Wie allgemein bekannt sein dürfte, soll das occupy camp vor der EZB,das bislang von Oper und Schauspiel Frankfurt unterstützt worden ist, bis morgen früh um 9 geräumt sein. Es ist davon auszugehen,dass die Polizei wie in solchen Fällen üblich, gegen 5 Uhr die Nachtruhe beenden wird. Offenbar ist die noch amtierende OB zu dem Ergebnis gekommen,dass die Weseler Werft weitaus geeigneter für eine Zeltstadt ist . So kommt es also,dass die Polizei morgen dafür sorgen wird,dass das Camp schon zwei Jahre vor dem Umzug der EZB ins Ostend umzieht. Damit kommt die Stadt ihrem sozialem Auftrag nach, rechtzeitig für die preisgünstige Wohnmöglichkeiten der in bälde durch den Mietspiegel des Wohnungsamtes entmieteten Anwohner Sorge zu tragen.Das Containerdorf im Ostpark wird schwerlich allen ehemaligen Ghettobewohnern Unterschlupf gewähren können. Und so wird der neue Campingplatz am Mainufer die Bankiers, die in Bälde die dortigen Luxusappartements beziehen dürften ,sowie die entmieteten Ostendler zu direkten Nachbarn machen. Man darf gespannt sein auf die Diskussionsabende und Assambleas nach Dienstschluss. Sollte die sozialistische Schulung der Bankiers Früchte tragen, so wird die Bankenblockade bald von innen getragen werden. Schließlich kann man auch mit dem laptop am Main seine virtuellen Papiere abstoßen und nebenbei ein Bier mit den Occupiern zischen. Der nächste Börsenkrach ist also vorprogrammiert, da man mit 5 promille öfters mal Rechenfehler machen dürfte. Der nächste Weltkrieg fällt also aus, weil die Bankiers die Boni lieber in harten und weichen Drogen anlegen werden, wie sie so typisch fürs Ostend sind.
Auch die Tatsache dass blockupy verboten wurde, wird der Bewegung ungeheuren Aufwind verpassen. Die Revolutionen im Maghreb fingen  auch nicht mit der Genehmigung der Besetzung von öffentlichen Plätzen statt. Man darf gespannt sein, wann bei uns die ersten Demonstranden von den Hubschraubern aus beschossen werden und ab wann die UNO Nato Blauhelme schickt, um einen Regimesturz zu erwirken in einer Stadt, in der sie noch einige Rechnungen offen haben dürfte. Wobei dies völlig unnötig sein dürfte, denn ein neuer OB wurde bereits gewählt, auch wenn er gerade Urlaub von den Sorgen zu machen scheint.
Jede Ausschreitung und jeder Gewaltakt seitens der Polizei und deren agents provocateurs wird unserem Sozi OB den Rücken stärken und dafür sorgen, dass die Christsozis in Frankfurt nie wieder einen Fuß auf den Boden bekommen.
Gott segne deren Naivität.