Die Gedenkgottesdienste sind abgehalten, die Verbrannten aus der Behindertenwerkstatt der Caritas sind beerdigt, verbrennen musste man Ihre Kadaver ja nicht mehr… Und ja, es scheinen wirklich in den Augen der Öffentlichkeit nicht mehr als Kadaver zu sein ,denn sonst würde man sich anstatt sich in Staatstrauer was vorzuheucheln, mal den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft stellen. Kein zivilrechtlicher Betrieb, der solch miese Arbeitsbedingungen bietet wie sie die Caritas behinderten Mitmenschen und deren Betreuern, also den eigenen Mitarbeitern zumutet,würde bei einem explodierten Gasofen und fehlender Sprinkleranlage so billig davonkommen. Es ist nicht einmal die Frage gestattet, ob man in der Nähe hochexplosiver Werkstoffe einen GASofen in Betrieb halten darf??? Und wie es bitte sehr sein kann, dass geistig behinderte Mitbürger dazu gezwungen werden, mit hochexplosiven Stoffen zu hantieren. Man fragt sich, wer hier wirklich geistig minderbemittelt ist. Und die Geschäftsleitung sollte sich am besten als geistig gehandicapt ausgeben, um aus der Haftung entlassen zu werden. Aber das hat sie ja nicht nötig, da sie für die Kirche arbeitet. Und die hat anscheinend hierzulande NARRENFREIHEIT.
Wir fragen uns angesichts des religiösen Putsches in Ägypten, wie es möglich sein kann, dass religiöse Hardliner, einem ganzen Land ihre Doktrin aufoktroyieren können ? Ja, ist es denn hierzulande etwa soviel besser ? Die beiden Amtskirchen machen Gewinne in Milliardenhöhe, die  sie sich gewinnbringend anlegen. Und anstatt Steuern zu zahlen, nehmen sie frech Steuern ein. Wie kann das sein, wenn wir angeblich eine laizistische Staatsordnung haben? Anscheinend haben wir eine Staatskirche, also auch keine Trennung von Staat und Kirche. Die Kirche sammelt Steuern ein, basierend auf einem Konkordat, dass Hr. Hüttler- Schicklgruber  mit ihr geschlossen hat. Und dann wundern wir uns, warum der eigene Verfassungsschutz neonazistische Terroristen schützt? Aus Sicht der Kirche ist das sogenannte „1000 jährige Reich“ anscheinend noch lange nicht vorbei. Sonst könnte sie sich nicht erdreisten, hilflose Menschen unter dem Deckmantel christlicher Nächstenliebe zu lebensgefährlicher Fronarbeit zu zwingen. Fragt sich denn niemand, wieviel diese Menschen in den jeweiligen Werkstätten verdienen?!? Ich habe mir von Betroffenen sagen lassen, dass es beschämend wenig ist, da Arbeit von Behinderten seitens des Arbeitgebers als Therapieangebot angesehen wird.

In meinen Augen handelt es sich größtenteils um eine mehr oder minder verdeckte Form der Sklaverei. Und da das Wohnheim meist in Nähe der Arbeitsstätte liegt, findet man allzu oft eben jene KZ artigen Zustände vor, die auch schon im letzten Jahrhundert soviele Behinderte durch Arbeit vernichtet haben. Wenn sie denn nicht hinterher auf dem Seziertisch gelandet oder noch zu Lebzeiten auf dem Altar der Wissenschaft von Leuten wie dem Todesengel von Auschwitz geopfert wurden, der ja auch mittels des vatikanischen Geheimdienstes in Südamerika untertauchen konnte. Wen kümmert dies hierzulande? Man muss sich nur einen weißen Kittel oder einen schwarzen Talar anziehen und schon hat man Narrenfreiheit.
Ich würde mir für nächstes Jahr wirklich wünschen, dass der Wunsch der noch nicht von den religiösen Hardlinern im Iran ermordeten Kommunisten in Erfüllung geht : volle Besteuerung der Kirche. Und volle staatliche Kontrolle und Strafbarkeit bei Kapitalverbrechen, sexuellem Missbrauch sowie Verstoß gegen Frauen- Kinder und generelle Menschenrechte.
Denn ich wünsche mir dies auch hierzulande. Und wo wir schon einmal dabei wären, die Kirchen aller Religionen und Konfessionen steuertechnisch zur Ader zu lassen, würde ich empfehlen, diesselbe Rosskur auch in der Gesundheitsindustrie anzuwenden. Okay, man muss schon Tomaten auf den Augen haben, um nicht zu sehen, dass man es mit Drogendealern und Metzgersgesellen im weißen Kittel zu tun hat. Dann wäre es auch Zeit, diese Kaufleute kräftig zur Kasse zu bitten, um die Krankenkassen zu sanieren. Also anstatt Fangpauschalen an skrupellose Kurpfuscher für die Zulieferung unwissender unfreiwilliger Versuchsobjekte zu bewilligen, wäre es doch höchste Zeit, auch hier die Gewerbesteuer geltend zu machen. Dann könnte mit der Geldgier so manches Zahnarztes noch so manches Staatstheater oder so manches Museum gerettet werden. Nach der alttestamentarlichen Doktrin : Auge um Auge, Zahn und Zahn kommt man nicht weiter. Man sollte diese götzenartigen Mammondiener dort treffen, wo es ihnen echt weh tut : im Geldsack.
Ich wünsche unseren Lesern eine besinnliche erste Adventswoche.
Schade, dass wenn es nach den religiösen Fanatikern aller Weltreligionen geht, selbige in drei Wochen untergeht. Ich kann mir denken warum. Die haben Angst vor der Gewerbesteuer. Deswegen spekulieren sie aufs Armageddon. Die Frage ist nur, lassen wir sie so billig mit einem dritten Völkermord davonkommen???
Ich will den Tag noch erleben, an dem der Papst die Steuern von zwei Jahrtausenden samt Reparationen an die Opfer der Inquisition nachzahlen muss.
Und ich weiß, dieser Tag wird kommen. Ich glaube ganz fest daran. Denn wenn es so etwas wie eine göttliche Gerechtigkeit gibt, dann wird dieser Tag kommen. Aber nicht die Welt wird untergehen, sondern die Macht der religiösen Fanatiker, die sich rund um den Globus bekämpfen. Die Vernunft wird siegen. Ganz bestimmt.