Dieses Land wird anscheinend nur von der Quote regiert! Dies ist dieses Mal nicht einmal abfällig gemeint. Knapp 80% der Bundesbürger halten den Plagiatsvorwurf gegen vuz Guttenberg für einen total einmaligen Fall (obwohl es schon der zweite dieser Art ist) und wären bereit, dem Selbstverteidigungsminister zu verzeihen. Jedoch nur, wenn er bereit ist, den Ehrenregeln des Adels zu folgen. [Dies wird leider nicht in der veröffentlichten Umfrage verlautbart, die eindeutig Quote für den Lügenprinz machen soll.]

Doch wir haben noch einige andere Personen im Bundeskabinett, die fleißig Quote machen. Und dies allein nur wegen ihrer ständigen Dummschwätzerei. Fangen wir mit unserer Lügenministerin an. Die Herrin des Lügenministeriums, treffend inzwischen nur noch mit der Kurzform ihres Namens vdL benannt, hat wieder einmal bewiesen, daß Intelligenz etwas ist, daß grundsätzlich konservative Generationen ausspart. Diese Frau möchte auch Quote machen. Derartige Quote, daß es bereits peinlich ist.

Ihre wunderhübsche Legende, daß Deutschland ein Wachstumsland sei (und dies, obwohl im Jahr 2030 auf einen Rentner immer noch 3,1 Arbeitnehmer kommen), die Renten sicher seien und das Hartz IV um Gottes Willen niemals nicht um mehr als  € 5 in diesem Jahr erhöht werden darf. Immerhin könnte ein zu starker Anstieg der Sozialhilfe und des Eckregelsatzes dafür sorgen, daß das faule Pack, daß sich hier aushalten läßt, noch fauler wird und danach gar keine Arbeit mehr annimmt.

Frau vdL möchte uns allen Ernstes klar machen und es auch beweisen, daß in Zeiten des Aufschwungs es schlicht unmöglich ist, sowohl Hartz IV als auch das Sozialgeld auf ein menschenwürdiges Niveau anzuheben. Geht es jedoch um Diätenerhöhungen (dieses Jahr um einen vollen Hartz IV-Eckregelsatz [€ 365]), werden diese sofort durch unser Bundesparlament durchgewunken. Da stimmen dann sogar die Partei DIE LINKE unverfroren mit. Schon im gestrigen Artikel ließ ich mich darüber aus, wie pervers ich es finde, daß Ehrenamtliche derartig viel Kohle für das Dummlabern kassieren.

Außer Frau vdL gibt es natürlich in diesem Kabinett noch eine weitere Person – gleichfalls weiblich (obwohl sich da einige Leute in Wiesbaden nicht ganz sicher sind) – die ebenfalls ein Ausbund an Intelligenz, Schönheit und Eloquenz ist. Die Rede ist von der Bundesfamilienministerin (derzeit hochschwanger, aber dennoch hoffnungslos) Frau Dr. Schröder (vormals Köhler). Unsere Bundesfamilienministerin ist ein junges Füllen, daß sich niemals richtig ausgetobt hat. Dementsprechend waren dann auch die ersten Kürzungsideen, die sie in ihrem Ministerium umgesetzt hat. Durch die generelle Kürzung des Elterngeldes bei Hartz IV-Eckregelsatzbeziehern wird nicht nur dafür Sorge getragen, daß eine bestimmte Gruppe im Volk chronisch verarmt, man behindert damit gleichzeitig die Aufstiegschancen aus der Unterschicht.

Natürlich kommt von der Frau Schröder auch nicht mehr als dümmliches Geschwurbel, wenn es darum geht, den genauen Grund zu erklären, warum bestimmte Kürzungen gerade bei den Ärmsten der Armen notwendig sind, und eben nicht bei der sich selbst elitär schimpfenden Kaste von Berufspolitikern, die noch niemals in ihrem Leben richtig gearbeitet haben. Es wird natürlich ein eng sitzender Handschuh daraus, wenn unsere Bundesfamilienministerin nun freimütig auf ihren Mutterschaftsurlaub verzichtet und im Amt bleibt, während ihr Kind von einer Amme oder gar von seiner Oma gestillt wird. Vielleicht findet man ja auch eine Wölfin, die frisch geworfen hat, um das Kind von dieser säugen zu lassen. Aber Frau Schröder ist derart modern, sie wird ihr Kind niemals selbst die Brust geben. Einmal, weil keine nennenswert sichtbare vorhanden ist, zum anderen auch deshalb, weil sie nicht auf Grün machen möchte, wenn sie in einer Parlamentssitzung die Brust auspackt und ihrem Kind geben würde! Sie empfindet solches Verhalten übrigens als anstößig.

Der nächste Kamerad der Quotenjäger und chronischen Dummschwätzer im Kabinett ist niemand anderes als Guido Westerwelle. Der Mann, der es mit wenigen Worten fertig brachte, daß die gesamte Bundeswehr, die derzeit im Ausland stationiert ist, auf ihn sauer wurde, labert immer noch nur noch Müll. Anscheinend hat er aus seiner eskalierten Debatte mit der „spätrömischen Dekadenz“ immer noch nichts gelernt. Obwohl bei Nero ein Pferd Minister für Futterfragen wurde, ist dieser Esel immer noch nicht in der Lage, einen Sachverhalt logisch korrekt zu erklären. Besonders lustig wurde es, als er Hosni Mubarak noch den Rücken stärkte und zwei Tage später von der guttenbergschen Amnesiekrankheit erwischt wurde. Mit einem Mal hieß es von ihm, daß man schon immer gegen die ägyptische Diktatur gewesen sei und daß man nun gemeinsam mit den Ägyptern langsam eine Demokratie im Lande etablieren möchte.

Soviel Schwachsinn auf einmal bringt nicht einmal unser Bundesgesundheitsminister fertig auf einmal loszulassen. Der Mann, der altersmäßig locker mit Frau Schröder mithalten kann, bewies ja schon bei seiner letzten Gesundheitsreform, daß Denken nicht eben seiner Stärke ist. Als er dann auch noch versuchte, die logischen Gesetzmäßigkeiten zu erklären, warum die Krankenversicherungsbeiträge immer weiter steigen müssen, obwohl die Leistungen immer weiter herunter gefahren werden, verhaspelte er sich derart, daß jedem klar wurde, daß der kleine Arbeiter mal wieder die Melksau jener wird, die den Hals vor lauter Gier nicht voll genug kriegen können. Kein generelles Armutszeugnis, aber ein deutliches Zeichen für jemanden, der einfach nur nach der Aufmerksamkeitsquote heischt.

Zum Abschluß haben wir noch einmal den absoluten Quotenkiller am Start. vuz Guttenberg. Eigentlich der Schatz jeder sexuell frustrierten Mittvierzigerin, die sich noch ein Kind von einem Mann wünscht, der nicht allzu häßlich ist. Das der elendige Blender nur von Friede Springer und Liz Mohn hochgeschrieben wurde, dürfte mittlerweile sogar der letzte Legastheniker im Land begriffen haben. Was die wenigsten begriffen haben ist der Umstand, daß vuz Guttenberg gerade mal wieder seine Kunduz-Nummer abzieht.

Da hechelte er nämlich auch herum, zuerst war die Arbeit von Oberst Klein beschissen schlecht, unangemessen. Mit einem Mal wurde sie dann angemessen – nachdem sich vuz Guttenberg einen Arschtritt bei Misses Teflon abgeholt hatte – und dann entließ er auch noch die wichtigsten militärisch erfahrenen Köpfe, die eh nicht mit Konservativismus umgehen konnten. Das Endergebnis war klar: Oberst Klein erhielt das Bundesverdienstkreuz (die Ernennung fand statt, nur nicht die Verleihung) für die Ermordung von 142 Zivilisten. Und unser Selbstverteidigungsminister erklärte nach der Verleihung, daß die Tat nun doch unangemessen gewesen ist.

Im Prinzip sollte jeder der hier genannten Berufspolitiker so schnell wie möglich aus Berlin verschwinden. Wie ich nämlich hörte, existieren auch im Regierungsviertel Straßenlaternen. Und man weiß nie, wie wütend ein aufgebrachter Mob erscheint, wenn man ihm weiterhin die Menschenrechte vorenthält. Dann sind nämlich diese Quotenhelden die ersten, die an der Laterne landen. Sie sollen aber später nicht sagen, sie hätten von nichts gewußt. Dies zog vielleicht damals bei den Alliierten, heutzutage sieht es in Deutschland jedoch anders aus. Der deutsche Michel ist nicht mehr so leichtgläubig. Aber er ist grundgesetztreu – etwas, daß man bei diesen Berufspolitikern vergeblich erwartet.

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1 Kommentar on QuotenQuälerei

  1. Vera sagt:

    Guttenberg sollte endlich Konsequenzen aus seinem Verhalten ziehen, doch er klammert sich an seine Karriere und will unter allen Umständen Minister bleiben. Das bringt ja auch schlappe 16000 Euro im Monat.