Nach dem vor einigen Tagen einige hochintelligente Kommentatoren hier aufgetaucht sind, die zu intelligent waren, ihren Namen und die grammatikalischen Regeln einzuhalten, sehe ich mich gezwungen, noch einmal zu dem Thema Faschismus in die Tasten zu greifen. Man wirft mir ja vom rechten Rand unserer ehrenwerten Gesellschaft vor, ich würde polemisieren, wenn ich die Vertriebenen mit den Neanderthalern auf eine Stufe stelle. Nun, ich gebe zu, dieser Vergleich hat, wenn man Vertriebene/Konservative über einen Kamm schert, durchaus gehinkt. Mittlerweile gehe ich davon aus, daß ein Neanderthaler in heutiger Zeit sogar einem politisch Konservativen um Längen überlegen ist.

Schaut man sich beispielsweise die Integrationslegenden diesen hergelaufenen Hugenotten an, stellt sich die Frage: Was hat dieses Land verbrochen, um so einen Steinzeitler ertragen zu müssen? Haben wir Deutschen nicht immer Integrationswilligkeit bewiesen? War es nicht eher so, daß ohne die deutsche Auslandspolitik der letzten zweihundert Jahre ganze Integrationslegenden geschaffen wurden, die sich schwerlich wiederlegen lassen?

Es ist so, daß die Masuren, die einst aus Tcheschien und Polen kamen, im Ruhrgebiet eindeutig voll integriert wurden. Wer die Filmreihe „Rote Erde“ kennt, weiß, wovon ich spreche. Die Masuren brachten erst dem deutschen Bergarbeiter bei, wie effektiver Bergbau richtig zu funktionieren hat. Und waren nicht auch die Masuren jene, die die Küche im Ruhrgebiet erst zu dem machten, was sie heute ist? Genießbar!

Dies wird bei der ganzen Moslembasherei komplett ignoriert. Auch die Moslems brachten Deutschland neue kulinarische Köstlichkeiten. Und ich spreche jetzt nicht vom Kebab, der eigentlich eine Erfindung der Tourismusindustrie der arabischen Länder ist. In Saudi-Arabien kannte man den Kebab bis vor 30 Jahren gar nicht! Genauso wenig in Ägypten. Heute ist das Fleisch vom Drehspieß (übrigens eine mazedonische Erfindung) in aller Welt daheim. Und mittlerweile gibt es sogar den Schweinefleisch-Kebab für den dummen Kraut. [Wurde in einer Dokumentation über Washington D.C. erwähnt. Der Macher dieses Kebabs ist übrigens Araber und er besitzt mittlerweile sogar Filialen in Boston und New York.]

Doch kehren wir zum Thema zurück: Integrationslegenden. Jeder weiß, daß die Hugenotten aus Frankreich am Tag der Bartholomäusnacht ( 24. August 1572) fliehen mußten. Eine Nacht, die heute noch in Frankreich einen hohen Ruf genießt, weil damals die französischen Nationalisten alles aus dem Land jagten, was sie als Schmarotzer empfanden. Das Ergebnis war klar und logisch. Ohne die Tuchweber hugenottischen Glaubens ging der französische Außenhandel in den Keller und das deutsche Reich profitierte von den Flüchtlingen derart, daß der deutsche Tuchhandel in den nächsten 70 Jahren sogar die belgischen Tuchweber abhängte. Alle Welt wollte damals nur noch deutsche Stoffe  haben. Das sich aus diesen Vertriebenen [die es übrigens niemals gelüstete, wieder nach Frankreich zurückzukehren und die sogar bis nach Polen auswanderten] die deutsche Tuchindustrie entwickeln würde, die bis in die Mitte der 70er Jahre des vergangenen Jahrhunderts weltbestimmend war, entwickeln würde, bedachten die ach so intelligenten französischen Nationalisten nicht.

Das heutige Problem, daß leider besteht, ist die Dummheit der deutschen Nationalisten, die beim Thema Islam genau den gleichen Fehler und die Unintegrierbarkeit zeigen, wie einst die französischen Nationalisten unter Ludwig XII. Sie meinen auch, der Islam wäre eine Gefahr. Und sie berufen sich darauf, daß 1683 das islamische Heer vor Wien entscheidend geschlagen wurde. Ich bin sicher, wenn man damals schon den Euphemismus Islamismus gekannt hätte, wäre er schon da verwandt worden, um die mentale Überlegenheit der Christenheit aufzuzeigen. Nur sind Christen im allgemeinen dümmer als Moslems.

Ich nehme hierbei aber den Islam nicht generell in Schutz. Wer sich einmal die Mühe machte, sich näher mit dieser Religion auseinander zu setzen, wird feststellen, daß es mehr Gemeinsamkeiten mit dem Christentum gibt, als der werte Herr Christ gerne zugeben möchte. Was die meisten unintegrierbaren Nationalisten (und somit Antideutschen) bei all ihrer Intelligenz nämlich dauernd vergessen ist, daß sie auch in Richtung Mekka beten, wenn sie in die Dorfkirche spazieren und den Lügen des Pfaffen folgen.

Die islamische Kultur hatte einst in Spanien ihre Hochzeit. Dort lebten Juden, Christen und Moslems in Eintracht nebeneinander. Dann tauchte El Cid auf und zerschlug das Reich von Cordoba und brachte den Spaniern den ersehnten Frieden und die Freiheit. Freiheit? Hier muß ich korrigieren. Isabella von Kastilien herrschte beileibe nicht frei, sondern absolutistisch. Wer nicht spurte, wurde umgehend der Inquisition überantwortet. Und dabei war wurscht, ob er Moslem, Christ oder Jude war. Tausende fanden damals den Tod und nur die Entdeckung der Neuen Welt sorgte dafür, daß das Morden im Laufe der Jahre geringer wurde. Intelligenterweise ließ Isabella von Kastilien die Bibliotheken der vormals islamischen Städte abreißen und die Bücher öffentlich verbrennen. Bis auf jenen Teil, der in die vatikanische Bibliothek wanderte (was ungefähr 1.200 Bücher waren).

Dabei wurde Wissen eines goldenen Zeitalters vernichtet. Und dies nur, weil die Christen eben nicht lesen und schreiben konnten. Etwas, daß in der islamischen Kultur bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts Gang und Gäbe war. Dann nämlich schlugen die Imperien der Christenheit zurück. Und zwar effektiv und perfekt. Afrika und die umliegenden Gebiete wurden von den Christen übernommen, um den Wilden dort die Zivilisation zu bringen. Danach war in diesen Gebieten lesen und schreiben nicht mehr für den normalen Bürger erlernbar, weil die Briten und sonstigen Besatzer nicht wollten, daß das einfache Volk lesen kann. Das man damals nicht den Koranunterricht verbot, lag daran, daß dieser nicht mehr öffentlich in den Moscheen statt fand, sondern nur noch im Geheimen.

Das Christentum also überlegen? Dies ist die größte Farce, die je verbreitet wurde. Girolamo „Hieronymus“ Savonarola ist ein deutliches Beispiel, wohin das Christentum immer tendierte. Terror! Savonarola verbrannte in Florenz Bücher und Bilder. Er zerstörte Kunst, die er als entartet, als dekadent empfand und ließ sich solange feiern, bis er selbst auf dem Scheiterhaufen wegen Ketzerei landete. Aber so ist das Christentum nun einmal. Im Islam wäre ihm dies nicht passiert. Bei dem ersten Versuch, Bücher oder Kunst zu vernichten, wäre er vor ein Tribunal gekommen und aus der Ummah ausgeschlossen worden, so daß er keinerlei Schaden mehr hätte anrichten können.

Und nun erzählen einige deutsche Nationalisten etwas von Unintegrierbarkeit bei Moslems. Schaut man aber mal auf die Namen dieser Figuren, bekommt man das kalte Grausen. Alles Migranten. Alles Flüchtlinge, die ihre angestammte Heimat einst verlassen mußten, weil sie dort wegen fauler Sprüche, Faulheit, Intrigantentum und Betrug unbeliebt waren. Aber wohin flüchteten diese Leute? Richtig, sie flüchteten nach Deutschland. In ein deutsches Reich, daß wirklich jeden immer mit offenen Armen empfing. Diese Leute schimpfen sich heute integriert, dabei begehen sie gerade wieder die gleichen Verbrechen, wegen denen ihre Familien einst aus ihrer Heimat flüchten mußten. Es ist blanker Hohn, wenn diese Gestalten sich echt getrauen, sich noch Deutsche zu nennen.

Das Hauptproblem an der ganzen Sache ist nun das Folgende: Schon in klerikalen Kreisen kennt man dieses Problem mit Konvertiten. Jene sind meist derart fanatisch, daß sie dabei auch das eigene Wohl und den eigenen Ruf (und auch den ihrer Gemeinschaft) aufs Spiel setzen, weil sie den Glauben wie eine Monstranz vor sich her tragen und für Dinge einstehen, die so nicht im Buch der Lügen [Die Bibel] niedergelegt sind. Natürlich sind diese Konvertiten nicht in der Lage, zwischen Gut und Böse oder Recht und Unrecht zu unterscheiden, weil es Ihnen nur um eines geht: Um persönliche Macht.

Wenn man also nun die Integrationsdebatte auf den Tisch knallt, darf man dabei nicht vergessen, daß es genau jene Leute sind, die diese Debatten derzeit auf den Tisch knallen, die selbst höchstens als Konvertiten zählen, selbst jedoch absolut nicht integriert sind. Sie sind nicht einmal integrierbar. Die Faschisten hatten vor 70 Jahren ihre hohe Zeit und ihre Chance gehabt, diesem Land ihrem Stempel aufzudrücken. Nur scheiterten sie ebenfalls an der zweiten Konvertitenregel: Du kannst als Fanatiker machen, was du willst, du wirst niemals Recht behalten! Nur leider vergessen diese Safthirne, die man durchaus mit Neanderthalern vergleichen kann, diesen kleinen Umstand völlig. Sie können nicht gewinnen. Und wenn sie gewinnen, wird es Ihnen so ergehen, wie einst König Pyrrhus von Persien. Sie werden an einer kleinen, winzigkleinen, Kleinigkeit scheitern. Ein winziges Detail!

Nicht einmal die Hälfte derjenigen, die heute am liebsten wieder die Arierprüfung für den guten Deutschen einführen möchten, würden diese Prüfung selbst bestehen. Hier spielen also Leute wie Savonarola mit einem Feuer, daß sie nicht kontrollieren können. Weil sie zu dumm, zu ungebildet sind, auch nur die Zusammenhänge zu begreifen, die nun einmal eine Gesellschaft, ja Zivilisation, ausmachen. Dies ist der generelle Verstoß, den man diesen Menschen zum Vorwurf machen muß. Ihre Allgemeinbildung erreicht noch nicht einmal Hauptschulniveau, sondern ist irgendwann auf der Höhe der Grundschule hängen geblieben.

Sie nennen sich gute Christen, nehmen aber Geld aus der Kollekte, anstatt welches hinein zu stecken. Sie lügen, daß sich die Balken biegen und stellen sich als die Gut- und Bessermenschen dar, obwohl ihre eigene Islamophobie schon wahnsinnig gemacht hat. Sie bashen Moslems, machen sie überall schlecht, und verkennen dabei, daß sie dabei diesen genau das Argument liefern, warum das Christentum nichts taugt. Und sie verkennen dabei die Lage. Nicht sie sind es, die das Volk hinter sich haben, sondern sie haben mindestens 80% der deutschen Landesbevölkerung (und hierbei nur die Deutschen) gegen sich. Zählt man noch die Migranten dazu, die sie regelmäßig mit ihren Falschbehauptungen gegen sich aufwiegeln, kommt man auf die gute Summe von 95% der deutschen Landesbevölkerung, die sich gegen sie stellt.

Und solche Menschen bilden sich ein, für die große Masse zu sprechen? In der Politik offenbaren sie nicht nur eine egositische, asoziale Rechtssprechung, sondern sie äußern sich auch derart, daß man sich fragt, was diese Leute einst verbrochen haben, um sich derart selbst zu hassen. Nämlich ihr Moslembashen dient nur einem Zweck: Sie wollen von ihrer eigenen Dummheit, ihrer eigenen Feigheit, ihrer eigenen menschlichen Unzulänglichkeit ablenken. Diese Menschen haben sich niemals in diesem Land integriert. Sie waren immer unintegrierbar. Dennoch fanden sie in Deutschland Aufnahme. Und nun hetzen sie gegen Moslems, die sie mit ihren Taten dazu zwingen, es ihnen gleichzutun. Denen sie die Integration verweigern, weil sie Angst haben, die hier ergaunerten Pfründe nicht nur teilen, sondern auch aufgeben zu müssen.

Diese Doppelmoral, diese Heuchlei dieser Nationalisten ist es, die mich gegen sie aufbringt. Ihr Faschismus stört mich solange nicht, solange sie offen dazu stehen. Dann kann man sie nämlich überzeugen. Nur solange sie es hintenrum machen. Nicht einmal mit Klarnamen (nicht nur hier auf diesem Blog, sondern auch auf einigen anderen, die sich kritisch mit dem Thema Neofaschismus auseinander setzen), zeigen sie eigentlich nur, daß sie die gleichen feigen Würstchen sind, als die ihre Familien einst in dieses Land kamen. Sie sind nichts unter den Füßen derjenigen, die loyal zu diesem Land stehen. Da ihr Moslembashing nur eines deutlich zeigt: Diese Menschen sind einfach zu dumm für Bildung. Sie halten sich für die besseren Menschen, für die besseren Deutschen. Aber sind sind nichts. Sie sind der Abschaum, der Dreck in diesem Land, der es einfach nicht Wert ist, sich weiter mit ihm zu beschäftigen. Man tut es aber dennoch. Um sie davon zu überzeugen, daß sie auf dem Holzweg, oder besser, auf dem Weg in die eigene Vernichtung sind. Früher oder später schlägt die Keule ihrer Doppelmoral gegen sie aus. Und dann sind sie nicht in der Lage, etwas dagegen zu unternehmen, weil sie in ihrer Arroganz das wichtigste vergessen haben: Nämlich ihr Hirn einzuschalten!

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