht. (Der Fall wurde während der #Metoo-Kampagne mehr als einmal durch die Presse gezerrt, obwohl bis heute kein Beweis für die Schuldigkeit des bisexuellen Oscar-Nominees vorliegt.) Aber passiert ist passiert, und jener Schauspieler gilt nun als Homosexuell, während sein Opfer weiterhin als normaler Hetero durch die Gegend rennt. Paradoxerweise wird aber nun der scheinbar homosexuelle Schauspieler diskriminiert und nicht sein angebliches Opfer. Doch dies ist nur einer dieser ganz besonderen Fälle.

Schwieriger wird es, wenn es sich um weibliche Künstler handelt, die ebenfalls mit irgendeinem #MeToo-Scheiß ankommen, und dann noch hinterher offenherzig ihre Haut zu Markte tragen. Richtig ironisch wird es dann, wenn beim Aktfotoshooting nebenbei herauskommt, daß die junge Künstlerin lesbisch ist. Sofort hat sie danach Angebote für zwei Dutzend Rollen, in denen sie eine Hetero-Frau spielen soll. Während ihre Hetero-Kollegin, die sich bei dem Shooting noch nicht einmal ganz ausziehen durfte, gar keine Rollen zu sehen kriegt. Ihr glaubt mir nicht, der Playboy hat vor 8 Monaten genau einen solchen Fall dokumentiert. Dank der #Metoo-Kampagne geriet die Geschichte sehr schnell in Vergessenheit. Zufall? Ich glaube eher nicht.

Noch schöner ist es, wenn wir asiatische oder europäische Künstler als Beispiel heranziehen. Kaum sagt ein Möchtegernschauspielerjüngelchen frisch von der Schauspielschule, daß er homosexuell ist, wird er mit Rollenangeboten zugeworfen. Würde er weiterhin zugeben, daß er nur Hetero ist, müßte er Hartz IV beantragen. [Und ja, der Redaktion sind ungefähr 87 solcher Fälle allein in Hessen bekannt.] Aber dies wird ja ignoriert, weil in diesen gendermaingestreamten Zeiten die sexuelle Ausrichtung wichtiger als das wirklich vorhandene Talent ist.

Ein Glück, daß das die Grande Dame des deutschen Fernsehspiels nicht mehr miterleben muß, daß sie durch das Alter starb, bevor ihre Art von Talent endgültig in den sexualisierten Dreck getreten wurde. Denn auch dieser Grande Dame wurde immer nachgesagt, ihre Karriere würde darauf fußen, daß sie zu Beginn beinahe jeden Schwanz gelutscht hätte, den man ihr hinhielt. Ich finde es schrecklich, wie sexualisiert unsere Gesellschaft heutzutage bereits ist.

Talent spielt scheinbar keine Rolle mehr, vor allem nicht für Heteros. Ach, sie sind Hetero? Gut, dann beziehen sie Hartz IV. Ach, sie sind lesbisch? Kein Problem, wir haben hier 4 Dutzend Rollen, sie dürfen sich diejenige raussuchen, die ihnen am besten gefällt. Und dann verkauft man uns das alles als Kunst.

Sie erkennen das Problem? Oder eher doch nicht?

Bislang ging ich davon aus, daß diese Welt noch ein wenig Anstand besäße. Doch in Zeiten, in denen die sexuelle Ausrichtung wichtiger ist als die politische Gesinnung oder gar vorhandenes Talent, sollte man wirklich beginnen, sich Sorgen zu machen. Doch dies geschieht nicht. Die Welt will angelogen sein, von untalentierten Spacken regiert, und so verhindert werden, daß man vielleicht doch noch etwas retten kann, bevor es endgültig zu spät ist. Unsere Gesellschaft ist bereits verloren. Dafür gibt es mehrere Anzeichen. Und wenn eine Gesellschaft verloren geht, ist es mit dem Verlust der Zivilisation auch nicht mehr weit.

Guten Abend!

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