Die Partei des gelebten Kommunismus, die SPD, manchmal auch ernsthaft Mamam Sozialdemokratie genannt, bringt es tatsächlich fertig, als der Karnevalsverein dazustehen, der sie eigentlich auch ist. Obwohl da soviele braune Socken herum laufen, wie nicht einmal in der CDU sich in wichtigen Ämtern befinden. (Aber dies ist ein anderes Kapitel.)

Frau Sabine Bätzing, die bereits im vergangenen Jahr mit einem Vorstoß ihres Büros negativ aufgefallen ist, hat nach Neujahr eine noch hirnrissigere Idee ausbaldowert als das, was sie sonst absondert. Interessanterweise diesmal etwas, daß sogar unter gewissen Umständen Sinn machen würde.

Frau Bätzing ist dafür, daß die Promillegrenze in Deutschland auf 0,3 abgesenkt wird. An für sich kein schlechtes Unterfangen.  Die Idee hat sogar etwas für sich. 0,3 Promille hat man bereits nach einem Bier intus, wobei die körperliche Konstitution absolut keine Rolle spielt.

Für viele noch arbeitende Arbeitnehmer wäre dies die Chance, wegen des nun sehr schnell drohenden Führerscheinsverlustes in das von der SPD geschaffene Hartz IV abzurutschen. Welcher Arbeitnehmer gönnt sich nicht nach der schweren täglichen Arbeit danach einen kleinen Absacker in der Stammkneipe.

Käme die Initiative von Frau Bätzing wirklich durch, könnte die Polizei alle Ausfallstraßen aus den Großstädten entsprechend kontrollieren und dabei mehr Arbeitslose erzeugen, als für die Gesundung unseres Finanzmarktes wirklich notwendig wären.

Klar ist, das die neue Promillegrenze die Straßen sicherer und vor allem leerer machen würde. Und ich befürchte, darum geht es. Die Straßen sollen leerer werden. Damit die Bonzen mit ihren schweren, gepanzerten Fahrzeugen noch ungehemmter über die Autobahnen brettern können, als vorher schon!

Es würden so bedeutend weniger junge Menschen durch selbstverschuldete Alkoholunfälle ums Leben kommen. Dies ist eindeutig klar. Gravierend ist jedoch die absolute Unwissenheit von Frau Bätzing, was den wirklichen Alkoholverbrauch in Deutschland an geht und welche gesellschaftlichen Kreise vom Alkoholmißbrauch eigentlich betroffen sind. Die Initiative ist vielleicht gut gemeint und kann vielleicht das eine oder andere Leben retten, aber sie liest sich nicht nur wie blanker Aktionismus, sie ist es auch!

Allein dann noch hinterher zu schieben, daß zukünftig auf unseren Zigarettenpackungen Bilder von Opfern des Rauchens abgebildet werden (wahrscheinlich wird hier das Persönlichkeits- und Urheberrecht der betreffenden Personen mit Absicht noch mit Füßen getreten, da ich kaum glaube, daß die Bundesregierung über solcher Art Bilder das eigentliche Urheber- bzw. Erzeugerrecht besitzt. Die Aufbringung dieser Bilder dürften unter Umständen sogar ausreichen, den Staat wegen brutaler Morbidität und Nötigung zu verklagen – ich werde einmal versuchen, dies prüfen zu lassen). Etwas. daß ich in keinster Weise gut heißen kann.

Unsere aktuelle Regierung verläuft sich nicht nur in ihrem eigenen Umweltaktionismus, sondern auch in einem Gesundheitswahn, der bereits lebensbedrohliche Züge annimmt. Alkohol richtet Schaden an, aber nur in Personenkreisen, in denen eine gewisse psychische Stärke nicht gegeben ist. Das diese psychische Stärke auch gebrochen werden kann (Hartz IV machts möglich), wird von Seitens des Staates komplett übersehen, daß man hier Selbst und direkt Hauptverursacher der ganzen Misere ist. Es geht hier also nicht einmal um die wirklich Alkoholkranken, sondern nur darum, dem Volk wieder einmal Sand in die Augen zu streuen und öffentlich zu zeigen, daß man doch etwas für es tun würde. So etwas ist abzulehnen, auch wenn die Idee an für sich zu befürworten wäre. Immerhin dürfte man dann den Priestern der christlichen Religionen im Abendmahl den Genuß des geweihten Weines untersagen, womit diese damit wieder zum Vorbild für die Gesellschaft werden können.

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2 Kommentare on Neue Promillegrenze?

  1. Diotima sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen-es ist nicht verantwortbar,dass Priester,die eindeutig die jetzige Promillegrenze regelmäßig liturgisch erreichen,in volltrunkenem Zustand Ehen stiften,Babies taufen oder Tote unter die Erde bringen…Andererseits scheint es Berufe zu geben,die man nur als Gewohnheitstrinker einigermaßen ausüben kann ohne melancholisch zu werden.
    Was haben Spirituosen mit Spiritualität zu tun? Dies erschließt sich eigentlich nur,wenn man weiß,welche Alkoholmengen in den Klöstern seitens des Klerus produziert und konsumiert wurden…Die Klöster waren in vielerlei Hinsicht augenscheinlich die Vorläufermodelle unserer heutigen Universitäten.Das würde Barbarossa zweifelsfrei an dieser Stelle bestätigen,wenn er nicht im Kyffhäuser festsitzen würde,da sich sein Bart dort in einer Gebirgsspalte verklemmt hat…Unser Unisystem ist gewissermaßen ein Witz mit einem mehr als ein jahrtausendalten Bart.Die Geistlichen haben die Universitäten gegründet,da man ja Theologie studieren musste,um das Recht zu genießen,Wasser in Wein zu verwandeln…Wobei dies strenggenommen schon immer ein fauler Trick war,da der Wein schon immer vor der Verwandlung Wein war..

  2. Diotima sagt:

    Dem kann ich nur zustimmen-es ist nicht verantwortbar,dass Priester,die eindeutig die jetzige Promillegrenze regelmäßig liturgisch erreichen,in volltrunkenem Zustand Ehen stiften,Babies taufen oder Tote unter die Erde bringen…Andererseits scheint es Berufe zu geben,die man nur als Gewohnheitstrinker einigermaßen ausüben kann ohne melancholisch zu werden.
    Was haben Spirituosen mit Spiritualität zu tun? Dies erschließt sich eigentlich nur,wenn man weiß,welche Alkoholmengen in den Klöstern seitens des Klerus produziert und konsumiert wurden…Die Klöster waren in vielerlei Hinsicht augenscheinlich die Vorläufermodelle unserer heutigen Universitäten.Das würde Barbarossa zweifelsfrei an dieser Stelle bestätigen,wenn er nicht im Kyffhäuser festsitzen würde,da sich sein Bart dort in einer Gebirgsspalte verklemmt hat…Unser Unisystem ist gewissermaßen ein Witz mit einem mehr als ein jahrtausendalten Bart.Die Geistlichen haben die Universitäten gegründet,da man ja Theologie studieren musste,um das Recht zu genießen,Wasser in Wein zu verwandeln…Wobei dies strenggenommen schon immer ein fauler Trick war,da der Wein schon immer vor der Verwandlung Wein war..