Johannes Paul II. sagte einmal:

Ein Papst kann nur so gut sein, wie die Kirche, die er öffentlich vertritt.

Dummerweise war die Kirche schon gegen Ende der Amtszeit Johannes Paul II. nicht mehr der Geschäftsbetrieb, als der er einst aufgebaut worden war. Petrus und Paulus waren Geschäftsleute. Der eine besaß einen gutlaufenden Fischereibetrieb am See Genezareth, der andere war vormals Staatsbediensteter und kannte sich mit Zollformalitäten aus. Er wußte also ganz genau, was im römischen Reich legal, illegal und scheißegal war. Der Glauben im römischen Reich war jedoch niemals egalitär.

Als Paulus und Petrus in Rom begannen die erste christliche Gemeinde aufzubauen, arbeiteten sie fest mit der jüdischen Gemeinde zusammen. So kam es auch, daß sich innerhalb von nur 40 Jahren exzessiver Missionsarbeit das Geld zusammenfand, mit dem Paulus (als offiziell anerkannter römischer Bürger griechischer Abstammung) schließlich den siebten Hügel Roms aufkaufte. Jedoch nicht nur einen kleinen Teil des Hügels, sondern die komplette Kuppe.

Bis zu Kaiser Konstantin waren die römischen Christen immer wieder einer Verfolgung durch diverse amoklaufende Kaiser ausgesetzt. Am übelsten trieb es Nero mit den Christen, jedoch konnte auch er als inkarnierter Gott nicht verhindern, daß die Christen Rom anzündeten, es ihm in die Schuhe schoben und ihn schließlich lynchten. Wer heute noch den Geschichtsbüchern glaubt, daß Nero leierspielend über der brennenden Stadt gesessen hätte, verkennt die Sachlage. Der Brand war nur vom siebten Hügel aus zu sehen, da der Vaticanum der höchste der sieben Hügel Roms ist.

Richtig kriminell wurde die Geschichte der römisch-katholischen Kirche ab dem Moment, als sich der amtierende Papst das Recht herausnahm, der einzige zu sein, der das Recht besäße, einen Kaiser zu krönen und ins Amt einzusetzen. Damit begann der Machtrausch der Kirche. Ein Machtrausch, der unter anderem darin kumulierte, daß bestimmte moralische und ethische Gesetze, die innerhalb der Christenheit Gültigkeit besaßen, im Vatikan keinerlei Existenzberechtigung besaßen. Pädophilie, Homosexualität, Hurerei, übermässiger Alkoholkonsum und leidenschaftliche sexuelle Beziehungen jeglicher Art – sogar mit Tieren – sind seit damals an der Tagesordnung. Und dies nicht nur im Vatikan, sondern auch in allen Dependancen, die dieser angebliche Glaube bis heute noch besitzt.

Arbeiter, die für die Kirche tätig sind, mußten von Anfang an damit rechnen, zu Hungerlöhnen zu arbeiten. Die Kirche arbeitete in Europa schon immer mit Fron- und Sklavenarbeit. Mit dieser Technik kommt sie auch bis heute durch. Im normalen Arbeitsleben gibt es so etwas wie ein Arbeitsrecht. Im kirchlichen Dienst tätige müssen damit rechnen, daß keine Gewerkschaft bereit ist, für ihre Sicherheiten einzustehen. Krankenstand? Für die Kirche kein Problem. Hier gilt die Maxime: Wer nicht arbeitet, muß auch nicht essen! [Und diesen Spruch kennen wir ja auch schon von deutscher Politik, die arg mit der Kirche verbandelt ist.]

Im Klartext also: Wenn also nun der Papst zurücktritt, und es im Vorfeld diesen merkwürdig kruden Vatileaks-Skandal gab, kann es dafür nur einen Schuldigen geben! Der gleiche Schuldige übrigens, der auch die rechtsradikale, faschistische Pius-Bruderschaft FSSPX wieder in die Reihen der katholischen Kirche aufnahm. Und der gleiche Schuldige auch, der den Mißbrauchsskandal in seinem Unternehmen einfach nicht in den Griff bekam, obwohl sich nach vatikanischen Recht seine Mitarbeiter nur an die eigenen Hausregeln hielten. In diesen ist es nun einmal erlaubt, daß Pfarrer/Mönche/Bischöfe/Kardinäle/Päpste es mit kleinen Kindern beiderlei Geschlechts treiben. Immerhin gelten diese nach aktuell gültigem Kirchenrecht nicht als Menschen. Erst, wenn sie das 16. Lebensjahr vollendet haben, zieht die Kirche einen Schlußstrich. Bis dahin ist sexueller Mißbrauch Kinder und Jugendlicher nicht nur gestattet, sondern Pflicht, wenn man ein guter Kirchenmann sein möchte.

Der Papst selbst war es, der Vatileaks auslöste. Er selbst war die undichte Stelle im Vatikan. So schlimm sich dies nun auch anhört, bedeutet es doch im Klartext eines: Der römisch-katholische Sumpf bekommt derzeit nur das, was er verdient. Das Christentum, die gesamte Christenheit, besitzt einen Antisemitismus, der seinesgleichen sucht. Und dies, obwohl es Juden waren, die einst den Vatikanberg kauften.

Die RKK ist am Ende. Und der Rücktritt von Papst Benedikt XVI. bedeutet letztendlich nur eines: Die Kirche ist am Ende. Papst Benedikt XVI. aka Joseph Ratzinger ist ein glühender Fan des französischen Geistlichen Michel de Notre Dame (besser bekannt als Nostradamus). Und in dessen Centurien steht geschrieben, daß um das Jahr 2017 herum der amtierende Papst von einer aufgebrachten – christlichen – Menge im Castel Gandolfo gelyncht wird. Jedoch nicht auf einfache humane Art und Weise, sondern durch einen Feuertod. Der amtierende Papst wird also verbrannt werden, wie es sich für einen Ketzer gehört – nach christlichem Glauben.

Der Rücktritt des Papstes war überfällig. Und dies nicht nur seit einigen Jahren. Schon seit damals, als er gewählt wurde, sondern schon, als er die FSSPX wieder mit offenen Armen in den Reihen der Kirche aufnahm, obwohl er um deren antisemitische, menschenfeindliche und menschenverachtende Doktrin wußte. Der Papst hat mit seinem Rücktritt nämlich inzwischen eines bewiesen: Die Kirche kann nicht einmal mehr kochen, nicht einmal mehr mit normalem Wasser. Die Kirche hat ihre Kontrolle und ihre Macht verloren. Ein mächtiger, ein machtbewußter Papst, hätte sich Vatileaks nicht einfach gefallen lassen. Ein machtbewußter Papst hätte sofort reagiert. Er hätte nicht den Mißbrauchsskandal ausgesessen, sondern jeden exkommuniziert, der es gewagt hätte, über die Vorfälle und über das geltende Recht des Vatikans zu berichten.

Doch Benedikt XVI. war ein äußerst schwacher Papst. Vielleicht konservativ, aber strohdumm. Sonst hätte er in den acht Jahren seiner Amtszeit nicht eine Fehlentscheidung nach der anderen getroffen. Allein seine Neubesetzung der Glaubenskongregation könnte dazu führen, daß im Vatikan offener Faschismus wieder zur Doktrin wird. Das Kindesmißbrauch dann offiziell so im Gesetz verankert wird, daß die Gesetze der Nationen, in denen die Kirche Besitzungen hat, vollständig dadurch ausgehebelt werden.

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3 Kommentare on Vatileaks

  1. Lisa sagt:

    Und die Verschwörungstheoretiker drehten in den sozialen Netzwerken, wegen dem Papstrücktritt total am Rad. Sie posteten Bilder mit Papst=NWO= 666= der Satan, sahen Dämonen und Aliens^^!

  2. Andreas E. sagt:

    Also alle Verschwörungstheoretiker in Wirklichkeit Illuminaten?

    😀

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