Auch dieses Blog entwickelt sich weiter. Es wird zwar immer weniger geschrieben, dafür aber mehr auf die Probleme eingegangen, die wirklich vorhanden sind. Deshalb ignorieren wir die Panikmache der kleinen Thunberg auch geflissentlich. Wir stellen hier den Klimawandel nicht in Frage, nur interessiert uns eher die Frage, in welche Richtung er wirklich geht. Bis auf einige wenige deutsche Städte, die völlig zubetoniert sind, konnte nämlich auf bundesdeutschem Gebiet kein nennenswerter Temperaturanstieg verzeichnet werden. Und es gibt bei dem Thema #Klimawandel noch den einen oder anderen Widerspruch in der Beweisführung des IPCC, der wir uns in diesem Jahr vermehrt widmen werden. Uns ist jedoch auch bekannt, daß die Wahrheit nicht sonderlich interessiert.

Das Thema, um das es heute geht, ist da ein wenig defiziler. Fest steht, dieser Planet hält nur, und das auch nur, wenn wir uns als Menschheit endlich zusammenraufen, nicht mehr als maximal 15 Mrd. Menschen auf einmal aus. Dies ist das absolute Maximum, welches sich noch ernähren läßt. Zwar nicht gut und gesund, aber dies wäre möglich. Es muß also eine Lösung her, wenn die Menschheit und ihre Märkte in den nächsten Jahrzehnten weiterhin ernsthaft wachsen will. Ein WK3 ist da aktuell wirklich keine Lösung des Problems, weil wir zuviele Irre (und damit ist nicht Trump gemeint) mit dem Finger auf dem Startknopf für atomar bestückte Raketen haben.

Es muß also eine Lösung her. Und wenn man ein wenig ehrlich zu sich selbst ist, weiß man auch, daß die NASA schon vor 50 Jahren ein Programm vorstellte, mit dem Mond und Mars dauerhaft besiedelt werden könnten. Der bisherige Haken an diesem Programm war jedoch eine UN-Vereinbarung, die eindeutig aussagt, daß die Menschheit nur als Ganzes einen Planeten in diesem Sonnensystem kolonisieren und beanspruchen darf. Eine einzelne Nation darf dies nicht, weil die anderen Planeten, Monde und Asteroiden des Sonnensystems unter die „Antarktis“-Vereinbarung der UN fallen. Die gleiche Art internationaler Vertrag, der auch bestimmt, daß die Menschheit kein atomar betriebenes Raumschiff in den Erdorbit bringen darf.

Ja, es gibt, rein rechnerisch, zuviele Menschen auf diesem Planeten. Und die Taten Rußlands sprechen für sich, wenn es darum geht, die Anzahl der zu stopfenden Mäuler zu reduzieren. Daß dagegen die der deutsche AfD keine Widerworte findet, verwundert nicht weiter. Denn Nazis haben nicht mehr als Vernichtung derjenigen im Gepäck, die sie sowieso nicht verstehen können oder wollen. Bei den aktuellen Neonazis geht es eher darum, daß sie nicht verstehen wollen, dabei sind sie bei den restlichen Nationen dieses Planeten selbst die Ausländer. (Und es wäre schön, Bernd Höcke mal bei einem Sexurlaub in Pattaya zu erwischen. Damit würden auf Anhieb ein gutes Dutzend Klischees erfüllt, von denen sich die Partei der blaubraunen Deppen sowieso nicht zu drücken scheint. Bisher jedenfalls erfüllten sie jedes Klischee, welches Nazis in den Köpfen der Denkfähigen haben.)

Doch es geht mir in diesem Artikel eher darum, was wir als Menschheit machen können, wollen wir unseren Arterhalt sichern. Ginge es nach einer Thunberg, würde die interplanetare Raumfahrt eingestellt, bevor sie richtig Gas aufnehmen kann. Denn Raketen, die Wasser- und Sauerstoff zu Wasser verbrennen, sind ja so böse. (Sind sie, wasserstoffbetriebene Motoren richten genau den gleichen Schaden an, und da sie öfter als chemisch betriebene Raketen laufen, ist ihr Schadenspotential proportional gewaltiger.) Die Menschheit muß endlich aufwachen. Nicht nur politisch, sondern auch als verantwortungsvolle Spezies.

Schaut man sich einmal einige unserer Science-Fiction-Fernsehserien an, bekommt man die eine oder andere Lektion, wie es mit der Menschheit enden könnte. In STAR TREK haben wir die arroganten, so von sich selbst eingenommenen Vulkanier mit ihren spitzen Ohren. Kein wirklicher Trekkie hat sich mal die Mühe gemacht, sich mit der Geschichte dieser wirklich interessanten Spezies zu befassen. Und diejenigen, die es tun, haben lernen müssen, daß manche Lösungen ohne den entsprechenden Unterbau absolut nichts Wert sind. Warum und weshalb auf Vulkan der Krieg ausbrach, der die Spezies fast ausrottete, wird weder in der Serie NX-01, noch in TOS, wirklich erklärt. Es wird nur darauf aufmerksam gemacht, daß die Vulkanier dem Untergang nur entkamen, weil sie ihre gesamte Lebensweise auf die Logik umstellten. Und auch, wenn es viele Fans an dieser Stelle nicht glauben: Nicht alle Vulkanier sind Vegetarier. Doch folgt man den Ausführungen in NX-01 ein wenig länger, erkennt man, daß der Krieg vornehmlich wegen der Vegetarier ausbrach. Zwar ist in modernen Zeiten der größte Teil des vulkanischen Volkes vegetarisch lebend, doch es gibt immer noch einige, die gerne und auch viel Fleisch essen. Fest steht aber, wenn man den Schriften Suraks folgt, daß der Krieg durch die Vegetarier angeheizt wurde. Denn die bösartigen, verschlagenen, Vettern der Vulkanier, die Romulaner, sind durch und durch Vegetarier, und ihre Taten bezeichnen sie in allen Serien als eine äußerst durchtriebene und bösartige Spezies. Deshalb lassen sie auch auf die fleischfressenden Remaner auf deren Heimatwelt nach Dilithium schürfen. Ok, aber dies ist nur ein Beispiel. Und ein warnendes dazu.

In anderen Serien ist es kaum anders. In STARGATE SG-1 wird gleich mehrfach vor der gleichen Gefahr gewarnt. Einmal in Gestalt der Ori (Staffel 7 bis 10), dann in der Gestalt der Goa’uld, die beide ein starres, klerikales hierarchisches Herrschaftssystem in ihren Machtbereichen etablierten. Die zweitgenannten werden von der Menschheit entscheidend geschlagen, aber auch nur, weil die deutlich humaner eingestellten Tok’Ra ihnen dabei helfen, die Plage der Galaxis endlich in den Griff zu kriegen. Daß die Menschheit schließlich die Ori im Alleingang in die Knie zwingt, und dies mit einem Team, daß mehr aus Aliens als aus Menschen besteht, war kein künstlerischer Kunstgriff, sondern zeigte auf, wohin die Reise führen wird. Toleranz ist der Schlüssel zum Erfolg. Und dies nicht nur bei den Menschen untereinander, sondern allem Leben gegenüber. Mag es auch geistig so verquer wie die Thunberg sein. Aber wir sollten lernen, deutlich toleranter zu sein. Außer den Intoleranten gegenüber, jene sollten wir bis aufs Blut bekämpfen. Genauso wie es SG-1 in den letzten beiden Staffeln tat. Denn die Ori waren intolerant, und dies, obwohl sie von der Erbauerspezies der Sternentore abstammten.

Wie gesagt, unsere Science.Fiction spricht immer wieder Warnungen aus, die geflissentlich von Politik und Kultur ignoriert werden. Bis es wieder einmal so weit ist, daß irgendein faschistisches System versucht großflächig Teile des Planeten zu kontrollieren. Dann tut sich der Rest zusammen, um gegen den gemeinsamen Feind zu kämpfen. Anstatt schon im Vorneherein aktiv zu werden, und eben jenen Ländern zu helfen, die heute bereits unter Diktatoren und verrückten Spinnern zu leiden haben.

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