Autor ist der Redaktion bekannt on November 27th, 2019

Der Deutsche geht seit einigen Jahren so absolut sorgenbefreit durchs Leben. Anstatt einmal daran zu denken, wie es vielleicht anderen geht, die nicht so viel Glück zu haben, nur eine Landesregierung zu haben, die nur ganz knapp vor der absoluten Entmündigung ihrer Bürger steht. Nicht so, wie in einigen unserer Nachbarländer, wo ja, nach der Meinung der dort Meinungsprägenden, bereits diese Entmündung vonstatten gegangen ist. Dafür müssen wir nur einmal nach Großbritannien oder Frankreich schielen. Weiter brauchen wir da nicht zu gucken, vielleicht noch nach Schweden.

Warum Ich dies so breit auswalze? Schon seit Wochen geht mir hier in Deutschland auf die Nerven, was unser Bundesgesundheitsminister da so treibt. Gesundheitspolitik sieht anders aus. Das weiß er aber auch. Trotzdem ändert er nichts an seiner Politik. An einem Tag macht er etwas, für das man ihn loben könnte, und schon bei der nächsten Pressekonferenz belegt er wieder, daß er nicht mehr als ein Menschenfeind ist.

Sein letzter Knaller war ja diese Änderung im Organspendegesetz. Nach seinem Dafürhalten soll es nun eine Widerspruchlösung geben. Was da so viel heißt, daß jeder, der nicht widerspricht, automatisch zum Organspender wird. Und zwar unabhängig davon, was gerade benötigt wird. Ja, Herr Minister, melden sie sich schon einmal zu einer Hirntransplantation an. Mit ihrem scheint etwas nicht zu stimmen. Die Widerspruchslösung hat nämlich dummerweise einen äußerst negativen Nebeneffekt. In den Ländern, in denen es eine generelle Widerspruchslösung gibt, werden am wenigstens nutzbare Organe gespendet. Also keine Lungen, keine Nieren, keine Lebern, für reiche Araber, die dafür extra um die Welt reisen, um sich in Indien vielleicht ein neues linkes Auge implantieren zu lassen. Denn eine Widerspruchslösung bedeutet rein faktisch, dem Implantationstourismus Tür und Tor zu öffnen. Menschenrechte? Wen interessieren die, wenn wir ein gutes Dutzend reicher Scheichs – oder anderer Superreiche – haben, die jederzeit für ein benötigtes Organ bereit sind, jede Summe zu bezahlen.

Das neue Organspendegesetz, sollte es mit der aktuellen Vereinbarung durchkommen, entrechtet den Menschen. Menschenrechte? Scheiß egal. Und sich dann wundern, wenn der AfD immer mehr Rückendeckung kriegt! Das sind genau die richtigen Pappenheimer. Bekommen nichts gebacken, zerstören bestehende Rechte, unterminieren bestehende Rechte, nur damit einige reiche Säcke Organe kriegen, die ihnen eigentlich nicht zustehen. Denn der Organspender kann immer noch nicht selbst bestimmen, wer denn nun seine Organe kriegt. Das macht eine schöne Verwaltungseinheit, deren Namen sich sowieso Niemand merken kann.

Sie erkennen wohl schon, worauf es hinaus läuft? Die anderen Idioten und Menschenfeinde, unter denen dieses Land zu leiden hat, sind die GRÜNEN. In manchen Dingen sind sie nicht besser als der AfD selbst. In vielen Dingen sind sie sogar noch schlimmer. Doch der einfache Bürger vergißt so was schnell. Denn noch betreffen die Entscheidungen, die die GRÜNE Pest trifft, nicht jeden Einzelnen von uns. Damit sollte aber Schluß sein, wenn Habeck wirklich Bundeskanzler wird. Dann können wir schon einmal präventiv befürchten, daß wir ein Volk von Veganern werden. Dazu erzogen, nur Gemüse zu essen, weder zu rauchen, noch Alkohol zu trinken. Selbst Computerspiele werden dann verboten werden. Denn Computerspiele machen ja nach einer grünen Studie aggressiv. (Und nicht die Ernährung, wie Udo Pollmer dieses Jahr bereits bei EULE nachwies.)

Es geht aber nicht nur um unsere Organe. Das Ganze reicht ja deutlich weiter, als man es sich vorstellen kann. Ok, wir haben einen Bundesgesundheitsminister, der uns zugunsten von irgendwelchen Superreichen ausweiden will, wie die berühmte Weidekuh. Nur will er dies nicht tun, um damit vielleicht den Rest zu ernähren, sondern um damit wohl auch seine private Brieftasche zu füttern. Das Problem in Deutschland ist nicht, daß es zu wenige Organspender gibt, sondern daß es nachweislich zu wenig deutsche Empfänger solcher Organe gibt. Und nein, dies ist keine Legende, fragen sie mal bei der Klinik rechts der Isar nach. Aber ich weiß, Fakten interessieren Niemanden. Vor allem nicht Diejenigen, die es eigentlich betrifft.

Der ganze Skandal, von Spahn ausgelöst, betrifft in dem Fall nicht nur die Armen, sondern er reicht noch sehr viel weiter in den Implikationen, die dieser Skandal letztlich ermöglichen könnte – nicht tut. Noch heißt es könnte. Und allein dieser Gedankengang spricht in einem solchen Fall weniger von einer paranoiden Reaktion, sondern von einer Angst vor einem restriktivem Staat, der dem Bürger die Bürger- und Menschenrechte wegnimmt, nur um bei seinen Freunden – in diesem Fall die ölproduzierenden Länder – gut auszusehen. Immerhin kann man dann jedem Sheik kostengünstig neue Organe zur Verfügung stellen. Ganz ironisch wird das Ganze, wenn man bedenkt, daß wir bereits den AfD haben, der bereits eine Rechtsauffassung an den Tag legt, die sich eigentlich nicht sonderlich von der des Bundesgesundheitsministers unterscheidet. Denn nach dem Willen des AfD ist der einfache Deutsche nur noch Schlachtvieh. Es kommt nur noch darauf an, zu entscheiden, für was er zur Schlachtbank geführt wird.

Doch wir waren noch bei den weitergehenden Implikationen, die die Widerspruchslösung automatisch auf den Plan rufen wird. Wie sie alle wissen, droht diesem Land ein grüner Bundeskanzler. Und wer die alten Sketche von Dieter Hallervorden zu dem Thema kennt, weiß, was ich meine. Schon mehrfach machte dieses Blog darauf aufmerksam, daß die erste Attacke gegen die Bürgerrechte (im Namen der Gesundheitsvorsorge) dahingehend verlief, daß die Tabakpreise stiegen, obwohl die tabakverarbeitende Industrie gar keine Preiserhöhung wollte. Man brandmarkte, aufgrund einer Uraltstudie, deren Orginal nachweislich aus dem Jahr 1913 stammte (britische Studie, keine deutsche), den Tabakkonsum als primär Krebserregend. Gleichzeitig brachte man dann noch die Acrylamidlegende auf, um dem einfachen Bürger schon einmal das gute Essen zu vermiesen. Denn Acrylamid und Tabakgenuß geht gar nicht. Dann wird man in jedem Fall zum Krebskandidaten. Womit wir wieder bei unserem Bundesgesundheitsminister Spahn wären! Ok, aber dies wäre nur der erste Bogen.

Im nächsten Schritt versuchte man uns den Kaffee zu vermiesen. Zuerst mit der Legende, daß er schädlich für das Herz-Kreislauf-System sei, danach kam die Zuckerlegende auf, wonach Weißzucker in jedem Fall tödlich wäre. Inzwischen wiesen objektive Studien nach, daß Kaffee gesundheitlich förderlich bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist, also die umgekehrte Wirkung hat, wie behauptet. Ich warte jetzt eigentlich nur noch darauf, daß endlich die neue Zuckerstudie fertig wird, in der endlich der Nachweis erbracht wird, daß Kohlenwasserstoffe aller Art völlig unschädlich für höher entwickelte Organismen sind. (Die Veröffentlichung dieser Studie ist für Februar 2020 angesetzt.) Danach wissen wir mehr, und haben dann hoffentlich die Gewißheit, daß wir in der Politik, vor allem, wenn es darum geht, die Kontrolle über das Volk zu behalten, nur von Lügen geprägt ist..

Ein weiterer Schritt in Richtung Lügengebäude sind da noch die Thunberg-Papiere. Denn wenn wir bereit sind, uns offen zur Wahrheit zu bekennen, werden wir auch feststellen müssen, daß die Thunberg-Papiere nur einer kleinen, gewissenlosen, Gruppe auf der Welt das nötige Machtwerkzeug in die Hand geben, um den Rest von uns zu unterdrücken und uns nicht nur ernährungstechnisch so zu erpressen, daß wir schließlich gezwungen sind, nachzugeben. Ich glaube nicht, daß sie demnächst, des Nachts, an eine dunkle Hausecke gehen wollen, um sich ihr Kotelett zu kaufen?!

Andreas E. on November 20th, 2019

Heute haben wir ein eher dezidiertes Thema. Was wäre eigentlich, wenn die Partei FDP nicht so ein Haufen verrückter, korrupter und krimineller Bastarde wäre, sondern sich ganzheitlich auf dem Boden der Realität und der Gesetze bewegen würde? Welche Zustände hätten wir dann in diesem Land?

Dies ist eine Frage, die ich mir bereits des Öfteren gestellt habe. Und dabei stieß ich auf die chronische Legendenbildung um ehemalige, verstorbene, und sonstwie verdiente Parteimitglieder dieses wirtschaftspolitisch absolut unfähigen Haufens von Versagern. Aber wir sollten eher mal am Anfang anfangen, anstatt uns auf gehässige Platitüden zu verlegen.

Der Anfang wird in einem solchen Fall nicht von den wirklich alten Hasen gemacht, denn nach dem zweiten Weltkrieg, als sich diese angeblich liberale Partei gründete, gab es keinerlei Grund, weshalb in der Politik eine wirtschaftsaphine Partei denn überhaupt wirken sollte. Deutschland lag in Trümmern, der größte Teil der vorhandenen Industrie wurde von den Briten und Amerikanern als Kriegsreparation einkassiert und man hinterließ nicht mehr als blühende Wiesen und Felder. Schaut man sich heute einmal im Krieg zerstörte Städte an, fällt direkt auf, daß sich eine Parks an Stellen befinden, an denen früher einmal Industrie stand und die Stadt verpestete. Doch ist Jemand darüber glücklich, daß diese Industrie verschwunden ist? Mitnichten. Und die wirtschaftspolitischen Versager sind damit noch viel weniger zufrieden.

Doch kehren wir besser zu den Zeiten zurück, als in diesem Land keine Partei mit neoliberaler Verstrahlung und einem latenten Faschismus gegen das einfache Volk existierte. Mir konnte kein FDP-Mitglied wirklich stichhaltig erklären, weshalb sich die Partei zu Anfang der 50er Jahre in Deutschland gründete, wo doch die Groß- und Schwerindustrie zu jener Zeit bereits die CDU auf ihrer Seite hatte. Weshalb also eine weitere Partei, die das Handwerk von Anfang an verachtete und bekämpfte? Auch dies konnte mir kein FDP-Mitglied stichhaltig erklären. Statt dessen kamen Platitüden, daß man doch eigentlich immer auf der Seite des Handwerks gewesen sei. Nun, wenn dem so ist, weshalb stimmte die FDP geschlossen für die Aufhebung des Meister-Gebots in diesem Land? Auch darauf bekam ich keine Antwort.

Der Neoliberalismus, der von der wirtschaftspolitischen Versagerpartei ausgeht, grenzt stellenweise bereits an das debilfaschistischte, wie man es eigentlich von AfD, NSDAP oder NPD gewohnt ist. Wie möchte denn diese Partei dieses Land erhalten, wenn sie gegen den Meisterzwang abstimmt, und Gewerkschaften als wirtschaftsschädlich klassifiziert? (Nicht meine Worte, das waren die eines gewissen Herrn Solms, der bereits mehrfach, und nicht nur im Bundestag, negativ auffiel.)

Aber mal ehrlich, weshalb brauchen wir eine Partei, die in ihren Reihen nur chronischen Pleitiers hat, die von Wirtschaft ungefähr soviel Ahnung haben, wie ein Fisch vom Fahrradfahren, und die stellenweise noch nicht einmal die Gesetze begreifen, die die wenigen Anwälte in ihren Reihen ausformulieren. Stellenweise dann noch so primitiv und dümmlich, daß sogar die Jobcenter damit Probleme haben, den genauen Kern von Artikel 31 des SGB XII richtig zu verstehen. Denn der berühmte Sanktionsparagraph entstammt nicht der Fantasie eines kastrierten Anwalts, sondern kam direkt aus dem harten, wirtschaftspolitischen Versagerkerns dieser Partei. Wer nun Böses dabei denkt, wäre ein Schelm. Denn der Artikel 31 war ursprünglich anders gemeint, als er heute Verwendung findet. Doch mit der Zusammenarbeit der SPD gelang es daraus den heute allseits bekannten menschenrechtswidrigen Sanktionsparagraph zu machen. Ja, richtig gehört. Die originäre Formulierung, wie sie die FDP vorgeschlagen hat, wäre zum Vorteil des Arbeitslosen gewesen. Doch die SPD verkehrte den Text in sein genaues Gegenteil. Warum man dies nun der FDP anrechnen muß? Auch sehr einfach, die Originalformulierung stammt von der FDP, und die Partei hat sie nicht verteidigt, sondern zugelassen, daß daraus ein Gesetzestext wurde, der jedem Arbeitslosen das Menschsein abspricht.

Wir waren ja schon bei Herrn Solms. Er hat sehr viele Gemeinsamkeiten mit dem bereits verstorbenen Herrn Westerwelle. Beide gingen mit einer kleinen Firma Pleite, beide haben Steuern hinterzogen. Nur starb der eine an einer Alkoholleber, der andere an Krebs. Ja, so kann es gehen, wenn die eigene Bosheit einen von Innen heraus zerfrißt. Aber der Umstand, erfolgreicher Steuerhinterzieher zu sein, bis ein dummer Steuerfahnder dem auf die Schliche kam, zeichnet einen Menschen noch nicht wirklich aus. Eine Auszeichnung wird es, wenn man mit einem linken Trick um den Knast herum kommt. Wo bleibt da die Fairness? Und dann stimmt man im Bundestag noch dafür, daß der Meisterzwang abgeschafft wird. Solches ist traurig. Wenn Verlierer Menschen mit Potential jede Hoffnung nehmen, jemals etwas im Leben erreichen zu können. Heutzutage kann man den Meisterrang noch auf freiwilliger Basis machen, doch er ist nicht einmal mehr die Hälfte Wert wie in der Vergangenheit.

Womit wir wieder zurück beim Thema wären. Um die FDP ranken sich mehr Legenden, als man selbst im berühmten Sagen- und Legendenschatz finden kann, den einst ein Kasseler Autor ausformulierte. Das Interessanteste an der FDP ist eigentlich, daß sie so eine Flachpfeife wie Friedel Merz (bei der CDU, und dort geldaphiner Millionär, der für Black Rock tätig zu sein vorgibt) nicht in ihren Reihen begrüßen können? Die Antwort liegt auf der Hand. Wer wirtschaftlich erfolgreich und ein wenig Sozialkompetenz besitzt, schließt sich keiner Partei chronischer Verlierer an, deren einziges Ziel darauf ausgerichtet ist, die Industrie von Steuern zu befreien. Denn dies kann man seit den 50er Jahren bei der FDP chronisch beobachten. Ständig setzte sich diese Partei dafür ein, daß gerade die Großindustrie von eben jenen Steuern entlastet wird, die dem Staat am meisten Kohle einbringen. Kohle, die der Staat dann großzügig an die liberal, sozial und gesellschaftlich abgehängten verteilen könnte.

Womit wir beim zweiten Knackpunkt der FDP wären! Diese Partei hat, genauso wie der AfD, ein chronisches Problem damit, daß in diesem Land eine sozialdemokratisch geprägte Demokratie herrscht, in der nun einmal die wirtschaftlich Schwachen und Abgehängten vom Staat entsprechend alimentiert werden müssen, damit zumindest dem Anschein nach ein wenig Fairness herrscht. Doch die FDP mischte schon fleißig bei den Hartz IV-Gesetzen mit, und auch heute mischt sie sich ungefragt in die Grundrentendiskussion ein. Obwohl man an dieser Stelle zugeben muß, daß dieses Lamenta um die Grundrente nicht mehr als nur ein dummer Treppenwitz ist. Zum Glück hat bei diesem Unsinn diesmal die FDP nicht mitgewirkt, was sie ja schon fast wieder wählbar macht. Dennoch hat die FDP in der Vergangenheit eine menschenwürdige Erhöhung des Eckregelsatzes stoisch verhindert, weil sie ja immerhin möchte, daß selbst der Niedrigstverdiener mehr hat, als Derjenige, der aus Krankheitsgründen, auf die Hilfe des Staates angewiesen ist. Dieser Unterschied entspricht ungefähr € 30, kommt jetzt noch die Grundrente dazu, sind es zusätzliche € 40. Und darauf ist diese Partei dann auch noch Stolz.

In einer Demokratie sollte Gleichheit herrschen. Zwischen allen. Nicht nur zwischen den Reichen und Wohlhabenden, während sich der Rest bereits fragt, ob er die Miete für den nächsten Monat noch aufbringen kann. Deshalb mein Verweis weiter oben auf Friedel Merz. Der Mann ist kein wirtschafttechnischer, aber ein wirtschaftpolitischer Versager. Was für eine Einzelperson zum Karriereaufbau funktioniert, greift dummerweise nicht für die große Masse. Im Gegenteil, seine eigenen Vorschläge, die sogar von Christian Lindner stellenweise als (!sic) vernünftig empfunden werden, melken nur den kleinen Bürger und nehmen ihm finanzielle Mittel weg, die jener im Alter dringend braucht.

Wir brauchen in diesem Land keine Partei, die vorgibt, sozial zu sein, wenn sie noch nicht einmal weiß, wie der Begriff richtig zu verwenden ist. Die FDP ist alles andere als sozial, und wenn sie einmal sozial Politik macht (Sie wie sie es nennt, !sic), dann geschieht dies nur zufällig und ist nicht beabsichtigt. Deshalb vor Jahren die Möwenpick-Steuerermäßigung. Ein wirklich soziales Programm. Nur eben für die falsche Schicht in der Gesellschaft. Denn die FDP predigt seit zwei Dekaden nur noch etwas von einem schlanken Staat, einem Staat, der bürokratiebefreit agieren kann. Das Problem ist nur: Selbst Japan, das alles andere als einen schlanken Staat repräsentiert, hat deutlich weniger Bürokratie als dieses Land. In Deutschland müssen, Dank FDP, Metzger und Bäcker genau angeben, wieviel Industriehefe, und Mehle, sie verbacken, oder wie sie ein Schwein geschlachtet, bzw. zerlegt haben, und welche Stoffe beim Räuchern der Rohware verbraucht wurde. Mittlerweile wurde sogar durchgesetzt – auf Landesebene – das Metzger sogar noch genau belegen müssen, woher sie wieviel Würzung erhalten haben, und für welche Produkte diese verbraucht wird. Es muß pedantisch Buch geführt werden, da die Bücher alle zwei Monate (im Schnitt) vom Gesundheits- und Veterinäramt überprüft werden. Mich verwunderte, was das Veterinäramt mit einer Wurst zu tun hat, und weshalb die FDP diese Regelung ins Gesetz hat schreiben lassen. Kein mir bekanntes FDP-Mitglied konnte mir diese Frage beantworten. Nicht mal mit einer Platitüde kam man, weil es für die meisten Parteimitglieder unwahrscheinlich klang, daß wir diese Regelung wirklich im Gesetz haben und das sie diese verbrochen haben.

Da ruft man einerseits nach dem schlanken Staat, andererseits sorgt man aber dafür, daß für das einfache Handwerk die Bürokratie dermaßen Formen annimmt, daß man denkt, man befände sich in einer muslimischen Terrordiktatur. Denn nur dort werden von Juden und Christen noch mehr Nachweise über die Lebens- und Arbeitsweise verlangt. In Deutschland ist sogar die mittlere Länge einer normalen Bratwurst ganz genau durch eine DIN-Norm festgeschrieben. Wer führte die DIN-Normen ein? Richtig. In Deutschland ist die Maximallänge einer Essiggurke genauso festgelegt, wie die Länge einer Salatgurke, und beide Gurken dürfen nicht der gleichen Pflanzenart entsprechen, sondern müssen zwei verschiedene Züchtungen sein. Steht so im Gesetz und wurde von der FDP in der €U so durchgesetzt.

Sonst noch Fragen? Wir brauchen keine Legenden um verdiente FDP-Mitglieder, wir leiden tagtäglich unter deren Bürokratisierungszwang, Alles und Jedes über Allen und Jeden erfahren zu wollen. Es wurden sogar Zeituhren für Räuchervorgänge in Metzgereien eingeführt, damit der Metzger nachweisen kann, wie lange eine durchschnittliche Räucherung dauert. Und dann schafft man den Meisterrang ab. Was natürlich in der Folge ein Bäckerei- und Metzgereiensterben zur Folge hat. Aber auch sonst hat die FDP alles dafür getan, damit das Handwerk in diesem Land ausstirbt. Und das verdammt nachhaltig. Womit wir beim nächsten Steckenpferd dieser Partei angekommen sind. Doch darüber lohnt es sich nichts zu schreiben, weil jeder täglich beobachten kann, wohin die Nachhaltigkeitspolitik der FDP dieses Land führt. Richtig, genau in die Arme der AfD. Noch Fragen?

Andreas E. on November 13th, 2019

Stellt euch vor, es war Wahl in Thüringen, und die drittstärkste Partei des thüringischen Landtages erweist sich als zu deutsch, um von den deutschen Mitbürgern des Bundeslandes überragend gewählt zu werden.

Aber Scherz beiseite. Wir wissen sehr genau, wie der AfD, die Blaubraunen, abgeschnitten haben. Ganz im Sinne des alten Germanicus! Was teutonisch ist, muß teutonisch bleiben. Ups! Die Parteimitglieder des AfD sind doch gar keine Deutschen. Zumindest haben wir dies auf diesem Blog immer und immer wieder behauptet. [Dem ist auch so, was für ein Nachname ist Gauland, Höcke oder Weidel?]

Doch bleiben wir eher auf der Seite der Vernunft und der Fakten. Natürlich war der alte Germanicus (ja, welchen von den Dreien in der deutschen Geschichte verzeichneten, meinen wir denn jetzt?) auch nicht mehr als ein invasiver Einwanderer. Denn sein Volk, also des Einen von den Dreien, stammte gar nicht aus deutschen Gefilden, sondern kam aus einem Gebiet, welches heute zu Ungarn gerechnet wird. Wieder Ups!

Wir werden sehr weit zurückgehen müssen, um überhaupt so etwas wie einen echten Biodeutschen überhaupt zu finden. Drehen wir einmal ein wenig die Zeit zurück.

1930

Das Dritte Reich, aka die Weimarer Republik, die sie damals noch war, hatte keine völkisch aufgestellte Ordnung. Neueinwanderer nach Deutschland gab es nicht mehr, seitdem vor etwa einhundert Jahren die große Auswanderungswelle sich Bahn brach. Seitdem nahm die Zahl der genetisch deutschen kontinuierlich ab. Im besagten Jahr 1930 konnte man bei einem Standarddurchschnittsdeutschen nicht genau die Herkunft bestimmen, denn genetische Analysen gab es damals noch nicht. Deshalb führte man damals auch die Regel ein, daß die Nationalität über die Mutter weitergegeben wird. Ist die Mutter nicht nationalisiert, ist es ihr Sproß auch nicht.

1890

Kaiserreich. Und dem Kaiser, sowohl Willi 2, als auch Willi 1, war es so ziemlich schnuppe, wer denn nun genau Steuern bezahlte. Da war es wurscht, ob einer Zigan oder eingewandeter Osmane war, der in Berlin unbedingt einen Kebab Döner betreiben wollte. (Ja, der älteste Kebab Döner, der überliefert ist, bestand bereits zur Kaiserzeit.) Es gab keine Rassentrennung, denn man sah nur Afrikaner als andere Rasse an. Selbst Japaner und Chinesen wurden nicht als separate Rasse, sondern als Menschen angesehen. Afrikaner jedoch waren so etwas wie Tiere. Was unter Anderem auch daran lag, daß Afrika nicht weit genug erforscht war. Und die Mehrheit der deutschen Reichsbürger hatten in vielen anderen Völkern ihre Wurzeln. Man hätte selbst zu jener Zeit nichts biodeutsches gefunden.

1750

Die Zeit der Aufbrüche, Umbrüche, Zusammenbrüche. Das 18. Jhdt. ist vornehmlich vom politischen Versagen diverser politischer Führer geprägt. Allen voran Peters des Großen, der einen zwanzigjährigen Auslandsurlaub macht, bevor er in sein Reich zurückkehrt, und das moderne Rußland beginnt zu bauen. Mit dem Ergebnis, daß St. Petersburg als Stadt inmitten eines Sumpfes realisiert wird, weil er dementsprechende Pläne in Frankreich sah, weil dort knapp 90 Jahre vorher ein König dasselbe mit einem Sumpfdorf getan hat. Heute nennt sich dieses Sumpfdorf übrigens Paris und wird als schönste Stadt Europas angesehen. Aber in jener Zeit der Aufbrüche war Deutschland in einen Flickerlteppich nationalistischer, provinzieller, unbedeutender Markflecken unterteilt. Es gab keine einheitliche Regierung, bis eben auf zwei oder drei etwas größere Reiche, die sich gerne untereinander bekriegten. Aber selbst hier hat man ernsthafte Probleme, so etwas wie einen Biodeutschen zu finden. Denn die Sachsen kommen aus einem Gebiet südlich von Ungarn, die Bayuwaren kommen eigentlich aus Tirol, und die Württemberger entsprangen eigentlich einer luxemburger Seitenlinie. Also wieder nix da, was man auch nur im Ansatz biodeutsch nennen könnte. Nur Einwanderer. Selbst die vielgescholtenen Hessen sind nichts mehr als Flüchtlinge, die im 12. Jhdt ungefähr auf diese Seite Deutschlands flüchteten. (Doch dazu später mehr.)

1600

Je weiter wir zurück gehen, umso chaotischer wird der Flickerlteppich, der einmal unsere geeinte republikanische Nation Deutschland werden soll. Im 17. Jhdt. haben wir das Problem, daß das Land in noch mehr kleine Teile zersplittert ist, weil in den Nachwehen des Mittelalters jeder Ritter selbst König sein wollte, und dementsprechend Anstalten macht, gegen seinen Nachbarn irgendwie Streß zu machen. Dies führt dann auch erfolgreich im ersten Drittel des 17. Jhdts zum ersten europäischen Religionskrieg. Denn der 30jährige Krieg war kein einfaches Geplänkel, bei dem es um Land ging. Hier ging es um den Glauben. Und wir wissen ja, das Glauben nichts mit der ethnischen Herkunft zu tun hat. Mehrere Millionen Tote, für Nichts und wieder Nichts. Aber es sorgte zumindest dafür, daß der Flickerlteppich ein wenig übersichtlicher wurde, denn der Adel, der die Katastrophe überlebte, verleibte sich jene Gebiete ein, die nun ohne Besitzer oder Lehnsherrn waren.

1450

Spätmittelalter. Eine wunderschöne Zeit. Die letzten Ritter werden auf den Schlachtfeldern der machtgierigen Potentaten gemordet, während die einfache Landbevölkerung hungern muß. Ungefähr zu jener Zeit wütet auch noch, gerade wegen des schlechten Wetters, Typhus und Pest, und wen die zusätzlich noch auftretende Cholera nicht wegrafft, kann froh sein, von einem marodierenden Ritter getötet zu werden. Keine gute Zeit. Aber auch hier, weit und breit kein einziger Biodeutscher in Sicht. Genauso wenig wie 150 Jahre später.

1300

Die Hochzeit der Kirche! Einfache Landbevölkerung und im Kaiserreich nur einfaches Volk, welches sich nicht einmal mehr einem gewissen Volksstamm zurechnet. Die Streitigkeiten unter den deutschen Fürsten werden von den Klerikalen im Zaum gehalten und für ihre Zwecke genutzt. Aber auch hier, nirgendwo etwas zu sehen von Jemanden, den man auch nur im Ansatz als biodeutsch bezeichnen könnte. Denn in den Pestjahren starb so ungefähr alles weg, was man auch nur halbwegs als teutsch oder teutonisch bezeichnen konnte. Die Sachsen etablieren sich endgültig in jenem Gebiet, welches heute als das gleichnamige Bundesland bekannt ist.

1150

Die Zeit der ersten Golfkriege. Die Zeit der Kreuzzüge. Intelligenz ist sowieso in Europa nicht zu finden. Und die Eifersucht und der Eifer gewisser Kirchenfürsten sorgt nur dafür, daß die biologische Durchmischung gewisser Volksstämme ein neues Rekordhoch erreicht. In jenen Tagen wird weder darüber entschieden, von welchem Volksstamm jemand kommt, noch wohin er eigentlich gehen möchte. Denn freie Wohnortwahl gibt es nicht. Wer lebt, ist entweder Leibeigener eines Fürsten, Ritters oder gar der Kirche. Menschenrechte kennt Niemand. Also gibt es auch keine völkische Unterteilung. Nicht einmal eine ethnische. Aber etwas biodeutsches findet man selbst dann nicht auf deutscher Erde.

800

Die Gründung des ersten deutschen Kaiserreiches. Eigentlich eher die Gründung des einzigen deutschen Kaiserreiches. Aber Karl der Große war ein intelligenter Mann. Immerhin in Italien aufgewachsen und vom Pabst erzogen worden. Deshalb des Lesens, Rechnens und Schreibens mächtig, während der Großteil seiner Untertanen noch nicht einmal sich seinen eigenen Namen merken konnte. Der erste deutsche Kaiser, der auch die erste nachgewiesene Volkszählung hat durchführen lassen, wußte, daß in seinem ganzen Reichsgebiet, welches damals sogar noch Italien beinhaltete, kein einiger Biodeutscher aufzufinden war. Wieso das? Weil keiner der auf dem Reichsgebiet lebenden Volksstämmen in seiner Wurzel auch nur im geringsten teutonisch war. Die Teutonen lebten schon seit mehr als 400 Jahren auf jenem Gebiet, welches sich Chlodwig damals als erster europäischer Kaiser als Herrschaftsgebiet gesichert hatte. So ironisch es klingen mag: In Frankreich gibt es seit dem 4. Jhdt mehr germanisches Blut als auf bundesdeutschem Gebiet. Also findet man in Frankreich wohl eher einen Biodeutschen als in der Bundesrepublik. Aber auch hier, im 9. Jhdt., kein Biodeutscher auf deutschem Grund in Sicht.

450

Die Zeit der Völkerwanderung. Entscheidend ist hieran, daß in dem damaligen Gebiet der heutigen Bundesrepublik schon von jeher kein einziges germanisches Volk siedelte, sondern diese Gebiete von Anfang reine Einwanderungsgebiete waren. So siedelten sich die Sachsen und die Thüringer in jener Zeit dort an, aus der Richtung Balkan kommend. Die Herrschaftshäuser wurden zu jener Zeit vornehmlich von kleinen Rittern gestellt, die sich gewaltige Gebiete sicherten. Aber im Klartext sagt dies nur eines: Nix Biodeutsches auf deutschem Grund. (Und ein gewisser Geschichtslehrer einer gewissen blaubraunen Partei wird mir da bestimmt Recht geben.)

150

Römische Herrschaft. So verabscheuungswürdige Fremdherrschaft. Aber schon die alten Römer wußten, die Barbaren, die in den germanischen Wäldern hausten, waren gar keine Germanenstämme. Die Cherusker beispielsweise sind eine kleine Minderheit, die von den Reussen aus jenem Staatsgebiet vertrieben wurden, welches wir heute der Krim zurechnen. Also Georgier, wenn man es genau nimmt. Die eigentlichen Germanenstämme gab es nicht wirklich, denn schon Julius Cäsar kämpfte auf germanischen Boden vornehmlich gegen keltische Volksgruppen und nicht gegen Germanen. Über die Germanen, die an seiner Seite gegen die Kelten kämpften, war er nämlich voll des Lobes. Wir sehen also auch hier, nichts biodeutsches.

Fazit

Der Wahlsieg der blaubraunen nationalistischen Spinner macht so gesehen gar keinen Sinn. Denn es gibt weder in Ost- noch in Westdeutschland auch nur irgendeine Seele, die wirklich genetisch nachweisbar biodeutschen Blutes, geschweige denn Abstammung ist. Deutschland wird seit mehr als tausend Jahren von Mischlingen bevölkert. Von Mischlingen, denen von ihren Herrschern stellenweise übelst mitgespielt wurde. Die unter schweren Seuchen leiden mußten, und deren Zahl deshalb chronisch sank, bis wieder neues Blut hinzu kam. In ganz Deutschland wird man keinen einigen Biodeutschen finden. Und mag dies die blaubraune Spinnerpartei noch so sehr behaupten. Nicht einmal die Bayuwaren sind germanischen Blutes. Deshalb macht dieser ganze Nationalismus absolut keinen Sinn. Auf deutschem Grund gibt es keinen einzigen Biodeutschen. Punkt.

Andreas E. on November 6th, 2019

68% Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen in Norwegen.

7% Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen in Deutschland.

Das Problem hierbei ist jedoch: Das sind rein statistische Zahlen. Und sie geben ein völlig falsches Bild dessen wieder, was gerade wirklich auf diesem Planeten passiert. Denn eines steht definitiv fest: Obiger Vergleich hinkt nicht nur, sondern er benötigt auch noch Krücken, um als glaubwürdig rüberzukommen.

Ja, es gibt einen Klimawandel. Nur: Ist er wirklich menschgemacht? In diesem Artikel möchte ich den Beweis erbringen, daß dem nicht so ist. Das hier ein Hype abgefeiert wird, der nicht nur die Wirtschaft Deutschlands gefährdet, sondern global eine Gefahr für einen neuen Weltkrieg aka Atomkrieg darstellt.

Um das näher begründen zu können, muß ich mich dabei auf das Wesentliche beschränken. DAS Wesentliche sind jedoch nicht die Thunberg-Lügen, sondern unter Anderem auch eine deutsche Wissenschaftssendung, die mit einer Lüge die Gefährlichkeit von CO2 darstellte. Warum ich dies eine Lüge nenne? In jedem guten Chemiebuch meiner Jugendtage war festgehalten, daß CO2 ein Molekül ist, welches selbst heißesten und auch kältesten Umgebungen trotzt, und nicht, im Gegensatz zu einem Wasser-Molekül (auch hier ist Sauerstoff beteiligt), nicht in seine Einzelteile zerfällt. Warum die molekulare Spaltung so wichtig ist? Da ist einmal der Umstand, daß ein Molekül, damit es zerbricht, zusätzliche Energie, sprich Elektronen, aufnehmen können muß. Wasser kann das ohne Weiteres. CO2 jedoch nicht, weil der Kohlenstoff nur ein freies, ungebundenes Elektron besitzt, welches, nachdem der Sauerstoff aufgenommen wurde, bereits an seinem Maximum angekommen ist. CO2 kann also keinerlei Temperatur mehr aufnehmen, weil Kohlenstoff (schlicht ausgedrückt) keine weitere Andockposition mehr bietet. Anders als in den meisten Medien und beim AfD ausgedrückt. CO2 ignoriert deshalb Elektronen, sogar Photonen und ist nicht in der Lage, zusätzliche Energie aufzunehmen, sich aufzuheizen, und dadurch zu zerfallen. CO2 ist ein sogenanntes, chemisch statisches Molekül. Um CO2 zu trennen, muß man andere Gase benutzen, damit es funktioniert. Aber das wird nun zu spezifisch, deshalb breche ich die Erklärung erst einmal an dieser Stelle ab. Das im Fernsehen gezeigte Experiment ist allein schon deshalb falsch, weil CO2 keinerlei Wärmestrahlung schluckt, wie suggeriert. Eher im Gegenteil. Meiner Vermutung nach enthielt der im Film gezeigte Plexiglasdruckbehälter keinerlei CO2, sondern ein anderes Gas, welches in der Lage ist, bereits als Elektronenfänger bereits bei Wärmestrahlung zu dienen. Mir fällt auf Anhieb da keines ein, aber ich bin sicher, die chemisch besser versierten Leser wissen, welches es sein könnte.

Womit wir wieder beim eigentlichen Überschriftsthema sind! Der heißgeliebten Statistik. So wird die Durchschnittsintelligenz einer Partei nicht dadurch höher, weil die Mehrheit ihrer Mitglieder einen Doktortitel trägt. Eine Partei wird auch deshalb nicht wirtschaftlich erfolgreicher, weil die meisten ihrer Parteimitglieder bereits ein Mehrmillionenunternehmen in den Ruin gewirtschaftet haben. Und dies läßt sich nur anhand einfachster statistischer Grundwerte schlußfolgern. Es ist also nicht als bösartige Ironie mißzuverstehen. Die Statistik sagt beispielsweise, daß jeder dritte Biodeutsche/r zu sinnloser Gewalt seinem Partner gegenüber neigt. Wohlgemerkt, neigt, nicht dieser Neigung folgt. In einem solchen Fall ist es sogar jeder Zweite. Irritiert?

Richtig, jeder wäre irritiert, wenn die Statistik belegt, daß er entweder ein mordbereiter Salafist oder ein gewaltbereiter zu häuslicher Gewalt neigender Biodeutscher ist! Oder noch ein weiteres Schmankerl der Statistik: Jeder zweite deutsche Mann hat in seinem Leben noch niemals einen Staubsauger benutzt. Verwundert? Vor Jahren hat einmal ein Staubsaugerhersteller eine dementsprechende Umfrage machen lassen, und das war das Ergebnis. Woraufhin die Firma einen selbst für Männer einfach zu bedienenen Staubsauger entwarf und auf den Markt brachte und kurz darauf Pleite ging. Man kann bis heute noch Restbestände dieser Staubsauger im Internet beziehen. Die übrigens eine phänomenalgute Saugleistung haben. Aber wozu benutzt Mann bloß einen Staubsauger? Auch diese Frage wurde durch eine Umfrage geklärt, sogar in mehreren Nationen dieses Planeten. Und die Antworten gefielen den meisten Männerschutzvereinen nicht. Seitdem wird gegen das Ergebnis dieser Umfrage und des Rattenschwanzes an Statistiken, die diese hervorbrachte, geklagt. Irgendwo in jedem Fall!

Das Problem an Statistiken ist, daß ich selbst mit einem ganzen Dutzend Alltagsfragen aus dem Endergebnis genau das herauslesen kann, was ich gerade herauslesen will. So kann ich beispielsweise mit einer einfachen Statistik mit gerade einmal 1068 Befragten beweisen, daß die BILD-Zeitung ein inhumanes, menschenverhetzendes, rechtes Drecksblatt ist. Meine Fragestellung muß nur dementsprechend sein. In der gleichen Umfrage, und der nachfolgenden Statistik kann ich aber auch gleichwohl beweisen, daß die BILD in den letzten 60 Jahren Deutschland vor der feindlichen Übernahme durch Moslems, Juden, Reichsbürger, Neonazis und sogar den Bayern gerettet hat. Alles statistisch belegbar!

Ich sehe schon, die Verwirrung bricht sich endlich Bahn. Das Problem bei Statistiken ist, daß sie Alles oder Nichts aussagen können. Je nach dem, mit welcher Intention die Fragen ermittelt und gestellt werden. Je nach dem, was ich letztlich als Ergebnis haben möchte, kann mir die Statistik alles geben, was ich brauche. Ohne, daß ich auch nur eine einzige Zahl dafür verfälschen muß. Deshalb ist Churchills Spruch auch so fatal wahr. „Keine Statistik ist so glaubwürdig, wie die, die ich selbst gefälscht habe.“ Denn allein der Umstand, daß ich zu einem Thema eine Statistik aufstelle, belegt bereits den Beweis, den ich letztlich präsentieren will. Mit genau diesem Trick hat die DUH die Bundesregierung dazu gebracht, daß Fahrverbote gegen dieselmotorbetriebene Fahrzeuge in vielen bundesdeutschen Städten durchgebracht werden. Weil eine Statistik belegte, daß 9,9 von 11 Toten auf unseren städtischen Straßen durch dieselbetriebene Fahrzeuge erzeugt werden. Dabei gibt noch nicht einmal die Statistik, und das daraus errechenbare statistische Mittel, welches der DUH vorbrachte, genau diese Zahlen. Im Gegenteil. Die Statistik des DUH bewies genau das Gegenteil. Wenn man die richtigen Fragen stellte, was sich natürlich das Bundesministerium für Umwelt nicht getraute zu stellen. Man wollte ja nicht, wie so viele andere Opfer des Abzockvereins DUH dazu verdammt werden, bis zum Lebensende des Staates den DUH auch noch finanzieren zu müssen.

Während meiner Ausbildung hatten wir an unserer Berufsschule auch kernpolitischen Unterricht. Unser damaliger Lehrer war ein Systemfeind, der die Demokratie nicht mochte, und es deshalb liebte, mit getürkten und mißverstandenen Statistiken zu arbeiten. Er brachte uns Berufsschülern nicht nur bei, entsprechend mißtrauisch gegen den Aussagen von Jedwegen zu sein, sondern auch eine Statistik richtig zu lesen. Den Anfang machte er mit der Alterspyramide dieses Landes. Dabei vermittelte er uns die Erkenntnis, daß wir, die geburtsstarken Jahrgänge, Diejenigen sein werden, die später nicht nur die Renten der Berufspolitiker bezahlen müßten, sondern quasi nicht nur für jene, sondern auch für unsere Nachfolgegeneration vollumfänglich aufkommen müßten. Ich hielt das damals noch für einen Scherz, für eine seiner vielen geschönten und manipulierten Statistiken. Inzwischen weiß ich, daß er uns mit diesen Statistiken nur die Realität um die Ohren schlagen wollte, damit wir es endlich begreifen. Jede zur Anwendung gebrachte Statistik ist bereits verfälscht. Hier haben wir quasi den gleichen Effekt wie beim Versuch ein Energieteilchen beobachten zu wollen. In dem Moment, in dem wir die Werte der Statistik als statische Werte betrachten, haben wir bereits verloren. Genauso wenig, wie man gleichzeitig die Geschwindigkeit und den Ort eines Energieteilchens feststellen kann, ist es möglich, via Statistik, das genau Verhalten auch nur einer einzigen Bevölkerungsgruppe exakt vorherzusagen. Eine Statistik gibt höchstens wieder, wie das Verhalten einer bestimmten Bevölkerungsgruppe zum besagten Zeitpunkt X war, jedoch erlaubt es nicht, von diesem Wert aus über die Zukunft zu spekulieren.

Ok, laut Statistik hat der AfD letztens in Thüringen die Landtagswahl gewonnen. Dies sagt aber nicht aus, daß dem wirklich so ist. Denn man muß nur die Anzahl der in Thüringen lebenden Menschen in offener Relation zu ihren Meinungen setzen. In diesem Moment kippt nämlich die Statistik. In diesem Moment erkennen wir, daß der AfD nur deshalb die Landtagswahl gewonnen hat, weil die Summe der Nichtwähler überproportional angestiegen ist. Und das erkennen wir sogar ohne Zuhilfenahme einer Statistik. Setzen wir aber die Wahlergebnisse der letzten drei Landtagswahlen in eine Statistik ein, erkennen wir, daß es im Bundesland einen deutlichen Rechtstrend gibt. Doch dieser Rechtstrend ist nur deshalb gewährleistet, weil immer weniger Bürger zu einer Landtagswahl gehen. Sie fühlen sich so schon von der Politik verraten, deshalb wollen sie dem keinen weiteren Vorschub mehr leisten.

Ich hoffe jetzt mal ehrlich, daß der werte Leser endlich begriffen hat, warum, weshalb und wieso man unbedingt keiner einzigen Statistik trauen darf. Statistiken führen dazu, daß im Fernsehen unlogische und physikalisch nicht belegbare Experimente gezeigt werden. Statistiken führen dazu, daß man Parteien wie FDP und AfD chronisch als nichtstaatsfeindlich einstuft. Und Statistiken führen dazu, daß genau die falschen Leute zu Preppern werden.

Autor ist der Redaktion bekannt on Oktober 30th, 2019

Neoliberalität war noch nie das Problem von Deutschland. Doch wir sollten uns getrauen, daß Kind beim Namen zu nennen. Unsere Gesellschaft hat sich inzwischen, und daran sind GRÜNE und AfD nicht ganz unschuldig, in eine deutlich abgegrenzte Mehrklassengesellschaft aufgespalten. Dort, wo vor vielen Jahren noch eine geeinte, deutsche, Zivilgesellschaft vorhanden war, befindet sich nun eine in Auflösung begriffene, um jeden Fußbreit Boden kämpfende Mehrklassengesellschaft.

Unsere Gesellschafspyramide ist heutzutage in folgende Schichten (sprich Klassen) aufgeteilt. Dies mag dem Einen oder Anderem nicht gefallen, doch die Politik gab sich reichlich Mühe, die entsprechende Spaltung entsprechend voranzutreiben und auch zu kanalisieren. Wer heutzutage einer dieser Schichten angehört, wird massiv und aktiv daran gehindert, in die nächsthöhere Schicht aufzusteigen. Doch beginnen wir mit der Schichtpyramide, damit auch wirklich Jeder versteht, worum es geht.

  • Obdachlose

Die absolut unterste Schicht unserer modernen Gesellschaft, der sogenannte Bodensatz. Warum sind Obdachlose obdachlos? Die Wenigsten deshalb, weil sie diesen Schritt selbst gewählt haben. Dies haben nur in etwa 1% der ungefähr 2 Mio Wohnungslosen, die durch Deutschlands Städte irren. Diese Bettler, oder Platte-Macher, wie sie sich auch selbst nennen, wollen nicht dort sein, wo sie heute sind. Die meisten haben sogar deshalb ernsthafte psychische Probleme. Man versagt ihnen den Zugang zur normalen Bürgerlichkeit, und dies nur, weil sie entweder alkohol- oder drogenabhängig sind. Obdachlose, die nichts trinken, findet man selten. Und wenn, dann meist tot. Die Wohnungsbefreiten, wie es einmal ein AfDler mir gegenüber ausdrückte, sollten froh sein, wenn man sie in der freien Natur sterben lassen würde. Ein Anrecht auf eine dann zumindest ehrenvolle Beerdigung stünde ihnen nach Ansicht eines deutschlandweit bekannten GRÜNEN-Politikers auch nicht zu. Große Massengräber wären hier angemessen. (Seine Worte, nicht meine.) Und ein SPD-Mann meinte einmal zu mir: „Die Obdachlosen konsumieren nichts, sondern leben und hadern nur. Sie kosten den Staat nur Geld, aber sie nutzen ihm nichts.“ Obdachlose haben nach der einfachen Kosten/Nutzen-Rechnung, der heutuzutage jeder Bürger unterliegt, absolut keinen staatlichen Wert. Obdachlose sind nicht nur einfach der Bodensatz, sie gelten einfach nur als wertloses Leben. Kein Wunder also, daß sich AWO und CARITAS hier sehr engagieren und genau Buch darüber führen, wer denn wann und wo in die Obdachlosigkeit abrutscht. Diese beiden scheinheiligen Hilfsorganisationen tun dies nicht, weil sie helfen wollen, sondern weil sie dem neoliberalen Gedankengut verpflichtet, Gewinne machen wollen. Am besten noch auf Kosten des Staates. Obdachlose sind noch nicht einmal wahlberechtigt. Wenn sie es wären, wäre der AfD längst aus sämtlichen Landtagen geflogen oder erst gar nicht hineingekommen.

  • Künstler

Direkt nach den Obdachlosen rangiert in unserer Tabelle der Fressen & Gefressen werden-Tabelle die Künstler. Freischaffene Künstler sind in Europa nicht einmal so viel Wert wie ein entlaufenes Hausschwein. Selbst jenes besitzt einen höheren Wert als ein Kunstschaffender. Ein Künstlerleben ist nicht viel Wert, Kunst ist deutlich wertvoller. Vieles, was in Europa an Kunst verbreitet wird, bringt nur dem Zwischenhändler Gewinne, jedoch nicht dem Künstler. Künstler besitzen ungefähr so viel Wert wie Obdachlose. Meist sogar noch weniger. Dennoch werden sie in der Liste, die allein Deutschland betrifft, an zweitletzter Stelle aufgeführt. Dem Autor ist klar, daß dies von vielen erfolgreichen Künstlern anders gesehen wird, doch weise ich an dieser Stelle darauf hin, daß diese Künstler nicht ihren Traum leben, sondern gnadenlos von einer sie entrechtenden Industrie verheizt und vermarktet werden. Künstler besitzen in dieser modernen Gesellschaft keinerlei Wert. Weder für die Gemeinschaft, noch für die Zivilisation an sich. Denn die Gesellschaft hat einen Punkt erreicht, an dem maximaler Profit wichtiger geworden ist, als es Kunst jemals wieder werden könnte.

  • Unteres Bürgertum

Das untere Bürgertum ist keine Erfindung der Nationalsozialisten, oder gar der alten DDR-Führung, sondern eine einmal existente Tatsache. Als unteres Bürgertum bezeichnet man heute das, was noch vor einhundert Jahren der hundsnormale Landarbeiter war. Also die arme Sau, die mit nicht mit eigenem Land und Grund gesegnet war, sondern nur auf jenem den Buckel krumm schuftete und keinerlei Rechte besaß, die ihm der Besitzer des Grundes nicht zugestand. Das untere Bürgertum sind also all jene Feldarbeiter und Mägde, die es in der alten Bauernkultur (bis 1918) in diesem Land noch als einfache Feldarbeiter gab. Diese Menschen, die der heimatlichen Scholle verpflichtet waren, waren blöderweise ab 1923 auch diejenigen, die den Nazis in die Regierungsgewalt halfen. Als ständige, dauerabgehängte, die man um ihre Rechte betrogen hatte, war bei ihnen aller Grund vorhanden, jeden als Urheber ihres persönlichen Unglücks zu sehen, den die Regierung ihnen präsentierte. Heutzutage gibt es diese Schollenbewohner immer noch. Ihr politischer Einfluß ist seit dem Ende der Nazi-Diktatur nur noch marginal feststellbar, aber er ist da. Das untere Bürgertum sind all die getretenen, die heute noch in landwirtschaftlichen Berufen tätig sind, und quasi gezwungen sind, Nahrung für Vegetarier anzubauen.

  • Arbeiterschaft

Die Arbeiterschaft steht noch über dem unteren Bürgertum. Warum es zwischen der Arbeiterschaft und den Obdachlosen eine Schicht unteres Bürgertum gibt? Diese Antwort fällt ebenfalls historisch aus. Der einfache Arbeiter wurde von der Industrie immer mit Goldstaub gepudert, solange, bis er wirklich glaubte, er sei etwas Besseres als der einfache, kleine Feldarbeiter. Die Arbeiterschaft rekrutiert sich jedoch nicht aus den Feldarbeitern, sondern nur aus Industriearbeitern. Mit dem kleinen, aber feinen, Unterschied, daß diese Industriearbeiter gegenüber der einfachen Landbevölkerung sowohl Privilegien (wie das Reiserecht oder die freie Ehepartnerwahl) besaßen und auch weidlich ausnutzten. Industriearbeiter standen schon immer in der gesellschaftlichen Pyramide über jenen, die für die Nahrung zuständig waren. Denn der Industriearbeiter schuftete schwerer, obwohl er Maschinen zur Verfügung hatte. Und die meisten noch nicht einmal begriffen, was sie da zusammenschraubten. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Ein Industriearbeiter in diesen modernen Zeiten hält sich nach wie vor für etwas Besseres als die einfachen Landwirtschaft betreibenden Mitbürger. Und das, obwohl er in den seltensten Fällen überhaupt einen Schulabschluß vorweisen kann.

  • Kleinbürgertum / Handwerker

Die Seele des deutschen Reiches. Die Seele des Deutschtümelns. Der deutsche Handwerker. Bis vor ein paar Jahren, als es noch den Meisterzwang in diesem Land gab, war das Wissen und das Beherrschen eines Handwerkes noch etwas Wert. Heutzutage jedoch ist Handwerk nichts mehr Wert. Früher einmal, als diese Republik noch als solche verstanden werden konnte, war ein Handwerksmeister nicht nur ein guter Schmuck für den Betrieb, sondern gleichzeitig auch ein Ausweis dafür, daß man dem Kleinbürgertum angehörte, und deshalb nicht nur politische, sondern auch gesellschaftliche Privilegien besaß. Echter Einzelhandel, wie er heute nicht mehr praktiziert wird (siehe die Großzahl an absterbenden Tante-Emma-Läden auf dem Dorf), war damals ein Rückgrat der Gemeinschaft, der Gesellschaft, des Sozialstaates. Doch ohne einen vernünftigen Einzelhandel, der diese Bezeichnung auch verdient, verlor auch das Handwerk an Bedeutung. Heutzutage muß ich bei einem polnischen Klempner anrufen, wenn ich eine verstopfte Wasserleitung habe, weil meilenweit kein einziger deutscher Installateur zur Verfügung steht. Selbst die großen deutschen Pannenbaustellen werden inzwischen von ausländischen Monteuren aufgebaut, anstatt von deutschen Maurermeistern. Ja, Maurer war früher ein Meisterberuf. Heute ist er das nicht mehr, und weder AWO noch CARITAS bilden bis zum Gesellenbrief aus, sondern vermitteln nur die Minimalstgrundlagen. Der einfacher Handwerker aka das Kleinbürgertum ist eine Lebensform, die in diesem Land allmählich zu der Ausgestorbenen gerechnet werden darf. Denn deutsche Handwerksmeister gibt es kaum noch, und die Wenigen, die es gibt, weigern sich auszubilden, weil der Bildungsstand bürgerlicher Kinder dermaßen fatal niedrig ist, daß man denen nicht mal zeigen kann, wie man richtig einen Hammer hält. (Aussage eines Zimmermannmeisters, der vor drei Monaten seine Werkstatt für immer schloß.)

  • Großbürgertum / Kleinindustrie

Was Kleinindustrie ist, muß man erst einmal erklären, weil der aktuelle Bildungsstand in diesem Land deutlich schlechter ist als der in Marokko. Und selbst dort sind die Schulen nicht eben Spitzenklasse. Kleinindustrie ist die Industrie in einem Land, die ständig benötigte Verbrauchsgüter herstellt. Entweder Lizenzware (ungefähr 60%) oder Eigenentwicklung (40%). Unter diese Waren fallen unter anderem Schrauben, Nägel, Schraubenmuttern, Motoren und noch vieles mehr. Selbst die deutschen Werften kann man inzwischen als Kleinindustrie ansehen, da sie nur für einen bestimmten Kundenstamm und nicht für Jeden fertigen. Kleinindustrie bedeutet einen begrenzten Kundenstamm zu besitzen, diesen jedoch dauerhaft. Kleinindustrie bedeutet, zwar eine Unmenge von Arbeitsstellen anbieten zu können, jedoch bereits auf fachlich versiertes Personal zurückgreifen zu müssen. Das Großbürgertum, oder wie man früher sagte, die Großkopferten, sind nun genau jene Gruppe innerhalb der Klassenpyramide, die sich am abgehängtesten vorkommt. Zum Einen liegt das daran, daß diese Gruppe am meisten an Investitionen sparen mußte, um überhaupt noch im Geschäft zu bleiben, was belegt, daß die Kleinindustrie heute noch mit technologischen Methoden arbeitet, die bereits in den 70’er Jahren als archaisch galten. Deshalb wird hier auch Arbeitsschutz nicht sonderlich groß geschrieben, weil die Maschinen stellenweise so alt sind, daß man sie nicht entsprechend nachrüsten könnte. Aber dies sind Probleme der Kleinindustrie und des Großbürgertums und tun hier nichts zur Sache. Das Großbürgertum tritt mäzenhaft auf, aber ist dabei nur auf den eigenen Vorteil bedacht. Wird eine andere Gruppe innerhalb der Klassenpyramide irgendwie bevorzugt, fühlt es sich sofort diskriminiert und ergreift entsprechende politische Maßnahmen. Eine davon war die Gründung der FDP nach dem Weltkrieg. Quasi als politische Lobbyvertretung. Das Großbürgertum ist auch die einzige Gruppe, die eine eigene politische Vertretung in der Politik stellt.

  • Elite / Groß- und Schwerindustrie (wirtschaftlich)

Bedarf es, um die Elite zu erklären, noch irgendwelcher Worte? Ich glaube nicht. Wer oder was sich in diesem Land Elite schimpft, ist definitiv keine. Egal, ob es die legendären Leistungserbringer sind, die man sowieso eher in den untersten drei Klassen dieser Pyramide verorten kann, als in deren Spitze. Was ist Elite? Elite sind Diejenigen, die sich selbst als die einzig wahren Staatslenker ansehen, und denen das Leben eines einfachen Bürgers vollkommen scheißegal ist. Daran hat sich auch in den vergangenen 170 Jahren absolut nichts geändert. Deshalb muß man an dieser Stelle nicht ausführen, wer oder was Elite ist.

Andreas E. on Oktober 23rd, 2019

So hieß vor Jahrzehnten einmal ein futuristischer Film um spanische Organdiebe, die unweit von Barcelona deutsche Touristen ausnahmen wie Weihnachtsgänse und die leeren Kadaver dann ins Meer warfen. Wer die Komplettversion des Films kennt, weiß wie grausam die Geschichte eigentlich gemeint ist. Und eine der Nebenaussagen des Filmes war damals auch, daß dies die endliche Konsequenz der deutschen Verhaltensmuster ist, bis weit nach dem Tod auf die Vollständigkeit des eigenen Körpers zu bewahren. Wer das Buch kennt, wird noch schockierter sein, denn in diesem gibt einer der Organdiebe an, weshalb er dies macht: Er ist Vegetarier!

Doch wir möchten heute nicht über Organhandel und Organentnahme sprechen, sondern über Fleisch. Vor Jahrzehnten hieß es einmal in der Werbung: Fleisch ist ein Stück Lebenskraft. Heute heißt es: Gemüse ist ein Stück Lebenskraft. Dennoch werden nicht mehr landwirtschaftliche Betriebe dazu überredet, rein auf Gemüseanbau zu gehen. In Süddeutschland wird derzeit Ackerland vernichtet, weil man dort anstatt der heimischen Erbsen und Linsen Soja anbaut. Soja laugt den Boden aus, und ist gesundheitlich nicht eben gesund zu nennen. Im Gegensatz zu Erbsen und Linsen. Der Gemüseanbau in Deutschland ist zurückgegangen. Rosenkohl wird derzeit in diesem Land nur noch in drei Landesteilen angebaut. Im Hamburger Land, in Thüringen, bzw. der Mark Brandenburg, und in Westbayern an der baden-württembergischen Grenze. Der restliche Rosenkohl kommt aus den Niederlanden – oder Spanien.

Es soll aber um Fleisch gehen. Der Deutsche, auch Dummdeutscher von unseren europäischen Nachbarn genannt, ißt für sein Leben gerne Fleisch. Doch nicht, wie eigentlich angedacht, Schweinefleisch, sondern vornehmlich Rindfleisch. Rinfleisch ist jedoch, wie wir alle wissen, ein natürlicher Keimträger. BSE, Maul- und Klauenseuche, sind Viren, die man regelmäßig selbst auf fachmännisch und sachgemäß geschlachtetem Rindfleisch finden kann. Rindfleisch ist nicht gesund, im Vergleich ist Schweinefleisch gesünder. Und das, obwohl Schweine angeblich so unsauberer Tiere sind. Körperhygiene ist für Menschen selbst manchmal auch ein Problem. Bei Schlachttieren jedoch wird penibel darauf geachtet, daß sie sauber sind.

Die Reihenfolge beim Fleisch, welches Deutsche am liebsten essen, sieht folgendermaßen aus: Rind, Schwein, Lamm, Ente, Huhn, Gans. Fisch gilt ja im allgemeinen nicht als Fleisch, nicht einmal von der Warte der Kirche aus. Interessant ist, daß in den letzten Jahren Lamm wieder Geflügel überholt hat. Doch Lammfleisch ist im Vergleich immer noch zu teuer. Ziegenfleisch bekommt man in Deutschland auch, günstiger als Lamm, ungefähr auf dem Preisniveau von Schwein, doch viel zu selten, weil es viel zu wenige Schlachtmetzger gibt, die eine Ziege vernünftig schlachten können. Es gibt auch geschächtete Tiere, doch deren Fleisch ist noch schwieriger zu bekommen, wenn man nicht die entsprechenden Verbindungen aufweist.

Aber es geht um Fleisch! Da die heutige Jugend das Kochen gleichfalls verlernt hat, sind inzwischen auch einige deutsche Spezialitäten in Vergessenheit geraten. Herz, Niere, Leber, Lunge. Oftmals von Rind und Schwein. Doch die Deutschen essen so etwas nicht mehr. Selbst größere Menge von Gänseherzen oder Gänsenieren zu besorgen, erweist sich inzwischen als echtes Problem. Vor 30 Jahren war das noch anders. Da bekam man beim Metzger alles an Fleisch, was man wollte. Heutzutage schlachten die meisten Metzger nicht mehr selbst, sondern besorgen sich ihr Fleisch vom Schlachthof.

Womit wir beim eigentlichen Thema sind! Fleisch ist ein Stück Lebenskraft. Fleisch ist für den Menschen als Nahrung unabdingbar. Das einzige Problem ist jedoch: Heutzutage bekommt man bei keinem Metzger mehr alle eigentlich verfügbaren Sorten Fleisch. Und dies nur, weil wir immer mehr Möchtegernvegetarier haben, die keinerlei Ahnung haben, was denn wirklich gutes Fleisch ist.

Fleisch ist generell die beste Vitamin B12-Quelle, die es gibt. Dabei gilt natürlich auch die ernährungsphisiologische Regel, daß das Fleisch nicht zu stark verarbeitet sein darf. Also Salami oder Fleischwurst scheiden als Vitamin B12-Quelle grundsätzlich aus. Hier sind die Vitamine bereits zu sehr in Mitleidenschaft gezogen, als das sie noch wirksam sein könnten und dem menschlichen Körper wirklich helfen würden. Bei Frischfleisch jedoch ist es genau anders herum. Ist das Fleisch richtig abgehangen, also zwischen mindestens 10 und maximal 38 Tagen, besitzt es auch den höchsten Vitamin B12-Anteil, den man sich vorstellen kann. Frischgemüse, welches den Vitaminkomplex B12 enthält, hat im Vergleich selbst dann nur eine homöopathisch wirkende Menge des Wirkstoffes. Deshalb ist Vegetarismus keine sehr gute Alternative, um den menschlichen Körper mit allen lebensnotwendigen Stoffen zu versorgen.

Was bezeichnen wir denn überhaupt als gutes Fleisch? Da gilt erst einmal: Zu frisches Fleisch, also von Tieren, die gerade erst vor 36h ihr Leben verloren haben und zerlegt wurden, kann man als toxisch ansehen. Hier bilden nur die Geflügel und die Fische eine Ausnahme, weil jenes Fleisch in der genannten Frist bereits gegessen sein sollte. Es sei denn, man macht sich die Mühe, und räuchert Geflügel direkt am Knochen. Was auch geht, aber immens arbeitsaufwendig ist. Als gutes Fleisch kann man generell einmal das Fleisch aller kleinerer Huftiere vom Esel abwärts ansehen. Hierzu fallen auch bestimmte, noch in Deutschland heimische, Schweinesorten. Vor Rindfleisch würde ich generell warnen, denn Rind ist rotes Fleisch. Hier sollte man nach Möglichkeit nur die Lende und den Schinken essen, und den Rest den Hunden überlassen. Bei den restlichen Huftieren jedoch kann man alles essen. Besonders sind hier die Innereien hervorzuheben. Diese sollte man nicht verkommen lassen, denn die Inneren, besonders Herz, Leber, Niere und Lunge sind wahre Mineralstoffbomben und Lebensspender.

Die Kontroverse über Fleisch, und das erneute Austicken von Vegetariern und Veganern jeglicher Coleur, steht und fällt mit dem Wissen über den Nährwert und die mineralstoffliche Zusammensetzung von Fleisch.

Mustafa N. on Oktober 16th, 2019

Wie sagte doch unser Kapitalistenfreund Marx einst? „Man kann den Deutschen nichts lehren, man muß ihn zwingen, damit er das tue, was angebracht ist!“ Paradoxerweise hielten sich sogar die Nazis an Marx‘ idiotische Sprüche. – Das Ergebnis kennen wir, und bestimmte Kreise in diesem Land bezeichnen diese Zeit immer noch als die „12 deutschesten Jahre“!

Aber seien wir doch einmal ein wenig fairer. Vor allem zu jenen, denen Fairness nichts bedeutet, gar unbekannt zu sein scheint. Werfen wir doch einmal einen Blick auf die deutschen Immobilienverwaltungsgesellschaften. Ja, in diesem Land gibt es eine Menge davon. So um die zwei Dutzend, verteilt auf gerade einmal 560 Groß- und 6000 Mittelstädte. Und natürlich hin und wieder auch in Kleinstädten präsent, von denen es in Deutschland mehr gibt, als Sand am Meer.

Solche #IVGs dienen nur einem Zweck: Sie sollen dem Bürger zeigen, daß Jemand da ist, der sich um ihre Belange kümmert. Denn entweder ist man bei einer IVG als Anteilseigner oder als Mieter beteiligt. In jedem Fall, absolut, ist man immer der dumme Arsch, der am Ende draufzahlt. Und manche IVGs sind so clever organisiert, daß sie in ihrem Aufbau sich sogar gelegentlich um die Steuerzahlung drücken können. Ach, das glauben sie nicht? Fragen sie mal bei irgendeinem Finanzamt nach, wie viele IVGs dort als zahlende Kunden gemeldet sind. Fragen sie nach den Namen und den Adressen, und nach dem im Schnitt anfallenden Steuern. Sie werden ein blaues Wunder erleben. Sie werden sich vorkommen, als seien sie wieder in den güldenen 12 deutschesten Jahren …. – Es wird ihnen Hören und Sehen vergehen.

Sozialismus ist was Feines, vor allem, wenn er von Seitens einer IVG auf ihr Panier geschrieben steht, und dann auch noch darauf aufmerksam gemacht wird, daß die aktuelle Umbaumaßnahme nur der Werterhaltung, und nicht der Wertsteigerung dient. So gesehen an einigen Bauschildern von IVGs in Wiesbaden, Mainz und Frankfurt/Main. Einige unserer Informanten haben uns über ähnliche Texte vereinzelter IVGs aus Aschaffenburg, Nürnberg und Augsburg berichtet.

IVGs sind nicht dazu da, Wohnraum zu fördern oder gar zu steigern. Sie sind dazu da, um Gewinne zu erwirtschaften. Die Rechte des Mieters sind hierbei ohne Belang. Es geht darum, aus möglichst geringem Wohnraum möglichst viel Gewinn zu ziehen. Jener Baulöwe der Frankfurter Platenstraße hat es ja vorgemacht. Zuerst wurde er von den Medien als die Wiedergeburt des Teufels niedergemacht, und jetzt gilt er als Retter der Häuserblocks, weil er auf den 6. Stock noch 3 aus Holz gefertigte Stockwerke mit Studentenzimmern draufhaut. Aber an der Insgesamtsanierung der Platenstraße festhält. Die durchschnittliche Mieterhöhung (ohne die neugeschaffenen winzigen Studentenbuden) wäre bei einer mittleren Verdreifachung der aktuellen Mieten gewesen. Dank der Studentenlöcher ist er nun in der Lage, die Miete nur zu verdoppeln, den Rest zahlen ja die dummen Studierenden. Kein Scherz, bei plan b war dieser fiese, abgekartete, asoziale, Plan deutlich in der Doku zu erkennen. Und das, obwohl über den besagten Baulöwen und seine IVG wahre Lobenshymnen abgebrannt wurden.

Aber so geht es nun einmal. Wohnraum ist nicht wichtig. Vermieteter Wohnraum ist von Belang, denn die Miete kann ich kontinuierlich anheben, ohne das mir Jemand ans Bein pinkeln kann. In den hessischen Universitätsstädten wurde schon seit Längerem verschlafen, nicht nur für die Studenten entsprechenden Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Aber Studierende sind ja auch nicht wichtig. Die kosten ja nur Geld und bringen keines. Aber mal ehrlich: Wird in diesem Land unbedingt mehr Wohnraum gebraucht, wo doch gerade so viele alte Weltkriegsüberlebende wegen der miesen ärztlichen Versorgung auf dem Land den Löffel wegschmeißen? Natürlich nicht. Wir benötigen nicht mehr Wohnungen. Was an Wohnraum frei ist, können wir mit Asylanten und Flüchtlingen füllen. Und da als IVG gewaltig abkassieren.

Wohnraum und Mieter werden in den kommenden Jahren Dinge werden, die knapp werden. Wirklich knapp. Vor allem das Erstere, denn dieses Land hat keinerlei Veranlassung, Obdachlosen in irgendeiner Form wieder in die Gesellschaft hinein zu helfen. Eher im Gegenteil. Die Gesellschaft ist gerade an dem Punkt angekommen, an dem sie aus rein ökonomischen und ökologischen Gründen die Aufstockung von Wohnraum unterläßt. Einmal lassen sich dadurch die Bestandsmieten gen Ultimo steigern, zum Anderen ist ja Jeder selbst Schuld, der in einem kalten Winter draussen auf der Straße erfriert. Deutschland hat endlich den Status erreicht, den alle braunen Parteien immer wollten. Endlich ist das Land so asozial, so antidemokratisch, so antizivilisatorisch, geworden, wie es Exkanzler Schröder immer haben wollte. Deutschland ist erwacht! Aber neuen Wohnraum wird es dennoch nicht mehr geben. Wir können sogar eher damit rechnen, daß Bestandswohnraum in den folgenden zwei Jahren sogar noch abgerissen wird. Wetten? (In Berlin haben sie da schon mal mit einer Gruppe Häuserblocks angefangen. Und das wird demnächst bundesweit anlaufen. Denn: Je weniger Wohnraum, umso höher die Bestandsmiete, umso unwirksamer Mietspiegel.) Es lebe das neue Deutschland, mit Wuchermieten für Minilöcher ohne fließend Wasser und ohne Küche. Genau so, wie es vor nun 150 Jahren gewesen ist. Die alten Zeiten, die alle wieder haben wollen, kommen wieder. Denn damals war die asoziale SPD groß, weil ihr damals noch jeder ihre Lügen abkaufte.

Andreas E. on Oktober 9th, 2019

Sie werden im Internet immer beliebter. Die Bezahlschwellen! Was sind Bezahlschwellen? Das sind jene Funktionen auf Internetseiten, die verhindern, daß man einen Artikel in seiner vollen Gänze lesen kann. Man kann nur den Rest des Artikels (oder journalistischen Erguß) lesen, wenn man bereit ist, dafür Geld zu bezahlen. Geld, welches der Autor des Artikels nicht bekommt, sondern das Schmierblatt, für welches er schreibt.

Bezahlschwellen im Internet teilen das Internet. Und zwar in zwei Bereiche. In das Internet der Armen, und das Internet der Wohlhabenden. Die Wohlhabenden können Bezahlschwellen ignorieren, denn sie können bezahlen. Die Armen jedoch sind von diesem Teil des Internets ausgeschlossen. Denn das Internet gehört nicht Allen, sondern nur Denjenigen, die es sich leisten können.

Jede Internetseite, die etwas auf sich hält, inzwischen auch ein Großteil der politischen Blogs, haben eine Bezahlschwelle eingeführt. Denn auch die meisten Blogger können es sich nicht leisten, über jeden Scheiß zu schreiben. Also werden ihre Artikel nun zu bezahlter Ware. (Nein, hier nicht, denn wir halten nichts davon, wenn Meinung einen Preis erhält. So etwas unterhöhlt die Demokratie, macht sie abschaffbar.) Interessiert dies die Pressekonzerne? Natürlich nicht. Demokratie ist nicht wichtig. Zumindest so lange nicht, so lange man in ihr Geld verdienen kann. Ist die Demokratie eines Tages nicht mehr da, wird man auch die Bezahlschwellen abschaffen müssen. Doch bis dahin hat man andere Wege gefunden, Geld zu machen.

Solange es Bezahlschwellen gibt, wird es kein freies Internet geben. Aber für eine globale Demokratie ist ein freies Internet, zu dem wirklich jeder zu jeder dort hinterlegten Sache Zugang hat, überlebenswichtig. Der ganze Irrsinn mit den Bezahlschwellen begann vor vielen Jahren, als die ersten Streamingdienste aufkamen. Und es gleichzeitig auch eine Menge Piratenplattformen gab, die den Content für lau herausgaben. Deshalb führte man die Bezahlschwellen ein. Weil Content immerhin bezahlt werden soll.

Würden vernünftige Blogger heute so genauso denken, gäbe es keine wirklich freien, unabhängigen Blogs, die ihre Geschichten frei von der Leber weg erzählten. Das Problem, welches vorliegt, ist ein ganz einfaches: Bezahlschwellen schließen Diejenigen aus, die nicht bezahlen wollen oder können. Dies ist nicht demokratisch, sondern elitisch. Braune Regime kamen meist nur deshalb an die Macht, weil jene, die sich Elite dünkten, mit dieser Denkweise kolportierten und sie unter das Volk bringen konnten, weil sie eine Bezahlschwelle einführten. Dadurch blieb die Elite weitgehend unter sich, und Diejenigen vom einfachen Volk, die sich für Besseres hielten, sorgten dann dafür, daß diese Denkweise sich auch nach unten verbreitete. Das Ergebnis kennen wir!

Und Dank der Bezahlschwellen, die wieder Reiche für Reiche in den Medien einführen, wiederholt sich dies auch wieder. Es sei denn, wir beginnen endlich wirklichen, ernsthaften Widerstand zugunsten der Demokratie zu leisten. Ansonsten ist alles verloren. Nicht nur unser Land, sondern auch unsere braune Vergangenheit, die wieder Gegenwart wird.

Andreas E. on Oktober 7th, 2019

In diesem, mir inzwischen so unbekannten, Land, scheint so einiges quer zu laufen. Früher nannte man solches demokratische Willensbildung. Wie man es heute bezeichnen möge, ist mir völlig unbekannt. Denn mit Demokratie und freier Willensbildung hat das aktuelle Getue herzlich wenig zu tun. Eher im Gegenteil. Die Abwesenheit eines funktionierenden Verstandes wird als der größte Inbegriff des Deutschseins gefeiert. Besonders gut ersichtlich, wenn man den Nasen des AfD einmal auf Ortsebene beim Reden zuhört. Da wundert man sich dann schon, wie ein Großbauer den Realschulabschluß geschafft haben kann, um dann einem Lügenbold wie dem Höcke auf den Leim zu gehen. Ja, höhere Schulen verpflichten eben nicht zum Selbstdenken. Aber wo wäre dieses Land, wenn wir nur Hauptschüler hätten?

Gehen wir nach der Blödipedia wenn es um die Definition von Demokratie geht, erhalten wir zwei unterschiedliche Artikel. Einmal den der Wikipedia Ö, dann den der Wikipedia DE. Beide sind nicht sonderlich vielsagend. Grundtenor in beiden Artikeln ist jedoch, daß weder die Bürgerlichen, noch der Adel, wirklich demokratische Verhältnisse in den deutschsprachigen Reichsgebieten haben wollten. Ja, das Bürgertum machte gemeinsame Sache mit dem Adel. Kommt das Jemanden bekannt vor? Sollte es besser auch, denn aktuell haben wir wieder dieses Obrigkeitsgetue, wo sich Adel und selbsterklärtes Bürgertum gegen den Rest des Volkes zusammentun. Besonders deutlich wird dies bei dem Mitgliederreigen des AfD. Aber dort ist es nur am offensichtlichsten zu sehen. Ganz böse erwischte diese Entwicklung die SPD, die seitdem um ihr Überleben ringt, anstatt sich auf die Grundprämissen ihrer Gründer zu besinnen, und endlich wieder soziale anstatt neoliberale Politik zu machen. Für neoliberale Politik ist der Loserverein um den Herrn Lindner zuständig, nicht die SPD, die vor 15 Jahren mehr als nur ihre Prinzipien, sondern gleichzeitig auch die Demokratie, verriet. Und dies nicht aus Machtdünkel, was ja noch verzeihlich wäre, sondern aus reiner Dummheit.

Doch dies hat wenig mit Demokratie zu tun, die man sowieso weder in AfD, noch in SPD ernsthaft zu finden hofft. Selbst die vielgelobte CDU hat hin und wieder ernsthafte Demokratieprobleme. Leider schlagen die dort nicht so hart durch, wie bei anderen Parteien. Warum ich DIE GRÜNEN an dieser Stelle bewußt auslasse? Ganz einfach, die GRÜNEN sind und waren niemals eine demokratische Partei. In ihren Gründerjahren hatten die hochschwangeren Strickmamseln dort das Sagen. Dann kamen die homophoben Homosexuellen ans Ruder, die nicht zu ihrer eigenen Geschlechtlichkeit stehen konnten, und nun sind inzwischen die rabiaten Fundis am Ruder, die aus den GRÜNEN eine ademokratische Verbotspartei machen wollen, weil sie der Meinung sind, daß der Mensch nur dann glücklich wird, wenn er dazu gezwungen wird. Wobei man nicht mißverstehen darf, wie die einzelnen Parteigruppen Glück denn nun wirklich definieren. Glück hat in einer Demokratie nämlich nichts verloren. Glück ist etwas für Dummschwätzer, die Hoffnungsvollen. All jene, die nichts aus ihrem Leben machen können, weil es der „bösen“ Gesellschaft nicht gefällt.

Aber Demokratie wagen und demokratisch sein, sind in diesem Land, und nicht nur hier, zwei verschiedene paar Schuhe. Das eine stülpt man sich über, wenn es darum geht, dem Nachbar zu sagen, was denn bitte schön fein demokratisch ist. Das andere wendet man nur an, wenn man sich die eigenen Diäten erhöht und gleichzeitig die Sozialhilfe rabiat zusammenkürzt. Denn beides ist immer im gleichen Jahr demokratisch zwingend notwendig. Denn der Bund verfügt nur über eine begrenzte Summe an Geldern, die er über das Jahr ausgeben darf. Und was wäre demokratischer, als die Hauptsache diesen Geldes in die Taschen jener fließen zu lassen, die demokratische Politik zu betreiben. Bis zur Kanzlerschaft eines gewissen Herrn Schröders mag dies zugetroffen haben. Doch inzwischen hat sich das politische Klima deutlich abgekühlt. Sozial befindet sich Europa in einem eiszeitbasierenden mentalen Tiefflug. Und irgendwann wird der Albatros steifgefroren irgendwo aufschlagen und zerbrechen – und mit ihm die Demokratie.

Die SPD hat mit ihren asozialen Hartz-Gesetzen den Weg für braune Gemeinschaften wie den AfD bereitet, und dabei gleichzeitig auch noch bewiesen, daß es der FDP niemals um die Demokratie, sondern nur um die eigene Klientel ging. Der aktuelle Zustand des Landes ist dem mangelndem Demokratieverständnis der SPD geschuldet. Man darf aber nicht vergessen, als vor 15 Jahren der Sozialstaat abgeschafft wurde, waren ALLE Parteien des Bundestages daran beteiligt. Dummerweise wußten auch alle Parteien jener Zeit, daß der Sozialstaat genau das Zünglein ist, der die Bundesrepublik auf der Seite der demokratischen Staaten dieses Planeten hält. Mit der Selbstabschaffung des Sozialstaates schuf man das Fundament für den modernen Neofaschismus, der sich auf den ersten Blick noch nicht einmal wirklich falsch anhört, aber genauo wie die Verbotspolitik der GRÜNEN absolut grundfalsch und antidemokratisch ist. Doch jedes Mal, wenn man dies beiläufig erwähnt, muß man auf diversen sozialen Plattformen mit einem regelrechten Shitstorm gegen die eigene Person rechnen. Sonderlich demokratisch fühlt sich dies dann auch nicht an.

Und wenn wir schon dabei sind: Fake News, wie sie GRÜNE, FDP und AfD unaufhörlich verbreiten, haben nichts mit Demokratie zu tun. Die wichtigsten Fake News-Schöpfer sitzen bei der AfD, unbestritten. Das die Partei damit nur belegt, daß Demokratie nicht ihr Steckenpferd ist, begreift deren Vorstand auch irgendwie nicht. Doch die Grenze, ab wann etwas Fake News ist, und ab wann nicht, wird paradoxerweise nicht von jenen gezogen, die die Demokratie wirklich verteidigen wollen (siehe Don Alphonso, NDS oder andere Blogs), sondern von jenen, die diese Fake News auch noch verbreiten. Der Bock behauptet also der Gärtner zu sein. So beginnt der Untergang der Demokratie.

Im deutschsprachigen Europa ist man gerade dabei, die Demokratie abzuschaffen und gegen etwas zu ersetzen, was Niemand so genau definieren kann. Was es genau ist, und wie viele Tote es diesmal fordern wird, ist noch nicht ganz raus. Fest steht aber, daß dieses asoziale und antidemokratische Verhalten letztlich die wirklich spinnerten Briten dazu animierte, aus der €U auszutreten. Was ich ihnen anhand der Faktenlage noch nicht einmal Übel nehmen kann. Ich meine, in einem Land, in dem die Demokratie von Anfang an immer wieder getreten wurde, tut man sich eben damit schwer, wenn man auf größerer Ebene sieht, daß dort das gleiche Fehlverhalten einreißt, welches man von Daheim gewohnt ist. Demokratie, und was dann? Ja, was folgt, wenn wir erfolgreich die Demokratie abgeschafft haben? Die Schweizer versuchen dies nun schon geschlagene 500 Jahre lang in ihrem Land, und es gelingt einfach nicht, weil wir immer noch eine Handvoll Bergbauern haben, die ihre Almen zeitlebens noch nie verließen und deshalb keinerlei Einblick in die große Welt haben. In Deutschland ist es ähnlich. Nur geht die Abschaffung der Demokratie solange voran, solange man SPD, FDP, GRÜNE und AfD einfach gewähren läßt, anstatt Mitgliedern dieser Parteien deutlich klar zu machen, daß es so nicht weitergehen kann. Vor allem, daß nach deren Verhaltensmuster Demokratie nicht funktionieren kann. Zwingend nicht funktionieren kann, denn Demokratie bedeutet, zuerst die Ärmsten der Armen, die Schwachen und Getretenen einer Gesellschaft bevorzugt zu behandeln, und die Reichen und Wohlhabenden außen vor läßt, damit eben jene Armen und Geschundenen die Möglichkeiten erhalten können, sich ein normales Leben aufzubauen. Verfolgt man die aktuelle Politik jedoch weiter, vernichtet man nicht nur die Lebensgrundlage der Ärmsten der Gesellschaft, sondern die der gesamten Gesellschaft. Eine Zivilisation kann nur überleben, wenn sie den Mut hat, den Ärmsten als König zu behandeln. Nur haben die Armen in diesem Land keine Lobby, und werden auch niemals eine haben. Denn schon unter den alten Demokratievertretern in diesem Land galten die Armen und Arbeitslosen nur als entsorgungswürdiger Abschaum, den man verhungern lassen konnte. Und davon machte schon die Weimarer Republik Gebrauch, bevor die Armen dann im Dritten Reich mit Juden und Zigans vergast wurden. Und dies hatte auch herzlich wenig mit Demokratie zu tun.

Andreas E. on Oktober 2nd, 2019

 „Wir werden den Planeten retten, indem wir einen Morgenthau-Plan für Deutschland umsetzen und die Deutschen zu veganen Radfahrern machen“

Wir wollen ja nicht drohen, oder unken. Aber nachdem wir Obama schon vor Beginn seiner ersten Amtszeit zur öffentlichen Unperson für diesen Blog erklärten, beriet sich das Team einige Zeit, ob wir mit der Thunberg genauso verfahren sollten. Nachdem wir quasi gezwungen waren, einige Male über ihre mentalen Ausrutscher zu berichten.

Das Problem an der Sache ist nun, daß wir dabei Greta’s Drohung an die Welt nicht vergessen dürfen, die folgte, nachdem Trump sie ignorierte. Ja, Donald Trump, aktuell amtierender Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, bewies damit, daß er doch ein wenig intelligenter ist, als alle Demokratiefeinde ständig behaupten.

Unsere Welt benötigt eine Veränderung. Nur es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß der Mensch am Klimawandel wirklich die Schuld trägt. Derzeit gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Beweis, daß der Mensch wirklich der Auslöser für den aktuell ablaufenden Klimawandel ist. Dieses Blog hat bereits einmal über die Fähigkeiten von CO2 geschrieben. Damals belegten wir unter Anderem, daß es eindeutig nicht die Fähigkeiten besitzt, die der IPCC behauptet, die er hätte. Wobei man auch nicht vergessen darf, daß der IPCC damals schon negativ auffiel, weil es damals die eMailAffäre um den sogenannten, inzwischen eindeutig widerlegten, Hockeystick, gab. Thunberg erkennt den Hockeystick an, genauso wie ungefähr 97% anderer Klimatologen des IPCC, die sich bereits als korrupt und bestechlich erwiesen haben.

Wenn wir diesen Planeten retten wollen, dann ohne solche Flachpfeifen wie Greta Thunberg, die nur ihren eigenen wirtschaftlichen Vorteil im Auge haben. Und ihre Drohung steht: Sie hat nicht nur Deutschland, sondern noch fünf andere Nationen bedroht, die sich genauso wie die Mehrheit der denkfähigen Bürger in diesem Land, anzuerkennen und zu akzeptieren, daß es einen menschgemachten Klimawandel gibt.

Um jetzt nicht sarkastisch zu wirken, möchte ich darauf hinweisen, daß sich Thunberg’s UN-Rede für mich anhörte, wie jene berühmte Adolf Hitler-Rede 1937, in der pedantisch und aufs genaueste jene sechs Länder nannte, die er in der Folgezeit anzugreifen gedachte. Doch sagte er damals auch, daß er genau diese sechs Nationen nicht angreifen würde, bevor er sie dann, keine 18 Monate später, in genau der Reihenfolge überfiel, wie er sie in seiner Rede nannte.

Wer also jetzt immer noch glaubt, das Thunberg und ihr FFF die Guten sind, hält auch die Jedi für die Guten! Und den Mond für grünen Käse.

Guten Abend!

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