Viele wünschen es sich. Auch CDU-Mitglieder mit neoliberalen Verstand. Der neueste Kalauer kommt nun direkt von der Bundes-CDU. Unser werter Bundeskanzler denkt allen Ernstes daran, Hessens erfolgreichsten CDU-Politiker aufs europäische Abstellgleis zu schieben.

Und statt seiner den Entführte-Flugzeuge-Abschießen-Woller Franz-Josef Jung auf seinen hessischen Thron zu installieren. Wiesbaden weiß, wie immer eigentlich, von nichts. Ob dieser Scherz nur ein Scherz oder ernstgemeinte Antipropaganda gegen den erfolgreichsten, gnadenlosesten und brutalst möglichsten Aufklärer aus den Reihen der Neokonservativen ist, wird sich erst in den nächsten Tagen zeigen.

Fest steht: Roland Koch stellt eindeutig ein politisches Risiko für eine Persönlichkeit wie unser Mädel aus der Uckermarck dar. Eine politische Gefahr, der man nur begegnen kann, wenn er, bevor er wirklich nach dem Kanzleramt greifen kann, vorher weit in die Wüste geschickt wird.

So wie die SPD im Allgemeinen auch unliebsame Herrschaften nach Brüssel abschiebt, damit sie im Land nicht doch noch ein wenig sozialere als die aktuelle Politik machen. (Bei Frau Ypsilanti übersah die Partei ihre Chance, da man froh war, ihr Programm mit Lüge gestoppt zu haben – deshalb auch Lügilanti.)

Merkel sei entschlossen, nach fast 21 Jahren Abstinenz wieder einen CDU-Politiker in der Kommission zu installieren, berichtete das Magazin am Mittwoch vorab. Ein Regierungssprecher bezeichnete die Berichte auf Anfrage als „skurril“.

Man kann nur hoffen, daß Merkel nicht nur entchlossen ist, sondern endlich einmal handelt. Auch wenn es nur ihrem eigenen Machterhalt dienen würde, wäre ein Ministerpräsident Franz-Josef Jung hier in Hessen so schnell weg vom Fenster, daß keine 3 Monate nach seiner Amtsübernahme und Ablösung von Herrn Koch in Hessen abermals Neuwahlen veranstaltet werden müßten. Herr Jung ist, altbekanntermaßen, in Hessen noch unbeliebter wegen seiner Berliner Äußerungen als es Roland Koch ist – selbst in den eigenen Reihen. Und Neuwahlen wären etwas, daß wir in Hessen dringend brauchen, die hessischen Verhältnisse sind einfach nicht ertrag- oder auf den Bund übertragbar.

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