„Alles, was lebt, stirbt unweigerlich“

– berühmtes Filmzitat –

Das christliche Osterfest ist so eine Sache! Keine besondere Sache, denn obiges Filmzitat hat eindeutig Recht. Niemand hat ein Recht auf Leben, denn alles, was lebt, stirbt. Als Lebewesen hat man nur das Anrecht auf einen würdigen Tod. Ein würdiges Leben muß jenem noch nicht einmal vorangegangen sein.

Das Osterfest eines Blutkultes, der sich Religion schimpft, und dennoch den Menschen mehr schadet als nutzt, hält derzeit in der Christenheit an. Noch bis morgen dürfen wir darüber nachsinnen, warum ausgerechnet Jesus Christus nicht Tod blieb, sondern quasi zum Wiedergänger wurde und von den Toten auferstand.

Das Problem an dieser Sache ist, daß Leben und Tod eines sind, und unser Universum nun einmal seine eigenen Regeln hat. Was tot ist, sollte auch tot bleiben. Mir ist natürlich klar, wenn es nun einmal mehr heißt, daß dieses Blog hier eigentlich nur herumstänkert und den lieben Faschisten nicht einmal einen oder mehrere Osterfeiertage gönnt. Doch ganz ist dem nicht so.

Selbst gläubiger Christ kann ich da mehrfach sehr gut nachfühlen, warum die Menschen die Feiertage so schätzen. Nicht nur, weil der Mensch von Natur eher eines der fauleren Tiere ist, sondern wohl auch darum, weil dies Tage sind, an denen selbst Arme gut und vernünftig zu essen bekommen. Als ob es in einer modernen Wohlstandsgesellschaft allgemein unmöglich ist, sich gut und vernünftig zu ernähren.

Fakt ist: Würden die Christen – nicht nur in der Politik – sich auch nur im Ansatz an die Regeln ihrer angeblichen Religion halten, hätten wir kein globales Armutsproblem, welches inzwischen sogar aus Deutschland in dieser Beziehung ein Dritte-Welt-Land gemacht hat. Jeder Arme in Südamerika hat wenigstens einen gesetzlichen Anspruch auf mindestens 5Ha Land. Hier in Deutschland hat man nur den Anspruch vor einem vollen Fleischtopf zu verhungern. Und dies ganze nennt man dann zynisch Sozialstaat.

Es mag einmal eine Zeit gegeben haben, in der die Ansichten des Blutkultes etwas positives hatten. Doch dies war bereits lange vor dem Erscheinen des angeblichen Messias. Für mich also kein Wunder an dieser Stelle die Ansichten des Islams zu verstehen, der partout nicht anerkennen möchte, daß Jesu Christus selbst eben jener Messias gewesen ist, sondern ihn nur als 6. von insgesamt 7 Propheten rechnet. Im Islam heißt es ironischerweise auch, daß Mohammed (sic) nicht der letzte vorhergesagte Prophet ist, sondern daß ihm noch einer nachfolgen wird. Nur leider hat der sich bis heute noch nicht blicken lassen.

Wenn nicht einmal die Juden bereit sind, Jesu Christus als Messias anzuerkennen, und alle Propheten auf die eine oder andere Art entrückt wurden, stellt sich doch die Frage, inwieweit der Blutkult, als dem sich Judentum, Christentum und Islam entwickelt haben, falsch ist! In der Bibel wird deutlich darauf hingewiesen, daß jeder der bisherigen Propheten auf die eine oder andere Weise entrückt wurde, mal also keine Leiche fand, die man als Reliquie groß ausstellen kann, etwa so, wie es in Rußland mit dem Kadaver Lenins geschehen.

Ist also Jesu Christus wirklich der Messias, wenn er wie ein Prophet entrückt würde? Natürlich nicht. Er kann es gar nicht sein, genauso wenig, wie es Mohammed gewesen ist. Der Messias würde sich allein dadurch zu erkennen geben, daß man ihn nicht erkennen kann. Er würde einem Volk angehören, welches Angehörige aller drei Religionen des Blutkultes abgrundtief hassen. Und er wäre nicht so ein Weichei wie Jesus, oder so ein Schlächter wie Mohammed, oder solch ein Kinderschänder wie Abraham! Der Messias wäre völlig anders, und wohl Angehöriger eines Volkes, welches von der gesamten Menschheit abgrundtief verachtet wird, unabhängig vom vorherrschenden Glauben. Also kann der Messias auch kein Deutscher sein!

Unser Hauptproblem als globale Spezies ist, daß wir uns nicht einmal an solchen Feiertagen oder langen Wochenenden gegenseitig respektieren. In unserer vornehmlich christlich geprägten Gesellschaft bestimmt sich der Wert einer Frau nach wie vor daran, wie schnell sie bereit ist, sich auszuziehen, oder inwieweit sie bereit ist, ihre Ehre für eine Anstellung zu verkaufen. Selbst Huren besitzen da mehr Selbstbewußtsein. Und unsere moderne Welt zieht die Hure einer ehrenhaften, jungen, selbstbewußten Frau nach wie vor vor!

Womit wir wieder beim Hauptthema sind. Arme, Frauen, Sünder, so heißt es, hätte Jesu Christus um sich versammelt. Als schlimmste Sünder galten vor zweitausend Jahren die römischen Zoll- und Steuereintreiber. Unter Mohammed waren die schlimmsten Sünder diejenigen, die ihre Söhne für eine Handvoll Kamele verkauften, während sie Sex mit ihren eigenen Töchtern hatten. [Kein Scherz, es gibt darüber sowohl eine Fatwa, als auch eine Sure.] Und der Islam lehnt generell Inzest innerhalb einer Familie und im Abstand von einer Generation absolut nicht ab, das Judentum übrigens auch nicht. Nur das Christentum tut sich an dieser Stelle schwer, weil einst ein Papst die Inzestregel aufstellte, weil seine Kardinäle es selbst mit ihren eigenen ehelichen Töchtern trieben. [Auch darüber gibt es mehr als genug Geschichten, und jene betreffen nicht die Familie Medici.]

Das Osterfest sollte ein Fest der Besinnung sein, heutzutage jedoch läuft im ständig laufenden Fernsehen in den Programmen Actionfilme, Thriller oder einfach Katastrophenfilme. Nichts, was einen dazu bringen würde, ein wenig mit Besinnlichkeit auf dieses Datum zu reagieren. Eher im Gegenteil. An solchen Feiertagen zeigt die Menschheit global wieder einmal, daß sie nicht mehr als eine dumme, jederzeit gewaltbereite Spezies ist, die den Stempel „intelligent“ absolut nicht verdient hat.

Womit wir am letzten Punkt angekommen wären – und wieder beim eingängigen Filmzitat. Die Menschen sind nicht mehr als dumme Tiere. Nur dumme Tiere brauchen noch Religionen, um sich zu definieren. Wahre Intelligenz äußert sich nicht durch gelebten Atheismus, sondern daran, daß man nichts mehr für unmöglich hält, aber ansonsten in der Realität lebt. Da alles, was lebt, früher oder später sterben muß, ist es demnach also unwahrscheinlich, daß sowohl Mohammed, als auch Christus entrückt wurden. Man hat schlicht deren Leichen gestohen und an einem geheimen Ort verbrannt, weil man diesen beiden angeblichen Propheten den Touch der Unfehlbarkeit verpassen wollte. Mohammed übrigens mehr als Jesus. [Ich erinnere da gerne einmal an den Film „The Body“, in dem Jesu Skelett gefunden wird, und dadurch eine Kettenreaktion in Gang gesetzt wird, die fast die Welt zu vernichten droht. Übrigens einer der besseren Filme zu dem Thema.]

Da alles Leben automatisch zum Tode verurteilt ist, sollte der Mensch endlich lernen, etwas aus seinem Leben zu machen. Wer immer noch bereit ist, für einen Hungerlohn zu arbeiten, hat nichts begriffen. Wer immer noch bereit ist, in einem Krisengebiet auf einen Andersdenkenden zu schießen, hat nichts begriffen. Wer immer noch bereit ist, an globale Verschwörungen imperialen Ausmaßes zu glauben, hat nichts begriffen. Ich könnte diese Liste endlos weiterführen, und dennoch wüßte ich, daß mir niemand zuhören würde. Allein schon deshalb, weil die angeblich so intelligente Menschheit nicht bereit ist, gemachte Fehler zuzugeben.

In Europa geht die Kriegsangst um, weil die USA wieder einmal einen weiteren Kampfschauplatz eröffnet haben, um ihr globales Imperium endgültig zu installieren. Niemand möchte ein solches Imperium, aber dies sagten auch bereits die alten Römer, als Cäsar sich vom Konsul zum Kaiser erhob und ganz Europa so etwas wie Zivilisation brachte – und keine acht Jahre darauf von seinem eigenen Adoptivsohn und den anderen Senatoren auf den Stufen des Forum Romanum hinterrücks abgestochen zu werden. Genau dies ist nämlich die wahre Natur des Menschen. Da hilft auch kein Blutkult darüber hinweg, daß sich in dieser Hinsicht nämlich immer noch nichts verändert hat. Der Mensch ist eine neidische, boshafte, niederträchtige, hinterlistige Spezies, die nicht einmal vor einem Mord (oder auch mehreren) zurückschreckt, um als Individuum seine Ziele zu erreichen. im Dritten Reich führte genau diese Grundeinstellung dazu, daß über 40 Mio. an diversen Kriegsschauplätzen und etwas mehr als 8 Mio in den deutschen KZs starben.

Aber so ist es nun einmal. „Alles, was lebt, muß unverweigerlich sterben!“, wer nicht bereit ist, dies zu akzeptieren, sollte am besten gleich Selbstmord begehen. Die Spezies Mensch ist noch nicht bereit, das Osterfest richtig zu würdigen. Denn eine richtige Würdigung würde bedeuten, daß ich mir ein armes, oder etwas ärmeres, Mitglied meiner Gemeinde heraussuche und ihm an diesen Tagen etwas Gutes tue. Wenn ich also weiß, dort und dort lebt ein Sozialgeldempfänger, so lege ich ihm ein Süßigkeitenpaket vor die Türe, oder einen Kuchen, oder einen fertigen Braten, damit er wenigstens an diesem verlängerten Wochenende etwas zu essen hat. Vielleicht werfe ich auch einen Briefumschlag mit € 20 in seinen Briefkasten, damit er wenigstens an diesem Wochenende einmal ein wenig feiern kann.

Doch tun die Menschen das? Nein, sie haben lieber Angst vor einem erneuten Weltkrieg, anstatt sich auf die wenigen guten Eigenschaften zu konzentrieren, die die Menschheit wirklich besitzt. Da heult und jammert man lieber herum, schimpft auf die Armen und Ausländer, daß jene das Land ausnutzen würden, aber man selbst ist ja nicht bereit, etwas entsprechendes zu tun, was nicht gleich in Mord und Totschlag ausartet. Anstatt daß sich die Menschen an diesen Feiertagen einmal auf die Worte ihres vorletzten Messias besinnen und etwas für die Armen, für die Kranken, für die Ausgestoßenen und Alten in ihrer Gesellschaft tun. Und wenn es nur die Einladung zu einem Kaffee oder einem hochprozentigen Getränk in einem der vorhandenen Cafés ist. Solch eine Kleinigkeit und ein Briefumschlag mit € 20 können einem solchen Menschen das Leben wieder ein wenig schöner machen.

Deshalb: Wenn ihr Feiertage wirklich als solche sehen wollt, dann tut den Armen in eurer Gemeinde etwas Gutes. Laßt sie nicht abseits der Gesellschaft ignoriert liegen, sondern macht ihnen ihr Leben ein wenig angenehmer. Denkt an die Doktrin eurer eigenen Religion: Alles, was du einem Armen in meinem Namen tust, tust du auch mir. Mit diesem Satz Jesu Christus möchte ich mich für heute verabschieden. Denn dieser Satz ist global richtig, im Shinto bildet er die Grundlage für alles und stellt die primäre Regel dar. Doch im Christentum wird dies viel zu oft vernachlässigt und man redet sich mit der Verantwortung des Staates heraus.

Wenn ihr in eurer Gemeinde einen Armen kennt, der entweder schon zu alt, oder einfach nur zu sehr von der Gesellschaft vernachlässigt ist, daß er keine feste Freundin oder Freunde überhaupt hat, ladet ihn einmal ein und macht ihn mit Menschen bekannt, für die er interessant sein könnte. Vielleicht könnt ihr so eine Ehe stiften. Oder ihr informiert euch vorher, auf welchen Frauentyp er steht und sorgt dafür, daß er eine solche kennenlernen kann. Wer weiß, wenn die Menschen sich ein wenig mehr untereinander sozial interagieren würden, könnten sie wirklich viel erreichen. Nur hört auf, in eurem vermeintlichen Glauben die Armen auszugrenzen, sie als unwertes Leben anzusehen. Denn damit outet ihr euch nur selbst als unwertes Leben. Deshalb meine Bitte: Nutzt nicht nur die Feiertage, um einem Armen in eurer Nachbarschaft einmal etwas Gutes zu tun. Es muß ja nicht viel sein, aber genug, damit er sieht, daß die Gesellschaft ihn nicht vollständig ablehnt.

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