Wirtschaftskunde dürfte wohl das einzige Berufsschulfach sein, das ständig abgewertet wird. Dabei ist ein Grundverständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und Abläufe in einer Exportnation von entscheidender, da existenzieller, Bedeutung. Meine Zeit mit Wirtschaftskunde liegt zwar schon weit zurück, jedoch habe ich einige Grundregeln nach wie vor im Gedächtnis behalten.- Und kann deshalb die Panik in der Politik immer noch nicht einmal ansatzweise nachvollziehen. Vor allem in Situationen wie Wirtschaftskrisen sollte man niemals zu früh die Panik schüren. Dies wurde schon am Schwarzen Freitag 1929 mehreren Investmentbankern zum Verhängnis.

Das die Banken den Rettungsschirm dazu benutzt haben, sich selbst zu konsilidieren und seitdem eine chronische Kreditklemme herrscht, macht in meinen Augen sogar Sinn. Die Banken tun ihr möglichstes, um das Ausbrechen einer Inflation (sprich Geldentwertung) zu verhindern. Aktuell haben wir eine Deflation, die mit ihren ständig steigenden Werten nicht nur den eigentlichen Geldwert erhöht (deshalb fallen in einer Deflation grundsätzlich die Preise), sondern dabei auch noch zu einer Stabilisierung des überzogenen Systems führt. Ja, diese Deflation ist dringend notwendig. Intelligente Bankster haben dies erkannt – und nun bemühen sie sich, die nicht existierende Wirtschaftskrise auf ihre Art in den Griff zu kriegen, damit nicht am Ende doch noch der Faschismus siegt und dadurch die Banken enteignet würden.

Das Hauptproblem, das wir momentan global haben, basiert auf mehreren Faktoren. Mir sind einige Zusammenhänge klar geworden, als ich die vergangenen Tage ein wenig Zeit hatte, darüber zu sinnieren. Meine Schlußfolgerung möchte ich also an dieser Stelle ein wenig publik machen – aber damit nicht meinem Freund, dem eifelphilosophen, den Rang ablaufen. Seine Sicht der Dinge ist mit meiner Denkweise sehr oft sehr deckungsgleich.

Jedoch muß ich an dieser Stelle ein wenig weiter ausholen, was man mir verzeihen möge, da ich alles versuche in diesem einen Artikel unter zu bringen. Ich warne also jetzt schon davor, das er ein wenig länger ausfällt, als gewöhnlich von mir gewohnt. Für mich steht jedoch eindeutig fest, das diese Weltwirtschaftskrise nicht mehr als eine riesenhafte Betrugsaktion war, um gewisse Staaten auf diesem Globus gezielt so weit zu verarmen, das man ihnen Verhältnisse aufzwingen kann, wie wir sie schon einmal hatten. Dieses wirtschaftliche Thema greift also auch noch in einige andere Bereiche. Und dies möchte ich hier eindeutig beleuchten.

Historisches Grundwissen

(anhand eines Beispiels)

Fangen wir da mal am Eingemachten an! Der aktuell global um sich greifende Neoliberalismus, der kaum noch etwas mit der eigentlichen Wortbedeutung zu tun hat, besitzt mehrere Väter. Er ist eine Abspaltung des Manchester-Kapitalismus, der seiner Zeit schon viele Mio Tote allein in Irland forderte – nach der verunglückten Weizenernte weigerte sich die britische Regierung (im Namen des Kapitalismus) Nahrungsmittellieferung an die hungernden Iren zu liefern. Der Rest Europas sprang damals ein, Deutschland lieferte 20% seiner Kartoffelernte, um die Katastrophe zu minieren. Jedoch unterband die britische Regierung die Reede der deutschen Frachtschiffe (wegen irgendeiner Steuer, die nicht beglichen worden war) und ließ so mutwillig Mio verhungern.

Später dann, zu Beginn des 20. Jahrhunderts griff der Kapitalismus abermals auf den Faschismus zurück und schuf damit das III. Reich. Wer die Dokumentationen bei Google-Video kennt, weiß, wie die Tatsachen liegen! (Werde bei Gelegenheit einige Filme heraussuchen und hier verlinken.)

Der Neoliberalismus (aka Kapitalismus) ist der Vater des Faschismus. Aber wie jedes vertretene Weltbild, braucht es 2 Elternteile. Die Mutter des Ãœbels ist demnach der Glaube. Wie schon bei der Hungersnot in Irland angedeutet, mischte da die katholische Kirche Roms auch fleißig mit – obwohl Britannien offiziel anglikanisch ist – und trieb die Leute in dieser Hungersnot vermehrt in die Kirche (daraus resultierte dann der jahrzehntelange Bürgerkrieg zwischen Protestanten und Katholiken im Land). Hungertaufen oder auch Totentaufungen waren damals an der Tagesordnung.

Die Mutter des Faschismus ist dann auch direkt in Deutschland an der Hartz-Gesetzgebung mit schuldig zu sprechen, da die Kirchen, die bei der Gesetzeserschaffung ebenfalls mit beteiligt waren, eben jenen EEJ-Hintergrund schufen, wie er heute Anwendung findet – gleichermaßen auch mit dem dort vorhandenen Sanktionsgebaren. Jedoch geht die Kirche abermals so weit, wie schon im III. Reich, wo sie ebenfalls zwischen lebenswerten und unlebenswerten Leben unterschied. Obwohl Darwin in der Kirche keinerlei Anerkennung genießt, wird jedoch von der Kirche der britische Sozialdarwinismus als Fahne hoch gehalten.

Die Arier-Legende, sowie der Sozialdarwinismus, der verschiedene Menschengruppen als unwertes Leben ansieht, stammen alle aus britischen Hexenküchen. Dies erlaubt nun der VT-Szene die Legenden eines David Icke zu bestätigen, in denen behauptet wird, das das britische Königshaus nicht aus Menschen, sondern aus sogenannten Lizard Men bestände, das sich von Menschenfleisch ernährt! Und diese Lizard Men würden die normalen Menschen eben nicht als lebenswertes Leben ansehen! In die gleiche Kerbe schlagen nun auch diverse scheinbar christliche Organisationen und Bruderschaften. An erster Stelle sind hier die FSSPX (Piusbruderschaft) zu nennen oder die Handlanger des Papstes, die Dominikaner, die sich schon seit ihrer Gründung im Mittelalter immer für Rassenreinheit ausgesprochen haben – und deshalb erbitterte Kriege gegen den Osten Europas führten, da die Majuwaren und Ungarn niemals als Menschen anerkannt wurden – nicht einmal nach der Zwangskolonisierung und Zwangskonvertierung des Mittelalters.

Wirtschaftsfaschismus

Wenn also heutzutage faschistische Reden geführt werden, so sind eindeutig diese rechten Kreise auszumachen. In der Politik schlägt sich dies dadurch nieder, das die sogenannten christlichen Parteien schon seit einigen Jahren das Sozialsystem systematisch ruinieren und abschaffen wollen. Da Menschen, die nichts zu essen haben, eher in die Kirche gehen (oder zu der Kirche gehen), um Hilfe zu erbitten. Womit man sie wieder in die Gemeinde der Kirchgänger zurückführen kann – die Macht der Kirche also steigern kann!

Natürlich haben Industrie und Wirtschaft kein sonderliches Interesse daran, ihre Pfründe auch noch mit dem Klerus teilen zu müssen. Also mußte ein System her, das alle Seiten zufrieden stellte. In Deutschland wurde das mit den geistig abnormen Hartz-Gesetzen erledigt. In Frankreich scheiterte bisher die dahin gehende Iniative am Volk selbst, das jedes Mal auf die Straße ging und für seine Bürgerrechte stritt. Ein Umstand, der in Deutschland schon einmal nicht möglich ist, da unsere Erziehung hier nicht zum freien Denken einlädt. Eher im Gegenteil.

Die gleichen Urheber, die schon mit der Weltwirtschaftskrise 1929 einen großen Reibach machten, haben auch die neue Weltwirtschaftskrise zu verantworten, die eigentlich keine ist. Ja, werter Leser, sie haben richtig gesehen. Es gab, meines Erachtens, niemals eine Weltwirtschaftskrise. Die Krise war die gesamte Zeit gesteuert und kontrolliert. Von einflußreichen Kreisen, die damit ihre Säckel noch voller packen wollten, als sie so schon sind. Damals, während der ersten gewaltigen Weltwirtschaftskrise waren es einige Familien, die sich bereits über die Gründung der FED ihre Sicherheiten doppelt absicherten und seitdem ihr eigenes Geld drucken dürfen, die eindeutig an der Krise verdienten. Kleinere Firmen gingen einfach Pleite oder wurden von Großkonzernen geschluckt, die sich damals bildeten. Mit dem 1927 verabschiedeten Körperschaftsgesetz wurde dann auch noch gleichzeitig eine Rechtssicherheit für diese Konzerne geschaffen, das sie nur sehr umständlich für ihre Verbrechen wider das Volk zur Rechenschaft gezogen werden können. Eine Körperschaft, wie sie die meisten Konzerne darstellen, sind nach amerikanischen Gesetz einfach nicht zu verklagen – und wenn, dann nur deshalb, weil sie in ihrer Firmenhistorie einmal einen Zeitpunkt hatten, an denen sie keine Körperschaft waren. Konzerne gelten nach internationalen Gesetz nicht als juristische Personen. Nach unseren Gesetzen jedoch kann man nur eine juristische Person verklagen – und keine Körperschaft. Dieses kleine Detail ist übrigens für den weiteren Verlauf dieser Ausführungen wichtig.

Zudem erlaubt es Konzernführungen einen absoluten Wirtschaftsfaschismus einzuführen – an der herrschenden Politik vorbei – und somit ihre eigene Staatlichkeit zu schaffen. Dies hört sich vielleicht jetzt phantastisch an, ist es aber nicht. In Konzernen gilt im Allgemeinen ein eigener Regelkatalog, der auf die Ausbeutung des einzelnen Mitarbeiters abzielt. Schon deshalb begannen die Konzerne nach dem WK zwei systematisch einen Kleinkrieg gegen die Gewerkschaften und scheuten sich auch nicht, die Mafia mit einzubinden, damit Gewerkschafter (mund)tot gemacht werden konnten. Auch dies ist eine Ausprägung des Wirtschaftsfaschismus. Schwache Gewerkschaften oder sogar wehrlose, gehören einfach mit dazu.

Marktwert der Arbeit

Konzerne leben entweder vom Handel, oder von der Herstellung gewisser Waren. Inzwischen gibt es sowohl vertikale, wie auch horizontale Konzerne. Ein vertikaler Konzern konzentriert sich auf die Herstellung eines oder mehrerer Produkte aus der gleichen Kategorie. Aber dies dann von der Pike auf. Ein Konzern, der Holzmöbel herstellt, wird darum bemüht sein, eigene Wälder zu besitzen, die er ausbeuten kann. Ein Konzern, der in der Autoindustrie tätig ist, wird dafür Sorge tragen, das er Kohle- und Eisenbergwerke, sowie Stahlwerke sein Eigen nennt (Henry Ford machte dies mit seinem Konzern in Amerika vor). Ein horizontaler Konzern ist demnach einer, der in mehreren Branchen tätig ist und so sein Geld verdient.

Jedoch denken Körperschaften, die Konzerne nun einmal darstellen, nicht mit einem Hirn, sondern mit einem Konglomerat von mehreren. Diese erhöhte Denkleistung ist jedoch nicht darauf ausgerichtet, Produktverbesserung oder Herstellungsverfahren zu verfeinern, sondern nur auf ein Ziel: Profit! Und zwar einen absoluten Profit. Man kann jedoch nur Profit erzielen, wenn man die Herstellungskosten eines Produktes entsprechend drückt.

Heutzutage sorgen ganze Maschinenparks dafür, das der Produktausstoß pro Mitarbeiter gewaltig in die Höhe geschnellt ist. Also ist für die Produktherstellung heute eine deutlich niedrigere Mitarbeiterzahl notwendig, als vielleicht noch vor fünfzig Jahren. Dies bedeutet gleichzeitig, das das Produkt in der Herstellung in den meisten Fällen nur einen geringen Teil an Material-, als auch an Lohnkosten verursacht. Dies reicht den Konzernen jedoch nicht. Sie wollen den Gewinn immer weiter optimieren. Jedoch ist mancher Konzernführung durchaus bewußt, das bei zu geringen Mitarbeiterlöhnen das eigene Produkt nicht mehr von diesen gekauft werden kann. Die Arbeit, die also ein Mitarbeiter leistet, besitzt einen gewissen Wert. Jener wird jedoch von einer Körperschaft immer so gering wie nur irgendmöglich gehalten. Meistens sogar weit unter dem Lebensminimum – wie man an den Ausbildungslöhnen bereits sehr gut beobachten kann.

Marktwert des Menschen

Betrachten wir uns nun also die Situation genauer, erkennen wir ziemlich rasch, worin das Problem begraben liegt: Nicht der Neoliberalismus trägt die Schuld, sondern das, wofür er steht: ungezähmten Manchester-Kapitalismus auf Kosten der weniger Begüterten. Geht man also davon aus, daß ein Menschenleben heute noch einen Wert besitzt, so ist jener Wert jedoch durch die angebliche Konjunkturkrise ziemlich in den Keller gefallen.

Wenn der Marktwert eines Menschen nur noch in seiner Produktivität in unterbezahlten Arbeitsstellen ermittelt wird und nicht einmal mehr an seiner Bildung oder an seiner Intelligenz festgemacht wird, befinden wir uns bereits wieder in jenen dunklen Zeiten, die unsere Großeltern noch miterlebt und überlebt haben. Wenn ein Mensch nur noch den Wert von unbezahlten Überstunden besitzt, so hat er keinen Wert mehr.

Und dann regt sich die Industrie und die Wirtschaft über eine Deflation auf, die es dem kleinen Bürger wieder ermöglicht, halbwegs normal zu leben. Das ironische an der Situation ist nicht der Umstand, das diese Weltwirtschaftskrise selbst ein genauso großer Schwindel wie 9/11 zu sein scheint, sondern das es ein genauso großer Schwindel wie der 9/11-Vorfall ist. Auch dort wurden die wahren Schuldigen belohnt und nicht bestraft. Europa tat sein möglichstes zur Bankenrettung, da Banken ja systemimanent wichtig sind.

Diese Aussage trifft zu. Die Banken mögen vielleicht wichtig sein, die Einleger sind es nicht. Jene können ruhig unfähig werden, laufende Kredite zurückzubezahlen. Wenn eine Milliardärin sich dadurch ruiniert, weil sie ihren Konzern (Arcandor) nicht richtig führt und deshalb Milliarden an €uros verbrennt, nur um den selbst marodierten Laden wieder aufzurichten und ihr dann ein staatliches Rettungspakelt vorenthalten wird, während man den Banken mehrere Mrd. in den Allerwertesten bläst, zeigt dies doch eindeutig, das dem System der Mensch vollkommen egal ist.

Welchen Wert hat also ein Mensch? Ein Menschenleben? Den Gegenwert einer bleiummantelten Kugel? Also nicht einmal € 2 pro Stück? Wenn ja, muß man sich nicht wundern, wenn global der Faschismus immer weiter um sich greift und immer mehr Opfer fordert. Unsere Generation befindet sich nun in der gleichen Situation wie unsere Großeltern. Noch haben wir eine geringe Chance, diesen Wahnsinn aufzuhalten. Nur sollten wir uns deshalb auch darüber im Klarem sein, das ein Menschenleben wichtiger ist als eine Bank, die gerettet wird. Wir müssen uns darüber im Klarem sein, das ein Menschenleben wichtiger ist als Deutschland als globaler Industriestandort.

Werden nach der Bundestagswahl erneut Arbeitsplätze in großer Zahl abgebaut und die Zahl der Hartz-Empfänger proportional im Sinne einer faschistischen Politik erhöht, kann man sicher sein, das sehr bald die KZ-Schornsteine wieder rauchen werden. Aber nicht aus Zufall, sondern aus reiner Berechnung wird hier versucht das deutsche Volk zu vernichten. Und es ist nicht das erste Mal, das dies nur aus reiner Profit- und Geldgier geschieht. Der deutsche Bürger ist genauso viel Wert wie sein italienischer oder amerikanischer Genosse. Wer dies nicht erkennt, auch als Politiker nicht, begeht eindeutig Volksverrat.

Unsere Wirtschaft braucht sinnvolle Impulse. Sich jedoch auf einer Inflation auszuruhen, die immer mehr Menschen ruiniert und sie an den Rand des Lebensmindeststandards bringt, ist genau der falsche Weg. Eine Industrie und Wirtschaft, die aktiv mit einer Inflation arbeitet, anstatt die Zeiten der Deflation zu nutzen, um Managerfehler auszubügeln, ruiniert nicht nur das Bundesinlandsprodukt unseres schönen Landes, sondern gleichzeitig auch dieses Land als Ganzes. Das solche Menschen dann von der Politik noch als Helden gefeiert werden, kann sich nur dadurch erklären, das sich diese Faschisten untereinander abgesprochen haben. Und auch hier wäre der Verdacht des Landesverrates wieder einmal bestätigt. Baut die Industrie wirklich nach der Wahl Arbeitsstellen ab, sperrt sich weiterhin gegen einen vernünftigen Mindestlohn von € 10,50 / h, ist klar, wohin der Hase läuft. An dieser Stelle wäre dann der Bürger aufgerufen, diesem politischen Verrat ein Ende zu setzen – damit die Inflation nicht noch die Reichen reicher und die Armen ärmer macht.

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