… oder wie ein Synonym zur Leitkultur verkommt!

In diesem Artikel geht es mitnichten um den kürzlich an einer Busen-OP verstorbenen Pornostar, sondern um die Frauen an für sich. Wir müssen erst einmal anschauen, wie Frauen heutzutage behandelt werden, bevor wir so blind und doof sind, uns eine eigene Meinung dazu zu getrauen. [An dieser Stelle würde ich zwar gerne zitieren, doch nicht aus Gründen des Plagiatsvorbehaltes wird hier nicht aus einigen Quellen zitiert, sondern allein deshalb, weil menschenfeindliches von uns grundsätzlich nicht gefördert wird.]

Hauptproblem an der Causa Frau scheint der Umstand zu sein, daß sie eben eine Frau ist – und nicht eine Causa, wie jetzt einige Blitzmerker vielleicht gedacht haben. Frauen werden in unserer Gesellschaft nicht diskriminiert. Nur nicht! Warum bezahlt man ihnen dann europaweit ein Lohn/Gehalt, das 23% unter dem der männlichen Beschäftigten einer Firma liegt? Und warum sind Frauen so leichtfertig bereit, sich nicht nur arbeitstechnisch, sondern auch körperlich zu prostituieren, wenn die Gesellschaftsform kapitalistisch ist?

Darauf möchte ich einige Antworten geben. Gleichzeitig auch aufzeigen, daß einige Nationen/Provinzen dieses Planeten, die gelegentlich auch mal positiv auffallen, auch ganz anders können. So ist es kein Wunder, daß das neue Prekariat in Japan meist auf der Straße oder in Internetcafés lebt. Weil dort schlicht die Raummiete günstiger ist als in einer Pension oder in einer Mietwohnung. Nein, dies ist keine Behauptung von mir, sondern Tatsache. ARTE brachte zu diesem Thema vor einigen Monaten einen recht interessanten Film – der jedoch nur halbgar blieb, weil er die Frauensituation in Japan vollständig ignorierte. Frau allein nachts in Internetcafé zum schlafen?! Vergessen sie es! Es heißt nicht ohne Grund, daß in Japan die Zahl der täglichen Vergewaltigungen höher ist als in jedem westeuropäischen Land! [Und dies, wo doch Japan in einem anderen Artikel von mir eher gute Noten erhielt! Ja, aber da waren mir einige wenige Details noch nicht bekannt, die ich in den letzten Monaten recherchierte. Auch in Japan ist nicht alles Gold.]

Sexsymbol Frau

Wollen wir das Thema dort beginnen, wo es hingehört, müssen wir ziemlich weit zurück gehen. Es ist ja nicht nur seit den modernen Zeiten so, daß Frauen als minderwertig oder schlicht als Sexspielzeug für den Mann angesehen wurden. Nein, dies ist globaler Standard. Ungewöhnlicher ist dann schon, wenn Frau dann in Führungsposition entweder in Politik oder in Wirtschaft kommt. Selten jedoch zeitigte dies positive Folgen. [Aber dies hat weniger mit den damit in Zusammenhang stehenden Frauen zu tun.]

Im Mittelalter hatte die Frau noch keine Rechte, es sei denn, sie erwarb oder erkämpfte sie sich. Zumindest in Europa. In Asien sah dies anders aus. Hier besaßen die Frauen im Mittelalter durchaus ihre Möglichkeiten, sich einen Status dort zu erwirken, wo sie sein wollten. Nicht selten wurden gerade wegen solcher Geschichten Kriege zwischen Familien heraufbeschworen, die Asien ins Chaos stürzten. So gibt es die Geschichte um eine chinesische Königin, die mit dem Reich Qin nicht gerade kooperierte, sich aber dennoch die Weisheiten Konfuzius zunutze machte. Die Sache endete, wie sie es immer tut. Besagte Königin wurde von ihrem Stiefsohn ermordet, der daraufhin das Land in einen blutigen Bürgerkrieg führte. Der erst durch das Eingreifen Haus Qins beendet werden konnte. Jene chinesische Königin findet bis heute noch in China Verehrung, da ihre Schönheit und Weisheit weithin gerühmt wird. Eine der wenigen asiatischen Frauengestalten, die positiv im Gedächtnis blieben. Wäre sie nicht ermordet worden, würde man heute nicht einmal mehr ihren Namen kennen.

Aus Korea gibt es einen ähnlichen Fall. Eine koreanische Königin der mittleren Periode (den Namen dieser Ära vergesse ich ständig, sorry), verweigerte sich sowohl einem chinesischen, als auch einem indischen Fürsten. Woraufhin beide Männer auf die glorreiche Idee kamen, ihr Reich zu blockieren und den Handel und die Lebensmittelversorgung für das einfache Volk zu mindern. Doch jene koreanische Königin handelte sehr weise. Sie forderte die beiden Männer auf, sich gegenseitig im Duell zu töten, und sie den Sieger zum Ehemann nehmen würde, damit ihr Volk nicht länger für ihre Sturheit leiden möge. Der Inder und der chinesische König lieferten sich einen langen Kampf, den der Chinese für sich entschied. Wie versprochen heiratete die koreanische Königin den Sieger. Der jedoch in der übernächsten Nacht nach der Hochzeit an einem Herzinfarkt verstarb. Und da sie als Witwe selbst wählen durfte, entsagte sie von da an den Männern. Unter ihrer Herrschaft wuchs das Land und dessen Reichtum wie einst nur unter den Khmer. [Nicht zu verwechseln mit den roten Khmer, dies waren andere.]

Auch aus Japan gibt es die Geschichte einer mutigen Frau, die sich im Mittelalter den Gepflogenheiten ihrer Gesellschaft entgegen stellte und eben kein Bettkätzchen oder Sexsymbol oder Zeichen des Sieges sein wollte. Eine junge Shinobi (der Legende nach ein kämpferisches Volk, daß in den Gebirgen Honshus lebte) verliebte sich in einen Adligen aus einem anständigen Haus (also einem, daß mit dem Segen des Tenno existieren durfte). Doch jener Mann lehnte sie ab, weil sie eben zu den Unreinen, den Paria gehörte. Jene junge Frau, die als Kämpferin unter Ihresgleichen bereits einen großen Ruf genoß, machte sich auf den Weg in die Hauptstadt, um sich dem Tenno zu stellen und ihn darum zu bitten, daß er für sie um die Hand des Mannes anhielt. Doch jener Mann erwies sich als Monster und ermordete, während sie auf dem Weg in die Hauptstadt war, ihre Familie. Als sie dies beim Tenno erfuhr, bat sie nur darum, als einzige Erbin ihrer Familie, der Gerechtigkeit genüge zu tun und Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Der Tenno gewährte ihr ihren Wunsch, bat aber darum, den Kopf des Übeltäters zu bekommen. Jene junge Frau erfüllte ihre Vergeltung vollständig und löschte die Familie des Mannes komplett aus. Seinen Kopf schickte sie dem Tenno, andere wichtige Teile an die umliegenden Nachbarn. Laut Überlieferung war diese Frau die erste, die in den Rang einer Kriegsfürstin aufstieg.

Europa jedoch blieb hinter Asien weit zurück. Sogar noch weiter hinter Indien, da selbst dort die Frauen der Paria Rechte besitzen, und nicht einfach nur als Sexsymbol angesehen werden. In Europa galt die Frau durch Judentum, Christentum, islamische Einflüsse, und durch die vorhandene archaische Denkweise (die übrigens von den Römern stammt und nicht von den Germanen) als minderwertig und minderbemittelt. Frauen sollten am Besten gar keine Macht haben und nur still in ihrem Kämmerlein hocken. Frauen waren nicht mehr als Schmuckstücke. Und sie hatten sich gefälligst auch so zu benehmen.

Nach dem christlich geprägten Mittelalter in Europa ging es dann in der Neuzeit weiter. Und als die Industriellen entdeckten, daß sie auch die Frauen einer Familie mit Niedrigstlöhnen zur Arbeit zwingen konnten, wurde dies vor über 200 Jahren dementsprechend umgesetzt. Frauen galten nichts. Sie waren billigeres Nutzvieh, brachten Kinder zur Welt und durften obendrein noch, um sich etwas auf ihren Wert einzubilden, für das halbe Geld eines Mannes schwer arbeiten. Aber beschwerte sich Frau?

Soufragetten & Co.

Richtig kompliziert wurde es dann zum Anfang des 20ten Jahrhunderts. Endlich waren die Frauen bereit, sich durchzusetzen. Auch wieder nur scheinbar, da alles Schein und Sein, was eine Frau umgab, grundsätzlich von einem Mann beschaft worden sein mußte. In den USA gab es zu Anfang und Mitte des letzten Jahrhunderts selbstbewußte Frauen, die sogar Industrielle waren, die jedoch in der Gesellschaft nur soviel galten, wie ihr Vermögen Nullen vor dem Komma aufwies.

Die Soufragettenbewegung ruinierte beinahe von diesen Frauen das Geschäft. Zeigte sie doch auf, daß Frau nicht nur nicht unterwürfig sein kann, sondern völlig anders. Das Endergebnis kennen wir. In den 60er Jahren war Frau wieder so weit, sich leichtfertig zu prostituieren. Nur damals nannte man dies „sexuelle Revolution“. Das in den 50er und 60er Jahren die Porno-Branche wuchs, wurde auch nicht registriert. Aber für diese Branche war es eben eminent wichtig, daß es Frauen gab, die zu ihren Körper standen. Dadurch war sicher gestellt, daß immer wieder neues Frischfleisch in die Branche kam. [Doch weiter darüber im letzten Abschnitt.]

Die Soufragetten befreiten sich also scheinbar vom männlichen Joch und schufen in den 20er Jahren einen Bekleidungsstil, der selbst heute noch als sehr erotisch empfunden wird. Damals kam es dann auch in Mode, daß die moderne Frau wieder ihre Ketten anlegte. Jene bestanden nun aus Spitzendessous, einem Tanzgürtel und Strapsen! Zusätzlich noch durch lange Strümpfe und kurze Schuhe verstärkt. Erneut befand sich Frau wieder in der Sexfalle, in die sie die Soufragetten – trotz guter Absichten – geführt hatte. Aber wie schon Brecht feststellte: Gute Absicht ist meist fataler als nur gut gemeint! Und gut gemeint …

Sexismus war die Frau in den vergangenen zwei Jahrtausenden immer und immer wieder ausgesetzt. Nicht nur, daß einst Martin Luther die Bibel zu einem offenkundig frauenfeindlichen Werk umschrieb, sondern auch, wie in der nachfolgenden Zeit Frauen immer wieder behandelt wurden. Frauen haben Sexobjekte zu sein. Eine Frau, die nicht bereit ist, sich zu prostituieren, ist eben keine Frau. Und sie würden sich wundern, wenn sie wüßten, wie viele Menschen heute noch so denken.

Es geht hierbei nicht um ein kleines Thema, sondern darum, daß Frau einfach noch nicht bereit ist, wirklich Ernst genommen zu werden. In vielen Foren kommt es vor, daß Mann ziemlich alt aussieht, wenn er eine Frau auf ihre fehlerhafte Denkweise aufmerksam macht und versucht, ihr zu unterbreiten, worin der Denkfehler besteht. Meistens reagiert dann Frau, die sich für selbstbewußt und charakterlich gefestigt hält, nur einfach mit Hating oder gar mit Mobbing. So was ist nicht fein, aber an der Tagesordnung.

Mir liegt es fern, einer Frau vorschreiben zu wollen, ob sie lieber als Hausfrau mit einem Stall von Kindern leben möchte, oder doch lieber für den Bruchteil des Gehaltes eines Mannes in der freien Wirtschaft schuften will. Dies ist mir egal. Aber eine Frau, die bereit ist, wirklich Frau zu sein, ignoriert nicht einfach ihre Weiblichkeit, sondern akzeptiert sie. Das Frau dann meist zu der althergebrachten Rolle zurückfindet und nicht mehr arbeiten geht, liegt hier auf der Hand. Dies hat aber nichts mit der Gesellschaft zu tun. Sondern allein damit, daß es nur wenige Frauen gibt, die genug Selbstbewußtsein und -vertrauen haben, um diesen Schritt wirklich zu gehen. [Es gibt auch Frauen, die in Politik und Wirtschaft positiv auffallen, nur sind diese weit in der Unterzahl. Und richtig weiblich würde ich die auch nicht eben nennen.]

Die Frau der Moderne

Mit den modernen Zeiten und einigen Frauen, die durchaus als Regisseur und Pilot von sich Reden machten, brach dann ein neues Zeitalter an. Nein, nicht für die Frauen. Bei denen blieb alles wie gehabt, und wie es sich einige Manchester-Kapitalisten vorgestellt hatten: Frau war wirklich nur eine Sache, die man nach Gebrauch wegwerfen oder in die Fabrik zum Arbeiten schicken konnte. Während des Zweiten Weltkrieges arbeiteten global mehr Frauen in der Rüstungsindustrie als Männer sich an der Front befanden! [Kein Scherz, leider eine Tatsache, wie sie britische Forscher kürzlich aufgedeckt haben.] Ironischerweise hätten damals die Frauen schon den Weltkrieg beenden können, wenn sie auf die Lehren der Soufragetten gehört und die Arbeit niedergelegt hätten. So wäre der Krieg gar nicht erst einmal zur Eskalation gekommen, sondern schon in seinen Anfangstagen schlicht am Munitionsmangel verreckt.

Aber der Frau der Moderne war ja das Denken wieder aberzogen worden. Leuchtendes Beispiel dafür war nicht nur die Frau des Antisemiten Henry Ford, sondern auch die Ehefrau von Teddy Roosewelt, die in einem Interview nach dem Tod ihres Mannes (oder davor?) aussagte, daß sie seine Politik immer unterstützen würde. Gottlob wurde der Schlächter von Pearl Harbor von Harry S. Truman abgelöst. Zwar ein Mann, der noch weniger gepeilt bekam, aber der seine Frau wenigstens im Griff hatte und sie nur zu Wochenschauaufnahmen in den Garten des Weißen Hauses ließ.

Die Frau der Moderne gewöhnte sich immer mehr wieder an die Rolle des Sexkätzchens und Spielzeugs für den Mann. Eine Frau hatte unterwürfig und devot zu sein. Alles andere wurde nicht als weiblich angesehen. Auch kein Scherz, leider. Die amerikanische Filmindustrie schuf dann – als Ausgleich für die grauen Mäuse daheim – den Vamp und stilisierte ihn sogar krimitauglich hoch. Frau wurde immer mehr zu einem Gegenstand. Zwar zu einem, der in Fabriken schwer arbeiten konnte, aber nicht das Recht besaß, sich Mensch zu nennen!

Als wäre dies noch nicht das Schlimmste, daß Frauen drohen könnte, kam damals auch die Pornoindustrie in Gang. Zuerst nur zögerlich, aber schon vorher gab es global den schwunghaften Handel mit Aktfotos. Damals war die Qualität noch vornehmlich künstlerisch gehalten, heute ist sie mehr sexistisch. Fakt ist in jedem Fall, der Aufstieg der Pornoindustrie als zur größten Marge des amerikanischen Exports, wurde bereits in jenen Kriegsjahren entschieden.

Mit Pornos läßt sich immer Geld verdienen und auch mit den Pornostars. Am Anfang, noch in den 60ern und den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war die Soziologie eine solche, daß nicht am Fließband produziert wurde, sondern den Frauen auch ein gewisser Gewinnanteil noch zugestanden wurde. In der Mitte der 90er Jahre veränderte sich das Bild total und ein Pornostar war nicht mehr als eine Nutte, die sich beim vögeln filmen läßt.

Industrielle Nutzung des Kapitals Frau

Vergessen wir einmal die Reden unserer Politiker und unserer Soziologen darüber, daß Frauen eigentlich das Wichtigste sind, was wir als Spezies auf diesem Planeten überhaupt besitzen und besinnen uns auf die wirtschaftliche Situation. Frauen werden nicht nur unterbezahlt, sie werden auch überstundenmäßig doppelt so sehr ausgebeutet, wie es bei Männern der Fall ist.

Seitdem die Zivilisation dieses Planeten wieder in den guten Manchesterkapitalismus zurückgefallen ist, stellt die Frau nicht mehr als einen weiteren Brocken von Betriebskapital dar, den man unbedingt nutzen muß. Im Klartext heißt dies dann auch eindeutig, daß Frau keine Rechte besitzt, sondern nicht mehr darstellt, als eine Geldquelle, die am sprudeln gehalten werden muß.

In den modernen amerikanischen Filmen werden Huren entweder als mondän oder als billig dargestellt. Ein Zwischendrin gibt es nicht. Frauen werden wie Fleisch zum Markt gekarrt und am Abend wieder abgeholt, wenn die Kundschaft damit fertig ist. Im Klartext: Frauen sind nicht mehr als ein Teil des Warenkreislaufs auf diesem Planeten. [Diverse Gerüchte, daß thailändische Mafiabosse junge Frauen global exportieren, können zwar stimmen, doch bisher wurden keine eindeutigen Beweise dafür gefunden. Obwohl der Mädchenhandel neben dem Drogenhandel für mafiöse Strukturen den höchsten Gewinn verspricht.]

Warum sollen Frauen sich dies also antun? Sich weiterhin wie Ware behandeln lassen und freiwillig auf ihre Rechte verzichten? In Asien ist es noch so weit nachvollziehbar, weil dort nicht nur der Kapitalismus ein wenig früher als im Westen ankam, sondern auch, weil dort je nach Region die Frauenrechte stellenweise echt schrecklich mit den Füßen getreten wurden. Frauenrechte waren dort niemals Menschenrechte. Zwar gab es in Japan zwischenzeitlich entsprechende Bestrebungen, doch wenn man den aktuellen Nachrichten Glauben schenken kann, ist man dort mittlerweile so weit, Frauen wieder wie im Mittelalter als Untermenschen zu klassifizieren, welches die Ausbeutung vereinfachen würde. Da Asiatinnen generell auf Devotismus gebürstet werden, muß man sich also nicht wundern, wenn sie dementsprechend ausgebeutet werden.

… zurück zur Überschrift

Der Tod von Sexy Cora und der jetzige Ausverkauf ihres Lebens durch ihren Ehemann ist demnach nur eine sozial völlig natürliche Reaktion in einer durch und durch kapitalistisch eingestellten Welt. Menschenleben zählen in einer solchen Welt nicht weiter. Eher im Gegenteil. Wirtschaftsbelange gehen vor Menschenrechte.

Man macht also mehr als nur einen Schritt zurück, um die globale Wirtschaft nicht zu gefährden. Das Frauen damit per se zum Opfer werden, ist hierbei nur eine natürliche Reaktion der Sache. Und sollte dem Menschen zu denken geben.

Frauen sind unser höchstes Gut. Nur so, wie wir sie behandeln, machen wir nicht nur ein Stück Fleisch, ein Stück Ware aus ihnen, sondern diskriminieren sie und zwingen sie zu einem Verhalten, daß einem Menschen nicht würdig ist. Selbst unsere Haustiere behandeln wir mit mehr Respekt. Und eine Frau, die Mutter unserer Kinder, sollte einen höheren Wert als ein Haustier besitzen.

Für die Industrie, nicht nur die Pornoindustrie, ist es ganz natürlich, daß Frauen keinen besonderen Stellenwert besitzen. Sie sind Ware oder billige Arbeitskräfte. Und ich bin sicher, keiner meiner Leser hat heute begriffen, worum es in diesem Artikel überhaupt geht. Wenn wir also unsere Frauen weiterhin wie Nutzvieh behandeln und sie auch fühlen lassen, daß sie nur Nutzvieh für uns sind, versündigen wir uns nicht nur an unserer Spezies, sondern damit auch an allen liebenden Frauen. [Und nicht nur an jenen.]

 

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1 Kommentar on Sexy Cora

  1. Diotima sagt:

    Du sprichst mir stellenweise aus der Seele. Ja, die Frauen damals hätten viel mit einem Generalstreik bewirken können. Und was tun sie heute? Sie gehen auf die Straßen und demonstrieren. Und was macht das Militär mit ihnen? Es behandelt sie wirklich wie Waren. In Ägypten hat das Militär doch tatsächlich Jungfrauentests an festgenommenen Frauen durchgeführt, nur um sich von dem Vorwurf der Vergewaltigung reinwaschen zu können. Als ob ein brutaler Griff in die Intimzone nicht ebensosehr eine Vergewaltigung ist, wie das Einstechen des eigenen Phallus…Aber eine Vergewaltigung,bei der die „Ware Frau“ keinen Schaden erleidet, der ihren Tauschwert auf dem Heiratsmarkt herabsetzt, zählt wohl nichts als solche…. Was aber ist dann bitte sehr die Ehe anderes, als eine Form legalisierter Prostitution in Form eines Langzeitabonnements, das Renten-und Krankenversicherung miteinschließt??? Und falls man noch etwas Taschengeld für Reizwäsche und die Pille( auch eine Erfindung der „sexuellen Revolution“) braucht, kann man ja einen Mini, Midi oder Maxijob,bzw. einen Job in der „Gleitzone“ annehmen… Oder man lässt sich fürs Kinderwerfen bezahlen.In letzterem Fall ist man dann gezwungen nicht nur lebend, sondern auch noch vor Zeugen zu gebären…In jedem Falle kann man sich die Menschenwürde abschminken, soviel ist mal klar. Und Erfolg im Job hat man auch nur, wenn man sich geistig prostituiert. Wenn man dann all dies als Frau theamtisiert, bekommt man meist nur vorgeworfen, dass man durch die Rationalisierung der Sexualität Männer dominiere.
    Sexualität scheint eine Art Waffe zu sein, nur so lässt sich die Angst eines Militärapparates vor (Jung)frauen erklären. Frauen als Sexbomben, die man vor sich selber schützen muss.Die man sicherheitshalber entsichern(deflorieren) muss, damit sie nicht in Hysterie hochgehen…Wenn man als Frau den eigenen Körper dergestalt als Kapital zu Markte trägt, kann man sich gerne einbilden ein freier Mensch zu sein, während man in Wahrheit Leibeigene des Staates ist, vorallem und insbesondere sobald man Staatsteigentum(Leben) im Leib trägt. Der Körper der Frau ist wie Mutter Erde: voller Rohstoffe und ausbeutbar. Materie halt. Und so wird man als Rohstoffträgerin leider immer wieder zum Objekt männlichen Forscherdranges. Gentechnologie ist doch der Markt der Zukunft. Da ist wirklich viel Geld zu verdienen und Eier wachsen bekanntlich nicht auf Bäumen. Es werden wohl noch Tage kommen, in denen sich Männer rühmen werden, bei der Zeugung „dabei“ gewesen zu sein…Und den Frauen wird man die neue Eugenik als Befreiung verkaufen und sie werden darauf hereinfallen, wie immer…Oder sie werden Sittenwächterinnen wie im Iran. Denn eines sollte MANN auch nicht übersehen: all dies war und ist nur möglich gewesen, weil die Frauenbewegung ebenso wie alle Freiheitsbewegungen nach Schichtzugehörigkeit gespalten war und ist… Proletarische Frauen würden vielleicht gerne nicht arbeiten ,müssen es aber und bürgerliche Frauen möchten es unbedingt…Wenn es wirklich so etwas wie eine schichtübergreifende Solidarisierung unter Frauen gäbe, dann hätten wir evtl. noch eine letzte Chance unser Klassensystem zu stürzen. Aber die sehe ich nirgends,dafür sehe ich jede Menge Huren: in Wissenschaft, Wirtschaft und Politik, Huren des Krieges, die anderen predigen, mehr Überreproduktion zu betreiben, um die Überproduktion von Kriegsgerät zu rechtfertigen…Doch es gibt auch die liebenden Frauen, die mit den gebrochenen Herzen und vielleicht ist deren Liebesfähigkeit ein viel größeres Kapital, das sich nicht vermarkten lässt und damit die Werte des Kapitalismus in Frage stellen könnte??? Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.