Nachdem im ersten Teil dieses Berichts darüber referiert wurde, wie unser Gesellschaftssystem funktioniert und welche verschiedenen Ansichten es über den Wert einer Frau in ihrer Gesellschaft gibt, sehe ich mich gezwungen, die Ausführungen um eine weitere Komponente zu erweitern. Eine Komponente, die bisher nicht einmal am Rande gestreift wurde. Die Gleichberechtigung der Frau wird – im besonderen Maße – besonders von den Religionen auf diesem Globus bekämpft.

Zwar hat im Prinzip Niemand etwas gegen einen Gleichheitspassus im Gesetz, nur sehen sich verschiedene Gesellschaftsformen, vor allem die westlich und orientalisch orientierten Systeme, durch die in ihnen ausgeübten Religionen außer Stande, etwas für die Gleichberechtigung der Frauen zu tun. Obwohl Gleichberechtigung nicht Gleichstellung bedeutet. Dies wäre der nächste Schritt, der jedoch weder in den westlichen Demokratien, noch in den angeblichen islamischen Mullahstaaten, mutig freiwillig gemacht wird. Schuld sind hieran die Religionen mit ihrer eindeutigen Festlegung des Status, den man bereit ist, einer Frau offen zuzugestehen.

Auch hier möchte ich wieder mit einigen Beispielen aufwarten. Das Thema ist zu heikel, um es einfach so nebenher bearbeiten zu können. Fest steht, die Prostitution einer Frau in unserer Gesellschaft rührt daher, weil ihr die Religion im Vorneherein (in Berufung auf Märchenbücher) gewisse Rechte und geistige Fähigkeiten abspricht.

Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt bedeutete vor 20 Jahren noch, daß eine Frau zwar ohne weiteres in einer Autowerkstatt arbeiten durfte, jedoch nicht die Erlaubnis erhielt, an den Fahrzeugen selbst zu arbeiten, sondern die Toillette putzen durfte – und wenn sie Glück hatte – in der Buchhaltung bis zur Revisorin aufsteigen konnte. Das dies absolut nichts mit Gleichberechtigung zu tun hat, erkannte sogar die Kohl-Regierung. Dennoch hielt man in dieser Ära strikt daran fest,  das Frauen den Männern unterlegen sind.

Jener männliche, chauvenistische Überlegenheitsanspruch basiert nur auf einem: Auf dem mehr als 1.000 Seiten dicken Buch der Bibel. Der Koran ist sogar noch ein wenig größer, aber nach den verschiedenen Koranauslegungen, denen bestimmte Glaubensgruppen folgen, hat die Frau einmal mehr, einmal weniger Rechte. Der Pflichtenkatalog bleibt jedoch faktisch immer gleich. Und diese Pflichten übersteigen den Pflichtanteil des Mannes um ein Vielfaches. Um jedoch genauer verstehen zu können, wie es zu diesem chauvenistischen Überlegenheitsgehabe in unserer Zivilisation als Ganzes kommen konnte, sollte man ein wenig in der Bibel lesen!

Die Religion als Grundlage für Diskriminierung

Eine moderne Frau möchte gerne Beruf und Familie unter einen Hut bringen können. Und zwar in der Art, daß weder der Beruf, noch die Familie zu kurz kommt. Um dies jedoch erreichen zu können, muß Frau zuerst bereit sein, sich zu prostituieren (im körperlichen und seelischen Bereich).

Und das Feld der Prostitution ist dermaßen groß. Frauen, die politische Karrieren anstreben, werden meistens auch in den linken Parteien mit dem Argument gestoppt, daß sie einfach nicht das notwendige Potential hätten, daß nun einmal beim Manne vorgegeben ist. Dies ist ein rein chauvenistisches, religionsgegebenes Argument. Wie ich bereits im ersten Teil beschrieb, schuf der Gott der Bibel (nach dieser) zwei Frauen für Adam.- Nachdem Adam die ihm gleichberechtigte und gleichgestellte Lilith ablehnte und er lieber ein Sexspielzeug haben wollte, baute Gott ihm aus einer Rippe das dumme Blondchen Eva. Diese hatte zwar auch ihre Vorzüge, jedoch fehlte ihr das wichtigste: Die absolute Gleichberechtigung, da sie nur für das Amüsement vorgesehen war.

Der Adam der Vergangenheit findet sich im modernen Manne wieder. An dieser Stelle besonders auf konservative Politiker herumzutreten, würde der Sache eher schaden. Aber es sind die konservativen Gedankengebilde, die die Frauen in der heutigen Gesellschaft daran hindert, entsprechend Karriere zu machen. Laut diesen konservativen, zum Teil biblischen, Ansichten, ist eine Frau nur für zwei Sachen gut: Sex und Kinder kriegen!

[Kommentatoren, die dies bestreiten mögen, sollen ihre Aussagen bitte entsprechend beweiskräftig belegen.] Selbst die Kochkunst wird den Frauen abgesprochen, da die gesamte Fernsehkochszene von Männern dominiert wird. Frau hat dort nichts zu suchen und wird gerade einmal viermal im Jahr als Juror geduldet.

Geht man nun nach diesen adamistischen Gedankenbild weiter, wird sehr klar verständlich, daß sich das Männliche in unserer Zivilisation bereits von der geringsten starken Frau bedroht sah. Also schuf man im Rahmen einer Religion (in der man Frauen sehr leicht manipulieren konnte) die Grundlagen für den späteren Herrschaftsanspruch. Dieser Herrschaftsanspruch wurde dann noch gleich mit einem Absolutheitsanspruch gekoppelt, um so jeglichen femininen Widerstand zu brechen, bevor er stark genug werden konnte, um eventuellen Schaden anzurichten.

Die Definition des Konservatismus, die Frau nur als Sexspielzeug und willige Gefährtin des Mannes zu sehen, ist nicht nur einfach chauvenistisch, sie stellt in meinen Augen auch ein Verstoß gegen die Menschenrechte dar. Das die Frauen zum größten Teil selbst ihre Chancen darauf verspielten, etwas zu ändern, kann also nur daran liegen, daß jedes Mal, wenn Frau einen offensichtlichen Erfolg gegen das Establishment verzeichnete, sie unter einen dermaßen Druck von Seitens der Gesellschaft geriet, daß ihr keine andere Wahl blieb, als in das alte Rollenmuster zurückzufallen.

Religion als Druckmittel

Nachdem 1848/49 das erste Mal in Deutschlands Korsetts und auch Kleider einem Feuer geopfert wurden, um darauf hinzuweisen, daß Mann und Frau einander gleich gestellt sind, kam die deutsche Regierungsmacht auf die geniale Idee, dem Volk die Liberalität zu geben, nach der es verlangte. Im Endergebnis stand in Deutschland der Biedermeier. Eine Lebensart, die der Frau zwar das Denken gestattete, jedoch nicht mehr. Berufliche Erfüllung lag bei Frauen von jeher im kulturellen. Als Romanautorinnen konnten und durften sie davon träumen, mit Männern gleichgestellt zu sein. Politisch jedoch wurde den Frauen im Deutschen Reich sogar das Wahlrecht unterschlagen. So viel zu einer liberalen Revolution, die abermals die Religion und die religiösen Werte als Maß aller Dinge ansah und deshalb die Frauen aus wichtigen politischen Schaltstellen ausschloß.

Als es dann zu Beginn des 20. Jahrhunderts zur Sofragettenbewegung kam, mußte es enden, wie es endete. Zumindest in Europa. In Amerika erreichten die Frauen wenigstens, daß sie als Journalistinnen tätig werden durften. Man gab ihnen jedoch keine politisch brisanten Themen, sondern gab ihnen den Kulturbereich oder das Feuilleton. In Europa jedoch setzte sich die Kontrolle via der Religion abermals durch. Die Päpste zu Beginn des 20. Jahrhunderts (bis nach dem 1. Weltkrieg) kamen immer wieder damit, daß es der Frau nicht gestattet sei, eine gleichberechtigte Stellung neben dem Manne einzunehmen, weil Gott es so nicht vorgesehen hatte.

Das es dann ausgerechnet im zweiten Weltkrieg in der Tchechoslowakei und in Frankreich die weiblichen Partisaninnen waren, die der deutschen Wehrmacht am meisten zusetzten, übersah nicht nur die Kirche, sondern im allgemeinen die nachfolgenden Regierungen. Das es die weiblichen Guerilleros waren, die in Südamerika Regierungen mit zu stürzen halfen und die mit ihren Kenntnissen mehr Schaden anrichten konnten als ihre männlichen Pedants, wird von unserer Gesellschaft weitgehend ignoriert.

Die Kirche drückte es dann immer damit aus: „Gott hat den Menschen nicht gleichberechtigt geschaffen. Wenn Eva den Sündenfall nicht begangen hätte, bestünde heute noch ein Anrecht der Menschheit auf das Paradies.“ Das es aber genau diese Gedankengänge sind, die uns aus dem Paradies ausschließen, übersehen die Kirchenherren mit Bedacht. Sie wollen immerhin ihre Macht nicht verlieren, sie nicht einmal teilen wollen. Die RKK hackt gezielt auf protestantischen Bischöfinnen herum und stellt sie als geistig minder bemittelt dar (im positivsten Fall) oder spricht ihnen ansonsten die Nähe zu Gott ab, die nur durch das Männliche repräsentiert werden könne. Dabei vergessen diese Supergenies des Glaubens jedoch, würden sie sich an ihre eigenen Sprüche halten, wäre das Zölibat schon seit über einhundert Jahren abgeschafft. Da nur ein ganzer Mann ein Mann sein kann, der auch Frauen beglückt! Woran man wieder einmal sieht, worin das eigentliche Problem hierbei besteht.

Die Kirchenhierarchie ist zwar ein rein männlicher verschworener Zweckverband, aber er hat sich durch das Zölibat eine Schwäche auferlegt, mit der er eindeutig seine Männlichkeit nicht unter Beweis stellen kann. Quasi wäre eine weitere Fortführung des Zölibats genau der Sargnagel für die Religion im Allgemeinen. Weder das Judentum, noch der Islam, erwarten von einem ihrer Glaubens- oder Gottesrepräsentanten fleischliche Enthaltsamkeit. Zudem darf man nicht vergessen, daß das Zölibat von den Männern eigentlich nur deshalb geschaffen wurde, um der mittelalterlichen Nonnenflut Einhalt zu gebieten. Und um gleichzeitig die Nonnen wieder unter eine männliche Kontrolle zu stellen. Immerhin war der Beichtvater der einzige, der feststellen durfte, ob eine Frau das Enthaltsamkeitsgelübte auch gehalten hatte (darüber gibt es eine sehr interessante Denkschrift von Marquis de Sade].

Ausverkauf des Weiblichen

Moderne Zeiten fordern moderne Maßnahmen. Nachdem es also in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts zu einer weitreichenden weiblichen Revolution in der Denkweise gekommen war,  und Frau nun endlich ihren Platz an der Seite des Mannes forderte, war es abermals die Religion, die in bestimmten Gebieten gnadenlos eingriff. Jedoch diesmal nicht die RKK mit ihrem leicht faschistisch angestaubten Glauben, sondern diesmal die östlichen Religionen, in denen es um die Frau eigentlich kaum besser gestellt ist.

Der Buddhismus erwartet von den Frauen, die an ihn glauben, absolute Unterwürfigkeit dem Manne gegenüber. (Dies betrifft zwar nur die nach diesem Glauben Verheirateten.) Hat aber zur Auswirkung, daß sich diese Frauen ohne Gewissensbisse jederzeit ihrem Manne hingeben müssen. Und dies ist hier wortwörtlich zu verstehen. Die Frau darf zwar Lust dabei empfinden, aber sie muß auf Abruf bereit stehen.

Im Islam kaum besser. Hier wird die Frau von den eher konservativen Gläubigen unter die Burkha oder den Tjador gezwungen, aber wenn es um die häuslichen Dienste geht, hat Frau kaum Rechte. Zwar darf sie sich sexuell erregen lassen, jedoch nur von ihrem eigenen Ehemann. Und auch hier gilt, der Mann hat das letzte Wort und kann seine Frau sogar die Toillette auslecken lassen, wenn es sein unbedingter Wille ist. Die Frau hat nur dann ein Einspruchsrecht, wenn die Demütigungen ein gewisses Maß überschreiten.

Im Judentum, und dies ist traurig, gilt die verheiratete Ehefrau ihrem Mann als Sklavin. Sie besitzt keine eigenen Rechte (auch wenn ihr von der einen oder anderen Landesregierung Wahlrecht zugebilligt wird) und muß das tun, was ihr Mann ihr sagt. Auch hier hat der Mann qua Religion besondere Rechte der Frau gegenüber und darf sie gleichfalls (wie im Islam) verprügeln, wenn sie nicht wortgetreu seinen Anweisungen folgt.

Freiwillige Prostitution

Nun sieht es jedoch so aus, daß  die Rechte der Frau nur strikt via Glaubensgeboten eingeschränkt werden. Schuld geben die verschiedenen Religionen diversen Sündenfällen, was die Frau angestellt haben sollte. Christentum, Islam und Judentum berufen sich eindeutig auf den Sündenfall Evas. Obwohl es nur eine überlieferte Legende ist, geht man davon aus, daß dieser Vorfall wirklich passiert ist. Und zwingt Frauen deshalb dazu, sich eher freiwillig zu verkaufen, als sich verkaufen zu lassen. Im Endeffekt kommt es auf das Gleiche heraus. Und die Frauen, die dies merken, wehren sich auch entsprechend dagegen, haben aber gegen den religiös motivierten Fundamentalismus keinerlei Chance.

In der Berufswelt sieht es nun so aus, daß eine Frau jederzeit bereit sein muß, auch ihren Körper als Ware anzubieten, wenn sie wirtschaftliche Unabhängigkeit besitzen will. Obwohl die Unabhängigkeit in diesem Sinne bereits wieder ad absurdum geführt ist, da eine Frau, die sich prostituiert, automatisch dem Wohlwollen ihrer Kunden ausgesetzt ist. Selbst wenn dieser Kunde der direkte Vorgesetzte ist, hat sie zu kuschen. Frau tauscht Unterwürfigkeit gegen scheinbare Macht ein. Zu sagen hat sie dennoch nichts.

Wenn Frau sich, wie in der Werbung, freiwillig prostituiert, heißt dies noch lange nicht, daß sie es gerne macht. Im östlichen Europa (aus dem meiner Meinung nach die Mehrheit der heutigen Schönheiten kommen), ist das Frauenbild strikter. Die Frau ist einfach im Besitz des Mannes. Und ist verpflichtet ihre Haut zu Markte zu tragen. Eine Frau, die mehr sein will, als nur die Handlangerin und Sexspielzeug des Mannes, wird von der männlich dominierten Welt einfach außen vor gelassen. Auch in der Partnerwahl. Solche Frauen haben also nur die Wahl zwischen Pest und Cholera. Entweder sie prostituieren sich für die Männer oder sie werden lesbisch. Erfüllung, eigene, private, Erfüllung ist für diese Frauen nicht möglich.

Und in Osteuropa ist der Status der Frau als sicherer Besitz des Mannes gleichsam religiös festgeschrieben. Unsere Gesellschaft baut unter anderem fest darauf, daß niemals ein Mann auf die Idee kommen würde, die Freiheitsbestrebungen der Frauen zu unterstützen. Die Versuche in den 80’er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zeigten zwar, daß es noch normal tickende Männer gibt, die die Frau wirklich als ernstzunehmende Partnerin haben wollen, aber sie waren alle zum scheitern verurteilt.

Nicht wegen der Frauenrechtlerinnen, sondern allein von der Abkehr der Moral von Seitens der männlich dominierten Gesellschaftsgrundform, der wir uns hier ausgesetzt sehen. Frauen werden dazu angehalten, ihren Körper freiwillig zu verkaufen. Dies fängt im Kindergarten an und endet im Altenheim. Aber in diesem Zeitraum (also über 50 Jahre) hat Frau gefälligst ihren Körper als Ware feilzubieten, da sie ansonsten nichts Wert ist.

Schöne Frauen, die gleichzeitig auch noch Intelligenz vorweisen können, stellen in dieser Gesellschaft ein Problem dar. Also neutralisiert man sie, in dem man dafür sorgt, daß sie ihren Intellekt bis zu einem gewissen Maß ausspielen können. Wenn Frau dann die Chance nicht nutzt, um etwas für ihre Geschlechtsgenossinnen zum Positiven zu ändern, zerreißt die Gesellschaft sie als egoistische und eigensinnige Persönlichkeiten und ruiniert gezielt den Ruf.

Ist es jedoch eine häßliche Frau, die mit ihrer Intelligenz etwas verändern will, kommt sie eigentlich nicht umhin, ihren Körper zu verkaufen, wenn sie ihre Änderung durchbringen will. Kommt dann jedoch heraus, daß sie sich dafür prostituierte (und die moderne Form der Prostitution findet nicht mehr auf rein körperlicher Ebene, sondern geistig statt), kann sie ihre Karriere ebenfalls vergessen. Nicht einmal bessere Leistung, ein besserer Notendurchschnitt kann eine Frau dann vor dem Absturz bewahren. Und Männer achten penibel darauf, daß Frau nicht zu mächtig wird, um vielleicht die männliche Domäne zu gefährden. Man stoppt Frauen über den Trick der vorhergehenden freiwilligen Prostitution schneller und effektiver bevor sie einen Kollateralschaden anrichten können.

Mut zur Gleichbereichtigung

Unsere Gesellschaft folgt archaischen Ansichten. Mustern, die in ihrer Gänze zu einer permanenten Unterdrückung der Frau sorgen. Die Frau hat gefälligst das Werkzeug und das willige Sexspielzeug des Mannes zu sein. Sie hat nicht das Anrecht auf ein eigenes Lustempfinden, solange jenes nicht der Zeugung und Geburt von Kindern dient. Die Frau hat sich immer und überall einem Mann zu unterwerfen, tut sie dies nicht, so ist sie eine Sofragette und gehört von der Gesellschaft abgestraft.

So weit die Ansichten. In den 80’er Jahren gab es durchaus einen Männerschlag, der darüber anders dachte. Zwar war die 68er Sexrevolution da schon lange vorbei, aber der Geist jener Tage hatte sich noch teilweise erhalten. Bevor die Bundespartei DIE GRÃœNE/B90 zu dem verlogenen realpolitischen Haufen verkam, waren Frauenrechte etwas, das dort in der Agenda vorzufinden war. Männer hatten kein Problem, strickend auf den Parteitagen zu erscheinen und sich mit Frauen über neue Pullovermuster zu unterhalten. Damals stand eine regelrechte Verweiblichung des Männlichen an. Diese Szenerie hielt jedoch nicht lange. Man schimpfte diese Männer bald schwach (von Seitens der Gesellschaft) und bezeichnete sie nicht als wahre Männer, da sie lieber strickten, anstatt sich in der Dorfkneipe mit einem anderen Mann zu prügeln, um ihre Ãœberlegenheit zu beweisen.

Die archaische Denkweise über die Frau, das sie nur willfähiges Sexspielzeug des Mannes ist, treibt noch manch andere Blüte. So gibt es durchaus eine Szene, in der Frauen sich freiwillig als Sexspielzeug für Männer hergeben und quasi im Sklavenstatus bei und für diese leben. Damit wird allen Ernstes der Lebensunterhalt bestritten. Gleichzeitig zeigt dies auf, daß unsere Gesellschaft einfach nicht bereit ist, beide Formen des Homo sapiens wirklich als gleichberechtigt anzusehen.

Man benutzt ein phantastisches Buch als Grundlage für eindeutig machtorientierte Aussagen, mit denen klar gestellt wird, daß Frau nicht an der Macht mitpartizipieren kann. Frauen, die sich über die Ihnen zugestandenen Rechte erheben und bedeutend mehr einfordern, werden von der Gesellschaft ausgebremst und ausgegrenzt. Teilweise schreckt das System an dieser Stelle auch nicht vor Mord (siehe Rosa Luxemburg) zurück . In Wahrheit geht es hier um mehr. Um bedeutend mehr, als das System sich selbst getraut, zuzugeben.

Auch wenn in verschiedenen Teilen der Welt Frauen durchaus einen höheren Wert als in den religiös gebrämten Kulturkreisen haben, hat sie sich immer dem Mann zu unterwerfen. Von wahrer Gleichberechtigung ist man Lichtjahre entfernt. Und auch noch Stolz darauf, wenn man sich einmal die Arbeit anschaut, die die bundesdeutsche Familienministerin sich beinahe täglich leistet. Sie stellt zwar eine de facto gleichberechtigte Frau dar, jedoch benutzt sie die ihr zugestandene Macht nicht, um die Zustände für Frauen zu verbessern oder der freiwilligen Prostitution einen Riegel vorzuschieben. Sie hält sich die religiöse Doktrin, daß Frau am Untergang des Menschengeschlechts schuldig zu sprechen ist – und das man ihr deshalb niemals von Seitens der Gesellschaft zusätzliche Rechte einräumen darf.

Dogmen als Postulat

Das wohl wichtigste Dogma, daß in so gut wie jeder Weltreligion auftaucht, ist der Umstand, daß Frau für die Sünde verantwortlich zeichnet und sie deshalb dem Manne unterlegen ist. Als weiteres ist noch zu nennen, daß vornehmlich die religiös motivierten Dogmen Frauen im allgemeinen eine gleichstarke oder höhere Intelligenz grundsätzlich absprechen. Frauen haben nicht nur beständig lieb zu sein, sie müssen auch unterwürfig sein, wollen sie etwas in ihrem Leben erreichen.

Man kann einen Kampf gegen Dogmen nicht dadurch gewinnen, in dem man gezielt einen Krieg um nur ein einziges Thema führt. Nicht, solange alle wichtigen Kulturkreise sich von so etwas wie Religion abhängig machen. Solange überhaupt Religion in Staatsgebilden einen Stellenwert besitzt, wird die Frau dort niemals über einen gewissen Stellenwert verfügen.

Rein faktisch bedeutet dies, daß man, will man den Frauen jene Rechte zugestehen, die ihnen als gleichberechtiger Partner an der Seite eines Mannes oder auch als Single aus der reinen Demokratie heraus zustehen, wird man als erstes den Einfluß der Religionen auf die Politik unterbinden müssen. Die Parteien mit dem großen C gehörten also als erste verboten, da sie niemals für die Frauenrechte, sondern eher für die weitere Dominanz des Männlichen einstehen. Auch Parteien, die sich mehr der liberalen Mitte verschrieben haben, gehören demnach abgeschafft, da auch ihr Treiben eher auf eine weitere Kontrolle der Frau hinaus laufen würde.

Politische Parteien, die sich adogmatisch verhalten, die für die Menschenrechte einstehen (die man Frauen in weiten Teilen der Welt nach wie vor vorenthält) und die auf eine echte Partnerschaft zwischen den Geschlechtern hinarbeiten, gibt es nicht. Selbst in den linken, sozialen, Parteien ist ein Überhang an Männern in Spitzenpositionen vorhanden, so das Frau dort nur sehr selten Fuß fassen kann. Dennoch ist es an der Zeit, daß eine Systemänderung herbeigeführt wird, die adogmatisch für eine echte Gleichstellung einsteht.

Die Politik und die Religion benutzen Dogmen als richtig zu sehende Postulate an, die nicht umgestürzt werden dürfen. Dogmen sind die heiligen Kühe unseres Kulturkreises. Und jeder macht sich der Häresie verdächtig, der diese Dogmen über den Haufen wirft oder gar offen den Kampf dagegen aufnimmt.

Frauenrechte und Frauchengleichstellung sind Menschenrechte, die Niemandem vorenthalten werden dürfen. Jedes weitere Jahr, daß vergeht, in der die Frau weiterhin nur als Eigentum des Mannes betrachtet wird, bringt unsere Zivilisation, unsere Gesellschaft, näher an einen Abgrund heran, der sie letztlich vernichten wird. Umwälzungen sind nun angebracht. Umwälzungen, die archaische Dogmen dahinfegen und eindeutig klar machen, daß Mann und Frau absolut gleichberechtigt sind. Frau hat nicht länger Objekt zu sein, sondern selbstbestimmtes Wesen, daß sich eben nicht prostituieren muß, um Karriere zu machen. Jeder weitere Kampf gegen die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft wird dieser Zivilisation nur Schaden. Und sie letztlich in den Untergang führen.

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3 Kommentare on Objekt: Frau (II/II)

  1. Diotima sagt:

    Dazu muss ich nun heute zur FASTNACHT ,einem Tag vor Aschermittwoch,unbedingt,meinen Senf geben…

    Also die Geschichte der Frau,ist eine Geschichte voller Missverständnisse-männlicher Missverständnisse und daraus resultierender weiblicher Missverständnisse-waren es doch sehr lange Männer,die Frauen die eigene Geschichte erklärten.
    Das Grundmissverständnis ist die männliche Fehleinschätzung,dass es sich bei der weiblichen Ausgabe des homo sapiens um eine Art intelligentes Tier handele..Der Irrtum beruht auf der Genesis-zuerst war der Mann und dann wurde die Frau angeblich aus dem Mann geclont…Doch eigentlich handelt es sich um einen Ãœbersetzungsfehler:adamos bedeutet unteilbar-d.h. der Urmensch hatte eine männliche und weibliche Seite,er war androgyn. Nun hat Gott(in der griechischen Mythologie war es mal wieder Apoll-mein Lieblingsgott;-),den Mensch gespalten in Mann und Frau…Nicht umsonst gilt Apoll auch als der Erfinder des Patriarchats…Der Mann galt fortan als die bessere Hälfte und die Frau sollte dem Mann untertan sein…Aber es gab laut Aristophanes auch Menschen mit gleichgeschlechtlichen Polen und so entstanden angeblich Hetero-und Homosexualität…
    Laut Aristophanes waren die gleichgeschlechtlich gepolten Kugelmenschen edler als die Hermaphroditen…und so wundert es auch nicht,dass wahre Emanzipation anscheinend nur in lesbischen Beziehungen für die Frau direkt erfahrbar und indirekt über Freundschaft zu homosexuellen Männern erfahrbar zu sein scheint.
    Das war bei den ollen Griechen so und hat sich scheinbar nicht wesentlich verändert.
    Die Homosexualität schien geradezu ein griechisches Phänomen zu sein,daher wohl der Begriff griechisch für die anale Praktik…Wie sehr weibliche Homosexualität in Frankreich verbreitet sein muss,wage ich hier nicht anzudenken-aber man/frau kann homosexuelle Praktiken ja auch heterosexuell ausüben,auch wenn dies angeblich laut Freud(der leider auch ein Patriarch war) auf eine infantile narzisstische Entwicklungsstörung schließen lässt:Ein echter(heterosexueller) Mann definiert sich über die vaginale Penetration,er macht es so,wie man es macht:hier dient die Sexualität ausschließlich der Fortpflanzung,da sie ausschließlich in Form des Begattungsaktes ausgeübt wird.
    Da frappiert es einigermaßen,dass gerade die Verführung zur Kopulation,die laut Bibel durch die Frau erfolgte,den Rauswurf aus dem Paradies verursachte…
    Die Erbsünde Evas bestand also aus theologischer Sicht in der Fortpflanzung.Man verübelt der Frau,dass sie die Entstehung der Menschheit verursacht habe,indem sie dem Sexappeal der Schlange(wieder ein apollinisches Symbol:-) erlegen sei…Mir erscheint Eden rückblickend als eine Art Zuchtstation irgendwelcher Raumgötter,die getreu dem Motto:Lasset uns Menschen machen! zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechtes für genetische Versuche auserwählt hatten.Der Mann sollte aber anscheinend doch die Frau beschlafen zwecks Zeugung-man wollte wohl fortpflanzungsfähige Hybriden und keine Menschen,bei denen ständig künstlich nachgeholfen werden musste.Oder vielleicht war man sich ja im Forscheteam nicht ganz einig.Vielleicht wollte der Chefgenetiker(Gott?)lieber in der DNA ein wenig herummanipulieren und das geht wohl besser bei künstlicher Befruchtung .Aber da hatte ja Lilith rumgezickt,sie wolle partout nicht im Labor die Beine breit machen für eine göttliche Spritze(heiliger Geist?).Also musste die devote Eva her…Der ehrgeizige Nachwuchsforscher machte Gott? wahrscheinlich klar,dass man das Paar nur mit einem Trick zur Fortpflanzung treiben könne-indem man ihm selbige verböte-verbotene Früchte schmeckten bekanntlich am besten…Und so wurde Eva schwanger und der Chefgenetiker schmollte…Wie sollte man homini sapienti kontrollieren,die sich selbst autonom fortpflanzen konnten und sich somit der genetischen Kontrolle entzogen???
    Also stiftete er Streit zwischen dem Nachwuchsgenetiker und der Frau und verfluchte den lästigen Nachfolgeanwärter samt des Probandenpaares-fürderhin hatte SIE unter Schmerzen zu gebären und ER zu schuften bis zum Umfallen…merke,der Fluch stammte von GOTT,nicht vom späteren TEUFEL…Und er hat sich trotz 400 Euro Jobs und PDA leider bis dato gehalten.
    Man wirft der Frau die natürliche Fortpflanzung vor-nur Frauen,die jungfräulich empfangen,sind also heilig…Es gibt nur eine Art jungfräulich zu empfangen-künstlich befruchtet durch den heiligen Geist.
    Das ist das Frauenbild der katholischen Kirche-die Frau als göttliches Versuchsobjekt und wenn man ihr schon nicht die Sexualität verbieten kann,dann wenigstens als Sexobjekt…Wobei die Sexualität dann nur noch der Fortpflanzung dient-dem Baum des Lebens…Wahrscheinlich war auch der Nachwuchsgenetiker auf Eva sauer,weil er wegen ihr seinen Job verlor-in ihrer Dämlichkeit hatte sie nämlich den Baum des Lebens mit dem Baum der Erkenntnis verwechselt-das heißt,sie hatte nur mit Adam rumgemacht und nicht richtig geschlafen…Schätzungsweise wurde sie beim Rausschmiss aus dem Versuchsgarten,dann noch vom Parkwächter(der mit dem Schwert) vergewaltigt und das machte dann weniger Spaß als die Entjungferung durch den Mephistoverschnitt…
    So dass es nicht wunder nimmt,dass Kain und Abel wohl alles andere als Adams Söhne waren,weswegen sie sich auch so übel in die Haare bekamen-mit fatalen Folgen-seltsam,dass Gott der Vegetarier zuwider war und er lieber ein Blutopfer wollte..Kain aber liebte Tiere ,brachte dann lieber seinen Bruder als Blutopfer dar….
    Erinnert irgendwie an die Jesusstory-Jesus jagt die Händler us dem Tempel,da er Tieropfer ablehnt,nur um sich selbst als Menschenopfer anzubieten….
    Mein Gott,muss Gott pervers sein-als Menschenopfer ,wofür??? Richtig,der Erbsünde wegen…Die Erbsünde,die durch Eva vererbt wurde-das negative Karma,das uns alle ans Rad der Inkarnation fesselt…Da fällt mir ein,heut endet der Karneval-am Aschermittwoch ist alles vorbei:Schluss mit lustig,Schluss mit der Fleischeslust.
    Ob wohl die Lust auf das Fleisch des anderen,die Fleischeslust, eine Art sublimierte Form des Kannibalismus ist? Vielleicht bestand Evas Sünde ja auch darin ,direkt nach der Kopulation Adam aufgegessen zu haben-dann wäre Gottes Wut immerhin verständlich gewesen:Immer diese Wilden,schließlich war man doch vom Himmel gekommen,um ihnen zivilisierten Umgang beizubringen…Nein,nein,nein,ich denke ich schweife ab.
    Die Erbsünde-heute redet man nicht mehr über sie,eher von Gendefekten,die nicht sein müssten,wenn…eine gewisse Person vor LANGER Zeit brav im Labor die Beine breit gemacht hätte für den heiligen Geist,anstatt sich vom Nachwuchsgenetiker in der Mittagspause im Park in die Kunst des Tantra einweihen zu lassen…Wer weiß,vielleicht tue ich dem TEUFEL unrecht,vielleicht wurde er von GOTT zu unrecht verteufelt-und wo zum Teufel liegt überhaupt der Unterschied zwischen Apoll und Bacchus???
    Die Faasenacht hieß früher bei den alten Römern Zeit der Saturnalien…Die Satyrn waren bocksbeinige Gestalten,die um Bacchus herumhüpften-also Schauspieler.Selbst in den Anfängen des Dyonysoskults durfte man als Frau nicht auf die Bühne,warum?
    Die Frau galt als unrein,wegen der Menstruation.Andererseits war sie nicht zu unrein,um sich im Ascherakult als Tempelhure zu verdingen…Auch eine Art,die Kirchensteuer einzutreiben und die Zahl der Tempelgänger zu erhöhen…Seltsam,sehr seltsam.
    Ja Aschera,ihr Fest begehen wir morgen.Wir gedenken des Sündenfalls samt seiner Folgen:der Erbsünde,der Sterblichkeit…
    Meine Theorie lautet,dass Apoll nicht wollte,dass Eva vom Baum der Erkenntnis isst,bestimmt sagte er :“Meine Süße,koste diese Früchte und Du wirst erleben,wie Gott zu sein und Leben hervorzubringen…“Danach schwängerte er sie,aber sie gab Adam vom Baum der Erkenntnis zu essen,sie wollte auf einmal intellektuell wie Lilith sein.Sie weihte Adam vielleicht ein und sagte ihm,was für ein übles Spiel eine Horde Aliens mit ihnen spiele.Daraufhin musste der Nachwuchsgenetier,äh sorry, der Teufel alias Apollyon,dafür sorgen,dass sie rausflogen,bevor sie auch den Rest verraten konnte.Aber Eva konnte nicht einfach die Futterluke halten sondern verpetzte Mephisto an Gott….Und sie nahm die Erkenntnis mit sich.
    Also musste sie zum Sexobjekt degradiert werden,damit die Männerwelt weiterhin an Gott und Teufel glauben konnte.
    Diese Logik ist so einfach wie absurd:Eva wirft man die Existenz des Menschengeschlechtes vor.Also muss man sie andererseits genau auf diese Gebärmaschinenfunktion reduzieren,damit der Sexismus salonfähig bleibt.Einerseits soll sie den Fortbestand der Menschheit garantieren,andererseits aber wird sie dafür bestraft…Und um sie genügend leiden zu lassen,erfand man die Gynäkologie…Die meisten der heute üblichen Instrumente wurden zur Zeit der Hexenverfolgung als Folterinstrumente verwendet…Eine Hexe war damals eine Frau,die ihre Sexualität selbst bestimmte als Subjekt und die denken konnte…DAS durfte nicht sein,schließlich war man sich seitens der Kirche nicht sicher,ob eine Frau eine Seele habe und folglich als Mensch zu bezeichnen sei…So erklärt sich auch,dass Frauenrechte nicht automatisch zu den Menschenrechten zählten…Diese bittere Erfahrung mussten viele Frauen machen,die die Bastille gestürmt,Korsetts verbrannt und mit Regenschirmen umhermarschiert waren und für Menschenrechte gekämpft hatten…Sie wurden bei der Vergabe der Menschenrechte nicht berücksichtigt,da Frauenrechte ja nicht unter Menschenrechte sondern eher unter Tierrechte zählten…Arme Rosa Luxenburg…Tiere haben ja bis heute keine Rechte und ob sich das Bild der Frau groß verändert hat,außer auf dem Papier,ist mehr als fraglich.Frauenrechte reduzieren sich doch eigentlich nur noch auf das Thema Abtreibung…Frauen dürfen ruhig weiterhin ungewollt geschwängert,also vergewaltigt werden,also wie Tiere behandelt werden,solange sie das PASSIVE Abtreibungsrecht besitzen…das passive Wahlrecht teilen sie sich ja heute mit den Männern,getreu dem Motto:Gib Adam das Gefühl,Eva zu beherrschen und er wird sich weiterhin beherrschen lassen…Das ist der Grund weswegen meiner Meinung nach KEINE bisherige Revolution wirklich unser Klassensystem aufgehoben hat-da die Revoluzzer nach der Revolte ihre Mitrevoluzzerinnen weiterversklavt haben….Und das ist der Grund,weswegen ich bei der nächsten Revolution zuhause bleibe,wobei ich darauf achte,dass mein Zuhause männerfrei ist.

    Die Frau sollte also Anhängsel des Mannes sein,folglich musste man dafür sorgen,dass sie nur dann dem Maria Modell(Prostitution IN der Ehe) entginge,sofern sie sich für das Maria Magdalena Modell(Prostitution AUßERHALB der Ehe) entscheide…
    Dies alles ist zutiefst deprimierend und bringt einen genau in die richtige Stimmung für Ascher(A)mittwoch…In diesem Sinne,viele Grüße an den Ost(a)r(a) hasen-viele Grüße an das Bunnygirl,das Maskottchen der Artemis,der Göttin der Jagd und der Amazonen,die die Schwester von Apollon war-die Göttin der verzweifelten Pseudoemanzipation….
    Ist es nicht zutiefst deprimierend zu wissen,dass die einzige Periode in der die Frauen nicht zur Prostitution gezwungen waren,eine Ära war,in der sie sich als Amazonen mit Gewalt die Männer vom Halse halten mussten???Wobei über diese Zeit männlicherseits finsterste Gerüchte kursieren in Form eines sexistischen Matriarchates,um das aktuelle Patriarchat als logische karmische Bestrafung hinzustellen..Wer weiß,vielleicht bestand die Erbsünde Liliths darin,sich gewehrt zu haben???
    Oder gab es da mal ein goldenes Zeitalter,bevor die Götter hier unten Gott mit uns spielten…eine Ära der Gleichberechtigung,der Promiskuität,in der Tantrasex Allgemeinbildung war und Geburtshilfe unter Nachbarschaftshilfe fiel,da theoretisch jeder Mann Vater sein konnte…Eine Ära vor dem Vaterschaftstest und vor der Vererbung durch Urheberrecht am Kind….
    Das muss eine Zeit VOR dem Paradies gewesen sein…Oder eine Zeit,die noch kommt…

  2. Diotima sagt:

    Dazu muss ich nun heute zur FASTNACHT ,einem Tag vor Aschermittwoch,unbedingt,meinen Senf geben…

    Also die Geschichte der Frau,ist eine Geschichte voller Missverständnisse-männlicher Missverständnisse und daraus resultierender weiblicher Missverständnisse-waren es doch sehr lange Männer,die Frauen die eigene Geschichte erklärten.
    Das Grundmissverständnis ist die männliche Fehleinschätzung,dass es sich bei der weiblichen Ausgabe des homo sapiens um eine Art intelligentes Tier handele..Der Irrtum beruht auf der Genesis-zuerst war der Mann und dann wurde die Frau angeblich aus dem Mann geclont…Doch eigentlich handelt es sich um einen Ãœbersetzungsfehler:adamos bedeutet unteilbar-d.h. der Urmensch hatte eine männliche und weibliche Seite,er war androgyn. Nun hat Gott(in der griechischen Mythologie war es mal wieder Apoll-mein Lieblingsgott;-),den Mensch gespalten in Mann und Frau…Nicht umsonst gilt Apoll auch als der Erfinder des Patriarchats…Der Mann galt fortan als die bessere Hälfte und die Frau sollte dem Mann untertan sein…Aber es gab laut Aristophanes auch Menschen mit gleichgeschlechtlichen Polen und so entstanden angeblich Hetero-und Homosexualität…
    Laut Aristophanes waren die gleichgeschlechtlich gepolten Kugelmenschen edler als die Hermaphroditen…und so wundert es auch nicht,dass wahre Emanzipation anscheinend nur in lesbischen Beziehungen für die Frau direkt erfahrbar und indirekt über Freundschaft zu homosexuellen Männern erfahrbar zu sein scheint.
    Das war bei den ollen Griechen so und hat sich scheinbar nicht wesentlich verändert.
    Die Homosexualität schien geradezu ein griechisches Phänomen zu sein,daher wohl der Begriff griechisch für die anale Praktik…Wie sehr weibliche Homosexualität in Frankreich verbreitet sein muss,wage ich hier nicht anzudenken-aber man/frau kann homosexuelle Praktiken ja auch heterosexuell ausüben,auch wenn dies angeblich laut Freud(der leider auch ein Patriarch war) auf eine infantile narzisstische Entwicklungsstörung schließen lässt:Ein echter(heterosexueller) Mann definiert sich über die vaginale Penetration,er macht es so,wie man es macht:hier dient die Sexualität ausschließlich der Fortpflanzung,da sie ausschließlich in Form des Begattungsaktes ausgeübt wird.
    Da frappiert es einigermaßen,dass gerade die Verführung zur Kopulation,die laut Bibel durch die Frau erfolgte,den Rauswurf aus dem Paradies verursachte…
    Die Erbsünde Evas bestand also aus theologischer Sicht in der Fortpflanzung.Man verübelt der Frau,dass sie die Entstehung der Menschheit verursacht habe,indem sie dem Sexappeal der Schlange(wieder ein apollinisches Symbol:-) erlegen sei…Mir erscheint Eden rückblickend als eine Art Zuchtstation irgendwelcher Raumgötter,die getreu dem Motto:Lasset uns Menschen machen! zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechtes für genetische Versuche auserwählt hatten.Der Mann sollte aber anscheinend doch die Frau beschlafen zwecks Zeugung-man wollte wohl fortpflanzungsfähige Hybriden und keine Menschen,bei denen ständig künstlich nachgeholfen werden musste.Oder vielleicht war man sich ja im Forscheteam nicht ganz einig.Vielleicht wollte der Chefgenetiker(Gott?)lieber in der DNA ein wenig herummanipulieren und das geht wohl besser bei künstlicher Befruchtung .Aber da hatte ja Lilith rumgezickt,sie wolle partout nicht im Labor die Beine breit machen für eine göttliche Spritze(heiliger Geist?).Also musste die devote Eva her…Der ehrgeizige Nachwuchsforscher machte Gott? wahrscheinlich klar,dass man das Paar nur mit einem Trick zur Fortpflanzung treiben könne-indem man ihm selbige verböte-verbotene Früchte schmeckten bekanntlich am besten…Und so wurde Eva schwanger und der Chefgenetiker schmollte…Wie sollte man homini sapienti kontrollieren,die sich selbst autonom fortpflanzen konnten und sich somit der genetischen Kontrolle entzogen???
    Also stiftete er Streit zwischen dem Nachwuchsgenetiker und der Frau und verfluchte den lästigen Nachfolgeanwärter samt des Probandenpaares-fürderhin hatte SIE unter Schmerzen zu gebären und ER zu schuften bis zum Umfallen…merke,der Fluch stammte von GOTT,nicht vom späteren TEUFEL…Und er hat sich trotz 400 Euro Jobs und PDA leider bis dato gehalten.
    Man wirft der Frau die natürliche Fortpflanzung vor-nur Frauen,die jungfräulich empfangen,sind also heilig…Es gibt nur eine Art jungfräulich zu empfangen-künstlich befruchtet durch den heiligen Geist.
    Das ist das Frauenbild der katholischen Kirche-die Frau als göttliches Versuchsobjekt und wenn man ihr schon nicht die Sexualität verbieten kann,dann wenigstens als Sexobjekt…Wobei die Sexualität dann nur noch der Fortpflanzung dient-dem Baum des Lebens…Wahrscheinlich war auch der Nachwuchsgenetiker auf Eva sauer,weil er wegen ihr seinen Job verlor-in ihrer Dämlichkeit hatte sie nämlich den Baum des Lebens mit dem Baum der Erkenntnis verwechselt-das heißt,sie hatte nur mit Adam rumgemacht und nicht richtig geschlafen…Schätzungsweise wurde sie beim Rausschmiss aus dem Versuchsgarten,dann noch vom Parkwächter(der mit dem Schwert) vergewaltigt und das machte dann weniger Spaß als die Entjungferung durch den Mephistoverschnitt…
    So dass es nicht wunder nimmt,dass Kain und Abel wohl alles andere als Adams Söhne waren,weswegen sie sich auch so übel in die Haare bekamen-mit fatalen Folgen-seltsam,dass Gott der Vegetarier zuwider war und er lieber ein Blutopfer wollte..Kain aber liebte Tiere ,brachte dann lieber seinen Bruder als Blutopfer dar….
    Erinnert irgendwie an die Jesusstory-Jesus jagt die Händler us dem Tempel,da er Tieropfer ablehnt,nur um sich selbst als Menschenopfer anzubieten….
    Mein Gott,muss Gott pervers sein-als Menschenopfer ,wofür??? Richtig,der Erbsünde wegen…Die Erbsünde,die durch Eva vererbt wurde-das negative Karma,das uns alle ans Rad der Inkarnation fesselt…Da fällt mir ein,heut endet der Karneval-am Aschermittwoch ist alles vorbei:Schluss mit lustig,Schluss mit der Fleischeslust.
    Ob wohl die Lust auf das Fleisch des anderen,die Fleischeslust, eine Art sublimierte Form des Kannibalismus ist? Vielleicht bestand Evas Sünde ja auch darin ,direkt nach der Kopulation Adam aufgegessen zu haben-dann wäre Gottes Wut immerhin verständlich gewesen:Immer diese Wilden,schließlich war man doch vom Himmel gekommen,um ihnen zivilisierten Umgang beizubringen…Nein,nein,nein,ich denke ich schweife ab.
    Die Erbsünde-heute redet man nicht mehr über sie,eher von Gendefekten,die nicht sein müssten,wenn…eine gewisse Person vor LANGER Zeit brav im Labor die Beine breit gemacht hätte für den heiligen Geist,anstatt sich vom Nachwuchsgenetiker in der Mittagspause im Park in die Kunst des Tantra einweihen zu lassen…Wer weiß,vielleicht tue ich dem TEUFEL unrecht,vielleicht wurde er von GOTT zu unrecht verteufelt-und wo zum Teufel liegt überhaupt der Unterschied zwischen Apoll und Bacchus???
    Die Faasenacht hieß früher bei den alten Römern Zeit der Saturnalien…Die Satyrn waren bocksbeinige Gestalten,die um Bacchus herumhüpften-also Schauspieler.Selbst in den Anfängen des Dyonysoskults durfte man als Frau nicht auf die Bühne,warum?
    Die Frau galt als unrein,wegen der Menstruation.Andererseits war sie nicht zu unrein,um sich im Ascherakult als Tempelhure zu verdingen…Auch eine Art,die Kirchensteuer einzutreiben und die Zahl der Tempelgänger zu erhöhen…Seltsam,sehr seltsam.
    Ja Aschera,ihr Fest begehen wir morgen.Wir gedenken des Sündenfalls samt seiner Folgen:der Erbsünde,der Sterblichkeit…
    Meine Theorie lautet,dass Apoll nicht wollte,dass Eva vom Baum der Erkenntnis isst,bestimmt sagte er :“Meine Süße,koste diese Früchte und Du wirst erleben,wie Gott zu sein und Leben hervorzubringen…“Danach schwängerte er sie,aber sie gab Adam vom Baum der Erkenntnis zu essen,sie wollte auf einmal intellektuell wie Lilith sein.Sie weihte Adam vielleicht ein und sagte ihm,was für ein übles Spiel eine Horde Aliens mit ihnen spiele.Daraufhin musste der Nachwuchsgenetier,äh sorry, der Teufel alias Apollyon,dafür sorgen,dass sie rausflogen,bevor sie auch den Rest verraten konnte.Aber Eva konnte nicht einfach die Futterluke halten sondern verpetzte Mephisto an Gott….Und sie nahm die Erkenntnis mit sich.
    Also musste sie zum Sexobjekt degradiert werden,damit die Männerwelt weiterhin an Gott und Teufel glauben konnte.
    Diese Logik ist so einfach wie absurd:Eva wirft man die Existenz des Menschengeschlechtes vor.Also muss man sie andererseits genau auf diese Gebärmaschinenfunktion reduzieren,damit der Sexismus salonfähig bleibt.Einerseits soll sie den Fortbestand der Menschheit garantieren,andererseits aber wird sie dafür bestraft…Und um sie genügend leiden zu lassen,erfand man die Gynäkologie…Die meisten der heute üblichen Instrumente wurden zur Zeit der Hexenverfolgung als Folterinstrumente verwendet…Eine Hexe war damals eine Frau,die ihre Sexualität selbst bestimmte als Subjekt und die denken konnte…DAS durfte nicht sein,schließlich war man sich seitens der Kirche nicht sicher,ob eine Frau eine Seele habe und folglich als Mensch zu bezeichnen sei…So erklärt sich auch,dass Frauenrechte nicht automatisch zu den Menschenrechten zählten…Diese bittere Erfahrung mussten viele Frauen machen,die die Bastille gestürmt,Korsetts verbrannt und mit Regenschirmen umhermarschiert waren und für Menschenrechte gekämpft hatten…Sie wurden bei der Vergabe der Menschenrechte nicht berücksichtigt,da Frauenrechte ja nicht unter Menschenrechte sondern eher unter Tierrechte zählten…Arme Rosa Luxenburg…Tiere haben ja bis heute keine Rechte und ob sich das Bild der Frau groß verändert hat,außer auf dem Papier,ist mehr als fraglich.Frauenrechte reduzieren sich doch eigentlich nur noch auf das Thema Abtreibung…Frauen dürfen ruhig weiterhin ungewollt geschwängert,also vergewaltigt werden,also wie Tiere behandelt werden,solange sie das PASSIVE Abtreibungsrecht besitzen…das passive Wahlrecht teilen sie sich ja heute mit den Männern,getreu dem Motto:Gib Adam das Gefühl,Eva zu beherrschen und er wird sich weiterhin beherrschen lassen…Das ist der Grund weswegen meiner Meinung nach KEINE bisherige Revolution wirklich unser Klassensystem aufgehoben hat-da die Revoluzzer nach der Revolte ihre Mitrevoluzzerinnen weiterversklavt haben….Und das ist der Grund,weswegen ich bei der nächsten Revolution zuhause bleibe,wobei ich darauf achte,dass mein Zuhause männerfrei ist.

    Die Frau sollte also Anhängsel des Mannes sein,folglich musste man dafür sorgen,dass sie nur dann dem Maria Modell(Prostitution IN der Ehe) entginge,sofern sie sich für das Maria Magdalena Modell(Prostitution AUßERHALB der Ehe) entscheide…
    Dies alles ist zutiefst deprimierend und bringt einen genau in die richtige Stimmung für Ascher(A)mittwoch…In diesem Sinne,viele Grüße an den Ost(a)r(a) hasen-viele Grüße an das Bunnygirl,das Maskottchen der Artemis,der Göttin der Jagd und der Amazonen,die die Schwester von Apollon war-die Göttin der verzweifelten Pseudoemanzipation….
    Ist es nicht zutiefst deprimierend zu wissen,dass die einzige Periode in der die Frauen nicht zur Prostitution gezwungen waren,eine Ära war,in der sie sich als Amazonen mit Gewalt die Männer vom Halse halten mussten???Wobei über diese Zeit männlicherseits finsterste Gerüchte kursieren in Form eines sexistischen Matriarchates,um das aktuelle Patriarchat als logische karmische Bestrafung hinzustellen..Wer weiß,vielleicht bestand die Erbsünde Liliths darin,sich gewehrt zu haben???
    Oder gab es da mal ein goldenes Zeitalter,bevor die Götter hier unten Gott mit uns spielten…eine Ära der Gleichberechtigung,der Promiskuität,in der Tantrasex Allgemeinbildung war und Geburtshilfe unter Nachbarschaftshilfe fiel,da theoretisch jeder Mann Vater sein konnte…Eine Ära vor dem Vaterschaftstest und vor der Vererbung durch Urheberrecht am Kind….
    Das muss eine Zeit VOR dem Paradies gewesen sein…Oder eine Zeit,die noch kommt…

  3. Diotima sagt:

    Dazu muss ich nun heute zur FASTNACHT ,einem Tag vor Aschermittwoch,unbedingt,meinen Senf geben…

    Also die Geschichte der Frau,ist eine Geschichte voller Missverständnisse-männlicher Missverständnisse und daraus resultierender weiblicher Missverständnisse-waren es doch sehr lange Männer,die Frauen die eigene Geschichte erklärten.
    Das Grundmissverständnis ist die männliche Fehleinschätzung,dass es sich bei der weiblichen Ausgabe des homo sapiens um eine Art intelligentes Tier handele..Der Irrtum beruht auf der Genesis-zuerst war der Mann und dann wurde die Frau angeblich aus dem Mann geclont…Doch eigentlich handelt es sich um einen Ãœbersetzungsfehler:adamos bedeutet unteilbar-d.h. der Urmensch hatte eine männliche und weibliche Seite,er war androgyn. Nun hat Gott(in der griechischen Mythologie war es mal wieder Apoll-mein Lieblingsgott;-),den Mensch gespalten in Mann und Frau…Nicht umsonst gilt Apoll auch als der Erfinder des Patriarchats…Der Mann galt fortan als die bessere Hälfte und die Frau sollte dem Mann untertan sein…Aber es gab laut Aristophanes auch Menschen mit gleichgeschlechtlichen Polen und so entstanden angeblich Hetero-und Homosexualität…
    Laut Aristophanes waren die gleichgeschlechtlich gepolten Kugelmenschen edler als die Hermaphroditen…und so wundert es auch nicht,dass wahre Emanzipation anscheinend nur in lesbischen Beziehungen für die Frau direkt erfahrbar und indirekt über Freundschaft zu homosexuellen Männern erfahrbar zu sein scheint.
    Das war bei den ollen Griechen so und hat sich scheinbar nicht wesentlich verändert.
    Die Homosexualität schien geradezu ein griechisches Phänomen zu sein,daher wohl der Begriff griechisch für die anale Praktik…Wie sehr weibliche Homosexualität in Frankreich verbreitet sein muss,wage ich hier nicht anzudenken-aber man/frau kann homosexuelle Praktiken ja auch heterosexuell ausüben,auch wenn dies angeblich laut Freud(der leider auch ein Patriarch war) auf eine infantile narzisstische Entwicklungsstörung schließen lässt:Ein echter(heterosexueller) Mann definiert sich über die vaginale Penetration,er macht es so,wie man es macht:hier dient die Sexualität ausschließlich der Fortpflanzung,da sie ausschließlich in Form des Begattungsaktes ausgeübt wird.
    Da frappiert es einigermaßen,dass gerade die Verführung zur Kopulation,die laut Bibel durch die Frau erfolgte,den Rauswurf aus dem Paradies verursachte…
    Die Erbsünde Evas bestand also aus theologischer Sicht in der Fortpflanzung.Man verübelt der Frau,dass sie die Entstehung der Menschheit verursacht habe,indem sie dem Sexappeal der Schlange(wieder ein apollinisches Symbol:-) erlegen sei…Mir erscheint Eden rückblickend als eine Art Zuchtstation irgendwelcher Raumgötter,die getreu dem Motto:Lasset uns Menschen machen! zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechtes für genetische Versuche auserwählt hatten.Der Mann sollte aber anscheinend doch die Frau beschlafen zwecks Zeugung-man wollte wohl fortpflanzungsfähige Hybriden und keine Menschen,bei denen ständig künstlich nachgeholfen werden musste.Oder vielleicht war man sich ja im Forscheteam nicht ganz einig.Vielleicht wollte der Chefgenetiker(Gott?)lieber in der DNA ein wenig herummanipulieren und das geht wohl besser bei künstlicher Befruchtung .Aber da hatte ja Lilith rumgezickt,sie wolle partout nicht im Labor die Beine breit machen für eine göttliche Spritze(heiliger Geist?).Also musste die devote Eva her…Der ehrgeizige Nachwuchsforscher machte Gott? wahrscheinlich klar,dass man das Paar nur mit einem Trick zur Fortpflanzung treiben könne-indem man ihm selbige verböte-verbotene Früchte schmeckten bekanntlich am besten…Und so wurde Eva schwanger und der Chefgenetiker schmollte…Wie sollte man homini sapienti kontrollieren,die sich selbst autonom fortpflanzen konnten und sich somit der genetischen Kontrolle entzogen???
    Also stiftete er Streit zwischen dem Nachwuchsgenetiker und der Frau und verfluchte den lästigen Nachfolgeanwärter samt des Probandenpaares-fürderhin hatte SIE unter Schmerzen zu gebären und ER zu schuften bis zum Umfallen…merke,der Fluch stammte von GOTT,nicht vom späteren TEUFEL…Und er hat sich trotz 400 Euro Jobs und PDA leider bis dato gehalten.
    Man wirft der Frau die natürliche Fortpflanzung vor-nur Frauen,die jungfräulich empfangen,sind also heilig…Es gibt nur eine Art jungfräulich zu empfangen-künstlich befruchtet durch den heiligen Geist.
    Das ist das Frauenbild der katholischen Kirche-die Frau als göttliches Versuchsobjekt und wenn man ihr schon nicht die Sexualität verbieten kann,dann wenigstens als Sexobjekt…Wobei die Sexualität dann nur noch der Fortpflanzung dient-dem Baum des Lebens…Wahrscheinlich war auch der Nachwuchsgenetiker auf Eva sauer,weil er wegen ihr seinen Job verlor-in ihrer Dämlichkeit hatte sie nämlich den Baum des Lebens mit dem Baum der Erkenntnis verwechselt-das heißt,sie hatte nur mit Adam rumgemacht und nicht richtig geschlafen…Schätzungsweise wurde sie beim Rausschmiss aus dem Versuchsgarten,dann noch vom Parkwächter(der mit dem Schwert) vergewaltigt und das machte dann weniger Spaß als die Entjungferung durch den Mephistoverschnitt…
    So dass es nicht wunder nimmt,dass Kain und Abel wohl alles andere als Adams Söhne waren,weswegen sie sich auch so übel in die Haare bekamen-mit fatalen Folgen-seltsam,dass Gott der Vegetarier zuwider war und er lieber ein Blutopfer wollte..Kain aber liebte Tiere ,brachte dann lieber seinen Bruder als Blutopfer dar….
    Erinnert irgendwie an die Jesusstory-Jesus jagt die Händler us dem Tempel,da er Tieropfer ablehnt,nur um sich selbst als Menschenopfer anzubieten….
    Mein Gott,muss Gott pervers sein-als Menschenopfer ,wofür??? Richtig,der Erbsünde wegen…Die Erbsünde,die durch Eva vererbt wurde-das negative Karma,das uns alle ans Rad der Inkarnation fesselt…Da fällt mir ein,heut endet der Karneval-am Aschermittwoch ist alles vorbei:Schluss mit lustig,Schluss mit der Fleischeslust.
    Ob wohl die Lust auf das Fleisch des anderen,die Fleischeslust, eine Art sublimierte Form des Kannibalismus ist? Vielleicht bestand Evas Sünde ja auch darin ,direkt nach der Kopulation Adam aufgegessen zu haben-dann wäre Gottes Wut immerhin verständlich gewesen:Immer diese Wilden,schließlich war man doch vom Himmel gekommen,um ihnen zivilisierten Umgang beizubringen…Nein,nein,nein,ich denke ich schweife ab.
    Die Erbsünde-heute redet man nicht mehr über sie,eher von Gendefekten,die nicht sein müssten,wenn…eine gewisse Person vor LANGER Zeit brav im Labor die Beine breit gemacht hätte für den heiligen Geist,anstatt sich vom Nachwuchsgenetiker in der Mittagspause im Park in die Kunst des Tantra einweihen zu lassen…Wer weiß,vielleicht tue ich dem TEUFEL unrecht,vielleicht wurde er von GOTT zu unrecht verteufelt-und wo zum Teufel liegt überhaupt der Unterschied zwischen Apoll und Bacchus???
    Die Faasenacht hieß früher bei den alten Römern Zeit der Saturnalien…Die Satyrn waren bocksbeinige Gestalten,die um Bacchus herumhüpften-also Schauspieler.Selbst in den Anfängen des Dyonysoskults durfte man als Frau nicht auf die Bühne,warum?
    Die Frau galt als unrein,wegen der Menstruation.Andererseits war sie nicht zu unrein,um sich im Ascherakult als Tempelhure zu verdingen…Auch eine Art,die Kirchensteuer einzutreiben und die Zahl der Tempelgänger zu erhöhen…Seltsam,sehr seltsam.
    Ja Aschera,ihr Fest begehen wir morgen.Wir gedenken des Sündenfalls samt seiner Folgen:der Erbsünde,der Sterblichkeit…
    Meine Theorie lautet,dass Apoll nicht wollte,dass Eva vom Baum der Erkenntnis isst,bestimmt sagte er :“Meine Süße,koste diese Früchte und Du wirst erleben,wie Gott zu sein und Leben hervorzubringen…“Danach schwängerte er sie,aber sie gab Adam vom Baum der Erkenntnis zu essen,sie wollte auf einmal intellektuell wie Lilith sein.Sie weihte Adam vielleicht ein und sagte ihm,was für ein übles Spiel eine Horde Aliens mit ihnen spiele.Daraufhin musste der Nachwuchsgenetier,äh sorry, der Teufel alias Apollyon,dafür sorgen,dass sie rausflogen,bevor sie auch den Rest verraten konnte.Aber Eva konnte nicht einfach die Futterluke halten sondern verpetzte Mephisto an Gott….Und sie nahm die Erkenntnis mit sich.
    Also musste sie zum Sexobjekt degradiert werden,damit die Männerwelt weiterhin an Gott und Teufel glauben konnte.
    Diese Logik ist so einfach wie absurd:Eva wirft man die Existenz des Menschengeschlechtes vor.Also muss man sie andererseits genau auf diese Gebärmaschinenfunktion reduzieren,damit der Sexismus salonfähig bleibt.Einerseits soll sie den Fortbestand der Menschheit garantieren,andererseits aber wird sie dafür bestraft…Und um sie genügend leiden zu lassen,erfand man die Gynäkologie…Die meisten der heute üblichen Instrumente wurden zur Zeit der Hexenverfolgung als Folterinstrumente verwendet…Eine Hexe war damals eine Frau,die ihre Sexualität selbst bestimmte als Subjekt und die denken konnte…DAS durfte nicht sein,schließlich war man sich seitens der Kirche nicht sicher,ob eine Frau eine Seele habe und folglich als Mensch zu bezeichnen sei…So erklärt sich auch,dass Frauenrechte nicht automatisch zu den Menschenrechten zählten…Diese bittere Erfahrung mussten viele Frauen machen,die die Bastille gestürmt,Korsetts verbrannt und mit Regenschirmen umhermarschiert waren und für Menschenrechte gekämpft hatten…Sie wurden bei der Vergabe der Menschenrechte nicht berücksichtigt,da Frauenrechte ja nicht unter Menschenrechte sondern eher unter Tierrechte zählten…Arme Rosa Luxenburg…Tiere haben ja bis heute keine Rechte und ob sich das Bild der Frau groß verändert hat,außer auf dem Papier,ist mehr als fraglich.Frauenrechte reduzieren sich doch eigentlich nur noch auf das Thema Abtreibung…Frauen dürfen ruhig weiterhin ungewollt geschwängert,also vergewaltigt werden,also wie Tiere behandelt werden,solange sie das PASSIVE Abtreibungsrecht besitzen…das passive Wahlrecht teilen sie sich ja heute mit den Männern,getreu dem Motto:Gib Adam das Gefühl,Eva zu beherrschen und er wird sich weiterhin beherrschen lassen…Das ist der Grund weswegen meiner Meinung nach KEINE bisherige Revolution wirklich unser Klassensystem aufgehoben hat-da die Revoluzzer nach der Revolte ihre Mitrevoluzzerinnen weiterversklavt haben….Und das ist der Grund,weswegen ich bei der nächsten Revolution zuhause bleibe,wobei ich darauf achte,dass mein Zuhause männerfrei ist.

    Die Frau sollte also Anhängsel des Mannes sein,folglich musste man dafür sorgen,dass sie nur dann dem Maria Modell(Prostitution IN der Ehe) entginge,sofern sie sich für das Maria Magdalena Modell(Prostitution AUßERHALB der Ehe) entscheide…
    Dies alles ist zutiefst deprimierend und bringt einen genau in die richtige Stimmung für Ascher(A)mittwoch…In diesem Sinne,viele Grüße an den Ost(a)r(a) hasen-viele Grüße an das Bunnygirl,das Maskottchen der Artemis,der Göttin der Jagd und der Amazonen,die die Schwester von Apollon war-die Göttin der verzweifelten Pseudoemanzipation….
    Ist es nicht zutiefst deprimierend zu wissen,dass die einzige Periode in der die Frauen nicht zur Prostitution gezwungen waren,eine Ära war,in der sie sich als Amazonen mit Gewalt die Männer vom Halse halten mussten???Wobei über diese Zeit männlicherseits finsterste Gerüchte kursieren in Form eines sexistischen Matriarchates,um das aktuelle Patriarchat als logische karmische Bestrafung hinzustellen..Wer weiß,vielleicht bestand die Erbsünde Liliths darin,sich gewehrt zu haben???
    Oder gab es da mal ein goldenes Zeitalter,bevor die Götter hier unten Gott mit uns spielten…eine Ära der Gleichberechtigung,der Promiskuität,in der Tantrasex Allgemeinbildung war und Geburtshilfe unter Nachbarschaftshilfe fiel,da theoretisch jeder Mann Vater sein konnte…Eine Ära vor dem Vaterschaftstest und vor der Vererbung durch Urheberrecht am Kind….
    Das muss eine Zeit VOR dem Paradies gewesen sein…Oder eine Zeit,die noch kommt…