Liebe Freunde dieses Blogs. Nachdem ich auch an einigen andern Stellen feststellen durfte, daß die Neujahrsansprache unseres Kanzlers nicht gerade den Anklang gefunden hat, der ihr gebührt, komme ich nicht darum herum, ebenfalls meinen Senf zu dem Thema abzugeben. Obwohl ich hierbei durchaus zugeben muß, daß diese Volksverdummungspolitik, die hier betrieben wird, durchaus eines längeren Gespräches würdig ist. Deshalb stelle ich die Rede des luftblasenerzeugenden Hosenanzuges hier ungekürzt herein, jedoch versehen mit dem Quelllink, der direkt zum Erstversursacher führt.

Da ich weiß, wie kritisch das Thema an für sich schon ist, bin ich jedoch der Meinung, daß der deutsche Bürger darüber aufgeklärt werden sollte, welchen geistigen Dünnschiß unsere Politiker in unserem Land wirklich fabrizieren. Es wird Zeit, daß das Volk aufwacht. Auch wenn es unter Schmerzen geschehen sollte, ist es dringend notwendig, um die Demokratie vor Faschisten, Neonazis und totalen Vollidioten zu retten.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,der Jahreswechsel ist die Zeit, einmal Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Was war Ihnen in diesem Jahr wichtig? Ein lang gehegter Wunsch? Die Sorge um einen lieben Menschen? Die Geburt eines eigenen Kindes? Die berufliche Zukunft? Die Zeit für Familie und Freunde?

Ja, was war im vergangenen Jahr besonders wichtig? Der lang gehegte Wunsch ist leider nicht passiert. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat sich leider nicht von einer der Rheinbrücken in Wiesbaden im Fluß versenkt, weil er das Bundesland politisch und menschlich verloren hat. Und die Sorge um einen lieben Menschen hielt mich insofern im Streß, da die Person, die ich politisch lieb gewonnen hatte, nicht zum Zuge kam, weil es vier Parteiverrräter ihre eigene Politik anstatt die ihrer Landesvorsitzenden machten. Über Freunde braucht man sich keine Sorgen zu machen, entweder besitzt man welche (dann ist man reich) oder man hat keine (dann ist man arm dran) und kann wenigstens bis morgens um fünf Uhr saufen gehen.

Oder sich einfach nur kurz bewusst zu machen, welch großes Glück es für uns ist, in Frieden und Sicherheit zu leben? Viele andere, zum Beispiel die Menschen im Nahen Osten, gäben viel dafür.

Sind wir wieder beim Zynismus des rechten Faschismus angekommen? Anscheinend, dabei hat die Rede noch nicht einmal begonnen. Die Menschen im Nahem Osten (hier besonders Gaza), sollen ja an der israelischen Behandlung, die ihnen bereits schon über Weihnachten zu Teil wurde, selbst dran Schuld sein (so zumindest die BILD). Und unser werter Hosenanzug impliziert hier eindeutig, daß sie den Moslems die Schuld für den israelischen Angriff gibt. So etwas nenne ich Schuldumkehr. Das Opfer ist also am Angriff des Täters schuld. Dies hört man auch öfters in Prozessen gegen deutsche Rechtsradikale, wenn diese Mal wieder einen dunkelhäutigen Mitbürger zusammen und ins Krankenhaus geprügelt haben. Hier trägt auch das Opfer die Schuld, da es ja zu besagter Uhrzeit nicht auf der Straße hätte sein müssen.

Wir sehen das mit neuer Dramatik wieder in diesen Tagen. Ursache und Wirkung der gegenwärtigen Kämpfe dürfen nicht vergessen werden. Der Terror der Hamas kann nicht akzeptiert werden. Aber vergessen dürfen wir auch nicht, dass es im Interesse der Menschen auf beiden Seiten keine vernünftige Alternative zu dem friedlichen Zusammenleben von Israelis und Palästinensern in zwei Staaten gibt. Was immer die Bundesregierung dazu an Unterstützung geben kann, das wird sie tun.

Ist dies eine Drohung oder ein Versprechen an die palästinensische Hamas? Eine Drohung dahingehend, daß demnächst deutsche Soldateska in Palästina einmarschiert und mit denen im Gaza lebenden Moslems ein für alle Mal aufräumt?! Gleichzeitig dann noch davon zu faseln, daß es ein friedliches Zusammenleben zwischen Moslems und Israelis geben kann, wenn erst einmal zwei Staaten geschaffen worden sind, liest sich hier wieder so etwas von an der Realität vorbei, daß man sich um unseren sprechenden Hosenanzug ernsthafte Sorgen machen sollte. Wirklich ernsthafte!

Gemessen an den Sorgen der Opfer von Kriegen und Gewalt muten unsere Probleme in Deutschland vergleichsweise gering an. Dennoch ist das kein Grund, in unseren Anstrengungen für unser Land nachzulassen. Vieles von dem, was 2008 wichtig war, bleibt es auch 2009. Das ist im eigenen Leben genauso wie in der Politik.

Das ist das erste  wahre Wort, daß ich von dieser Frau vernehme, seitdem sie das Amt des  Bundeskanzlers blockiert. Ja, die deutschen Probleme sind nur minimal, gerechnet an den globalen Problemen wie der angebliche Klimawandel, die Kreditderivate der Deutschen Bank und dem daraus resultierenden Finanzcrash und das mengenmäßig steigende Prekariat, das dazu gezwungen wird, zu Hungerlöhnen vollen Arbeitsdienst zu leisten.

Deshalb steht für mich auch im kommenden Jahr an erster Stelle, Arbeitsplätze zu erhalten und zu schaffen. Gerade hier ist Deutschland in den vergangenen drei Jahren gut vorangekommen. Es gibt heute mehr Erwerbstätige als je zuvor.

Diese Aussage ist durchaus richtig. Nur stellt sich hier die passende Frage, wie viele dieser neugeschaffenen Erwerbstätigenstellen unterliegen nicht dem SGB II (schlichtweg den Harrtz IV-Gesetzen ), und wie viele dieser Stellen sind sozialabgabenpflichtig? Ich gehe einmal davon aus, daß es nur der geringste Teil ist. Immerhin befindet sich dieses Land in einer Rezession, die mit einer ganz üblen Deflation so manchen Börsentraum zerstören könnte.

Auch die Sozialversicherungen sind stabiler geworden und die Staatsfinanzen solider.

Die Sozialversicherung wird automatisch stabiler, sobald Niemand mehr eine Zahlung daraus erhält oder die Beiträge so weit für die Arbeitgeber abgesenkt werden, daß sie nicht mehr auffallen. Das die Staatsfinanzen solider geworden sind, konnte man ja an der Rettungsaktion für die Hypo Real Estate sehen. Hier hätte der Bankenvorstand geschlossen in den Knast gemußt, um den Menschen im Lande zu zeigen, daß noch Demokratie existiert. Statt dessen bließ man eben diesem Bankenvorstand mehrere Mrd. €uro ins Höschen.

Die Familien wurden gestärkt.

Mit einer Kindergelderhöhung, die sozialhilfeabhängige und Hartz IV-Haushalte gar nicht erst erreicht, sondern nur die obere Mittelschicht begünstigt. Gleichzeitig wird noch auf kinderreiche Familien Druck gemacht, da das Amt ohne weiteres den Auszug eines Kindes unter 25 Lebensjahren verbieten kann – aber dennoch dafür kein zusätzlicher Unterhalt gewährt wird (oder nur in Ausnahmefällen, wenn eine entsprechende Begründung beigebracht werden kann).

Unsere Unternehmen sind wettbewerbsfähiger und unsere Schulen und Universitäten erfolgreicher.

Wettbewerbsfähiger wohl nur deshalb, weil in Deutschland mittlerweile so niedrige Löhne gezahlt werden, daß man damit nicht einmal im billigen Italien einen Monat überleben könnte. Wettbewerbsfähig wohl auch dadurch, weil Deutschland in Europa regelrechten Lohndumping betreibt und dadurch die anderen EU-Staaten eine menschenfeindliche Politik aufzwingt, die die anderen Regierungen doch gar nicht wollen. An dieser Stelle stellt sich dann die Frage, wieviel diese zusätzliche Wettbewerbsfähigkeit bisher an Menschenleben kostete. Einen guten PISA-Durchschnitt zu haben, bedeutet nicht, daß die Schulen besser geworden sind. Die Lehrer vergeben mittlerweile lieber Kopf- als Fachnoten. Und mit der Studiengebühr muß man an dieser Stelle gar nicht erst kommen, da jene eindeutig die Zahl der Studenten im Bundesdurchschnitt abgesenkt hat.

Deutschland ist Integrationsland und wird für immer mehr Migrantinnen und Migranten Heimat.

Integrationsland heißt nicht direkt, daß wir ein Land sind, daß Ausländer gerne aufnimmt. Mit diesem Begriff wird gleich darauf hingewiesen, daß die Partei der Islamophoben und anderer geistig gestörter mit ihren Anliegen bei der Bundeskanzlerin auf offene Ohren stoßen werden. Also keine weitere Religionsfreiheit mehr für Religionen, die eine völlig andere Weltsicht haben. Auch dies erinnert merkwürdig an die Zeit von 1933 bis 1945. Auch da war allgemein bekannt, daß die herrschende Staatsdoktrin auf Integration, sprich Assimilierung setzte. Wer sich nicht unterwarf, wanderte zuerst in die Gaskammer und danach in den Verbrennungsofen. Migranten können hier nur dann eine Heimat finden, wenn ihre persönliche Freiheit gewahrt bleibt. Welche ich bei dem aktuellen Regime echt als gefährdet ansehe.

Das alles sind gute Gründe für Zuversicht. Das alles sind Gründe, auf Deutschlands Kraft und Stärken zu vertrauen. Vertrauen auf das, was wir können, ist gerade jetzt wichtig.

Was können wir Deutschen denn schon Besonderes? Wir verteidigen die Demokratie am Hindukusch. Ist das etwas Besonderes? Unser Militär erschießt dort massiv Zivilisten und sichert dort angeblich einen Frieden! Welchen Frieden denn, wenn er sogar im Iraq mit deutschem Blut erkauft werden muß?

Denn die weltweite Krise berührt auch Deutschland. Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewusstsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager – wahrlich nicht aller, aber mancher – das hat die Welt in diese Krise geführt.

Die Gier einiger Weniger soll also die Schuld daran tragen, daß es zu dieser Wirtschaftskrise überhaupt erst gekommen ist. Eine mehr als interessante Sicht der Dinge. Natürlich führt Frau Merkel hier ihren persönlichen Bankberater Josef Ackermann nicht an, da sie nicht noch mehr Animositäten gegen diese schüren will. Einige wenige Manager sollen also die Schuld tragen. Oder geben wir diese am besten gleich den Bilderbergern! Damit würde zwar direkt eine Gruppe benannt, für deren Beteiligung an der Misere es keinerlei Beweise gibt, aber man hätte für die eigenen faschistischen Triebe wieder ein präsentables Feindbild. Das hier nur einige wenige Banker Schuld an dem Fiasko tragen sollen, ist die sanftmütigste Untertreibung, die ich jemals hörte.

Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.

Und deshalb müssen in Deutschland seit 5 Jahren die Sozialleistungen gekürzt werden. Diesen Satz könnte man als direktes Schuldeingeständnis interpretieren, wenn man genauso ticken würde, wie unser werter Kanzler. Nein, hier liegt weder Neid, noch Revanchismus vor. Aber zu behaupten, nur die Welt habe über ihre Verhältnisse gelebt, ist auch wieder eine Untertreibung, für die diese Frau eindeutig abgesetzt gehört.

Nur wenn wir diese Ursachen benennen, können wir die Welt aus dieser Krise führen. Dazu brauchen wir klare Grundsätze: Der Staat ist der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung.

Erst ganz groß bei den staatlichen Deregulierungsgesetzen mitarbeiten, dann, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, öffentlich nach staatlicher Regulierung rufen. Eine wirtschaftliche und soziale Ordnung existiert, Dank dieses Deregulierungswahns, in Deutschland nicht mehr. Der Politik ist dies sehr genau bekannt. Immerhin war sie ja der Urheber dieses Schwachsinns. Jetzt jedoch wieder nach Regulierung zu rufen, ist das Eingeständnis, sehr vieles in den vergangenen 5 Jahren falsch gemacht zu haben. Die Ursache benennt unser sprechender Hosenanzug dennoch nicht – Wirklichkeitsflucht?

Der Wettbewerb braucht Augenmaß und soziale Verantwortung. Das sind die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Sie gelten bei uns, aber das reicht nicht.

Ein klares, eindeutiges Wort. Klar gelten diese Prinzipien bei uns. Die Politik hat sie nur ein wenig aus den Augen verloren und lieber den Machenschaften einiger halbseidener Bankenmanager gefolgt, anstatt einmal die Lobbyisten aus dem Bundestag hinaus zu werfen und endlich wieder Politik für das Land und das Volk zu machen.

Diese Prinzipien müssen weltweit beachtet werden. Erst das wird die Welt aus dieser Krise führen. Die Welt ist dabei, diese Lektion zu lernen.

Die Welt schon, Deutschland nicht!

Und das ist die Chance, die in dieser Krise steckt, die Chance für internationale Regeln, die sich an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft orientieren.

Ein gutes Wort! Hat das Kanzler das auch selbst begriffen? Die soziale Marktwirtschaft ist noch nicht am Ende, der Kapitalismus jedoch schon. Und die Steigerung von Kapitalismus ist in jedem Fall Faschismus, selbst wenn man ihn als national oder sozialistisch bezeichnet. Internationale Regeln sind nur dann wirklich notwendig, wenn die Welt bereit ist, sich an diese Regeln zu halten. Und bisher hält sich nicht einmal Amerika an die UN-Charta – sonst wäre ja eindeutig anerkannt worden, daß der Iraq-Krieg genauso völkerrechtswidrig wie der Afghanistan-Feldzug war. Man darf jedoch dabei nicht vergessen, daß dabei die Demokratie am Hindukusch verteidigt wird.

Ich werde nicht locker lassen, bis wir solche Regeln erreicht haben.

Also ein weltweites faschistoides System mit ihrer Hilfe aufgebaut wurde, daß die Menschen unterdrückt und klein hält, damit die Großkopferten so Handeln dürfen, wie sie es schon immer wollten. George Orwell ist hier wirklich harmlos dagegen. Und dieser Spruch deutet eindeutig darauf hin, das unser sprechender Hosenanzug keinerlei Interesse daran hat, die Demokratie zu wahren, wie sie es vor Jahren schon auf einem CDU-Parteitag versprochen hat.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,diese Krise kann nur weltweit gelöst werden, aber natürlich leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu.

Der worin besteht?

Die Bundesregierung handelt umfassend und entschlossen. Aber ich entscheide nicht danach, wer gerade am lautesten ruft.

Komisch, daß macht der sprechende Hosenanzug doch sonst auch! Wenn man an dieser Stelle meint, die Frau wäre auch nur im geringsten Grade der Vernunft ansichtig geworden, so muß ich leider enttäuschen. Die Frau wollte nur damit klar machen, daß das Volk ruhig für mehr Demokratie, Fairnis und Gerechtigkeit demonstrieren darf – sie es aber dennoch niemals hören wird.

Denn es ist Ihr Geld, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geld der Steuerzahler, für das wir in der Politik Verantwortung tragen.

Richtig! Wieso werden dann von diesen Geldern geldgierige, total unfähige Banker unterstützt, anstatt die Sozialhilfe und Hartz IV nicht auf € 550 hochzusetzen, wie es eigentlich schon seit längerem angebracht wäre? Würde die Politik mit fremden Geld so verantwortungsbewußt umgehen, wie sie immer behauptet, gäbe es keinerlei Staatsverschuldung. Auch hier überführt sich der Kanzler einmal mehr der Lüge.

Deshalb ist unser Maßstab für alle weiteren Entscheidungen so einfach wie eindeutig: Wir machen das, was Arbeitsplätze sichert und schafft, egal ob in kleinen oder in mittleren oder in großen Unternehmen. Arbeit für die Menschen – das ist der Maßstab unseres Handelns.

Auch dies erinnert sehr schwer an die Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen zwischen 1933 und 1945. Also wieder Arbeitsdienst für diejenigen, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keinerlei Chance haben?! Arbeitslager für diejenigen, die nicht bereit sind, politisch zu schweigen?! Es scheint fast so. Auch hier wieder eine eindeutige Drohung gegen das Volk.

Deshalb müssen wir zuallererst sicherstellen, dass unsere Betriebe Zugang zu den notwendigen Krediten haben. Der Staat muss hier einspringen, wenn die Banken ihre Aufgaben nicht erfüllen.

Staatliche Kredite? Noch mehr Geld in den gierigen Schlund einiger weniger? Noch mehr Geld des Steuerzahlers verbrannt, nur damit einige Leute sich auch noch in Zukunft die Pensionen für eine Arbeitsleistung gewähren können, die sie in ihren arbeitssamen Tagen niemals erreicht haben? Dies ist offensichtliche Volksverdummung.

Darüber hinaus werden wir zusätzliche Mittel in Zukunftsinvestitionen stecken. Wir werden Straßen und Schienen ausbauen, aber vor allem moderne Wege der Kommunikation, insbesondere auf dem Land.

Also wird wieder die alte DSL-für-Jedermann-Legende heraus gekramt. Nur um zu zeigen, wie fortschriftlich Deutschland wirklich ist. An dieser Stelle fällt es einem echt schwer zu schweigen, da Kommunikation nicht unbedingt bedeutet, daß wirklich geredet wird.

Wir investieren noch mehr in Schulen, Hochschulen und Universitäten. Das ist Politik für die nächste Generation. Und wir werden bei allem, was wir tun, nicht alte Fehler wiederholen und Wirtschaft und Umwelt gegeneinander ausspielen.

Wieder tritt PISA in den Vordergrund. Was nutzen Investitionen in das deutsche Hochschulsystem, wenn das Problem bereits in der Grundschule beginnt. Wenn ein total verdoofter, geisitig zurückgebliebener Sohn aus reicher Gesellschaftsschicht dennoch die Zulassung für das Gymnasium erhält, während ein intelligenter Sproß einer Arbeiterfamilie sich mit der Hauptschule zufrieden geben muß. Das Bildungsproblem fängt doch dort schon an. Und die Misere weitet sich aus, wenn die Politik nicht bald eine Lösung findet, die nicht zweckgerichtet, sondern wirklich fair ist.

Wirtschaft und Klimaschutz, Klimaschutz und Wirtschaft – das geht zusammen, wenn man es nur will. Und wir wollen es.

Au weia! Die nächste Drohung des Kanzlers. Klimaschutz und Wirtschaft sollen also zusammen funktionieren. Wenn unser Kanzler uns auch noch erklären konnte, wie dies mit all den vielen Lobbyisten in Berlin funktionieren soll, würde ich die Antwort darauf liebend gerne hören.

Und wir wollen unseren Fachkräften in den Betrieben eine Brücke bauen, um die schwierige Zeit zu überwinden.

Politische Brückenbauerei endete meistens damit, daß andere Dinge abgebaut wurden. Immerhin hat die Politik nicht den Spielraum der Wirtschaft. Die Politik, vor allem in Deutschland, ist ein ständiger Kompromiß zwischen mehreren Übeln. Meistens wählt die amtierende Regierung das größte Übel, damit die vielen kleinen Gemeinheiten nicht mehr auffallen. Und wenn nun Fachkräfte besonders geschult werden sollen, vor allem mit politischer Rückendeckung, bedeutet dies eindeutig einen Lohnabbau bei eben jenen besser (aus)gebildeten Kräften als es bisher der Fall war. Zukünftig darf man dann also auch als gut ausgebildeter Ingenieur ungeniert auf Hartz IV zurückgreifen, da man mit seinem monatlichen Gehaltsscheck nicht einmal mehr die Miete zahlen kann.

Politische Unterstützung der Kurzarbeit und Qualifikation der Mitarbeiter werden verstärkt.

Und warum sperrte sich die CDU dann in den 80’er Jahren so vehement gegen die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich? Nun sind wir so weit. Es wird die 20 h/Woche gebraucht, damit unser Wirtschaftssystem überhaupt noch funktionieren kann. So, wie schon an mehreren Stellen vorher gesagt. Hier gibt die Regierung eindeutig gemachte Fehler zu. Und dies sollte man unbedingt positiv vermerken.

Und wo immer es im Blick auf die nächste Generation verantwortbar ist, werden wir alle, die Steuern und Abgaben zahlen, entlasten.

Nur jene, die etwas in den Pott einzahlen, werden also auch entlastet. Jene anderen aber, die von sozialer Kälte im politischen System abgehängt werden, schauen wieder in die Röhre. Sehr schöne Aussichten für die nächste Generation. So erzeugt man nicht nur Sozialneid, sondern leider praktiziert man auch jene Ausgrenzung, die im Allgemeinen als Apartheit bezeichnet wird. In einem faschistischen System mag dies normal sein, in einer Demokratie hat so ein Denkansatz nichts verloren.

Das alles stärkt unser Land. Wir handeln schnell und wir denken dabei an die kommenden Generationen. Das ist der Geist, mit dem Deutschland das Jahr 2009 meistern wird.

Man meistert das Land, in dem man noch mehr alte Erinnerungen an 1933 den Menschen ins Gedächtnis ruft und sie dabei daran erinnert, daß damals sehr vieles um sehr vieles besser als heute war. Und das diese ‚goldenen Zeiten‘ unbedingt wieder kehren müssen, so wie auch der Führer einst, der Messias des Deutschtums, wieder kehren wird. Es kann einem Angst und Bange bei diesen Worten unseres Kanzlers werden.

Meine Devise ist: Wir wollen die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise nicht einfach überstehen. Wir wollen stärker aus ihr herausgehen, als wir hineingekommen sind.

Wieder ein Geständnis. Das Kanzler gibt unumwunden zu, daß es in ihrem Interesse ist, wenn die anderen EU-Mitgliedsstaaten für das sich nicht vom Fleck bewegen ihrer Majestät letztlich draufzahlen und die deutschen Arbeitsbedingungen europaweit akzeptieren müssen. So kann man freien, wirtschaftlichen Wettbewerb ebenfalls verzerren.

Das geht, das können wir gemeinsam schaffen! Ich habe die wichtigsten Gruppen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, den Banken, den Gewerkschaften, den Bundesländern und den Kommunen zusammengerufen und mit ihnen beraten.

Das ist aber schön. Und dabei dem deutschen brutalstmöglichen Aufklärer gerade mal so eine kleine Finanzspritze von € 770 Mio. gewährt, damit dieser den Saustall in seinem Bundesland ein wenig aufräumen und sich alles so zurecht bestechen kann, wie er es braucht, damit er im Amt bleibt. Man bekommt bei diesen Worten ernsthaft Angst. Angst vor unserer Regierung und auch Angst vor dem, was die Wirtschaft noch mit einem anstellen könnte.

Ich habe dabei einen neuen Geist gespürt: Verantwortung für das Ganze. Verantwortung für unser Land. In der Krise zeigt sich der Gemeinsinn.

Wobei sich an dieser Stelle ernsthaft die Frage stellt, für wen oder was hier die Politik einen Gemeinsinn zeigt. Anscheinend nur für die Bessergestellten und Besserverdienenden unserer Gesellschaft, da man anscheinend alle anderen in prelären wirtschaftlichen Arbeitsverhältnissen sehen will. Auch Ingenieure und Architekten, möchte ich an dieser Stelle noch hinzu fügen.

Dieser Gemeinsinn kann uns jetzt überall voranbringen. Mitte Januar werden wir entscheiden und dann schnell umsetzen.

Kurz nach Mitte Januar ist Landtagswahl in Hessen. Der erste Prüfstein für die Große Koalition. Sollte die Wahl ähnlich der im Januar vergangenen Jahres verlaufen, steht nicht nur die Wirtschaftspolitik der Kanzlerin auf dem Prüfstand, sondern ein komplettes Regierungssystem. Dann zeigt sich, ob der neoliberale Marktwirtschaftskapitalismus eine Überlebenschance hat, oder ob er wieder der sozialen Marktwirtschaft weichen muß.

Ich werde mich im nächsten Jahr regelmäßig mit allen Verantwortlichen treffen und überprüfen, wie wirksam die beschlossenen Maßnahmen sind. Dazu gehört für mich auch, die führenden Vertreter der Oppositionsparteien im Deutschen Bundestag persönlich zu unterrichten.

Alle bis auf Oskar Lafontaine. Also finden diese Gespräche nur mit der aktuell in der Opposition befindlichen FDP und den Grünen/B90 statt. In diesem Falle bedeutet dies eine weitere Aushöhlung der Demokratie. Hier gegen sollte man steuern, so gut man kann. Also in jedem Fall keine der Oppositions- und auch Regierungsparteien wählen.

Auch wenn das kommende Jahr ein Superwahljahr mit der Europawahl, mit mehreren Landtags- und Kommunalwahlen und der Bundestagswahl sein wird, so fühlen wir uns doch in weiten Teilen über die Grenzen der Parteien hinweg unserem Land verpflichtet. Das jedenfalls spüre ich in vielen Gesprächen.

Lieber Gott, laß‘ Hirn vom Himmel regnen. Die Wahlen sind nicht nur der Prüfstein, sondern die einzige Angst, die dieser Frau noch verspürt. Auch sie klebt an ihrem Posten, wie Deutschlands brutalstmöglicher Aufklärer. Aber dies hat ja nichts mit Machtgeilheit zu tun, sondern ist nur ein Zeichen dafür, daß man dieses Land voran bringen will. Diese Aussage ist Propaganda pur. Anscheinend findet Frau Merkel wieder zu ihrer alten Frische zurück, die sie einst als AgitProp-Mitarbeiterin der SED hatte!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, wir Deutschen haben schon ganz andere Herausforderungen gemeistert, im kommenden Jahr werden wir uns daran erinnern.

Ja, wie schön doch die Welt gewesen ist, als 1945 endlich vorbei und Deutschland wieder aufgebaut werden konnte, nachdem einige Faschisten dieses Land bis ins Mark ruinierten. Und es gleichzeitig sogar schafften, den guten Ruf Deutschlands unwiderbringlich verloren gehen zu lassen.

Wir haben das zerstörte Deutschland nach dem Krieg aufgebaut und fest in Europa verankert. 2009 feiern wir den 60. Geburtstag der Bundesrepublik und mit dem Grundgesetz die freiheitlichste und gerechteste Ordnung, die Deutschland je hatte.

Dies stimmt. Also kann man nach 60 Jahren ohne weiteres das Grundgesetz wieder abschaffen und die alten Strukturen von 1933 wieder reinstallieren. Es dürfte ja nicht weiter auffallen, da sogar die USA von dem gleichen Virus befallen sind. Zwar ist Deutschland in Europa fest verankert, nur nicht mehr den eigenen demokratischen Richtlinien treu, wie es einmal der Fall gewesen ist. [Der Lissabon-Vertrag sollte hier als Beispiel reichen.]

Wir haben die Einheit in Freiheit erreicht. 2009 feiern wir den 20. Jahrestag des Falls der Berliner Mauer. Vor 20 Jahren stand unser Land vor der Aufgabe, die Folgen der sozialistischen Planwirtschaft zu beseitigen.

Ja, in dem man die Planwirtschaft diesmal jedoch von wirtschaftlicher Seite wieder neu einführt. Ironie der Geschichte, daß zwei konträre Systeme, wenn es schief geht, auf die gleichen Lösungen verfallen. Die Aufgabe ist bis heute nicht gelöst, da nach wie vor der Soli-Zuschlag erhoben wird.

Auch wenn ohne Zweifel noch viel zu tun bleibt, so sind wir alles in allem doch ein gewaltiges Stück voran gekommen.

Vor allem unser Kanzler. Vor 20 Jahren taugte sie nur zur Umweltministerin, danach tat sie ihren Dienst als Familienministerin und richtete da genauso viel Flurschaden an, wie es jetzt Frau von der Leyen tut. Also persönlich und privat dürfte sie um einiges voran gekommen sein. Bei den Stellen ihres Kontos auf ihrer Bank jedoch eindeutig und in jedem Fall.

Und auch das gelang in einer gemeinschaftlichen Anstrengung. Ich kenne viele Menschen, die sich etwas zutrauen und anpacken, in Ost wie West. Wir können uns viel zutrauen und gemeinsam noch mehr erreichen.

Ja, zukünftig sichern wir noch den Frieden in Gaza, damit die bösen Palästinenser nicht mehr auf die Idee kommen, auf die Israelis zu schießen, sondern statt dessen unsere Bundeswehr zum Angriffsziel nimmt. Welches sich hinterher als islamistischer Angriff auf die Rechtstaatlichkeit im Inland sehr gut vermarkten lassen würde.

Ich bin überzeugt davon: Wenn sich auch im kommenden Jahr jeder an seiner Stelle für etwas einsetzt, das für ihn in diesem Land besonders liebens- oder lebenswert ist, dann wird es uns allen noch besser gehen.

Genau deshalb setzen sich die Autoren dieses Bloges für die FDGO ein. Weil wir wollen, daß unser Land von solchem Abschaum, wie der der uns aktuell regiert, endlich befreit wird. Und dieser Einsatz wird sich lohnen, irgendwie.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen, dass Sie alles in allem mit Dankbarkeit auf das vergangene Jahr zurücksehen können.

Insofern bin ich dankbar, daß meine Mitautoren hier das vergangene Jahr überlebt haben. Und wir uns in den Kopf gesetzt haben, es dieses Jahr genauso zu halten.

All denen, die in diesem Jahr mit Sorgen und mit Trauer leben mussten, wünsche ich Trost und Kraft, um den Beginn des neuen Jahres mit neuer Zuversicht begehen zu können.

Die Zuversicht ist da, was fehlt, ist rein der Glaube! Unsere Politik läßt einen Großteil des Volkes mutwillig verarmen, sichert danach noch unfähige Manager mit einem gewaltigen Rettungsschirm ab, während gleichzeitig behauptet wird, das für die Aufstockung von Hartz IV kein Geld da sei. Dies ist die schlimmste aller Lügen aus dem vergangenen Jahr. Wer dann noch Zuversichtlich ist, daß es vielleicht im kommenden Jahr (also 2009/10) besser als im vergangenen wird, dürfte sich jetzt schon getäuscht sehen.

Ich wünsche Ihnen allen ein erfülltes, ein glückliches und ein gesegnetes Jahr 2009.

Das wünsche ich unserem Kanzler auch. Erfüllt wird es in jedem Fall sein, da man auch als abgewählter Kanzler sehr gut von dem Leben kann, was man in der Zwischenzeit als Nebeneinnahmen von Seitens der Wirtschaft verbuchen konnte.

Quelle: hier

Tags: , , , ,